Mittwoch, 22. Mai 2013

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Logistikzentren: Auf dem Lechfeld entstehen 1000 neue Arbeitsplätze
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05.12.2011 11:57 Uhr
germit
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 ....

Die Busse zum Bahnhof fahren aber 15 Minuten nach Schichtende ab.
Viele Taxifahrer verlangen erstmal Anfahrtskosten von über 20.- Euro, dazu noch die normalen Fahrtkosten von 18.- Euro nach Bobingen zum Bahnhof und schon hat man eine Schicht umsonst gearbeitet.
Mit dem nächsten Bus fahren? Geht nicht, der kommt erst wieder zum Ende der nächsten Schicht. ganze 3x am Tag wird Amazon angefahren.
.....

In Bad Hersfeld scheint Amazon seine Pendler besser zu unterstützen. Dies sollte auch in Graben möglich sein:

Amazon habe keine Schwierigkeiten, geeignete Mitarbeiter zu finden, zumal das Unternehmen seine Beschäftigten bei der Bildung von Fahrgemeinschaften unterstütze. So hätten auch Mitarbeiter, die aus weiter entfernten Orten anreisen, eine Möglichkeit, kostengünstig zur Arbeit zu kommen, erklärt Bauer. Die Schichtpläne von Mitarbeitern, die den gleichen Heimweg haben, würden aufeinander abgestimmt, um Heimfahrten zu erleichtern.

http://www.hna.de/nachrichten/kreis-hersfeld-rotenburg/rotenburg/amazon-haelt-direkten-kontakt-913417.html

 

05.12.2011 21:16 Uhr
onlinezeitungsleser
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Ach darum stehen nach jeder Schicht regelmässig Mitarbeiter auf dem Parkplatz die den Bus verpasst haben ;)

Man kann in der Pausenhalle einen Zettel aufhängen und hoffen. Das wars dann aber auch schon.

Bin ich hier eigentlich der einzige der (noch) da arbeiten muss?

07.12.2011 07:59 Uhr
pro musica
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Ach darum stehen nach jeder Schicht regelmässig Mitarbeiter auf dem Parkplatz die den Bus verpasst haben ;)

Man kann in der Pausenhalle einen Zettel aufhängen und hoffen. Das wars dann aber auch schon.

Bin ich hier eigentlich der einzige der (noch) da arbeiten muss?

 äähh... was für einen Zettel in welcher Pausenhalle?? Mir scheint Sie gehen eher noch in die Schule!

________
„Die Zukunft hat viele Namen. Für die Schwachen ist sie das Unerreichbare. Für die Furchtsamen ist sie das Unbekannte. Für die Mutigen ist sie die...

08.12.2011 05:50 Uhr
N0b0dy
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Zitat von pro musica
 

 

 äähh... was für einen Zettel in welcher Pausenhalle?? Mir scheint Sie gehen eher noch in die Schule!

@pro musica:
Sie sollten sich mal mit Amazon-Arbeitern unterhalten. Dann wüssten auch Sie, um was es geht und dass Ihre Anschuldigungen falsch sind!

Ich habe einige Personen im größeren Bekanntenkreis, die bei Amazon gearbeitet hatten, bzw. es noch tun. Deren Aussagen stimmen mit denen von onlinezeitungsleser überein. Erst letzte Nacht hatte ich wieder die Gelegenheit, mich mit Dreien über die hier im Forum genannten Themen zu unterhalten. Leider möchte sich von denen hier niemand selber äußern. Dafür bekam ich aber einige Infos, die ich hier aufführen darf.

