Mittwoch, 22. Mai 2013

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Die Augsburger CSU: Politischer Selbstmord auf Raten
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30.09.2011 17:46 Uhr
leopold
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Zitat von montebaldo

 Kann mir mal jemand sagen, was Schley sachpolitisch schon geleistet hat und für was er steht. Was sind seine Themen? Welche Anträge und Forderungen hat er schon gestellt? Was davon konnte er durchsetzen?

Mir ist bislang nur bekannt, dass er "Machtpolitiker" ist und in den Bundestag will.

 

CSU-Stadtratskandidaten Michael Gierl und Tobias Schley fordern: wohnortnahes Bürgerbüro auch im Augsburger Südwesten

30.09.2011 18:01 Uhr
pro musica
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Zitat von montebaldo

 

Kann mir mal jemand sagen, was Schley sachpolitisch schon geleistet hat und für was er steht. Was sind seine Themen? Welche Anträge und Forderungen hat er schon gestellt? Was davon konnte er durchsetzen?

Mir ist bislang nur bekannt, dass er "Machtpolitiker" ist und in den Bundestag will.

 Monte... Schley steht seit 2003 an der Spitze des Kreisverbands. Um diese Position zu halten muss er schon etwas geleiset haben. Und sollte man um die Informationspolitik ehrlich zu halten nicht auch fragen, was hat Ruck geleistet?

Ich will jetz ganz ehrlich sein: JEDER der in den Bundestag will braucht dieses Machtgen. Ohne dieses spezielle Gen ist der Weg nach Berlin zu beschwerlich. Wir brauchen Leute die diesen Weg gehen wollen, sonst bekommt der Bundestag keinen Nachwuchs. Macht ist nichts schlechtes, nur der falsche Umgang damit.

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„Die Zukunft hat viele Namen. Für die Schwachen ist sie das Unerreichbare. Für die Furchtsamen ist sie das Unbekannte. Für die Mutigen ist sie die...

30.09.2011 18:40 Uhr
leopold
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Zitat von pro musica

  Monte... Schley steht seit 2003 an der Spitze des Kreisverbands. Um diese Position zu halten muss er schon etwas geleiset haben.

 

Das glauben Sie jetzt aber nicht wirklich? Die meisten jüngeren Leute, die in der CSU aktiv sind, sind es deswegen, weil sie dort ohne größere Anstrengungen was werden können. Das ist  nach jahrzehntelanger Alleinherrschaft in Bayern auch keine allzu große Überraschung. Gut bezahlte und angesehene Posten jeder Kategorie in Partei und Staatswesen standen der CSU bekanntlich seit jeher zur freien Verfügung.
Die Kunst des Einzelnen, parteiintern weit nach oben zu kommen, besteht darin, Seilschaften zu knüpfen und Netzwerke zu pflegen. Die Sacharbeit steht da nicht so sehr im Vordergrund. Man muss Leute hinter sich bringen, die einen wählen. Am besten gelingt das mit glaubwürdigen Versprechungen.

Das aktuelle Problem der CSU in Augsburg besteht darin, dass sich zwei Seilschaften in die Quere gekommen sind, die zum selben Gipfel wollen. Augsburg und seine Bürger sind denen so egal wie sonstwas.

30.09.2011 19:53 Uhr
P59
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Zitat von pro musica
 

 

 Sie wollen also allen ernstes hier stehen lassen, dass die Mehrheit die Schley wählten allesamt seine mit Dummheit gesegneten Günstlinge sind, während Ruck und Becker im Hinterstübchen den Ausgang der Wahlen für ihre eigenen Günstlinge  festlegten? Postengeschacher ist ein dummer Vorwurf. denn um Posten darf ein Politiker kämpfen, das gehört zu seiner Arbeit. Nur wie man erfolgreicher darum kämpft, entscheidet die Mehrheit.

