Donnerstag, 23. Mai 2013

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Friedberg: Auf Bus und Tram fährt keiner ab
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09.05.2012 17:56 Uhr
Redaktion
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Friedberg: Auf Bus und Tram fährt keiner ab

Bürgermeister Bergmair stellt erstmals öffentlich fest: Es funktioniert nicht. Kommt die Verlängerung der Linie bis ins die Kernstadt?
Auf Bus und Tram fährt keiner ab

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09.05.2012 17:56 Uhr
Stadtwanderer
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Tja! Wünschen kann man sich viel! Aber bis dieser Wunsch reale Gestalt annimmt, werden wohl Jahrzehnte durchs Land streichen!

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ภูมิปัญญาของมังกรสอนเรา: "ใครมีสูงเป้าหมายสูงและต้องบินต้านลม "!

09.05.2012 19:59 Uhr
Sepp1950
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Zitat von Redaktion
Friedberg: Auf Bus und Tram fährt keiner ab

Bürgermeister Bergmair stellt erstmals öffentlich fest: Es funktioniert nicht. Kommt die Verlängerung der Linie bis ins die Kernstadt?
Auf Bus und Tram fährt keiner ab

Das er selber gemeint hat, den weitern Busbetrieb nach Friedberg für lau zu bekommen, hat er wohl vergessen. Friedberg hat sich bei der ganzen Geschichte nicht besonders weitsichtig verhalten. Die Wendeschleife untern Berg wäre sicher damals kurzfristig möglich gewesen (Am Bahnhof wahrscheinlich nicht). Aber unser Bürgermeister hat die Dinge damals treiben lassen ohne geignete Initiativen zu entwickeln.                       

10.05.2012 08:07 Uhr
mango
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Auf dem P+R an der Endstation der 6er kann man zur Zeit wesentlich mehr Kfz. sehen als in den Monaten zuvor. Das hat sicher auch mit den gestiegenen Kraftstoffpreisen zu tun, darf aber auch als Erfolg gewertet werden. Der Stadtbus ist meistens leer, da hat der Bgm. sicher recht.

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10.05.2012 08:56 Uhr
christina19
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Interessant, daß das jetzt festgestellt wird.

Eigentlich war es von vorne herein abzusehen, daß das Konzept nicht funktionieren wird, da sich im Vergleich zum früheren Zustand mit der Buslinie 36 genau GAR NICHTS verbessert hat. Im Gegenteil, nun muß umgestiegen und gehofft werden, daß die Anschlüsse klappen.

Vor nun wahrscheinlich 10 Jahren gab es allerdings schon die "offene Planungswerkstatt" in Friedberg, in der ein Verkehrskonzept für die Stadt erarbeitet wurde mit mehreren Stadtbuslinien, welche die Fahrzeit in der Stadt z.T. erheblich abkürzen (da nicht immer eine Stadtrundfahrt gemacht werden muß ;).

Außerdem war in diesem Konzept bereits der Bahnhof die "Drehscheibe".

Es kam auch bis zur Ausschreibung, allerdings wurde diese kurz vor der geplanten Inbetriebnahme wieder abgesagt, weil es plötzlich doch Geld kosten würde...

Auch möchte ich darauf hinweisen, daß sogar die Stadtwerke Augsburg die Tram am liebsten bis VOR den Segmüller hätten bauen wollen, dies aber nicht erlaubt war (meines Wissens nach), da die Tram dann als Parallelverkehr zur Paartalbahn gelten würde (was nicht sein darf). Somit sehe ich für eine Verlängerung bis in die Stadt raus (viel Spaß am Berg...) oder bis zum Bahnhof eher schwarz.

Meines Erachtens nach bleibt für eine Verbesserung der Situation in Friedberg nur, das Stadtbuskonzept mit mehr als einer Linie wieder aufzunehmen bzw. neu zu planen. Und dabei sollte überlegt werden, ob es sinnvoller ist, sich an der Tram oder am Zug zu orientieren und die Linien auf diesen Anschluß zu takten. Eine Taktung auf beide wird kaum möglich sein. Ich würde ja auf eine Anschlußtaktung mit der Paartalbahn plädieren, da diese viel schneller in Augsburg ist als die Tram.

