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#196 (permalink) | |
Hab ich gemacht. Und bis auf wenige Ausnahmen... Pro Augsburg könnte auch prima "Kontra Augsburg" heissen. Das Wahlprogramm von Pro Augsburg könnte auch die Überschrift tragen: Wir sind dafür, dass wir dagegen sind! Deswegen... Große Koalition, egal mit welchem OB! |
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#197 (permalink) | |
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Äußerst erfahrenes Mitglied
Registriert seit: 4/26/07 Beiträge: 7101 |
bin irritiert
:scared: Sie wollen Ihr Benutzerbild nicht wechseln, oder? :) |
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#198 (permalink) | |
Solange der künftige OB wieder mit politischen Geisterfahrern regiert habe ich keinen Anlass dazu. Sollte es zur großen Koalition kommen, wäre es eine Überlegung wert;) |
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#199 (permalink) | |
Was bitte war da polemisch oder gar ein dummer Spruch? Egal, so war´s zumindest nicht gemeint ... ich wollte nur (überspitzt) sagen um was es letztlich geht. Was die große Koalition betrifft, so kann ich hier dem Parteivorstand zwar nicht vorgreifen aber das dürfte beim vorliegenden Ergebnis (Gott sei Dank) überhaupt nicht zur Debatte stehen - selbst wenn Wengert die Stichwahl gewinnen sollte. Das soll auch kein Dementi sein ... rechnen Sie einfach selber nach. |
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#200 (permalink) | |
... die besagten Missstände sind ein wichtiges Thema im Wahlkampf von Kurt Gribl! |
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#201 (permalink) | |
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Um nicht in den allgemeinen Tenor der Entrüsteten oder der Fans nach der Wahl zu verfallen, bleibt doch zu bedenken, für welche Aufgabe ein OB gefunden werden soll. Ein Hauptkriterium sollte immer noch sein, nicht nur seinen Wohnsitz, sondern seinen Lebensinhalt in der Stadt zu haben, in der er sich für das höchste Amt bewirbt. Nur damit kann der Grundstock für ein wahres Interesse an Entscheidungen und Richtungsweisungen gegeben sein. Andernfalls ist es ein leichtes verbrannte Erde zu hinterlassen und sich in weit entfernte Heimatgefilde zurückzuziehen. Die Frage nach dem Wandel zum Besseren, kann, bei der Konstellation des Stadtrates momentan, der neue Mann in der Politiklandschaft bringen. Beispiel Alt-OB: Mobilitätsdrehscheibe am Hauptbahnhof – wird geplant von den Stadtwerken – ausschließlich. (Fazit – nur einseitige Berücksichtigung der Bedürfnisse – siehe Bahnhofsplatz) Königsplatz – dito (Fazit – Fördergelder gehen nicht verloren, sondern sollen sinnvoll eingesetzt werden. Sollte durch Bürgerentscheid klar sein, vorher mit allen sprechen und diskutieren und dann zum Wohle des Bürgers entscheiden.) Verwaltungsgebäude I am Rathausplatz – bekommt neuen Eingang – zur Konzernzentrale (Fazit - Schulen werden vernachlässigt) Stadionneubau – FCA (Fazit – eine rundum gute Sache – kompetente Planer und private Investoren) Veräusserung des Siebentischwalds (Fazit - Risiko bei der Trinkwasserversorgung durch neuen Besitzer) Geplante Neuschuldenaufnahme (Fazit Verweigerung durch die Regierung von Schwaben 2007) Donauwörter Straße – Rückbau – und Ausbau für Straßenbahn (Fazit – die Stadtwerke gewinnen das Rennen – nicht der Bürger) Messe (Fazit – schlechte Organisation – schlechte Wirtschaftlichkeit – keine Auseinandersetzung mit kompetenten Fachkräften) Supply Center – Baugebiet an der Ackermannstraße – frühere Flächen der