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#211 (permalink) | |
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Äußerst erfahrenes Mitglied
Registriert seit: 9/24/07 Beiträge: 20238 |
Tja ! Verkehr aussperren und "verdammen"! Kein Wunder, das einzelne Geschäfte nun ein Problem haben! Aber 1 Der Induvidualerkehr soll ja "ausgesperrt" werden! Und das Geschäft erwartet man sich von Fußgängern und Radfahrern! Träumt weiter! Grins! |
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#212 (permalink) | |
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Äußerst erfahrenes Mitglied
Registriert seit: 4/26/07 Beiträge: 7168 |
Die Beschwerden aus der Zeuggasse sind überhaupt nicht nachvollziehbar, weil diese Straße mit dem Auto nun wesentlich besser als vor dem Umbau erreichbar ist. Direkte neue Zufahrt aus Fahrtrichtung Norden und Ausfahrt via Katharinengasse nach Norden und Süden über KAA möglich. Man sieht halt doch, dass in der Stadt viele Leute mit dem Auto unterwegs sind, die geistig nicht so flexibel sind... Ich finde die neue Verkehrsführung als Auto- und Radfahrerfahrer prima
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Zuletzt geändert von schienenfreund, am 06.05.2012 um 10:03 Uhr
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#213 (permalink) | |
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Wer verdammt denn den Verkehr, Stadtwanderer? Im Artikel wird ja sogar explizit darauf hingewiesen, dass man jetzt sogar ganz legal von der Schaezlerstraße in die Zeuggasse kommt, was vorher nur über den Umweg bei der Abfahrt Hallstraße möglich war, oder illegal über die kurze Hermanstraße. Josef Weber, Leiter des Tiefbauamts, entgegnet, dass sich gerade für das Viertel durch die zusätzliche Abbiegespur am Königsplatz die Situation verbessert habe. Von der Schaezlerstraße kommend kann nun direkt von der Konrad-Adenauer-Allee links in die Zeuggasse abgebogen werden. Bisher hätte ihn keine einzige negative Rückmeldung erreicht. Besonders nett finde ich auch den Hinweis im Artikel von Seiten des Musikalienhändlers: Seit dem Kö-Umbau fühlt sich Geigenbaumeister Hellmut Kreppel von „Musik Müller“ aber geradezu abgeschnitten. Gewinner und Verlierer sind die zwei Seiten der Medaille. „Ich bin ein Verlierer“, sagt er. Seit der Baumaßnahme sei die Anzahl seiner Kunden rapide zurückgegangen. „Vorher hatte ich etwa 20 bis 40 zahlende Kunden am Tag, jetzt sind es vielleicht sechs bis acht“, so Kreppel. Dabei habe er als Fachgeschäft gar nicht die große Anzahl an Laufkundschaft. „Meine Kunden kommen genauso aus Nördlingen wie vom Ammersee. Ich befürchte, dass jetzt viele die Fahrt nach Augsburg meiden“, sagt er. Dennoch habe er ein Plakat an einem Container am Moritzplatz angebracht, ein Transparent über den Platz mit der Aufschrift „Einkaufen in der Zeuggasse“ wäre ihm aber lieber. Die Container versperrten die Sicht auf den Zeugplatz , das koste zusätzliche Kundschaft. Dann müsste Herr Kreppel bisher auch schon im November und Dezember Umsatzeinbußen gehabt haben, denn dann "versperrt" der Kinderweihnachtsmarkt die Sicht auf den Zeugplatz. Ist es vielleicht nicht eher so, dass manche Autofahrer sich sehr schwer damit tun, andere Wege als die gewohnten zu benutzen?
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#214 (permalink) | |
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Äußerst erfahrenes Mitglied
Registriert seit: 4/26/07 Beiträge: 7168 |
Das mit den Containern ist ja erst recht kurios, da der Weg von der Bgm-Fischer-Str. in die Zeuggasse für Autofahrer seit Jahrzehnten überhaupt keine Relevanz besitzt. Da Geigen durchaus tragbar sind, könnte der Herr Kreppel ja auch "Parkgutscheine" für das Parkhaus Bleigässchen mit Anfahrbeschreibung an seine Stammkunden schicken? Und ein Umbau der Zeuggasse könnte man sich in Anbetracht der Umbauten von Kö und Fuzo gut vorstellen; gab es von den dort ansässigen Geschäftsleuten Forderungen in diese Richtung? Ich habe keine gehört. Wenn man das aber wirklich umgestalten würde, müsste man sich über eine Gentrifizierung der Geschäftswelt dort nicht wundern. Die Lage in der 2. Reihe ist da wohl noch eingepreist. Als 2. Weg zwischen Kö und Moritzplatz (ohne Trams und Busse) könnte das auch ganz anders sein. |
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#215 (permalink) | |
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So deutlich wollte ich das nicht schreiben...
