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#1 (permalink) | |
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Oberhauser Bahnhof: Brennpunkt der Sucht
Am Oberhauser Bahnhof wurden die Sitzbänke abgebaut. Die Alkohol- und Drogenszene trifft sich aber noch immer. Und manche sind auf andere Plätze ausgewichen. Oberhauser Bahnhof: Brennpunkt der Sucht |
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#2 (permalink) | |
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Randgruppenbashing ist faschistoid !
Es war klar wenn der Oberhausenerszene zugesetzt wird verlagert sich diese.In anderen Deutschen Städten gibt es dafür genügend Beispiele.Es sind auch immer wieder die selben Argumente die Anwohner vorbringen.Sie möchten in ihrer Kleinbürgerlichen Idylle das Elend nicht sehen.Die eigene Angst vor dem sozialen Abstieg und den sichtbaren Folgen sitzt zu tief.Wie der Ordnungsreferent richtig feststellt handelt es sich um sein soziales Problem das durch ständige Vertreibung und Verlagerung nicht zu lösen ist.Jede noch so irgendwie geartete Gesellschaft hat ein derartiges Potential an Menschen und muss ertragen werden.Durch Einzellbetreung und Hilfen gelingt es zwar immer wieder Menschen aus diesem Kreis zu lösen aber machen wir uns nichts vor , der Gnadenlose Überlebenskampf in unserem System produziert immer mehr ausgestoßene und Verzweifelte.Solange sich das soziale Klima nicht ändert werden es täglich mehr am Oberhausener Bahnhof oder den anderen bekannten Orten. |
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#3 (permalink) | |
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Das ist richtig. Deshalb sage ich als Nicht-Oberhausner: Der Oberhausener Bahnhof ist ein guter Ort für diese Menschen. Ja, es ist eine Meinung nach dem St-Florians-Prinzip und ich kann gut damit leben. |
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#4 (permalink) | |
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Also das abmontieren der Sitzbänke und nicht mehr aufstellen ist doch auch keine Lösung. Da hat mal wieder wer vergessen das Hirn ein zu schalten. Die Stadt soll mal schnell die Bänke wieder aufstellen. Das was sie da gemacht hat ist ein Blödsinn hoch 3! Wichtiger wäre eine Lösung für diese Menschen finden statt sie von einer Ecke Augsburgs in eine andere zu treiben. DIeses Vorgehen ist nämlich assozialer als diese Leute! Ich bin übrigens nie von diesen Leuten belästigt worden und auch zum mgl. Vorwurf wohl weit genug weg zu wohnen, nein ich muss nur zum Fenster rausschauen un hab das dann im Blick! |
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#5 (permalink) | |
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Den Anliegern geht es wohl in erster Linie um die Belästigung und Beeinträchtigung durch Lärm und vor allem Müll. Ich denke, dass Sie auch nicht begeistert wären, würden Sie an so einem Ort leben. Die ablehnende Haltung der Anwohner faschistoid zu nennen, halte ich für unverschämt. Mit Ihrer Meinung werden einerseits die Anlieger als Faschisten beschimpft, andererseits Millionen von echten Faschismus- und Naziopfern, gedemütigt, mindestens verharmlost. Mir gehen all jene, die bei jedem Dreck die Nazi- und Faschismuskeule auspacken, ganz gewaltig auf den Keks. |
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#6 (permalink) | |
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Was ist denn dann faschistoides Verhalten wenn nicht Ausgrenzung und Gleichschaltung nach der eigenen Meinung? Den Nazi-Begriff haben übrigens Sie reingebracht, das hat aber nicht unbedingt mit Faschismus zu tun. Zum Thema: Ich komme täglich am Jakobertor vorbei und sehe eine der besagten Gruppen. Das sind alles Menschen wie wir alle, die keinem was wollen.. wer nichts mit ihnen zu tun haben will, muss das nicht. Ist ein bisschen Toleranz und Wegsehenkönnen (wenn man es denn wirklich nicht ansehen kann) so viel verlangt? Was stört denn konkret? Die nehmen sogar alle Flaschen wieder mit und Müll landet meistens auch im Eimer. |
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#7 (permalink) | |
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Aha, Lärm und Müll..........vor allem das Argument Lärm ist sehr überzeugend an einem Verkehrsknotenpunkt......... Im Übrigen informieren Sie sich doch bitte zuerst, was der Begriff faschistoid bedeutet. |
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#8 (permalink) | |
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Brennpunkte der Sucht
Am Oberhauser Bahnhof wurden die Sitzbänke abgebaut. Die Alkohol- und Drogenszene trifft sich aber noch immer. Und manche sind auf andere Plätze ausgewichen Brennpunkte der Sucht |
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#9 (permalink) | |
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"unwürdig" ist noch untertrieben, die Demontage der Bänke war ein ganz böses Foul vom FC Saubermann. Nochmal: Diese "Szene" ist an Harmlosigkeit nicht zu unterbieten, selbst in dem Miniaturpark vor dem idyllischen Regensburger Bahnhof tummeln sich wildere Gestalten. Und der Pseudo-Biergarten, wegen dem die Bänke eigentlich entfernt wurden, hat die Aufenthaltsqualität auch nicht gesteigert, der Platz an sich ist ungemütlich, dagegen hilft auch kein sozialverträglicher Alkoholkonsum nach Dr. Priller. Warum nicht dezent umgestalten bzw. mit ein paar Hecken einfach eine Nische für die Bänklesitzer schaffen? Damit sollte ein greater Augsburg leben können, "Freaks" gehören nun mal zum Spektrum urbaner Lebensformen. Ich für meinen Teil möchte die Erinnerungen an den FCA (bzw. AEV)-Schorsch nicht missen, den ich als Jugendlicher am Kö kennenlernen durfte. Der hatte immer eine gute Geschichte auf Lager und das Herz am rechten Fleck, siehe hier und sogar hier . Ein anderer Bürgerschreck hat sogar Subkulturgeschichte geschrieben, die legendäre Wanze. Kurz: Habt euch nicht so und lasst wenigstens am Rand der Gesellschaft etwas Platz. Da landet man nämlich schneller, als man denkt. |
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#10 (permalink) | |
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Kann ich nur voll zustimmen. |
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#11 (permalink) | |
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Ehm, wir sind im Jahre 2012 nicht 1968. Also bitte keine Pamphlet-Rhetorik.
