Sonntag, 19. Mai 2013

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Stadt Augsburg streicht Mittel für Ost-West-Verbindungsradweg
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28.11.2008 09:53 Uhr
Medienteufel
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Zitat von Redaktion
Von Stefan Krog Nicht nur das Geld für den Radweg in der Grottenau, auch die Pauschale für Radwege insgesamt wurde gekürzt. Und in der Friedberger Straße sollen im Zuge des Rückbaus für die Linie 6 Radwege zugunsten des Erhalts von vier Autospuren wegfallen.
Zitat von Redaktion
von Michael Hörmann Dass die Koalition von CSU und Pro Augsburg kein Herz für die Radler hätte, will Kurt Gribl (CSU) aber nicht gelten lassen: „Wir werden 2009 insgesamt 1,1 Millionen Euro für neue Radwege investieren.“ Zudem soll es künftig in der Abteilung Verkehrsplanung im Tiefbauamt einen eigenen Radwegbeauftragten geben.
Ich bin verwirrt. Wurde jetzt gekürzt? Wenn 1,1 Mio für neue Radwege lese, erscheint mir das als recht beachtliche Summe. Wenn auch nicht erläutert wird, für welche Radwege.
Dass das Teilstück der Ost-West-Achse in der Karlstraße vorerst nicht beendet wird, wird von Gribl „bedauert“. Gribl verwies auf den laufenden innerstädtischen Ideenwettbewerb, dessen Ergebnisse im Februar 2009 präsentiert werden.

Jetzt weis ich endlich warum so viele Ideenwettbewerbe laufen. Solange geplant wird, muss ja nichts geschehen. Die Entscheidungen können in die Zukunft verschoben werden. Und Gribl kann weiter schlafen.

Politische Beobachter halten es für möglich, dass zu diesen Ideen eine neue Wegeführung der Straßenbahn zählen könnte. Theoretisch könnte eine Tramlinie über den Leonhardsberg, die Karlstraße bis zum Theater geführt werden.

Politische Beobachter - das klingt aber sehr neutral. Mit so einer Aussage kann alles belegt werden. :yes: Theoretisch könnte die Strassenbahn auch durch die Steingasse geführt werden. :scared:

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Wer lügt, hat die Wahrheit wenigstens gedacht.