Man muss nicht einmal ins Parkhaus - im Artikel heißt es ja, dass die Straße oft leer sei.... Ebenfalls als Verlierer fühlt sich Schuster Yakup Nayis vom „Schuh-Service“. „70 bis 80 Prozent meiner Kunden sind ältere Menschen, die mit den öffentlichen Verkehrsmitteln kommen. Viele bleiben jetzt weg“, sagt er. Aber auch Autofahrer würden das Gebiet nun meiden. Nayis: „Früher gab es hier keinen einzigen Parkplatz. Jetzt ist es oft leer an der Straße.“ Und mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist die Zeuggasse nach wie vor bestens erreichbar, mit der Linie 64 erspart man sich sogar die fußläufige Querung der Adenauerallee. |
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#216 (permalink) | |
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Was soll man nun dazu sagen? Lügt der Geigenbauer? Wohl kaum. Würde ich eine neue Gitarre brauchen, wüßte ich den Weg. Und die anderen Kunden? |
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#217 (permalink) | |
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EUCH Busfans "Bezeichnend" ist es, dass ein Mitglied des Augsburger Nahverkehrsclubs schlechtin aus Protestgründen aufs Auto umsteigt (nicht dass das irgendwen besonders alarmieren würde). Ansonsten möchte ich meine Wortwahl korrigieren. Es ist nicht Bezeichnend, sondern paradox: Entweder die Busverbindungen funktionieren nicht, was sie ja mit dem FIS zeigen wollen - dann sind die Fahrtzeitberechnungen durch den Fahrplan für die Tonne. Der Fahrplan stimmt ja dann nicht. Oder der Ersatzplan funktioniert so, wie er soll. Dann kann man die Fahrtzeiten auch damit ausrechnen. Allerdings kann man dann nicht von unendlichen Fahrtzeitverlängerungen sprechen, dann wären wir wieder oben. |
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#218 (permalink) | |
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Äußerst erfahrenes Mitglied
Registriert seit: 4/26/07 Beiträge: 7168 |
Ich hatte ja schon mal die sehr kleinen Mehrzweckflächen in den Augsburger Gelenkbussen thematisiert.
Heute am Sonntag im Takt 5 auf dem B3: Stadtbergen Endstation ein Rollator und 2 ältere Menschen auf den Klappsitzen der Mehrzweckfläche. Unser Kinderwagen kommt dazu. An der Bgm-Bohl-Str. steigen 4 Passagiere mit großen Rollkoffern zu. Why me? Die folgenden Haltestellenaufenhalte werden wie erwartet langsamer, da sich diese 2. Tür ungeheurer Beliebtheit erfreut. Am Kö trifft der nachfolgende B3 ein, als wir noch an der Ampel am Kö stehen. Sie können da am Fahrplan schrauben was Sie wollen; da gehören für den SEV Betrieb einfach 2 Sitzreihen raus. Das mit der Größe der Mehrzweckfläche ist ein Thema, was in anderen Städten schon aktuell ist: http://roter-renner.de/detail/datum/2012/01/05/kvb-koeln-nur-noch-gruene-plaketten.html
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Zuletzt geändert von schienenfreund, am 06.05.2012 um 21:56 Uhr
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#219 (permalink) | |
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Leider ist das in der Zeuggasse nicht so ganz eifach, wie es sich hier manche vorstellen. Der Weihnachtsmarkt bringt übrigens Kunden, da dort dann viele Menschen bummeln und die Geschäfte sehen, auch mal reinschauen und erst entdecken, was es außer Geigen und Schuhreparaturen sonst noch gibt (auch diese Geschäfte leben zum Teil von Laufkundschaft, auch wenn sie Stammkunden haben). Die Container versperren sowohl den Weg (Fußweg), als auch die Sicht auf die Zeuggasse - na gut, ein kleiner Druchgang ist noch da, aber das ist echt ein Witz! Was man hauptsächlich auf dem Zeugplatz und in der Zeuggasse sieht, sind unsere Politessen, die fleißig ihrem Job nachgehen. Gut, Geigen oder Gitarren kann man gut tragen, aber was ist mit den größeren Instrumenten, wie Cellos, Kontrabässe oder Orffinstrumente. Hier müssen die Kunden schon länger Unannehmlichkeiten in Kauf nehmen und man hat darauf auch schon vor einiger Zeit aufmerksam gemacht. Die Zufahrt zur Zeuggasse ist wirklich genial, das kann ich aus Erfahrung sagen! Wurde aber auch - so weit ich weiß - aus der Initiative der anliegenden Geschäfte so geplant. Aber das Hauptproblem sehe ich darin, dass es vielen graut, in die Innenstadt zu fahren, da sie die allgemeine Baustellensituation fürchten. Selbst Fußgänger und Radfahrer beschweren sich, dass man nur noch schwer durch die Innenstadt kommt und jammern über die Baustellen überall. Umsatzeinbußen sind seit dem Beginn des Kö-Umbaus ganz massiv zu spüren. |
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#220 (permalink) | |
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Augsburg an der Jammer..... Ich erinnere mich, dass in einigen dieser Geschäfte seinerzeit Unterschriftslisten für das Tunnelbegehren auflagen. Dieser Tunnel hätte die Zeuggasse auf Dauer mehr oder weniger abgehängt. Und nur am Rande: Mein Friseur ist in der Katharinengasse, da habe ich weder als Fußgänger noch als Rollerfahrer bisher ein Problem mit der Erreichbarkeit gehabt..... |
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#221 (permalink) | |
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Äußerst erfahrenes Mitglied
Registriert seit: 4/26/07 Beiträge: 7168 |
Die Sache mit der Mehrzweckfläche bei hoch belasteten Buslinien...