Amerikaner. (Fazit – Totalverweigerung der Entscheidungsbehörden durch aktuellen OB. Dann auch noch Berührungsängste mit den verantwortlichen Bauherren über einen Zeitraum von 2 Jahren sich in direktem Gespräch auseinanderzusetzen. Friedberger Straße – geplant von den Stadtwerken - (Fazit – keine Lernfähigkeit – Rückbau der Straße auf eine Spur ) Eishockey – Stadion (Fazit – Schleifen lassen der Entscheidung bis DEB ein Ultimatum stellt. Diskutiert der OB mit obskuren Investoren welche auf die Gelder der Stadt schielen und sich so ihre Risikoabsicherung holen wollen.) Ansiedlung von Industrie und Gewerbe (Fazit – Umlandgemeinden machen einen besseren Job – z.b. Gersthofen) Wagen wir den Neuanfang und scheuen nicht das Risiko. Was bisher geleistet wurde ist allgemein bekannt. Geben wir dem Neuen eine Chance. |
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#202 (permalink) | |
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GAST
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Frei nach Watzlawick: Es ist nicht möglich, nicht nicht zu wählen. Auch der Nichtwähler wählt! Einfach den Gang an die Urnen zu fordern, finde ich oberflächlich. Es geht doch um die Gründe, warum offenbar immer mehr nicht bewusste, verantwortete Wahlentscheidungen treffen. Resignation? Interesselosigkeit? |
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#203 (permalink) | |
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Mich persönlich freut vor allem das Abschneiden von Pro Augsburg. Wenn eine so junge Bewegung aus dem Stand 7,8 % schafft und das trotz haltloser und m.M.n. vollkommen indiskutabler Anschuldigungen anderer Parteien in diesem Forum, dann sagt das schon etwas aus. Anscheinend hat sich der Bürger also mit dem Wahlprogramm durchaus identifizieren können und sieht es ganz und gar nicht als "Contra Augsburg". Es sieht im Moment jedenfalls ganz danach aus, als hätten die Augsburger die Bürgervereinigung damit auch mit in die Regierungsverantwortung gewählt. Und Peter Grab hat in vergangenen Jahren etwas getan, was die Spitzen der etablierten Parteien anscheinend mittlerweile verlernt haben: Durch Taten statt durch Worte den Bürger überzeugen! |
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#204 (permalink) | |
:yes: ich hab manchmal das gefühl, dass es in augsburg nur junge probleme gibt, abgesehen von ab und an horrormeldungen aus den altenheimen. wer interessiert schon für diese menschen? wollen wir nicht alle lange leben? wo bleibt die menschenwürde? warum schauen wir weg, obwohl wir wissen das es schlecht bestellt ist um unsere alten! (es könnten unsere eltern sein) es gibt völker, da gibt es keine heime weil kinder die eltern in der familie mitleben lassen, sowie eltern mit ihren kindern leben, weil diese ihre fürsorge benötigen. in unserem land haben wir dafür keine zeit, weil wir die hohen lebenshaltungskosten bezahlen müssen, oder einfach kein interesse? mein anliegen an den hoffentlich neuen oberbürgermeister ist, nicht nur reden, sondern handeln!:clover: |
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#205 (permalink) | |
Der Spruch gefällt mir ... und er könnte auch sehr gut zu Dr. Gribl passen ;) |
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#206 (permalink) | |