Sorry, aber wenn ich sowas lese, dann platzt mir der Kragen. Ich verbitte mir solche Unterstellungen! Was soll ich denn für wen festgelegt haben? Wem habe ich denn etwas (Posten etc.) versprochen? Hier wird ja viel spekuliert, geraten und fabuliert aber sowas schlägt dem Fass den Boden aus. Also, bitte halten Sie sich in Zukunft mit dererlei Aussagen zurück, besonders wenn Sie nicht wissen wovon Sie schreiben.

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Mehr zum Verfasser gibt´s hier

30.09.2011 20:44 Uhr
pro musica
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Zitat von P59

 

Sorry, aber wenn ich sowas lese, dann platzt mir der Kragen. Ich verbitte mir solche Unterstellungen! Was soll ich denn für wen festgelegt haben? Wem habe ich denn etwas (Posten etc.) versprochen? Hier wird ja viel spekuliert, geraten und fabuliert aber sowas schlägt dem Fass den Boden aus. Also, bitte halten Sie sich in Zukunft mit dererlei Aussagen zurück, besonders wenn Sie nicht wissen wovon Sie schreiben.

 Sie haben nichts versprochen. Ihnen ist ein Posten angeboten/versprochen worden. Dann aber machte das Schley-Lager euch einen Strich durch die Rechnung. Sie haben selbst geschrieben, dass  nur noch 6 Stimmen fehlten für Ihre Mehrheit. Was ist daran spekuliert?

Ich weiss nicht was sich in euren Köpfen abspielt, aber ganz sicher was ich schreibe. Wenn Sie sich so aufregen über Fabulierungen, dann stellen sie eben richtig.

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30.09.2011 21:53 Uhr
Medienteufel
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Zitat von Donk

 

 Naja, immerhin hat der Herr Schley anscheinend wieder einen "munteren" Spruch losgelassen und sich dafür entschuldigen müssen. Für das neuerliche Theater ist er schon selbst und allein verantwortlich.

Es ist auch viel zu kurz gesprungen, jetzt nur der einen Seite "Postengier" vorzuwerfen. Immerhin hat es der Herr Schley geschafft, seinerzeit die Wahlversammlung so zu "organisieren" dass die Positionen der Gefolgsleute von Herrn Hintersberger und damit auch seine eigene entsprechend gestärkt wurden. Und Sie glauben, dass da nicht auch "Postengier" dahinter steckte?

Ich denke, dass der "bösere" Bube immer noch der ist, der die "Streiche" ausführt und nicht der, der vielleicht übertrieben darauf reagiert.

Im Moment gilt: Jeder blamiert sich, so gut er kann. Mir soll`s doch recht sein, ich wähle die CSU ohnehin nicht. Also bin ich doch auf die Fortsetzung der "Lausbubengeschichten" echt gespannt.   Breites Grinsen

 Dann haben wir etwas gemeinsam - auch ich wähle die CSU nicht. Breites Grinsen

Mir ist also die Schley-Gruppe genauso egal wie die Weber-Gruppe. Ich kenne auch keinen der Mitwirkenden an der Politposse persönlich.

Ich sehe nur, dass dieser "böse" Schley anscheinend in seinem Kreis und in der CSU Unterstützer hat. Soviele Unterstützer, dass er bei Abstimmungen Mehrheiten bekommt. Warum wird das schlecht geredet? Mehrheiten bekommt Schley doch nicht, wenn er wirklich so unsympathisch ist.

Dass ganze kam doch erst ins rollen, als Schley durch Ruck und Gribl abgesägt werden sollte. Die Mehrheit wollte Schley als Kreisvorsitzenden. Ein ganz normaler demokratischer Vorgang.

Dagegen sehe ich die Weber-Gruppe als die Spaltpilze der CSU. Die Zukunft Augsburg gründen, um ihre Posten zu retten. Die einen Rauswurf aus der CSU provozieren, weil das besser ausieht als ein Austritt. Die aus einer Sitzung der CSU unter Protest ausziehen, weil Schley Uhl beleidigt hätte. Der aber selbst gar nicht beleidigt war. Das sind doch nur Mätzchen um Schley eins reinzuwürgen.