Viele Grüße von einer Exil-Friedbergerin, die damals bei der Planung des Stadtbuskonzepts dabei war,

AnnaChristina

10.05.2012 10:01 Uhr
Handyman
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Beiträge: 1908
Waren es denn nicht die Friedberger selber ...

... die sich permanent geweigert haben für die Anbindung nach Augsburg auch einen entsprechenden Obulus zu bezahlen???

Jetzt hinterher Nachforderungen zu stellen ist natürlich einfach...

Aber das hat auch bei den Gersthofenern Zahlungsverweigerern nicht geklappt... 

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Keine Angst vor der Furcht

10.05.2012 13:04 Uhr
mango
Sehr erfahrenes Mitglied


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Beiträge: 3144

Meines Wissens hat sich zu Zeiter der Linie 36 die Stadt Friedberg an den Kosten beteiligt. Mit Bau der Linie 6 ist das nicht mehr nötig, da das Gelände für die Wendeschleife von Friedberg freundlicherweise zur Verfügung gestellt wurde.

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10.05.2012 13:44 Uhr
Captain
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Beiträge: 971

Gersthofen hatte aber zuvor eine eigene direkte Busverbindung nach Augsburg, die gut funktioniert hat und auch angenommen wurde. Die Strassenbahn wurde denen praktisch vor die Nase gesetzt und den Gersthofern verboten, weiterhin eine durchgehende Verbindung nach Augsburg anzubieten. Was hat das mit Zahlungsverweigerern zu tun? Warum soll man für etwas bezahlen, was man nicht bestellt hat?

 

Zitat von Handyman
Waren es denn nicht die Friedberger selber ...

 

Aber das hat auch bei den Gersthofenern Zahlungsverweigerern nicht geklappt... 

 

10.05.2012 14:30 Uhr
Bongo
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Beiträge: 10133
Friedberg: Auf Bus und Tram fährt keiner ab

Alternativen: U- Bahn oder Sessellift laut lachend Die spinnen die Friedberger oder Wunschkonzert mit Fred Rauch von 1959

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10.05.2012 22:49 Uhr
schienenfreund
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Beiträge: 7111

 

Zitat von christina19
                                  

Auch möchte ich darauf hinweisen, daß sogar die Stadtwerke Augsburg die Tram am liebsten bis VOR den Segmüller hätten bauen wollen, dies aber nicht erlaubt war (meines Wissens nach), da die Tram dann als Parallelverkehr zur Paartalbahn gelten würde (was nicht sein darf).

Da hat irgendwer eine Ausrede gesucht; eine dahingehende schriftliche Stellungnahme von Wirtschaftministerium oder BEG dürfte niemand haben.

Die beiden Hauptgründe waren wohl:

Die Stadtwerke wollten nach ihrer gescheiterten Suche nach einer Wendemöglichkeit in Hochzoll möglichst wenig Baulänge um Bau- und Betriebskosten bis zur Wendemöglichkeit zu sparen. Man wusste ja, dass man den Takt 5 bis zum Ende der Strecke fahren muss und Friedberg sich weder an Bau noch Betrieb beteiligt.

Die Tram noch über die Umgehungsstraße (Lechhauser Str. / Chippenham RIng) zu ziehen, hätte bezuschusst nur mit Ampelvorrang realisiert werden können. Das war aber bei Straßenbauämtern und Politik unerwünscht.

 

Zitat von christina19
                                 

Somit sehe ich für eine Verlängerung bis in die Stadt raus (viel Spaß am Berg...) oder bis zum Bahnhof eher schwarz.

Die Doppelerschießung des Bahnhofs mit Zug und Tram ist m.E. Unfug. Da hilft auch kein Mobilitätsdrehscheibengeschwätz; die Erschließung weiter Teile von Friedberg sollte wichtiger sein, als ein paar Dasinger und Aichacher von der Paartalbahn auf die Tram umsteigen zu lassen. Der Umstieg in Hochzoll ist nicht komfortabel aber immerhin möglich.