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Von Michael Hörmann und Christoph Frey Augsburg. Der Frust saß tief und Bärbel Wengert ließ ihm freien Lauf: "Jeder kriegt das, was er verdient. Und wenn die Augsburger den wollen, sollen sie ihn haben." Mit "den" meinte die Frau des Augsburger Oberbürgermeisters Kurt Gribl. Der parteilose CSU-Kandidat hat den als klarer Favorit gestarteten Paul Wengert (SPD) im ersten Wahlgang überraschend auf Platz zwei verwiesen. Drei Prozentpunkte Rückstand im ersten Wahlgang, bei der Stichwahl am 16. März ist Wengerts Job in höchster Gefahr. Doch schon am Wahlabend gab sich der angeschlagene Amtsinhaber cool, hatte ein Dauerlächeln aufgesetzt und gestattete keine Einblicke in sein Seelenleben. Für Verwunderung sorgte zudem seine Begründung für das Ergebnis. Weil eine repräsentative Umfrage knapp zwei Wochen vor der Wahl Wengert einen deutlichen Vorsprung bescheinigt hatte, seien seine Anhänger nicht zur Wahl gegangen. Nach dieser Logik hätten auch Ulrich Maly und Christian Ude Schwierigkeiten bekommen müssen. Doch die SPD-Oberbürgermeister von Nürnberg und München präsentieren sich am Dienstag in der Landeshauptstadt als strahlende Wahlsieger. Derweil kämpft Kollege Wengert in Augsburg ums politische Überleben. Zuzuschreiben hat er sich das selber, sagt der mit den Augsburger Verhältnissen vertraute Wahlforscher Frank Brettschneider (Uni Hohenheim). Die Bürger hätten nicht das Gefühl, dass Wengert ein Ohr für ihre Sorgen habe. Überdies genieße der 55-Jährige allem Anschein nach nicht die volle Rückendeckung der Partei und ihrer Stammwähler. Der erst vor sechs Jahren ins Amt gewählte Jurist zu abgehoben, zu weit weg vom Wähler? Auch vereinzelte Stimmen in der SPD vertreten diese Meinung, eine erste Analyse des Wahlergebnisses zeigt zudem, dass der Amtsinhaber in den großen Stadtteilen drastisch verlor. Dort war in den vergangenen eineinhalb Jahren Herausforderer Kurt Gribl häufig zu finden. Der im Gegensatz zum angriffslustigen Wengert stets betont sachlich auftretende Fachanwalt für Baurecht setzt in seinem Wahlkampf auf neue Medien, ist im Internet mit einem eigenen "Gribl-TV" zu sehen, hat einen Handy-Klingelton, der mit "Griiibl" den Menschen in den Ohren liegt. Doch das ist in seinen Augen alles nur nettes Beiwerk. Entscheidend sei der Wahlkampf auf der Straße, an den Info-Ständen. Dort will Gribl auch in den kommenden zwei Wochen häufig zu finden sein. "Es gibt keinen Grund, an Stil und Inhalt meines Wahlkampfes etwas zu ändern." Gestern Mittag war Gribl bereits wieder in der Augsburger Fußgängerzone unterwegs, Amtsinhaber Wengert versuchte auf dem Seniorennachmittag des Gögginger Frühlingsfestes Boden gutzumachen. Am Abend trafen beide Kandidaten in einem Live-Interview des Bayerischen Fernsehens aufeinander, am Donnerstag folgt eine Podiumsdiskussion. Der Rathauschef setzt am 16. März auf eine höhere Wahlbeteiligung als die mageren 47,6 Prozent vom Sonntag. Doch selbst wenn Wengert das Ruder noch einmal herumreißen sollte, sind seine politischen Aussichten alles andere als rosig. Denn bei den Stadtratswahlen, die erst am heutigen Dienstag vollständig ausgezählt sein werden, haben Wengerts SPD und ihre Partner (Grüne und ÖDP) die Mehrheit verloren. Verantwortlich dafür ist vor allem das Abschneiden der Genossen, die voraussichtlich vier von bisher 23 Sitzen in dem 60-köpfigen Gremium verlieren. Das so genannte Regenbogen-Bündnis ist am Ende und ein SPD-Oberbürgermeister Wengert müsste mit einem Stadtrat zurechtkommen, in dem die CSU und ihre Partner aus dem bürgerlichen Lager die Mehrheit hätten. "Diese Konstellation wäre grausam", stöhnte ein Spitzenmann der Stadtverwaltung. |
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#207 (permalink) | |
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Augsburg wählt anders....