  1. Bei der angesprochenen Pausenhalle handelt es sich um einen abgetrennten Teil einer Lagerhalle, in dem sich z.Zt. eine provisorische Kantine, Tische und Stühle, eine Wasserausgabetheke, Schließfächer, eine unbeaufsichtigte Garderobe und das schwarze Brett befinden. An diesem Brett hängen DIN A4 Listen (von onlinezeitungsleser als Zettel bezeichnet) mit suche bzw. biete Fahrgemeinschaft. Diese bereitgestellten Listen sind das Einzige, was Amazon damit zu tun hat. Alles andere (jemanden mit gleicher Schichtzeit zu finden, Preisverhandlungen, ...) müssen die Arbeiter selber machen.
    Probleme mit dem Arbeitsweg bekommen die Teilnehmer einer Fahrgemeinschaft bei kurzfristigem Ausfall des Fahrers (z.B. Krankheit) oder bei vorzeitigem Schichtabbruch einzelner Abteilungen.
  2. Praktikum/Probezeit: Es gab kein 'Entweder/oder', sondern nach dem unbezahlten Praktikum (offiziell als 'Trainingsmaßnahme' bezeichnet) fing die reguläre sechsmonatige Probezeit an. Während der ersten 3 Monate kann mit 1-tägiger Frist gekündigt werden. Die Arbeitsverträge sind bis 31.12.2011 befristet, erst wenige Tage vor Jahresende gibt es Informationen zur eventuell weiteren Übernahme (was für 2/3 der Arbeiter das Arbeitsende bedeutet).
  3. Zitat: " 4. Vorwurf: Amazon lässt sich die Schulung ungelernter Kräfte vom Steuerzahler finanzieren.
    Laut Arbeitsagentur lernen Teilnehmer der MAG-Maßnahmen in der ersten Woche alle Stationen im Betriebsablauf des Logistikzentrums kennen, bringen hier keine Produktivität. Dann können sie sich an einem für sie möglicherweise geeigneten Arbeitsplatz erproben."
    -> Bei keinem der Drei traf diese Aussage zu. Der jeweilige Einsatzort war vorher schon durch Amazon festgelegt und produktiv gearbeitet wurde schon nach einer kurzen Einweisung am zweiten Tag. Einer musste schon am dritten Tag weiteren Neuankömmlingen erklären, was sie tun müssen und wie es zu tun ist.
  4. Außer der durchsichtigen Amazon-Wasserflasche darf nichts mit ins Lager genommen werden. Wer Geld, Handy, MP3-Player, Zigaretten, ... mitnimmt (auch versehentlich), wird von der Security aufgeschrieben und gemeldet. Im Wiederholungsfall gibt es dann eine Abmahnung/Kündigung.
  5. Von den 35 Minuten tägl. Pause bleiben reell meist nur ca. 15-20 Minuten übrig. Den Rest der Zeit verbringt man mit dem Weg von und zum Arbeitsplatz sowie dem Warten bei der Sicherheitsschleuse ("Kontrolle wie am Flughafen").
    Längere Staus gibt es zu Schichtbeginn am Haupteingang, bei der Wassertheke (4 Zapfstellen) und bei der Zeiterfassung (nur 3 Geräte im gesamten Gebäude), bei Schichtende wieder bei der Zeiterfassung und bei der Sicherheitsschleuse.
  6. Wer aus dem Süden kommt und auf den ÖPNV angewiesen ist, hat schlechte Karten, da es nur von Bobingen aus eine Busverbindung zu Amazon gibt. Selbst vom Bahnhof Lagerlechfeld oder Klosterlechfeld aus (beide in der selben Zone wie Amazon, ca. 4/6 km Luftlinie entfernt) wird beim AVV wegen dem Umweg über Bobingen die Preisstufe 5 fällig und man ist eine gute Stunde unterwegs. Eine Bahnhaltestelle bei Amazon wird es erst frühestens in der 2. Jahreshälfte 2012 geben.

 

Mein Kommentar dazu: Das Ganze hört sich für mich eher nach einem Arbeitslager an, als nach einer normalen Arbeitsstelle.
Und mein Arbeitgeber in München macht wohl auch etwas falsch Zwinkernd, denn alle Studenten, die dort bisher ein Praktikum absolvierten, erhielten auch Geld von ihm.

Wenn ein Arbeitgeber wirklich 'sozial' wäre, würde er nach einer Übernahme auch die vorherige Probearbeitszeit vergüten. Alles andere ist Ausbeutung.

________
Lache nie über jemanden, der 3 Schritte zurück geht... er könnte gerade Anlauf nehmen!

08.12.2011 07:45 Uhr
pro musica
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Zitat von N0b0dy

 

@pro musica:
Sie sollten sich mal mit Amazon-Arbeitern unterhalten. Dann wüssten auch Sie, um was es geht und dass Ihre Anschuldigungen falsch sind!

