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Protest gegen Reformpläne von Bischof Zdarsa: Am Sonntag werden Kirchen umarmt
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03.02.2012 19:44 Uhr
Winkeladvokat
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Beiträge: 6

 

Zitat von _solon_

 

Die christliche Kirche, bewußt allgemein gehalten, hat bis jetzt so ungefähr 2000 Jahre überlebt. Und wenn einige Laien glauben alles besser zu wissen wie die Profis - ok - das nicht nur kirchenspezifisch sondern auf sehr vielen Gebieten schlechter Brauch. Daumen runter

 Das Gegenteil von Profis sind Amateure und nicht Laien. Fachleute, die von der Kirche etwas verstehen, gibt es unter den Laien genauso wie unter den Klerikern.

04.02.2012 07:35 Uhr
_solon_
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Beiträge: 13095

 

Zitat von Winkeladvokat
 

 

 Das Gegenteil von Profis sind Amateure und nicht Laien. Fachleute, die von der Kirche etwas verstehen, gibt es unter den Laien genauso wie unter den Klerikern.

Dann schauen Sie sich mal nach Synonymen für Laien um -> da werden Sie auch Amateur finden.

Eine Definition von Laie: eine Person, die auf einem bestimmten Gebiet unerfahren ist und keine Kenntnisse hat

Und jetzt? Breites Grinsen

________
Difficile est satiram non scribere (Juvenal). Die Zeit wird kommen, wo, wer nicht weiß, was ich über eine Sache gesagt habe, sich als Nichtwisser bloßstellt...

05.02.2012 23:36 Uhr
Winkeladvokat
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Beiträge: 6

 

Zitat von _solon_

 

Dann schauen Sie sich mal nach Synonymen für Laien um -> da werden Sie auch Amateur finden.

Eine Definition von Laie: eine Person, die auf einem bestimmten Gebiet unerfahren ist und keine Kenntnisse hat

Und jetzt? Breites Grinsen

Außerhalb des Klerikerstands gibt es wohl auch Fachleute, die sich mit Theologie und Kirche auskennen, egal ob sie damit ihr Geld verdienen (Profis) oder anderweitig beschäftigt sind. Bei den Synonymen für Profis habe ich den Begriff "_solon" nicht gefunden.
06.02.2012 07:36 Uhr
_solon_
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Beiträge: 13095

 

Zitat von Winkeladvokat
 

.... Bei den Synonymen für Profis habe ich den Begriff "_solon" nicht gefunden.

Ist auch nicht weiter verwunderlich da richtiges Lesen und darsu resultierendes Verstehen und richtiges Rechtschreiben wohl nicht zu Ihren Stärken zählt. 10x Breites Grinsen

 

________
Difficile est satiram non scribere (Juvenal). Die Zeit wird kommen, wo, wer nicht weiß, was ich über eine Sache gesagt habe, sich als Nichtwisser bloßstellt...

06.02.2012 07:41 Uhr
plupps
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Beiträge: 1825

 

Zitat von _solon_
 

 

Ist auch nicht weiter verwunderlich da richtiges Lesen und darsu resultierendes Verstehen und richtiges Rechtschreiben wohl nicht zu Ihren Stärken zählt. 10x Breites Grinsen

 

100x bis morgen.

06.02.2012 10:25 Uhr
pro musica
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Zitat von Bulletin

 

 Wie kommen bloss alle auf die Idee, dass das die Lösung der Probleme wäre. Meine Güte, wenn ihr alle so versessen auf Eure Laien seid, trefft Euch doch  privat und verteilt Oblaten von Dr. Oetker, den Rest macht ihr doch schon, was wollt ihr noch alles machen?

Mir gefällt das zwar auch nicht, dass immer mehr Gemeinden zusammengelegt werden, klar sind das gewachsene Sturkuren aber am Ende muss man sich entscheiden, um was es einem geht, um das nette Beisammensein und Schunkeln oder um die Messe und nachdem mir persönlich das letzere wichtig ist, würde ich es sehr willkommen heissen, wenn die Laien sich wieder mehr  vor dem Ambo treffen und nicht alle Mann dahinter. Ich kann es gar nicht mehr erinnern, wann ich das letzte Mal die Kommunion von einem echten und nicht vom einem Kommunionhelfer bekommen hab. Letzens hat eine alte Frau, die wohl verwirrt war, einen kleinen Aufstand gemacht, sie wollte die Hostie unbedingt vom Pfarrer haben, innerlich dacht ich mir, man den Mut hätte ich jetzt auch gerne . So war es nun mal nicht gedacht. Um es mal ganz drastisch zu sagen, ich hab da vorne lieber einen Priester aus Togo stehn, als einen netten Mann aus Augsburg, der von Beruf Müllmann ist oder Arzt.

