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#16 (permalink) | |
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Das Hauen und Stechen zwischen CSU und nCSM hat begonnen
Wie man der heutigen Printausgabe der AZ entnehmen kann, geht es Max Becker - alias P59 - nun wohl an den politischen CSU-Kragen. Die Mitgliedschaft in der CSM scheint nicht vereinbar zu sein mit der Amtswahrnehmung als Ortsvorsitzender in der CSU. Becker, der dieses Amt in Pfersee inne hat und der als Teil des Gribl-Lagers als Gegenkandidat von Tobias Schley bei der Wahl des Vorsitzenden im Kreisverband West gegen diesen fulminant durchfiel, ist im Vorstand des CSM-Vereins aktiv. Das parteiinterne Hauen und Stechen zwischen den verschiedenen C-Lagern hat begonnen. Jetzt wird wohl die Rechnung, die zwischen Hintersberger und dem Lager um Gribl-Weber offen war, beglichen. Inhaltlich ist die Haltung Hintersbergers dabei nicht zu beanstanden. In allen Parteien ist es üblich, die Mitgliedschaft in einer weiteren Partei oder Organisation, die in Konkurrenz zur eigenen Partei steht, zu unterbinden. Es kann nicht angehen, dass Becker auf der CSU-Bühne turnt und öffentliche Wahrnehmung erfährt, um bei der Kommunalwahl dann ggf. auf der Liste der CSM in Erscheinung zu treten. Das wird in den nächsten Wochen und Monaten sicherlich noch für reichlich Zündstoff sorgen. |
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#17 (permalink) | |
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Becker muß sich eben entscheiden. Das Plätzchen in der CSU als Ortsvorsitzender ist ein sicherer Ort in einer traditionellen Partei. Aber mit der Führung der Augsburger CSU kann es Becker nicht. Er fühlt sich unwohl. Andererseits zieht es ihn zur CSM. Zu einer unsicheren Neugründung. Aber da kann er nichts erreichen. Die Spitzenplätze sind besetzt. Umstellen müsste er sich in diesem CSU-Ableger nicht. Das ist ein Unionsabklatsch, der sich von der Union nicht wegen unterschiedlicher Ansichten getrennt hat. Es geht in diesem Verein nur um Pöstchen. Hintersberger hat recht mit seiner Aufforderung an Becker sich zwischen CSU und CSM zu entscheiden. Ein Beschäftigter von Audi kann auch nicht nebenzu für Mercedes werben. |
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#18 (permalink) | |
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Ja, das haben Sie zutreffend beschrieben. Der Platz zwischen den Stühlen, den Becker zwischenzeitlich eingenommen hat, ist bekanntermaßen ein unbequemer und das Ergebnis eines postenorientierten Taktierens, das wohl in die Hose gehen dürfte. |
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#19 (permalink) | |
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Die CSU hat Divide et impera schlicht falsch verstanden. Man darf sich nicht selbst teilen, sondern sollte sein Glück beim Gegner versuchen. Der von P59 Becker (Gott habe ihn politisch seelig) beschworene "Ernst der (CSU) Lage" dürfte in der Erkenntnis liegen, dass man sich mit der Mehrfachteilung in´s eigene Knie geschossen hat und dass dies strategisch nicht sonderlich klug war. Zudem schmälern die durch die Teilung abhanden gekommenen Mandatsträgerabgaben die "Kriegskasse" für 2014. Für mich als Bürger wird durch die Querelen nur eines klar: Viel Zeit und Kraft für politische Arbeit kann den Protagonisten dieser Politsoap nicht bleiben, weil das inner- und zwischenparteiliche C-Gezänk um Posten und Pöstchen den Großteil der persönlicher Ressourcen auffressen dürfte. |
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#20 (permalink) | |
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Bei zuvielen Möchtegern-Häuptlingen und zuwenig Indianern und Squaws, bleibt doch nur die Aufteilung. Wieviele Mitglieder haben denn diese Absplitterungen der CSU? Das dürfte überschaubar sein.
