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#136 (permalink) | |
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Rot: Stimmt. Ich meine es auch nicht als Spielerei. Es muss nach gar nichts benannt sein. Mir geht es auf den Keks, wenn die Intendanz, die immer nur durchlaufender Posten ist, für eine Namensvergebung zuständig ist. Das Theater Augsburg ist ein Eigenbetrieb der Stadt Augsburg. Es hat gar keine eigene Rechtsform. Eigentlich sind die Bürger, respektive der Stadrat damit beauftragt, dem Theater einen Namen zu geben oder auch nicht. Was die Intendanz will ist unerheblich. Wenn es nach mir ginge, hieße das Ding Theater Augsburg. Olsen
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#137 (permalink) | |
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Ja stimmt schon. Kleines Haus oder Kleine Bühne wären meine persönlichen Vorschläge. Selbsterklärend, simpel. |
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#138 (permalink) | |
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Theater² ist ja kein aufgesetzter Kunst-Overkill um des Effektes willen, eine Spielstätte darf ja auch etwas verspieltes haben, dezente typographische Kunstgriffe sind nie von Gestern. "Modern" wäre "Theater 2.0" oder "iStage", am besten in Comic Sans gesetzt. Sehr gelacht habe ich im nachhinein über die Äusserung des Sponsors, man wird sich bei der Namensvergabe dezent im Hintergrund halten. Wie gnädig, das Gebäude hat in der Designstudie ja schon 1:1 seine Corporate Identity... wenn's um Kunst geht, Spaaarkasse! |
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#139 (permalink) | |
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Das meinen Sie jetzt aber als Witz, oder? Olsen |
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#140 (permalink) | |
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Alles noch viel mehr 90er...ich erinnere mich an schwarz-weiße DIN A4 Computerausdrucke in Comic Sans allerorten ("Hendis verboten".. ach, die 90er..). Falls Sie interessiert was gestalterisch so aktuell ist dann ist das Design Tagebuch ein ganz netter Blog (http://www.designtagebuch.de/). Und die Sparkasse kann nichts dafür dass Rot seit eh und je die klassische Theaterfarbe ist, bis hin zum roten Bühnenvorhang, der Pate für die neue Fassade stand. Im Übrigen fände ich es sehr legitim wenn solch ein großzügiger Sponsor eine Mitsprache erhielte, das ist also nichts zum Lachen sondern sehr wohl generös. Wären Sie erst zufrieden wenn lediglich ein "Anonymer Spender" gewürdigt werden würde? "Tue Gutes und Rede darüber"! Die Fassade stelle ich mir idealerweise so vor dass über dem roten Vorhang, brilliante Idee, auf der Dachkante in breiten stehenden Lettern "Kleine Bühne" stünde, bei Dunkelheit dezent angeleuchtet. |
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#141 (permalink) | |
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Ich bin vom Fach bzw. sogar darin aufgewachsen. Das neue Design ist weder wirklich neu noch gut, es werden nur alte Tugenden imitiert, Praktikanten von der FH bringen mich regelmässig zur Verzweiflung. Einem Amateur verzeihe ich das Fehlen eines Grundlinenrasters, einem angehenden Profi nicht, das ist schlimmer als Comic Sans. Na so ein Zufall, die Fassade bekommt HKS13. Selbst wenn das auch exakt DIE Theaterfarbe wäre (Vorhang- & Teppichstoffe sind nicht exakt genormt), die Wirkung ist auf dem glatten Fassadenmaterial (wetterfeste Plane?) eine ganz andere. Ein abweichender Farbton würde sich ja auch mit dem SPK-Logo beissen. Die hat nichts zu verschenken, hinter dem geradezu inflationären Kultursponsoring in Augsburg stehen knallharte Geschäftsinteressen, man kauft sich ein kultiviertes, non-materielles Image. In diesem Fall, die SPK sponsort auch eine Menge verkappte Eigenwerbung wie Paulmichels "Cartoonica". Das hat alles nichts mit Mäzenatentum zu tun, eher mit Euergetismus. Subventionskultur ist schon schlimm (der Zwang zum ordentlichen Wirtschaften ist ein gesunder Teil des Kunsthandwerks), aber Sponsoring ist Teufelswerk. Ich habe erst im Oktober letzten Jahres meine schlechten Erfahrungen mit der SPK gemacht, natürlich nimmt sie Einfluss wo sie nur kann. Ich bin dann aus der Sache ausgestiegen, weil die "Kontakter" nicht einsehen wollten, dass ich mir Inhalt und Tenor nicht vorschreiben lasse, ich leide nämlich unter Berufsethos. Wes Brot ich ess, des Lied sing ich noch lange nicht. |
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#142 (permalink) | |
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Comic Sans tötet keine Typographie, Menschen töten Typographie. Wäre ein cooles T-Shirt. In Arial, versteht sich. |