Aber von mir aus können beide Gruppen - CSU und Zukunft Augsburg - bei der nächsten Wahl scheitern. Vielleicht wird der Umgangston in der Augsburger Politik wieder besser.

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Wer lügt, hat die Wahrheit wenigstens gedacht.

30.09.2011 22:03 Uhr
Olsen
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Huuh

OB bald ohne Mehrheit? Der Artikel war aber ganz schnell weg. Breites Grinsen

Olsen

 

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30.09.2011 23:26 Uhr
P59
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Zitat von pro musica
 

 

 Sie haben nichts versprochen. Ihnen ist ein Posten angeboten/versprochen worden. Dann aber machte das Schley-Lager euch einen Strich durch die Rechnung. Sie haben selbst geschrieben, dass  nur noch 6 Stimmen fehlten für Ihre Mehrheit. Was ist daran spekuliert?

Ich weiss nicht was sich in euren Köpfen abspielt, aber ganz sicher was ich schreibe. Wenn Sie sich so aufregen über Fabulierungen, dann stellen sie eben richtig.

Mir ist nichts angeboten/versprochen worden, ich habe mich als Kandidat für den Kreisvorsitz (ein "Posten" ohne Bezahlung - ehrenamtlich eben) beworben und bin dabei relativ knapp gescheitert - soweit ist alles in Ordnung. Mir aber zu unterstellen ich hätte in irgendwelchen Hinterzimmern irgendwelche Günstlinge bestochen oder ähnliches, das entspricht nicht den Tatsachen und regt mich auf, denn mit solchen Methoden arbeite ich nicht.

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01.10.2011 10:00 Uhr
Martin
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Zitat von Olsen
Huuh

OB bald ohne Mehrheit? Der Artikel war aber ganz schnell weg. Breites Grinsen

Olsen

 

Es gibt zwei Themengebiete innerhalb des AZ-Universums, bei denen die Verschiebung in den virtuellen Orkus in einer Geschwindigkeit erfolgt, die Zweifel daran aufkommen lassen, ob es wirklich nichts schnelleres als das Licht gibt:

Zum einen ist das Kritik bzw. das was als Kritik interpretiert werden könnte bei Augsburgs Gottkaiser und Pharao mit der blauen Decke. Zum anderen sind das Meldungen aus der arabischen Welt, die geeignet wären, Kritik an der dort vorherrschenden Religion zu üben. So fand sich z.B. der Artikel über die Folter der autofahrenden Frauen in Saudi-Arabien fast zeitgleich mit dessen erster Kommentierung in der Plauderecke zwischen Witzen und Geburtstagsgrüßen wieder. So kann man Unabhängigkeit und Überparteilichkeit auch verstehen.

Martin

01.10.2011 10:33 Uhr
Kleist
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@ Olsen: Danke. Dachte schon ich wäre der einzige, der die Fatamorgana erblickt hat.

 

Zitat von Medienteufel
 

Dagegen sehe ich die Weber-Gruppe als die Spaltpilze der CSU. Die Zukunft Augsburg gründen, um ihre Posten zu retten. Die einen Rauswurf aus der CSU provozieren, weil das besser ausieht als ein Austritt. Die aus einer Sitzung der CSU unter Protest ausziehen, weil Schley Uhl beleidigt hätte. Der aber selbst gar nicht beleidigt war. Das sind doch nur Mätzchen um Schley eins reinzuwürgen.

Es bleibt zu hoffen, dass die "Herrschaften" um Weber den Anstand haben die CSU zu verlassen und "ihre" "Parteisoldaten" mitnehmen. Sollten die "Parteisoldaten" sich die nächsten Monate mit der CSU Rückzugsgefechte in Form von Leserbriefen, Partei-Schieds- und Partei-Ausschlussverfahren liefern (vielleicht noch garniert mit der ein oder anderen wüsten Unterstellung oder ein paar aufgewärmten Halbwahrheiten) kommt die auch nicht zur Ruhe.