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#21 (permalink) | |
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Ich weiß nicht was alle für ein Problem haben! Nehmen wir an ich wäre Sportler und spiele beim FC Bayern. Darf ich dann nicht auch gleichzeitig Mitglied beim FCA sein? Das hat übrigens auch nichts mit "Posten" zu tun sondern mit Engagement - und zwar ehrenamtlichem Engagement ohne Bezahlung und in der Freizeit! |
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#22 (permalink) | |
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Und wo spielen Sie dann mit, wenn der FCA gegen den FC Bayern spielt? |
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#23 (permalink) | |
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Wir alle haben kein Problem, aber Sie haben eines. Vor allem auch mit der Definition Mitgliedschaften..in Sportvereinen. Den Spieler von FC-Bayern, der auch Vorstands- im Mitglied ist bei FC-Augsburg - den möcht ich mal kennenlernen. Viele politisch engagierte Personen agieren in Vorständen sämtlicher Vereine. Sie werden aber niemals einen Politiker finden der zeitgleich im Vorstand der der Sparkasse sowie der Raiffeisen ist. Die nCSM ist nun mal weder Fussball noch Hasenzuchtverein sondern eine politisch motivierte Absplitterugsgruppe der CSU. Sie sind also im Vorstand eines Vereines, der Ihnen Wählerstimmen kosten könnte. Also...nee, kapiere ich nicht. Ich kapiere nur eines: Dass sie als Verlierer den Vereinsfreunden helfen wollen, dem Schley eines auszuwischen. Sie werden wieder kontern: Wenn ihr wüsstet wie es wirklich ist, ihr habt ja keine Ahnung... und sich wieder in Schweigen hüllen. Wir haben tatsächlich keine Ahnung, aber ich fürchte Sie auch nicht...
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#24 (permalink) | |
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Bei beiden auf der Ersatzbank |
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#25 (permalink) | |
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Sowas kann nicht passieren, eben darum geht es! Spieler bin ich ja nur bei einem, beim anderen lediglich engagiertes Mitglied im Verein. |
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#26 (permalink) | |
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Sind Sie denn beim Wahlkampf auch nur ein lediglich engagiertes Mitgleid im Verein? Pro Augsburg ist ja auch ein Verein. Da könnten man doch.... |
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#27 (permalink) | |
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seh ich auch so- selbst zum Einwechseln kurz vor Schluss hat er sich aber nicht als geeignet erwiesen |
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#28 (permalink) | |
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Darf ich leicht schmunzeln? Wir haben überhaupt kein Problem. Wir sind nur mitdenkende Menschen. Das Problem sehe ich bei ihnen. Sie sind in der CSU und in der CSM. Bei den nächsten Wahlen bewerben sich beide um Stadtratssitze. Wen unterstützen Sie? Wo sind Sie engagiert? Das hat mit Verein überhaupt nichts zu tun. Ich bin Sympathisant von Bayern und FCA. Aber kann ich deshalb im sportlichen etwas entscheiden oder ändern? Richtig - das geht nicht. Aber Sie können mit ihrem Einsatz bei der nächsten Wahl eventuell Entscheidungen beeinflussen. Darum kann ich einen Hintersberger voll verstehen, der von ihnen eine Entscheidung für die CSU oder für die politische Konkurrenz CSM will. |
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#29 (permalink) | |
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und wenn keine Entscheidung kommt, wird der Wähler beide Parteien bei der nächsten Wahl abstrafen. Die Opposition wird das für sich nutzen. |
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#30 (permalink) | |
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Opposition . und gar noch eine die die C-Situation nutzt? Aber wer weiss, vielleicht ist Herr Becker wie schon beim CSU-Kreisvorsitz nur als Paladin und Vorkoster Gribls unterwegs. Dieser famose OB hat doch auch Fragen zu beantworten: wer darf mich aufstellen, wer darf mich unterstützen, wie und an wen angelehnt positioniere ich mich inhaltlich, auf welcher Stadtratsliste kandidiere ich um meinen (wer auch immer das ist) Farben als Stimmenzugpferd zur Verfügung zu stehen???? Herr Becker, haben Sie eigentlich Freude daran, sich zum Hofnarren des Herrn Gribl zu machen? |
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