Ich habe einige Personen im größeren Bekanntenkreis, die bei Amazon gearbeitet hatten, bzw. es noch tun. Deren Aussagen stimmen mit denen von onlinezeitungsleser überein. Erst letzte Nacht hatte ich wieder die Gelegenheit, mich mit Dreien über die hier im Forum genannten Themen zu unterhalten. Leider möchte sich von denen hier niemand selber äußern. Dafür bekam ich aber einige Infos, die ich hier aufführen darf.

  1. Bei der angesprochenen Pausenhalle handelt es sich um einen abgetrennten Teil einer Lagerhalle, in dem sich z.Zt. eine provisorische Kantine, Tische und Stühle, eine Wasserausgabetheke, Schließfächer, eine unbeaufsichtigte Garderobe und das schwarze Brett befinden. An diesem Brett hängen DIN A4 Listen (von onlinezeitungsleser als Zettel bezeichnet) mit suche bzw. biete Fahrgemeinschaft. Diese bereitgestellten Listen sind das Einzige, was Amazon damit zu tun hat. Alles andere (jemanden mit gleicher Schichtzeit zu finden, Preisverhandlungen, ...) müssen die Arbeiter selber machen.
    Probleme mit dem Arbeitsweg bekommen die Teilnehmer einer Fahrgemeinschaft bei kurzfristigem Ausfall des Fahrers (z.B. Krankheit) oder bei vorzeitigem Schichtabbruch einzelner Abteilungen.
  2. Praktikum/Probezeit: Es gab kein 'Entweder/oder', sondern nach dem unbezahlten Praktikum (offiziell als 'Trainingsmaßnahme' bezeichnet) fing die reguläre sechsmonatige Probezeit an. Während der ersten 3 Monate kann mit 1-tägiger Frist gekündigt werden. Die Arbeitsverträge sind bis 31.12.2011 befristet, erst wenige Tage vor Jahresende gibt es Informationen zur eventuell weiteren Übernahme (was für 2/3 der Arbeiter das Arbeitsende bedeutet).
  3. Zitat: " 4. Vorwurf: Amazon lässt sich die Schulung ungelernter Kräfte vom Steuerzahler finanzieren.
    Laut Arbeitsagentur lernen Teilnehmer der MAG-Maßnahmen in der ersten Woche alle Stationen im Betriebsablauf des Logistikzentrums kennen, bringen hier keine Produktivität. Dann können sie sich an einem für sie möglicherweise geeigneten Arbeitsplatz erproben."
    -> Bei keinem der Drei traf diese Aussage zu. Der jeweilige Einsatzort war vorher schon durch Amazon festgelegt und produktiv gearbeitet wurde schon nach einer kurzen Einweisung am zweiten Tag. Einer musste schon am dritten Tag weiteren Neuankömmlingen erklären, was sie tun müssen und wie es zu tun ist.
  4. Außer der durchsichtigen Amazon-Wasserflasche darf nichts mit ins Lager genommen werden. Wer Geld, Handy, MP3-Player, Zigaretten, ... mitnimmt (auch versehentlich), wird von der Security aufgeschrieben und gemeldet. Im Wiederholungsfall gibt es dann eine Abmahnung/Kündigung.
  5. Von den 35 Minuten tägl. Pause bleiben reell meist nur ca. 15-20 Minuten übrig. Den Rest der Zeit verbringt man mit dem Weg von und zum Arbeitsplatz sowie dem Warten bei der Sicherheitsschleuse ("Kontrolle wie am Flughafen").
    Längere Staus gibt es zu Schichtbeginn am Haupteingang, bei der Wassertheke (4 Zapfstellen) und bei der Zeiterfassung (nur 3 Geräte im gesamten Gebäude), bei Schichtende wieder bei der Zeiterfassung und bei der Sicherheitsschleuse.
  6. Wer aus dem Süden kommt und auf den ÖPNV angewiesen ist, hat schlechte Karten, da es nur von Bobingen aus eine Busverbindung zu Amazon gibt. Selbst vom Bahnhof Lagerlechfeld oder Klosterlechfeld aus (beide in der selben Zone wie Amazon, ca. 4/6 km Luftlinie entfernt) wird beim AVV wegen dem Umweg über Bobingen die Preisstufe 5 fällig und man ist eine gute Stunde unterwegs. Eine Bahnhaltestelle bei Amazon wird es erst frühestens in der 2. Jahreshälfte 2012 geben.