Sie können sich hier die großzügige Mehrzweckfläche im MAN Gelenkbus in der Version St. Gallen ansehen: http://www.st.gallerbus.andkat.ch/autobusse/innenraumansichten/index.html
Oder hier im Swisstrolley 3 die hintere Plattform; vorne ist wg. E-Motoren weniger Platz: (Auswahlbox "360 Grad Innenraumsicht im transparenten!! Balg"): http://www.st.gallerbus.andkat.ch/trolleybusse/innenraumansichten/index.html |
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Zuletzt geändert von schienenfreund, am 07.05.2012 um 23:57 Uhr
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#222 (permalink) | |
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Unsere radfahrenden und zu Fuß kommenden Kunden beklagen sich zumindest durchweg bei uns. Einige wenige sehen es so wie Klartexter. Ich würde das jetzt nicht als "Augsburg an der Jammer" bezeichnen. Ich denke jeder empfindet es anders. Ich habe nur wiedergegeben, was Kunden sagen ... Der Umsatzrückgang seit Baustellenbeginn ist selbst unserer immer optimistischen Buchhalterin aufgefallen, nicht nur Herrn Kreppel an Hand der Anzahl "zahlenden Kunden" in einem Geschäft. Der Beweis liegt ja quasi schwarz auf weiß vor. Trotz genialer Anfahrtmöglichkeit durch die neue Zufahrt am KÖ - nur das muss erst mal in den Köpfen der Kunden ankommen und dann müssen die auch noch den inneren Schweinehund überwinden und es selbst mal ausprobieren. Aber da ist der Schwabe im allgemeinen ja eher doch zurückhaltend und lässt erst mal andere. Im Moment ist es jedenfalls wirklich ein Problem und wir überlegen, wie wir dagegen ankommen können ... Aber wenn man als Geschäftsmann gefragt wird von Seiten der Stadt, ob denn durch den Umbau irgendwelche Veränderungen an Hand der Umsätze zu bemerken sind, dann können wir nur sagen - ja, und zwar massiv ... Ich hoffe nur, dass man darauf aufmerksam wird, sich der Bürger etwas mehr Mut gönnt und dennoch in die Innenstadt kommt - egal mit welchem Fortbewegungsmittel ... Denn man kommt an - das kann ich bestätigen!
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#223 (permalink) | |
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Es ist vielleicht weniger der Mut als die Flexibilität, an der es mangelt. Man kommt nicht nur an, man kommt auch trotz Baustelle gut durch das Zentrum, man kommt in alle Parkhäuser - aber mancher glaubt scheinbar, dass im Zentrum alles aufgerissen sei..... |
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#224 (permalink) | |
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Ich bin nicht mehr nach Augsburg reingefahren und habe Instrumente nach Markt Wald gebracht. Ich habe ein verdammt schlechtes Gewissen gehabt. An die Geige jedoch darf nur Herr Kreppel und kein anderer. Die neue Zufahrt am Kö kenne ich nicht. da muss ich mal nachgucken. |
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#225 (permalink) | |
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Es ist immer noch die gleiche Zufahrt wie bisher in der Adenauerallee. Nur kann man nun wegen der Umleitung des Nord-Südverkehrs über die Adenauerallee (Tramtrasse) nun auch von dort nach links in die Katharinengasse abbiegen. |
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