Trotzdem bin ich mit der geplanten Zusammenlegung nicht einverstanden. Wenn die ganze Innenstadt nur noch von einem einzigen Pfarrer bedient wird, bin ich strikt dagegen. Soll Herr Bischof Zdarsa mal seinen eigenen Dom mit St. Ullrich zusammenlegen und sein ganzes Domkapitular auf umliegenden Gemeinden verteilen, was machen die eig. alle beim Dom? Die stehn da immer nur blöd rum, sollen die mal ihr Auto unter den Hintern  nehmen und schön woanders Messe machen.

 Bullettin...!! In der Bibel kommt die Eucharistiefeier nicht vor. Diese ist später von der Kirche erfunden worden. Es ist somit nicht Gottes Wille. Gottes klare  Aussage ist: "wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich unter euch."

Ich bin schon vor 15 Jahren aus der Kirche ausgetreten. Dennoch bin ich der Musik wegen viel in Kirchen, vor allem aber in leere Kirchen( bei den vielen Musikproben) Es ist schön, leere Kirchen auf sich wirken zu lassen und in der Pracht der künstlerischen Schönheit Gottes Schaffen und die Bewunderung für ihn zu spüren.  Dieses Erhabene und Hochheitsvolle das Kirchen ausstrahlen, geht an mir nicht spurlos vorüber.

Durch die Musik habe ich viel mit Laien zun tun. Wissen Sie was da so alles freiwillig in der Kirche arbeitet? Pfarrgemeide, Ministranten, Mesmer, Diakone, Kirchenchor, Jugenspielgruppen usw.   Das sind solch wahrhaft engagierte Leute, die so  selbstverständlich und ohne viel Aufhebens viel fürs Gemeinwohl tun - mehr als ein Pfarrer es tun kann. Anstatt diesen zu danken,  brüskiert man sie.

Lasst die Kirche im Dorf. Besser wäre es an der Eucharistiefeier zu sparen. Es reicht wenn alle 14 Tage ein Pfarrer die Dinger in grösserer Menge weiht, die dann ein Diakon nächsten Sonntag zwar ohne Eucharistiefeier, aber dennoch geweiht verteilen kann.

Wollen Sie wissen warum man nicht auf diese einfache Idee kommt? Ich sag es Ihnen: Die Macht muss zurück zum Priester und das geht am besten als Alleinherrschaft.

________
„Die Zukunft hat viele Namen. Für die Schwachen ist sie das Unerreichbare. Für die Furchtsamen ist sie das Unbekannte. Für die Mutigen ist sie die...

06.02.2012 13:17 Uhr
cato
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Zitat von pro musica
 

 

 Bullettin...!! In der Bibel kommt die Eucharistiefeier nicht vor. Diese ist später von der Kirche erfunden worden. Es ist somit nicht Gottes Wille. Gottes klare  Aussage ist: "wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich unter euch."

Ich bin schon vor 15 Jahren aus der Kirche ausgetreten. Dennoch bin ich der Musik wegen viel in Kirchen, vor allem aber in leere Kirchen( bei den vielen Musikproben) Es ist schön, leere Kirchen auf sich wirken zu lassen und in der Pracht der künstlerischen Schönheit Gottes Schaffen und die Bewunderung für ihn zu spüren.  Dieses Erhabene und Hochheitsvolle das Kirchen ausstrahlen, geht an mir nicht spurlos vorüber.

Durch die Musik habe ich viel mit Laien zun tun. Wissen Sie was da so alles freiwillig in der Kirche arbeitet? Pfarrgemeide, Ministranten, Mesmer, Diakone, Kirchenchor, Jugenspielgruppen usw.   Das sind solch wahrhaft engagierte Leute, die so  selbstverständlich und ohne viel Aufhebens viel fürs Gemeinwohl tun - mehr als ein Pfarrer es tun kann. Anstatt diesen zu danken,  brüskiert man sie.

Lasst die Kirche im Dorf. Besser wäre es an der Eucharistiefeier zu sparen. Es reicht wenn alle 14 Tage ein Pfarrer die Dinger in grösserer Menge weiht, die dann ein Diakon nächsten Sonntag zwar ohne Eucharistiefeier, aber dennoch geweiht verteilen kann.

Wollen Sie wissen warum man nicht auf diese einfache Idee kommt? Ich sag es Ihnen: Die Macht muss zurück zum Priester und das geht am besten als Alleinherrschaft.

Aus der Kirche ausgetreten und sich dann in den Kirchen geistig wärmen - Sie sind mir aber eine ...

06.02.2012 18:39 Uhr
pro musica
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Beiträge: 5850

 

Zitat von cato

 

Aus der Kirche ausgetreten und sich dann in den Kirchen geistig wärmen - Sie sind mir aber eine ...

 Nur weil ich das Klerikertum ablehne bin ich nicht ungläubig.