Die Tram könnte durchaus entlang der heutigen B300 (Hohenbleicher Str.) zum Volksfestplatz oder weiter zur Stadtgrenze geführt werden; der Berg ist hier kein Problem. Damit ließe sich auch der Bau einer neuen Umgehungsstraße begründen, wenn die B300 alt dann nur noch für Anliegerverkehr und Tram frei wäre.

Dann könnte man jede 3. Tram ab Friedberg West im Takt 15 nach Friedberg schicken - Fahrzeugmehrbedarf 1 Tramwagen. Dann noch eine Buslinie von Nord nach Süd und die Sache ist geregelt; für Gelegenheitsfahrgäste leicht verständlich.

 

 

 

11.05.2012 07:11 Uhr
Gast_326375014
gelöscht
Beiträge: 9230

 

Zitat von schienenfreund
 

 

Die Doppelerschießung des Bahnhofs mit Zug und Tram ist m.E. Unfug. Da hilft auch kein Mobilitätsdrehscheibengeschwätz; die Erschließung weiter Teile von Friedberg sollte wichtiger sein, als ein paar Dasinger und Aichacher von der Paartalbahn auf die Tram umsteigen zu lassen. Der Umstieg in Hochzoll ist nicht komfortabel aber immerhin möglich.


 

Ich stimme Ihrer Einschätzung zu.

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11.05.2012 09:38 Uhr
christina19
Mitglied


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Registriert seit: 2/10/09
Beiträge: 9

Zitat von schienenfreund
 

Da hat irgendwer eine Ausrede gesucht; eine dahingehende schriftliche Stellungnahme von Wirtschaftministerium oder BEG dürfte niemand haben.

Die beiden Hauptgründe waren wohl:

Die Stadtwerke wollten nach ihrer gescheiterten Suche nach einer Wendemöglichkeit in Hochzoll möglichst wenig Baulänge um Bau- und Betriebskosten bis zur Wendemöglichkeit zu sparen. Man wusste ja, dass man den Takt 5 bis zum Ende der Strecke fahren muss und Friedberg sich weder an Bau noch Betrieb beteiligt.

Die Tram noch über die Umgehungsstraße (Lechhauser Str. / Chippenham RIng) zu ziehen, hätte bezuschusst nur mit Ampelvorrang realisiert werden können. Das war aber bei Straßenbauämtern und Politik unerwünscht.

Die Doppelerschießung des Bahnhofs mit Zug und Tram ist m.E. Unfug. Da hilft auch kein Mobilitätsdrehscheibengeschwätz; die Erschließung weiter Teile von Friedberg sollte wichtiger sein, als ein paar Dasinger und Aichacher von der Paartalbahn auf die Tram umsteigen zu lassen. Der Umstieg in Hochzoll ist nicht komfortabel aber immerhin möglich.

Die Tram könnte durchaus entlang der heutigen B300 (Hohenbleicher Str.) zum Volksfestplatz oder weiter zur Stadtgrenze geführt werden; der Berg ist hier kein Problem. Damit ließe sich auch der Bau einer neuen Umgehungsstraße begründen, wenn die B300 alt dann nur noch für Anliegerverkehr und Tram frei wäre.

Dann könnte man jede 3. Tram ab Friedberg West im Takt 15 nach Friedberg schicken - Fahrzeugmehrbedarf 1 Tramwagen. Dann noch eine Buslinie von Nord nach Süd und die Sache ist geregelt; für Gelegenheitsfahrgäste leicht verständlich.

Ich bin ja mal gespannt, ob in FDB tatsächlich noch was passiert in Richtung Tram-Verlängerung. Ich persönlich denke ja eher: Nein.

Ich hoffe hingegen auf die Wiederaufnahme der Planungen für ein sinnvolles Stadtbus-Konzept mit Verknüpfung am Bahnhof.

Hier wären dann Linien denkbar, die jeweils folgende Bereiche erschließen:

  • Fdb-Süd / Gewerbegebiet
  • Fdb-West / Tramanschluß / Unterm Berg / z.B. weiter Ri. Wiffertshauser Str.
  • Fdb-Ost / Rothenberg / Marienplatz

Seien wir einfach gespannt :)

Viele Grüße aus Tübingen,

AnnaChristina

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