28.11.2008 10:04 Uhr
V. Schafitel
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Ideenwettbewerb vor Radweg
:blink:
Zitat von Paul Cook
Ich möchte hier gerne mal eine Frage zu einem ganz praktischen Fall stellen, und bin gespannt, ob mir hier mit Sicherheit anwesende Mitglieder bzw. Sympatisanten der Stadtregierung eine (einigermaßen) zufriedenstellende Lösung bieten können. Man nehme an, ein Bewohner des Raumes Predigerberg/Bäckergasse bis hin zur Prinzstrasse/Gärtnerstraße .......Augsburger Straße; Pferseer Tunnel; Gebiet Hauptbahnhof; Gebiet Königsplatz; Gebiet Moritzplatz;. Bin für alle (realistischen) Vorschläge offen!!!
Zitat von stinki
Habe soeben im Radio RT1 gehört, dass Gribl den Stop des weiteren Radweg-Ausbaus damit begründet, dass erst die Ergebnisse des Wettbewerbes zur künftigen Gestaltung der Innenstadt abgewartet werden müssen.Ich halte diese Aussage für eine Schutzbehauptung. Richtig ist doch m.E., dass das Geld fehlt. Gribl kämpft schon wieder gegen sein eigenes Wahlversprechen.Ich habe das Gefühl, dass Gribl nur noch im Wettbewerbshimmel schwebt und auf die göttliche Erleuchtung und Eingebung wartet.Ich kann die Kombination der Worte "Ideen" und "Wettbewerb" nicht mehr hören, weil ich damit nur noch Stillstand und Mehrkosten verbinde.
Ich habe mich ja auch hier schon öffentlich darüber geäußert, dass ich über die Merkle/Gribl Entscheidung in Hochzoll enttäuscht und überrascht bin. Zur Freude der Klartexterfraktion die einerseits die "Asphaltlinie" gut finden anderseits sich in der Schadenfreude baden, dass Gribl mit der CSU die Hochzoller hängen ließ! Mich enttäuscht einerseits, dass man der verstandesmäßig besseren Textillinie nicht die Chance eines neutralen Variantenvergleichs mit der "Asphaltlinie" zugestanden hat, anderseits die Radwege einer "gefühlten Vierspurigkeit" opferte. Ich kann mit dieser Entscheidung gar nichts anfangen und verstehe die Freude deren Befürworter schon 10-Mal nicht. So wie ich nicht verstehe, dass man vor Wettbewerbsentscheidung an der KAA einen Zaun bauen muss würde ich es auch nicht verstehen, wenn jetzt in der Grottenau die Radspur angelegt würde. Die Ost/West-Achse Karlstraße-Grottenau-Leonhardsberg wurde von allen Stadtplanern in allen Vorbereitungsgremien des Wettbewerbs einmütig als eine der schlimmsten Probleme für die qualitative Stadtentwicklung bewertet. Im Wettbewerb erwartet man hierzu einschneidende Aussagen über Rückbau, Tramführung usw.! Wer jetzt hierfür Geld in die Hand nimmt, egal für welche Maßnahme, handelt unglaubwürdig was den Umsetzungswillen der Wettbewerbsergebnisse betrifft. Ich hätte damit das größte Problem mit der jetzigen Stadtregierung! Natürlich weiß keiner, ob nicht auch der Ideenwettbewerb mit Hbf, Kö und Co wie die Linie 6 von Gribl in die alte "Regenbogentüte" eingetütet wird. Das werden wir ja sehen - ein flaues Gefühl :confused1: hab ich seit "Heilig Geist" auch! Aber jetzt, vor der Entscheidung im Februar fragwürdige Entscheidungen einzufordern ist stur, parteipolitisch, kindisch und kurzzischtig.

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Aller Wandel ist Widersprüchlich; Daher ist der Widerspruch das Wesen der Wirklichkeit!

28.11.2008 10:26 Uhr
GAST

[QUOTE=Medienteufel;190532]Ich bin verwirrt. Wurde jetzt gekürzt? Wenn 1,1 Mio für neue Radwege lese, erscheint mir das als recht beachtliche Summe. Wenn auch nicht erläutert wird, für welche Radwege.[/quote]In der Pressekonferenz wurde eine Liste ausgereicht, siehe hier.
Zitat von Medienteufel
Politische Beobachter halten es für möglich, dass zu diesen Ideen eine neue Wegeführung der Straßenbahn zählen könnte. Theoretisch könnte eine Tramlinie über den Leonhardsberg, die Karlstraße bis zum Theater geführt werden.

Politische Beobachter - das klingt aber sehr neutral. Mit so einer Aussage kann alles belegt werden. :yes: Theoretisch könnte die Strassenbahn auch durch die Steingasse geführt werden. :scared:

Den Ideenwettbewerb hat der OB auf der Pressekonferenz ins Spiel gebracht. Hörmann hat nachgefragt und die Straßenbahn ins Spiel gebracht. Der "politische Beobachter" ist er selbst, jedenfalls einer davon. Beobachtungsgabe darf man von einem Journalisten, der über Politik schreibt, natürlich erwarten. Insofern ist die Bezeichnung ganz ok. Leider musste es bei der Spekulation bleiben. Gribl wollte sie nicht kommentieren, schloss aber auch nichts aus.
28.11.2008 11:03 Uhr
Exilant
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Zitat von nichtfranz
Was die Karlstraße angeht, halte ich die Radwegplanung für genauso schlecht wie den jetzigen Zustand. Es wird dort immer Engstellen geben, an denen ein hohes Unfallrisiko besteht. Hier wäre eine Radwegführung in Nebenstraßen für alle Beteiligten die bessere Wahl.
Hallo nichtfranz, wo wollen Sie denn die Radwege "in Nebenstraßen" führen? Durch den Markt? oder hinter dem Theater? Das scheint mir nur mit großen Umwegen möglich. Und dann werden die Radwege nicht angenommen und die Leute fahren wir jetzt harakiri an einer viel befahrenen Straße entlang.:no:
28.11.2008 11:08 Uhr
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Augsburg in Guinnes-Buch der Rekorde!
Radwege und Augsburg, das geht einfach nicht zusammen! Es ist einfach nicht zu fassen! Warum um alles in der Welt ist es so schwierig ein zusammenhängendes, einheitlich gestaltetes Radwegenetz in Ausgburg zu bauen? Wer einmal das Vergnügen hatte in z.B. Karlsruhe, Freiburg oder Münster mit dem Rad unterwegs gewesen zu sein, der frägt sich, warum so etwas nicht in Augsburg machbar ist! Es fällt auch auf, das die Radwege-Situation in anderen bayerischen Städt auch nicht viel besser ist. Liegt es also an den "schwerfälligen" Bayern? Aber zurück zu Augsburg: Was will diese Stadt eigentlich? Zum einen wollen sie den Auto-Verkehr eindämmen, durch Verkleinerung der Zufahrtsstraßen durch Reglementierung der Parkzonen in immer mehr Anwohner-Park-Bereiche. Zum anderen lässt auch das öffentliche Verkehrsnetz zu wünschen übrig. So fährt z.B. die Linie 22/23 unter der Woche nur noch bis 19 Uhr. Und ganz ehrlich, die Öffentlichen Verkehrsmittel sind keine wirkliche Alternative zum Fahrrad! Aber es gibt einfach kein zusammenhängendes Radwegenetz! Dafür ist die gesamte Stadt ein einziges Flickwerk! Das ist zum Teil so schlimm, das man eigentlich und an manchen stellen nur noch lachen kann! Beispiel gefällig? Augsburg hat den wahrscheinlich kürzesten Radweg der Welt und das ist Rekord-Verdächtig: Stadtteil Lechausen Kreuzung Neuburger- Blücherstraße, am "Schlössle" Stadtauswärts Dort beginnt an der Abbiegung in die Blücherstraße ein Radweg, ca. 5 Meter vor der Kurve und endet ca. 5 Meter nach der kurve wieder! Das ist Beispielhaft für diese Stadt: zögerlich, inkonsequent, konzeptlos, ängstlich, ... und reif für das Guinnesbuch!
28.11.2008 11:12 Uhr
Medienteufel
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Zitat von Bruno
In der Pressekonferenz wurde eine Liste ausgereicht, siehe hier. Hörmann hat nachgefragt und die Straßenbahn ins Spiel gebracht. Der "politische Beobachter" ist er selbst, jedenfalls einer davon. Beobachtungsgabe darf man von einem Journalisten, der über Politik schreibt, natürlich erwarten. Insofern ist die Bezeichnung ganz ok. Leider musste es bei der Spekulation bleiben. Gribl wollte sie nicht kommentieren, schloss aber auch nichts aus.
Danke Bruno bei diesen Themen gibt es ja Experten, die einem "Laien" auf die Sprünge helfen können. Mit seiner Nachfrage - und der Strassenbahn - hat Hörmann unserem OB aber einen schönen Ausweg gezeigt und auch im Artikel gebracht.

