Sonntag, 26. Mai 2013

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Umgehungsstraße Adelsried
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26.02.2009 22:00 Uhr
flyangelo
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Beiträge: 21
Umgehung von Adelsried - nicht auf Streitheimer Flur
Ich frage mich schon, warum mit solchem Einsatz in Welden um die Trasse 3 gekämpft wird. Wenn es um einen optimalen Anschluß an die A 8 gehen sollte, gäbe es schnellere und kostengünstiger Varianten als über die höchste Erhebung (Berg rauf und dann wieder runter) und durch Naherholungswald. Zudem dürfte allen bekannt sein, daß auf dieser Strecke öfters Windwurf die Straße blockiert - vor einigen Jahren immerhin mehrere Monate lang. Haben die Weldener vielleicht doch eine schnellere Anbindung an die B 10 und den südlichen Landkreis im Sinn? Denn jetzt schon ist der kürzere Weg z.B. nach Stadtbergen, Diedorf, Kutzenhausen nicht über Adelsried sondern über Streitheim-Auerbach-B10. Diese Abkürzung nehmen auch vermehrt LKWs als Abkürzung. Allerdings wurde die jetzige Kreisstraße A33 als Ortsverbindungsstraße zwischen Auerbach (Horgau) - Streitheim nach Welden gebaut und später als Kreisstraße aufgestuft. Sie ist diesem zusätzlichem Verkehr nicht gewachsen und es ist zu befürchten, dass noch mehr Verkehrsteilnehmer diese Abkürzung nehmen, wenn man schon an den Ortsrand von Streitheim geleitet wird. Es ist unbestritten, dass die Staatsstraße 2032 zwischen Welden und Adelsried ausgebaut werden muß, aber nicht auf Streitheimer Flur.
27.02.2009 08:12 Uhr
Sigel
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Zitat von flyangelo
Ich frage mich schon, warum mit solchem Einsatz in Welden um die Trasse 3 gekämpft wird. Wenn es um einen optimalen Anschluß an die A 8 gehen sollte, gäbe es schnellere und kostengünstiger Varianten als über die höchste Erhebung (Berg rauf und dann wieder runter) und durch Naherholungswald. Zudem dürfte allen bekannt sein, daß auf dieser Strecke öfters Windwurf die Straße blockiert - vor einigen Jahren immerhin mehrere Monate lang. Haben die Weldener vielleicht doch eine schnellere Anbindung an die B 10 und den südlichen Landkreis im Sinn? Denn jetzt schon ist der kürzere Weg z.B. nach Stadtbergen, Diedorf, Kutzenhausen nicht über Adelsried sondern über Streitheim-Auerbach-B10. Diese Abkürzung nehmen auch vermehrt LKWs als Abkürzung. Allerdings wurde die jetzige Kreisstraße A33 als Ortsverbindungsstraße zwischen Auerbach (Horgau) - Streitheim nach Welden gebaut und später als Kreisstraße aufgestuft. Sie ist diesem zusätzlichem Verkehr nicht gewachsen und es ist zu befürchten, dass noch mehr Verkehrsteilnehmer diese Abkürzung nehmen, wenn man schon an den Ortsrand von Streitheim geleitet wird. Es ist unbestritten, dass die Staatsstraße 2032 zwischen Welden und Adelsried ausgebaut werden muß, aber nicht auf Streitheimer Flur.
Und zur Ergänzung: Wer es schon beobachtet hat, kann feststellen, dass sehr viele PKW`s aus der Richtung Welden, die "schwarze Auffahrt A8" am Streitheimer Rastplatz benützen. Die Sorge, dass eine günstige Autobahnaufahrt aus dem Weldener Raum mit dem Autobahnausbau entfällt, ist schon berechtigt. Liebe Weldener, mit der Variante 2 kommt Ihr auch bequem zur Aufahrt A8!
27.02.2009 09:34 Uhr
Bergziege
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Ich habe volles Verständnis für eine Umgehung Adelried. Wie wichtig jedoch den Adelsriedern diese Umgehung ist zeigt die Opferbereitschaft dieser Gemeinde und betroffener Einwohner. Man opfert nicht die eigenen sondern Streitheimer Fluren. Die einzige Variante die Streitheim bzw. auch Auerbach nicht merklich trifft ist die Variante 1. Auch bei Variante 2 werden Anwohner der Adelsrieder Straße zusätzlich belastet. Die bei Variante 3 geplante Zerstückelung von Wald und Wiesen und der Parallelverlauf zur A8 grenzt an Schwachsinn. Noch eine Anmerkung: Wie bequem der Weldener Raum zur A8 kommt ist deren Problem.