Grundsätzlich wäre es halt schön, wenn die CSU sich wieder Themen und nicht mit Personen beschäftigen würde.

(Hat irgendwer mitbekommen, dass die Diakonie ein Asylbewerberheim im Domviertel plant ? Das es bereits mehrere Treffen der Anwohner gab ? Es im Kolping Saal ein Diskussion mit über 120 Teilnehmern gab, die vom Leiter der Diakonie Pfarrer Graßmann und von Frau Schmidt-Göller von der Regierung von Schwaben Antworten auf ihre Fragen forderten ? - Soll keine Aufforderung sein jetzt über dieses Thema zu diskutieren, sondern ist nur als ein Beispiel für ein Thema mit dem man sich beschäftigen könnte gedacht. )

Zuletzt geändert von Kleist, am 01.10.2011 um 10:40 Uhr
01.10.2011 11:07 Uhr
Achstaller Erhard
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Wie im Kindergarten

Wenn man das so hört was da ab geht bei der CSU in Augsburg, so kann ich nur sagen geht in den Kindergarten.da wird aus einer Mucke ein Elefant gemacht.Da geht es nicht mehr um die Sache.sondern um Pfründe wie bei der Kirche.Der Bürgermeister von Augsburg müsste mal auf den Tisch schlagen und diesen Herrschaften mal den Marsch blassen Mit Samthandschuhen kommst bei denen nicht weiter.Man kann ja alles übertreiben bei der CSU von Augsburg. Die Augsburgerpuppenkiste gehört ins Rathaus verlegt und der Gribel wehre dann der Kasper der seine Mitglieder im Stadtrat  mal richtig verhaut.Die Kinder hätten die größte Freude daran

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Arbeitsuchend

01.10.2011 11:07 Uhr
Redaktion
Ehrenmitglied


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Jetzt doch: CSU-Fraktion dürfte sich am Dienstag spalten
Bürgermeister Weber und fünf Augsburger Stadträte haben für Dienstag eine gemeinsame Erklärung angekündigt. Alles deutet darauf hin, dass sie eine neue Gruppierung gründen.
Jetzt doch: CSU-Fraktion dürfte sich am Dienstag spalten

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www.augsburger-allgemeine.de - Alles was uns bewegt

01.10.2011 12:10 Uhr
Kleist
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Geht mit Gott, aber geht !

Es bleibt zu hoffen, dass die "Herrschaften" um Weber den Anstand haben die CSU zu verlassen und "ihre" "Parteisoldaten" mitnehmen. Sollten die "Parteisoldaten" sich die nächsten Monate mit der CSU Rückzugsgefechte in Form von Leserbriefen, Partei-Schieds- und Partei-Ausschlussverfahren liefern (vielleicht noch garniert mit der ein oder anderen wüsten Unterstellung oder ein paar aufgewärmten Halbwahrheiten) kommt die auch nicht zur Ruhe.

Grundsätzlich wäre es halt schön, wenn die CSU sich wieder Themen und nicht mit Personen beschäftigen würde.

(Hat irgendwer mitbekommen, dass die Diakonie ein Asylbewerberheim im Domviertel plant ? Das es bereits mehrere Treffen der Anwohner gab ? Es im Kolping Saal ein Diskussion mit über 120 Teilnehmern gab, die vom Leiter der Diakonie Pfarrer Graßmann und von Frau Schmidt-Göller von der Regierung von Schwaben Antworten auf ihre Fragen forderten ? - Soll keine Aufforderung sein jetzt über dieses Thema zu diskutieren, sondern ist nur als ein Beispiel für ein Thema mit dem man sich beschäftigen könnte gedacht. )

Einige haben jetzt schon Angst, ob und wie sie wohl wieder in den Stadtrat kommen ... ob eine neue Partei der Weg ist  ... man wird sehen ...