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28.11.2008 11:16 Uhr
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Aber man sieht schon an dieser zerfahrenen Diskussion hier, warum in Augschburg nix geht! Jeder hält sich für einen Fachmann, für was auch immer und redet mit! Wer von euch fährt den überhaupt regelmäßig mit dem Rad? Aber ich meine jetzt nicht zum Vatertag im Schritttempo um den Ammersee!
28.11.2008 11:18 Uhr
Heureka
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Zitat von Exilant
Hallo nichtfranz, wo wollen Sie denn die Radwege "in Nebenstraßen" führen? Durch den Markt? oder hinter dem Theater? Das scheint mir nur mit großen Umwegen möglich. Und dann werden die Radwege nicht angenommen und die Leute fahren wir jetzt harakiri an einer viel befahrenen Straße entlang.:no:
Möglicherweise ist das aber auch Strategie, um die Leute in die Busse und Strassenbahnen zu zwingen. So ähnlich wie die geschaltete Rote Welle für Autofahrer, nur weit gefährlicher. Warum werden zig neue Radweg angefangen, aber keiner fertig gemacht. Wenn 1,1 Mio € da sind, reicht das doch locker für die 500000 € die für die fertigstellung des Teilstücks benötigt werden.
28.11.2008 11:26 Uhr
Paul Cook
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*irony-mode on* Augsburg, 28.11.2025: Heute wurde der letzte 4-spurige Ausbau einer Hauptstraße in Augsburg, der Frauentorstraße, zur Freude der Autofahrer abgeschlossen. Die Bewohner der dafür abgerissenen Gebäude wurden (die AZ berichtete) an den Stadtrand umgesiedelt, entsprechende errichtete 24h-Einkaufszentren machen den Betroffenen den Umzug umso angenehmer. Das neue Fahrradmuseum im Bohus-Center (ehemals Fahrrad-Parkhaus) öffnet heute ebenfalls seine Pforten. Hier kann der interessierte Bürger Ausstellungsstücke der seit 2015 in Augsburg verbotenen Fortbewegungsmittel bewundern. Erreichbar ist das Museum über die 2018 eröffnete 6-spurige Stadtautobahn oder über die Straßenbahnlinien 8 ,12 ,20 und 21. *irony-mode off*

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28.11.2008 11:34 Uhr
AugsburgerGewächs
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@ Paul Cook: TOP!!! Weiter so! Nur schade, dass wir die beschriebene Situation 2025 im Nachrichtenteil wieder lesen dürfen... Gruss, A.

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28.11.2008 11:35 Uhr
Paul Cook
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@ Paul Cook: TOP!!! Weiter so! Nur schade, dass wir die beschriebene Situation 2025 im Nachrichtenteil wieder lesen dürfen... Gruss, A.
War das Lob ernst gemeint?:confused1:

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28.11.2008 11:52 Uhr
AugsburgerGewächs
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Ja, auf jeden Fall. Ich finde den Beitrag gut.

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28.11.2008 11:57 Uhr
Paul Cook
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Danke! Aber zurück zu Thema: Was ich wirklich bodenlos finde, ist nicht, dass der Bau des Radweges zur Verbindung von Theater und Jakober Vorstadt verschoben wurde, um die relativ zeitnah zu erwartenden Ergebnisse des Ideenwettbewerbs (der ja evtl. gute Lösungsvorschläge bringen mag) abzuwarten, sondern der Fakt, dass die Mittel komplett aus dem Haushalt gestrichen wurden! Mit welchen Mitteln möchte man dann die Lösung umsetzen, wenn es keinen Etat mehr dafür gibt?

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28.11.2008 12:02 Uhr
Paul Cook
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Ach, und noch was zum Thema "Radwegemaßnahmen 2009": Schön, dass diese Maßnahmen (bis auf 2 winzige Ausnahmen) Gebiete wie Bergheim, Inningen, FCA-Arena, Leitershofen, Sheridan, etc... betreffen. In der Innenstadt gibt es ja keine Radfahrer....

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28.11.2008 12:02 Uhr
AugsburgerGewächs
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Gut beobachtet! Man möchte meinen, wie auch der Redakteur Stefan Krog im Kommentar zur Lage, dass die Mindereinnahmen durch die "Semmeltaste" diesem Radweg den Garaus gemacht haben. - Nicht ohne Freude bei den Benzfahrern der CSU und deren Anhängern...Ein Schuft, wer böses dabei denkt..! ;) Gruss, A.

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