 

Mein Kommentar dazu: Das Ganze hört sich für mich eher nach einem Arbeitslager an, als nach einer normalen Arbeitsstelle.
Und mein Arbeitgeber in München macht wohl auch etwas falsch Zwinkernd, denn alle Studenten, die dort bisher ein Praktikum absolvierten, erhielten auch Geld von ihm.

Wenn ein Arbeitgeber wirklich 'sozial' wäre, würde er nach einer Übernahme auch die vorherige Probearbeitszeit vergüten. Alles andere ist Ausbeutung.

 Sie haben mich falsch verstanden, denn ich habe nie Anschuldigungen ausgesprochen.  Nur klingt Pausehalle zu sehr nach Schule. Da fällt es schwer sich einen Arbeitsplatz vorzustellen. Mittlerweile habe auch ich in meinem Bekanntenkreis einige die dort arbeiten. Mich wundert es eh, dass so viele bereit sind sich schikanieren zu lassen. Eine 6 Monatige Probezeit beim Hilfsarbeiterjob ist etwas überzogen und ich vermute, dass während der Probezeit nicht so hoch vergütet wird.  Dreimonatige Probezeit mit Kündigungsfristen von einem Tag sind normal. 

Wie soll man an der Kantine bezahlen, wenn man kein Geld  mitnehmen darf und auch keine Brotzeit für Pause? Wie lange dauert eine Schicht?

Was die Busverbindungen betrifft, vermute ich mal, dass man bis zum Jahresende noch abwartet um dann zu sehen in welche Richtung die Arbeiterströme ziehen.   

________
„Die Zukunft hat viele Namen. Für die Schwachen ist sie das Unerreichbare. Für die Furchtsamen ist sie das Unbekannte. Für die Mutigen ist sie die...

08.12.2011 08:13 Uhr
Nathot
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Zitat von pro musica
 

Was die Busverbindungen betrifft, vermute ich mal, dass man bis zum Jahresende noch abwartet um dann zu sehen in welche Richtung die Arbeiterströme ziehen.   

Ich denke eher, nach Weihnachten gibt es keine Arbeiterströme mehr, da die meisten Mitarbeiter entlassen werden.

Aber es ist wirklich interessant, mal zu lesen, wie es wirklich dort mit den Arbeitsbedingungen ist. Ein Arbeitgeber, der seine Mitarbeiter von Sicherheitsleuten überwachen läßt, irgendwie ist das unfaßbar. Andererseits zeigt es deutlich, was dort für ein Arbeitsklima herrschen muß.

 

 

Zitat von N0b0dy
 

Wenn ein Arbeitgeber wirklich 'sozial' wäre, würde er nach einer Übernahme auch die vorherige Probearbeitszeit vergüten. Alles andere ist Ausbeutung.

Amazon ist ein amerikanischer Arbeitgeber, die sind nicht sozial. Da zählen nur Köpfe, und die müssen billig sein, dafür aber um so härter arbeiten. Und werden natürlich, wenn sie nicht mehr gebraucht werden, sofort entlassen.

________
Es würde viel weniger Böses auf Erden geben, wenn das Böse niemals im Namen des Guten getan werden könnte. Marie von Ebner-Eschenbach

08.12.2011 10:13 Uhr
pro musica
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Zitat von Nathot

 

Ich denke eher, nach Weihnachten gibt es keine Arbeiterströme mehr, da die meisten Mitarbeiter entlassen werden.

Aber es ist wirklich interessant, mal zu lesen, wie es wirklich dort mit den Arbeitsbedingungen ist. Ein Arbeitgeber, der seine Mitarbeiter von Sicherheitsleuten überwachen läßt, irgendwie ist das unfaßbar. Andererseits zeigt es deutlich, was dort für ein Arbeitsklima herrschen muß.

 

 

Amazon ist ein amerikanischer Arbeitgeber, die sind nicht sozial. Da zählen nur Köpfe, und die müssen billig sein, dafür aber um so härter arbeiten. Und werden natürlich, wenn sie nicht mehr gebraucht werden, sofort entlassen.

 Eben. Wahrscheinlich dürfen dann nur die bleiben, die ein Auto haben.... Schlafend

Dass Sicherheitsleute kontrollieren müssen kann ich nahvollziehen, denn bei diesen Konsummengen die ein geringfügig Beschäftigter verpacken muss, könnte es zu blackouts kommen. Das Amazonwerk wurde mit Erfahrung bereits bestehender Werke gebaut.