Augsburg kann nichts besseres passieren. Nach den Komenztaren dieser geschmacklosen Frau soll Herr Wengert nicht weiter als OB amtieren. |
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#208 (permalink) | |
:no: wir wollen vorbilder und lassen uns nicht beleidigen. |
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#209 (permalink) | |
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[QUOTE=SophieLaRoche;66334]Wissen Sie, diese Behauptung ist ja so etwas von dünn, wie alle Erklärungsversuche der SPD und ihrer Anhängerschaft bei deren Niederlagen es sind. Sie glauben also allen Ernstes, dass sich diejenigen Wähler, die sich aufgrund der Prognosen einer Niederlage sicher sein müssen, extra ins Wahllokal bemühen, um an dieser mitzuwirken?[/Quote] Zumindest wird bei kleinen Parteien von Wahlforschern immer wieder genau dieses behauptet. Die offizielle Begründung dafür, dass Umfragen kurz vor der Wahl (früher einmal war das zumindest so) nicht veröffentlicht werden, war im Prinzip gleichlautend. Aber was soll's, das sind ja nur Wissenschaftler, die sich ihr Leben lang mit Umfragen auseinandersetzen, was sollen die schon für Ahnung haben? Wie erklären Sie, dass in mehreren CSU-Hochburgen (Entschuldigung, "ehemaligen CSU-Hochburgen" wäre genauer) ein amtierender Bürgermeister abgewählt wurde (z.B. Herzogenaurach, wo nicht einmal im Dritten Reich anders als schwarz gewählt wurde)? Ziemlich dämlich, die CSU-Wähler in Herzogenaurach? Dabei geht es Herzogenaurach wirtschaftlich nach wie vor gut. Leider ist so ein Verhalten, so irrational es intellektuell vorgebildeten Menschen wie Ihnen und mir erscheinen mag, immer wieder zu beobachten, es ist typisch für unsere Gattung. Oder aufgrund der Tatsache, dass der OB von der Zeitung zu einem Besserwisser auf Egotrip gestylt wird, weil anders ein blasser Kandidat wie der der CSU keine Chance gehabt hätte? Und da sieht es natürlich bei der CSU nach der Wahl viel besser aus. Durfte man nach dem für die CSU disaströsen Sonntag doch von der Parteispitze vernehmen, dass man für die Landtagswahl "gut aufgestellt und im wesentlichen bestätigt" sei. Einsicht und Fähigkeit zur Eigenkritik? Ich weiß nicht, wo sie Ihre Informationen herkriegen, aber wenn Sie an Fakten interessiert sind, würde ich an Ihrer Stelle die Quelle ändern. Vielleicht liegt es aber auch nur an der Brille. |
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#210 (permalink) | |
Wie kommen Menschen wohl auf so böse Gedanken? Da steht ein Nahverkehrskonzept nach (ewig) langem Hin und Her und Gribl, CSU und Co setzen ein "Konzept" dagegen, das keinerlei anderen Inhalt hat als: Wir diskutieren alles nochmal von vorn. Dann macht man für diese Idee Werbung mit einem Tunnel - den man aber nicht verspricht, weil man ja ergebnisoffen diskutieren möchte - mit Bäumen, die nicht gefällt werden müssen - ohne zu erklären, wie es denn sonst gehen könnte - mit einem anderen Konzept - das aber gar nicht zur Wahl steht und einem ergebnisoffenen Dialog irgendwie im Weg stehen müsste - mit der Behauptung, dass es nicht länger dauert - nimmt diese Bemerkung aber am Tag nach dem Entscheid zurück - mit der Aussage, dass die Stadtwerke ja "gar nicht" an die Autos gedacht haben ... Und dann wundern Sie sich, wie die SZ auf die - völlig absurde? - Idee kommt, Gribls Hauptziel wäre die Verhinderung eines funktionierenden Nahverkehrs gewesen. Nun, wundern tue ich mich da auch. Aber eben nicht über die SZ. |
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