 

02.10.2011 17:42 Uhr
stencilling
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Die CSU-Hütte brennt lichterloh und Herr Hintersberger nahm sich alle Zeit der Welt, um eine Feuerwehr nach seinem Geschmack zu finden, welche im seinen Auftrag die Löscharbeiten durchführt könnte. Dabei wäre doch höchste Eile geboten, um eine weitere Abspaltung der CSU Augsburg zu verhindern. Anscheinend war die Brandbekämpfung a la Hintersberger`s doch nur mehr bedeutungslose Rhetorik als ernst gemeinte Absicht.

Man kann die Zwistigkeiten in der Augsburger CSU als lokale und CSU-interne Provinzposse betrachten. Der parteiinterne Streit um Posten mag an sich schon eine gewisse Rechtfertigung erfahren, wenn es darum ginge, die Besten mit Funktionsposten zu versorgen.

Aber mit Herrn Schley steht nun ein CSU-Kommunalpolitiker und Stadtrat im öffentlichen im Verdacht, dass er die erforderliche Sacharbeit in dem Gremium des Stadtrats zu Gunsten seines Geltungsdrangs und seiner Profitgier missbraucht.

Mitglieder seiner Fraktion unterstreichen diesen Verdacht mit der Kritik an seiner Arbeitsauffassung, Herr Uhl sieht in Herrn Schley gar keine Person mehr, die ihn beleidigen könnte. Es scheint so, als habe sich Herr Schley dieses Image fraktionsübergreifend erworben.

Nach all seinen Entgleisungen und dem jetzt aufgekommenen Vorwurf der Passivität im Stadtrat, tritt Herr Schey in einen anderen Focus der Öffentlichkeit und der Wähler: Eine geordnete Fraktions- und Parteiführung wäre schon längst aufgefordert gewesen, hier regulierend einzugreifen.

Die Augsburger CSU ist jetzt mal aufgefordert, die Rechtschaffenheit des Herrn Schley in seinem Amt als Stadtrat zu beweisen und festzustellen ob sich sein Wirken noch im Sinne des Wählervotums bewegt?

Die bisherigen Andeutungen, Herr Schley sei eine eher schwierige Person dürften jetzt nicht mehr erklärend und zielführend für die Partei und CSU-Fraktion im Augsburger Stadtrat sein.

Ich könnte mir gut vorstellen, dass hier der nächste CSU-Brandherd am entstehen ist. Herr Schley hat den Kreisverbandsführer mit 6 Stimmen Mehrheit gewonnen. CSU-Mehrheiten sehen eigentlich für einen „mächtigen“ Kreisverbandsführer anders aus.

Mit den Kapriolen des Herrn Schley ist aber auch das Ansehen der CSU in Augsburg und des gesamten Stadtrates beschädigt worden. Ob alle Krafte in der CSU den Schley-Kurs mitgehen werden? Ich glaube nicht.

 Unter folkloristischen Gesichtspunkten kann die Augsburger CSU bleiben wie sie ist.

 Wenn sie jedoch in der Zukunft den politischen Alltag als ernst zu nehmende Kraft in Augsburg mitgestalten möchte, dann muss sie sich überlegen, in wie weit ein schon übel angeschmorter Herr Schley und ein zu glimmen beginnender Herr Ullrich noch repräsentierbar sind.

02.10.2011 18:38 Uhr
_solon_
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Zitat von Redaktion
Jetzt doch: CSU-Fraktion dürfte sich am Dienstag spalten
Bürgermeister Weber und fünf Augsburger Stadträte haben für Dienstag eine gemeinsame Erklärung angekündigt. Alles deutet darauf hin, dass sie eine neue Gruppierung gründen.
Jetzt doch: CSU-Fraktion dürfte sich am Dienstag spalten

 hat eigentlich die CSU oder die CSM überlebt?

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Difficile est satiram non scribere (Juvenal). Die Zeit wird kommen, wo, wer nicht weiß, was ich über eine Sache gesagt habe, sich als Nichtwisser bloßstellt...

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