Die wenigsten grossen Werke sind sozial. Das hat  nichts mit amerikanischer Einstellung zum Arbeitnehmer zu tun.

"Nach  nicht gebraucht werden entlassen" - das weiss man ja bereits bei der Einstellung, dass der grösste Teil der Arbeiter nach dem Weihnachtsgeschäft nicht übernommen wird. So ist es für den Arbeiter kein Sprung ins kalte Wasser. Es gibt viele die bewusst nur bis zum Jahresende arbeiten um sich ein wenig Weihnachtsgeld zu verdienen.

Eben kam mir der Gedanke, dass sich die Warteschlange an den Kontrollen und Wassertankstellen nur desshalb so staut, weil wegen dem Weihnachtsgeschäft dreifach überbelegt ist. Danach wird sich alles normalisieren.

________
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08.12.2011 12:25 Uhr
Schäfchen
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Logistikzentren: Auf dem Lechfeld entstehen 1000 neue Arbeitsplätze

Onlinezeitungsleser Du bist nicht alleine Eek

08.12.2011 17:04 Uhr
Nathot
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Zitat von pro musica
 

"Nach  nicht gebraucht werden entlassen" - das weiss man ja bereits bei der Einstellung, dass der grösste Teil der Arbeiter nach dem Weihnachtsgeschäft nicht übernommen wird. So ist es für den Arbeiter kein Sprung ins kalte Wasser. Es gibt viele die bewusst nur bis zum Jahresende arbeiten um sich ein wenig Weihnachtsgeld zu verdienen.

 

Genau das wußte man nicht. Bei diesen Einstellungen wurde so getan, als ob es sich um langfristige Arbeitsverträge handelt, d.h. es wurde überall betont, daß eine Übernahme nach der Probezeit sehr wahrscheinlich ist.

 

________
Es würde viel weniger Böses auf Erden geben, wenn das Böse niemals im Namen des Guten getan werden könnte. Marie von Ebner-Eschenbach

09.12.2011 01:05 Uhr
Ohhhmeingott
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Zitat von pro musica
 

 

 Sie haben mich falsch verstanden, denn ich habe nie Anschuldigungen ausgesprochen.  Nur klingt Pausehalle zu sehr nach Schule. Da fällt es schwer sich einen Arbeitsplatz vorzustellen. Mittlerweile habe auch ich in meinem Bekanntenkreis einige die dort arbeiten. Mich wundert es eh, dass so viele bereit sind sich schikanieren zu lassen. Eine 6 Monatige Probezeit beim Hilfsarbeiterjob ist etwas überzogen und ich vermute, dass während der Probezeit nicht so hoch vergütet wird.  Dreimonatige Probezeit mit Kündigungsfristen von einem Tag sind normal. 

Wie soll man an der Kantine bezahlen, wenn man kein Geld  mitnehmen darf und auch keine Brotzeit für Pause? Wie lange dauert eine Schicht?

Was die Busverbindungen betrifft, vermute ich mal, dass man bis zum Jahresende noch abwartet um dann zu sehen in welche Richtung die Arbeiterströme ziehen.   

Genau, und wenn man dann in der Halle ist kommen dan die Leads und legen einem Ketten an die Fußgelenke.......

Ich habe noch nie soviel gequirlten Mist gelesen wie hier in diesen Komments. Da kennt jemand einen, der wiederum einen kennt der dann bei amazon Arbeitet und glaubt dann alles zu wisses wie es da abgeht. Ich arbeite dort, und ich Arbeite dort gerne weil mir Arbeit nichts ausmacht und jede Arbeit besser ist wie Arbeitslos zu sein.

Das haben viele vergessen. Im November sollten wir in einer Woch mal 45 Neue bekommen. Von den 45 sind nur 12 überhaupt gekommen, von den 12 fehlte am Nächsten Tag wieder 4, von den verbleibenden 8 kamen tags darauf 2 völlig betrunken, bleiben also 6, von diesen wurde nach einer Woche einer erwischt wie er was mitgehen lassen wollte. 