Das klingt meiner Meinung nach selbstgerecht und sehr schwarz/weiß. Übrigens werden es nicht "täglich mehr", das waren genauso viele wo ich klein war, da war der Schwerpunkt noch am Kö. Da hat man die Leute dann verdrängt, jetzt sind sie am oberhausner Bahnhof und am Jakobertor. Das bringt also offenbar nichts. Ich halte auch nichts von "Symptombekämpfung". Letztlich hat jeder Bürger das Recht sich auf öffentlichem Grund aufzuhalten. Solang man nicht rumpöbelt, an Hauswände uriniert o.ä. (passiert leider alles am oberhausner Bahnhof, das hat nix mit "Randgruppenbashing" zu tun sondern mit Alltag für die Oberhausner, ein Freund ist Anwohner und in seine Wohnanlage wird regelmäßig von Volltrunkenen uiriniert, um mich vornehm auszudrücken, Gehwege und Bushaltestellen voller Ebrochenem gehen einem auch irgendwann auf die Nerven...). Es ist keine obskure Abstiegsangst oder sonstiges Psychologisieren was als Begründung für Anwohnerbeschwerden herhalten kann sondern schlicht das Geschrei und Gepöbel von Volltrunkenen sowie deren Hinterlassenschaften und Gewalt, die auch immer eine Begleiterscheinung solcher Szenen ist. Kein Mensch will das in seiner Nachbarschaft, also bitte den erhobenen Zeigefinger wieder senken. Und von Oberhausen als "kleinbürgerlicher Idylle" zu sprechen finde ich amüsant.. kann es sein dass Sie zugereister Neu-Augsburger sind??? Bitte erstmal genau über die lokalen Verhältnisse informieren. |
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Zuletzt geändert von augschburgr, am 18.04.2012 um 10:57 Uhr
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#12 (permalink) | |
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ja ja unsere saubere gesellschaft...
diese leute die am ob-bahnhof sind ziehen bestimmt wochenende für wochenende durch die maxstrasse und hinter lassen das wie es dann am samstag oder sonntag morgen aussieht..... was ist da dabei wenn die da rumsitzten ihr bier trinken und reden.. die nehmen meistens das alles wieder mit was sie dabei haben sprich bierflaschen gibt es ja bekanntlich pfand für aber in der maxstrasse kannst schon in scherben und kotze treten und die haben ja das geld für ne maxtour arm ist das es gibt in jeder grossstadt treffpunket für diese leute aber bei uns eben nicht |
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#13 (permalink) | |
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Aha. In der Max und in Massen wird das immer als "urbanes Leben" bezeichnet, Gegenstimmen werden mit dem Totschlagargument "Wer City nicht verträgt, soll halt umziehen!" quittiert. Mal im Ernst, Oberhausen ist von einer Kaisermeile meilenweit entfernt, das ist einfach ein etwas härterer Kiez. Den muss es auch geben und der lässt sich nicht mit der Säge befrieden. Was auch etwas dreist ist, denn die Stadt investiert herzlich wenig in sinnvolle Maßnahmen. Bestes Beispiel ist das H2O , das man beizeiten durchaus noch hätte retten können. Für einen Bruchteil dessen, was man in Prestigeprojekte pumpt. Der Neubau der KiTa wiegt das nicht auf. |
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#14 (permalink) | |
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Also ich kann ja einen Großteil der Argumente, die hier geschrieben wurden, nachvollziehen aber ich wäre schon neugierig, wie manche Kommentare ausgefallen wären, würden die drogen- und alkoholabhängigen Mitbürger sich Tag für Tag, jeden Abend oder auch schon etwas früher, bei schönem Wetter, bei schlechtem Wetter, an Sonn- und Feiertagen, genau vor ihren Wohnungen aufhalten. Oder den Kommentar eines Familienvaters, dessen Kinder jeden Tag unmittelbar vor der Nase die Menschen vor der Haustüre haben. Ist da nicht eine gewisse Angst der Eltern nachvollziehbar Ich habe sicherlich auch keine Lösung, es wird auch keine geben, sonst hätte man diese schon lange gefunden und es würde diese Szenemenschen nicht bereits in jeder mittelprächtigen Ortschaft/Stdt geben. Unterstellen wir mal, die Stadt hätte auf die seit Jahren bekannte Szene am Oberhauser Bahnhof nicht reagiert, stelle sich einer dann das Geschrei hier vor. ----Man kann es eben nicht Jedem recht machen Die Bemerkung von TomTinte mit dem Hinweis auf das Skt-Florians-Prinzip trifft wohl den Nagel auf den Kopf. |
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#15 (permalink) | |
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Dann wird es Zeit, die Eimer abzumontieren, damit man sie auch als Vermüller brandmarken kann. Woanders klappts doch auch |
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