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#143 (permalink) | |
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Die Sparkasse ist keine normale Geschäftsbank sondern in öffentlichem Besitz, gemeinnütziges Engagement zeigen halte ich daher ehrlichgesagt für eine Selbstständlichkeit. Es ist halt ein etwas anderer Geschäftszweck als ein normales Unternehmen, was zuvorderst Profit für die Eigner generieren muss. Die Fassade soll, ein Musterstück hängt schon, aus einer Art bedrucktem Aluminium bestehen, das auch noch dreidimensional geschwungen ist (den Faltenwurf eines Theatervorhangs nachempfindend). Originelle Idee für ein kleines Budget. |
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Zuletzt geändert von augschburgr, am 22.02.2012 um 19:13 Uhr
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#144 (permalink) | |
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Geht nicht. Wir haben schon ein Theater. Dann weiss man nie welches Theater gemeint ist. Vorne oder hinten...? Theater im Hof? Man könnte es Hoftheater nennen, oder weils so klein ist Hofbühne. Das Wort klingt so feudal, dann man glatt vergessen könnte, was das früher für ein schäbiger Hof war. Kleines Theater will man es nicht nennen. Das ist abwertend. Der Container ist klein. Dazu sollte man stehen und das beste draus machen. Ich wüsste was kleines feines, das die Ausgburger lieben. Das Wahrzeichen der Stadt - die Zirbelnuss - Zirbelbühne oder Zirbeltheater? Hm...in der Buchstabensuppe fehlt die Melodie. Aber das macht nichts,der Begriff " Ausgburger Stadttheater" hat auch keine Melodie. |
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Zuletzt geändert von pro musica, am 22.02.2012 um 20:49 Uhr
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#145 (permalink) | |
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Stimmt auch. Theater im Hof, wäre eine geografische Hinführung. Oder "Theater an der Kasernstraße". Heute war zu lesen, b-box, Brecht, Brecht-Box und cubus stehen zur Auswahl und das Theater soll entscheiden. Man, man, man Peter Grab, Sie sind mir so ein selbsternannter Bürgerpolitiker. Die Bürger werden sich sicher an den Krampfbezeichnungen, die zur Verfügung stehen, nicht halten. Olsen |
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#146 (permalink) | |
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(edit/NUB 7.3) Dabei hat er nur angeregt, dem Theater - was ja nicht geichbedeutend mit Frau Votteler ist - zu überlassen, wie es seine neue (Übergangs)Spielstätte nennen möchte. Eigentlich eine nette Geste für diejenigen, die unter übelsten Bedingungen seit Jahren ihr Bestes geben. Ich finde das okay.
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Zuletzt geändert von Anonyme, am 23.02.2012 um 09:48 Uhr
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#147 (permalink) | |
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Wer ist "diejenigen"? Der Werksausschuss, der den Namen beraten soll besteht nicht aus Mitarbeitern die unter übelsten Bedingungen ihr Bestes geben und nicht mal der Votteler kann man übelsten Bedingungen vorwerfen, nachdem deren Honorar ( Gehalt ist zu deplaziert) deutlich angehoben wurde. Stellvertretender Vorsitzender des Werksausschuss ist Andreas Jäckel, von der Kreissparkasse und sitzt in der CSU-Fraktion. Der Rest arbeitet auch nicht im Theater:
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#148 (permalink) | |
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Das stimmt. Der Werkausschuss hat ganz gute Bedingungen für seine Beratungen. Ich ging davon aus, dass DAS THEATER unter Mitwirkung seiner Mitarbeiter auf den Vorschlag b-box gekommen ist. Und wenn denn der Vorschlag Grabs, das Theater entscheiden zu lassen zum Tragen kommt, dann müsste doch der Werkausschuss gar nicht mehr beraten, sondern einfach den Namen absegnen. Die Arbeitsbedingungen von einem sicher auch nach Erhöhung nicht üppigen Salär abkoppeln zu wollen, überzeugt mich nicht. Diese sind auch für Frau Votteler mies. |
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#149 (permalink) | |
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Heute müsste die Entscheidung im Werkausschuss gefallen sein. Olsen |
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#150 (permalink) | |
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Neues Theater um Spielstätte
Stadträte entscheiden sich heute Abend für zwei andere Varianten: „BB“ oder „Brecht-Bühne“ Neues Theater um Spielstätte |
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