________
„Die Zukunft hat viele Namen. Für die Schwachen ist sie das Unerreichbare. Für die Furchtsamen ist sie das Unbekannte. Für die Mutigen ist sie die...

07.02.2012 18:28 Uhr
cato
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Zitat von pro musica
 

 

 Nur weil ich das Klerikertum ablehne bin ich nicht ungläubig.

War natürlich nicht ernst gemeint. Ihre Haltung respektiere ich selbstverständlich.

10.02.2012 10:39 Uhr
jgbkubon
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Wort-Gottes-Feier

Dank sei unserem Bischof für seine Klarstellung, dass Wort-Gottes-Feiern die hl. Messe nicht ersetzen können. „Die Eucharistie ist Quelle und Höhepunkt des ganzen christlichen Lebens“ (LG 11). Für Einkaufsfahrten, Wochenendtrips und Sportveranstaltungen nehmen wir gern weite Wege in Kauf. Um am Sonntag die hl. Messe mitfeiern zu könne, scheint uns das eine Zumutung zu sein. Es gibt unzählige Möglichkeiten, das Pfarrleben lebendig zu halten, man muss deswegen nicht den unaufgebbaren Wert der hl. Messe mindern.

12.02.2012 23:24 Uhr
Winkeladvokat
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Zitat von jgbkubon
Wort-Gottes-Feier

 

Dank sei unserem Bischof für seine Klarstellung, dass Wort-Gottes-Feiern die hl. Messe nicht ersetzen können. „Die Eucharistie ist Quelle und Höhepunkt des ganzen christlichen Lebens“ (LG 11). Für Einkaufsfahrten, Wochenendtrips und Sportveranstaltungen nehmen wir gern weite Wege in Kauf. Um am Sonntag die hl. Messe mitfeiern zu könne, scheint uns das eine Zumutung zu sein. Es gibt unzählige Möglichkeiten, das Pfarrleben lebendig zu halten, man muss deswegen nicht den unaufgebbaren Wert der hl. Messe mindern.

 Sie wiederholen nur die Behauptung unseres Bischofs, dass die Leute 45 km zum nächsten Baumarkt fahren, aber nicht 45 km zur Sonntagsmesse fahren wollen. Bevor Sie solche Behauptungen aufstellen, sollten Sie sich die Leute anschauen, die derzeit die Mehrzahl der Kirchgänger in den Gemeinden stellen, wo zukünftig am Samstag oder Sonntag weder eine Messfeier noch eine Wortgottesfeier stattfindet. Viele Gottesdienstbesucher sind bereits im Rentenalter und haben weder Führerschein noch Auto. Für diese findet das Gemeindeleben im gemeinsamen Gottesdienst am Sonntag statt, wo sie auch Freunde und Bekannt treffen.

13.02.2012 21:25 Uhr
jgbkubon
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Zitat von Winkeladvokat
 

 

 Sie wiederholen nur die Behauptung unseres Bischofs, dass die Leute 45 km zum nächsten Baumarkt fahren, aber nicht 45 km zur Sonntagsmesse fahren wollen. Bevor Sie solche Behauptungen aufstellen, sollten Sie sich die Leute anschauen, die derzeit die Mehrzahl der Kirchgänger in den Gemeinden stellen, wo zukünftig am Samstag oder Sonntag weder eine Messfeier noch eine Wortgottesfeier stattfindet. Viele Gottesdienstbesucher sind bereits im Rentenalter und haben weder Führerschein noch Auto. Für diese findet das Gemeindeleben im gemeinsamen Gottesdienst am Sonntag statt, wo sie auch Freunde und Bekannt treffen.

 

13.02.2012 21:29 Uhr
jgbkubon
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Freunde und Bekannte

Freunde und Bekannte kann man die ganze Woche über treffen, wenn das Pfarrleben noch vital ist. Und wenn es niemanden mehr gibt, der bereit ist, ältere Leute zur hl. Messe im eigenen Auto mitzunehmen, so ist das sehr traurig.

13.02.2012 21:35 Uhr
heletz
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Zitat von Winkeladvokat
 

 

... Behauptung unseres Bischofs, dass die Leute 45 km zum nächsten Baumarkt fahren, aber nicht 45 km zur Sonntagsmesse fahren wollen. ...

Im Baumarkt kriegt man halt auch was für sein Geld ...

Jedenfalls meistens. Teufel

________
Nein, ich bin nicht die Signatur. Ich putz' hier nur...

17.02.2012 18:41 Uhr
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Es gibt Alternativen!

Je mehr sich die kathol. Kirche als ein feudales herrschaftssystem outet

um so mehr wird vielen Menschen bewusst, dass es Alternativen gibt:

Andere Kirchen und seine Überzeugungen ohne Kirchenmitgledschaft

Leben.

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