Bleiben 5 die es ernst meinen und auch einen Super Jop machen. Allen anderen reicht scheinbar Harz 4 zum Leben. Warum regt das niemanden auf. Über eine Woche MAG schimpfen alle. Irgendwie komisch, oder bin ich da alleine mit meiner Meinung. Ach ich vergas, die schreiben ja lieber mit Ihrem von Harz 4 oder Schwarzarbeit  bezahltem Laptop in diesen kommentaren.

Warum forscht hier mal nicht die Presse nach? Warum fragt niemand die 33 Leute warum sie nicht gekommen sind und wenigstens diese Chance genutzt haben um der Arbeitslosigkeit zu enfliehen und wieder lernen aus der eigenen Tasche zu Leben. Ach ja , ich vewras es schon wieder, die Fußketten und soooo viele Regeln an die man sich halten muss und dann ist ja noch die Schleuse und die Security die einen ja am Diebstahl hindern will, frechheit sowas. Man wird doch wohl noch ein Handy oder eine Speicherkarte mal eben so mitnehmen dürfen, man arbeitet ja schließlich in dieser Firma und die hat ja genug. Unglaublich, das man da noch mit Körperscannern abgesucht wird, geht gar nicht.

 

In welch einer WELT lebt ihr denn ??? Was glaubt Ihr denn wie Weltbild, Aldi, Liedel und co das mit den Praktika machen ???

Freundlichst

Ein Vollblutarbeiter den das Schicksal zu Amazon verschlagen hat !

09.12.2011 01:11 Uhr
Ohhhmeingott
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Alles ist besser als Arbeitslos zu sein.........

Genau, und wenn man dann bei Amazon in der Halle ist, kommen dan die Leads und legen einem Ketten an die Fußgelenke.......

Ich habe noch nie soviel gequirlten Mist gelesen wie hier in diesen Komments. Da kennt jemand einen, der wiederum einen kennt der dann bei amazon Arbeitet und glaubt dann alles zu wisses wie es da abgeht. Ich arbeite dort, und ich Arbeite dort gerne weil mir Arbeit nichts ausmacht und jede Arbeit besser ist wie Arbeitslos zu sein.

Das haben viele vergessen. Im November sollten wir in einer Woch mal 45 Neue bekommen. Von den 45 sind nur 12 überhaupt gekommen, von den 12 fehlte am Nächsten Tag wieder 4, von den verbleibenden 8 kamen tags darauf 2 völlig betrunken, bleiben also 6, von diesen wurde nach einer Woche einer erwischt wie er was mitgehen lassen wollte. 

Bleiben 5 die es ernst meinen und auch einen Super Jop machen. Allen anderen reicht scheinbar Harz 4 zum Leben. Warum regt das niemanden auf. Über eine Woche MAG schimpfen alle. Irgendwie komisch, oder bin ich da alleine mit meiner Meinung. Ach ich vergas, die schreiben ja lieber mit Ihrem von Harz 4 oder Schwarzarbeit  bezahltem Laptop in diesen kommentaren.

Warum forscht hier mal nicht die Presse nach? Warum fragt niemand die 33 Leute warum sie nicht gekommen sind und wenigstens diese Chance genutzt haben um der Arbeitslosigkeit zu enfliehen und wieder lernen aus der eigenen Tasche zu Leben. Ach ja , ich vewras es schon wieder, die Fußketten und soooo viele Regeln an die man sich halten muss und dann ist ja noch die Schleuse und die Security die einen ja am Diebstahl hindern will, frechheit sowas. Man wird doch wohl noch ein Handy oder eine Speicherkarte mal eben so mitnehmen dürfen, man arbeitet ja schließlich in dieser Firma und die hat ja genug. Unglaublich, das man da noch mit Körperscannern abgesucht wird, geht gar nicht.

 

In welch einer WELT lebt ihr denn ??? Was glaubt Ihr denn wie Weltbild, Aldi, Liedel und co das mit den Praktika machen ???

Freundlichst

Ein Vollblutarbeiter den das Schicksal zu Amazon verschlagen hat !

09.12.2011 08:02 Uhr
_solon_
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Bei manchen gilt die Gleichung:

Erfolgreiches Unternehmen = schlechter Arbeitgebener Detektif

________
Difficile est satiram non scribere (Juvenal). Die Zeit wird kommen, wo, wer nicht weiß, was ich über eine Sache gesagt habe, sich als Nichtwisser bloßstellt...

09.12.2011 08:07 Uhr
Nathot
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Zitat von Ohhhmeingott
Alles ist besser als Arbeitslos zu sein.........

 Ach ich vergas, die schreiben ja lieber mit Ihrem von Harz 4 oder Schwarzarbeit  bezahltem Laptop in diesen kommentaren.

 In welch einer WELT lebt ihr denn ??? Was glaubt Ihr denn wie Weltbild, Aldi, Liedel und co das mit den Praktika machen ???

Freundlichst

Ein Vollblutarbeiter den das Schicksal zu Amazon verschlagen hat !

Ich bin ja gerne bereit, hier eine erneute Diskussion anzufangen, obwohl dieses Thema eigentlich schon bis zum Ende und zurück durchgekaut wurde. Allerdings möchte ich Sie doch bitten, Ihre Unterstellungen zu unterlassen. Sie wissen nicht, wer hier postet und es geht Sie auch nichts an.

Und um Ihr Welbtild mal gerade zu rücken: Finden Sie es tatsächlich richtig, daß Amazon allen seinen Mitarbeitern unterstellt, Diebe zu sein? Das tun die nämlich, wenn sie ihre Mitarbeiter ständig kontrollieren. Was ich im übrigen arbeitsrechtlich für ziemlich bedenklich halte.

Ich habe übrigens von Weltbild noch nicht gehört, daß diese ihre Saisonmitarbeiter erstmal zum kostenlosen Praktikum zwingen. Ihr Vergleich mit anderen Firmen hinkt einfach.

________
Es würde viel weniger Böses auf Erden geben, wenn das Böse niemals im Namen des Guten getan werden könnte. Marie von Ebner-Eschenbach

09.12.2011 08:54 Uhr
Dr.Hollywood
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Zitat von Nathot

 

Ich habe übrigens von Weltbild noch nicht gehört, daß diese ihre Saisonmitarbeiter erstmal zum kostenlosen Praktikum zwingen. Ihr Vergleich mit anderen Firmen hinkt einfach.

 Stimmt - ist bei Weltbild nicht so! 

09.12.2011 09:05 Uhr
Ohhhmeingott
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Zitat von Nathot
  Und um Ihr Welbtild mal gerade zu rücken: Finden Sie es tatsächlich richtig, daß Amazon allen seinen Mitarbeitern unterstellt, Diebe zu sein? Das tun die nämlich, wenn sie ihre Mitarbeiter ständig kontrollieren. Was ich im übrigen arbeitsrechtlich für ziemlich bedenklich halte.

Ich habe übrigens von Weltbild noch nicht gehört, daß diese ihre Saisonmitarbeiter erstmal zum kostenlosen Praktikum zwingen. Ihr Vergleich mit anderen Firmen hinkt einfach.

Zwischen gehört und wissen ist halt doch noch ein kleiner Unterschied !! Ich weiß ja nicht um Ihr Weltbild, aber stellen Sie sich mal vor :

Bei 2800 Beschäftigten und keine kontrolle !!!! Da würde so manches in der Tasche verschwinden. Fakt ist das jeden zweiten Tag einer es aufs neue versucht die Security zu Überlisten. Hier mal ne Uhr oder da mal eine kleine Speicherkarte oder ein superflaches Handy. Hätten wir keine Aufpasser wäre der Laden bald leer.

Und von zwang zu sprechen finde ich doch etwas merkwürdig. Ich gehe zum Beispiel mein Lebenlang ohne Zwang zur Arbeit. Vermutlich weil ich dem Steuerzahler nicht auf der Tasche liegen will. Ich weiss nicht was Sie in Ihrem Leben erfahren haben dass Sie von Zwang reden. Werden oder wurden Sie gezwungen für Ihren Unterhalt zu Arbeiten? ( Soviel zu Ihrer Weltanschauung) Mein Weltbild ist vielleicht die ausnahme geworden, weil ich was tuhe für meinen Unterhalt, und das sogar gerne, Ich kann Ihnen aber versichern das ich damit nicht alleine da stehe. Es soll da tatsächlich noch viele geben denen Arbeit Spass macht, sogar bei Amazon. Mei Weltbild benötigt also kein geraderücken eher das Ihrige.

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Amazon | Graben


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