29.03.2009 18:37 Uhr
Objektivus
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Wenn ich mir die ganzen Beiträge mal ganz objektiv durchlese, ergibt sich Folgendes Bild: Eine Umfahrung von Adelsried/Kruichen/Ehgatten wird zwar als absolut notwendig angesehen, aber doch nicht über Streitheimer Flure. Hier liegt anscheinend wohl auch das Hauptproblem, dass sich Adelsried bzw. die Straßenplaner des Staatlichen Bauamtes erdreistet haben, eine Straße über das Gebiet von Streitheim zu planen. Wenn man alle in diesem Zusammenhang vorgebrachten Argumente gegen bzw. für eine Variante objektiv betrachtet, ergeben sich doch einige Ungereimtheiten in den erfolgten Darstellungen. Betrachtet man z.B. den Artikel in der AZ vom 18.03.09 worin der „Bund Naturschutz“ vor dem Bau der Variante 3 warnt. Wenn schon zu diesem Thema der Naturschutz ins Spiel gebracht wird, hätte ich mir eine Gegenüberstellung der Vor- bzw. Nachteile der einzelnen Varianten aus Sicht des Naturschutzes gewünscht. Eine einseitige Darstellung der Auswirkungen einer Variante ist hier überhaupt nicht hilfreich. Das eine neue Straße einen gewissen Verbrauch an Landschaft nach sich zieht, muss jedem klar sein. Egal welche Variante, die Straße wird immer in die bestehende Struktur der Umgebung eingreifen. Durch alle 3 Varianten werden Wald- bzw. landwirtschaftliche Flächen zerstört. Dies ist allerdings bei jeder neuen Baumaßnahme so. Ich kann aus dem erwähnten Artikel, außer in der Überschrift, auch keine sachlichen Argumente gegen die Variante 3 bzw. für eine andere Variante erkennen. Letztlich dürfte der Artikel sogar Argumente für die Variante 3 liefern, da ein Ausbau einer bestehenden Straße wesentlich weniger Eingriffe in die Natur darstellt als eine vollständig neue Trasse. Auch eine Trassenführung entlang einer bestehenden Autobahn (wie hier geplant) halte ich entgegen der Ansicht eines anderen Forumteilnehmers, nicht schwachsinnig, sondern logisch und aus umwelt- und naturschutzrechtlichen Gründen absolut notwendig und vernünftig. Jede andere Vorgehensweise wäre nicht nachvollziehbar und würde im Falle des Nichtbeachtens mit Sicherheit vom Bund Naturschutz gerügt werden. Bei einer Anlehnung an eine bestehende Trasse (hier zum einen an die A 8 und im weiteren Verlauf an die Kreisstraße A 33) ist der Eingriff in die Natur einfach wesentlich geringerer. Die bisherige Argumentation des Bund Naturschutzes ist doch, Baumaßnahmen so umweltverträglich, d.h. mit so wenig Eingriffe in die Natur wie möglich, durchzuführen. Leider ist im erwähnten Artikel kein Hinweis auf eine tatsächliche Prüfung aus naturschutzrechtlichen Gründen vorhanden. Ist diese evt. gar nicht erfolgt, sondern lediglich eine einseitige Stellungnahme zugunsten bzw. ungunsten einer Variante? Nun zur immer wieder thematisierten Verkehrsbelastung. In Adelsried beträgt die tägliche Verkehrsbelastung insgesamt ca. 9.000 Fahrzeuge. In Streitheim beträgt sie ca. 1.200 Fahrzeuge. Durch eine Umgehungsstraße könnte Adelsried um ca. 5.500 Fahrzeuge entlastet werden. Nun erhitzen sich die Gemüter an den Auswirkungen einer Umgehungsstraße für Streitheim und seit neuen auch Auerbach. Bei der in diesem Zusammenhang in Umlauf befindliche Zahl einer Mehrbelastung von 200 Fahrzeugen täglich stellt sich die Frage, wie diese zu Stande gekommen ist. Nach den Äußerungen des Staatlichen Bauamtes „hängt die Erhöhung mit dem zu er-wartenden Ziel- und Quellverkehr aus Auerbach, nicht mit dem aus Dillingen zusammen“. Dies bedeutet im Klartext, es gibt keine Mehrbelastung durch Durchgangsverkehr, sondern die evt. bestehende Mehrbelastung ist der örtliche Verkehr aus bzw. nach Auerbach. Dies ist auch objektiv nachvollziehbar, denn woher soll eine Mehrverkehr kommen. Wir reden hier von Mehrverkehr auf Grund der Umgehungsstraße, nicht um Mehrverkehr auf Grund der allgemeinen Steigerung des Verkehrsaufkommens. Zu der in diesem Zusammenhang aufgestellten Behauptung, „in Zukunft werden wesentlich mehr Fahrzeuge als heute den erheblich kürzeren Weg zur B 10 durch die Orte Streitheim und Auerbach nutzen“ und „sei auch mit erheblichem Verkehr zwischen den A 8 Anschlussstellen Adelsried und Zusmarshausen über Streitheim/Auerbach zu rechnen“, stellt sich die Frage war-um und vor allem woher diese Fahrzeuge denn kommen sollen. Wieso ein Verkehr zwischen den beiden Autobahnanschlussstellen durch die Umgehungsstraße entstehen soll, ist überhaupt nicht nachvollziehbar. Je nach Fahrziel wird diese oder jene Abfahrt genutzt. Ein Verkehr von einer zur anderen gibt keinen Sinn. Die Fahrzeuge die aus Richtung Welden kommend zur B 10 wollen, fahren bereits jetzt und ha-ben durch den Straßenneubau keine ersichtlichen Vorteile. Auch die von der A 8 kommenden Verkehrsteilnehmer mit Zielrichtung B 10 (hier ist lediglich Zielrichtung Biburg von Belang, da ansonsten Autobahnabfahrt Zusmarshausen genutzt wird) und auch Zielrichtung Agawang werden nicht die neue Trasse nutzen, da diese keinen Vorteil, sondern viel länger und zeitaufwän-diger wäre. Es verbleiben als tatsächlich nur die Bürger Streitheims bzw. Auerbach die diesbezüglich von der neuen Straßenverbindung profitieren und diese auch nutzen werden. Eine Mehrbelastung für Streitheim und Auerbach durch höheres (ortsfremdes) Verkehrsaufkommen infolge der Umgehungsstraße ist – aus objektiver Sicht – nicht erkennbar. Aus diesem Grund halte ich die ganze Diskussion um eine Mehrbelastung durch die Umgehungsstraße für eine reine Luftnummer, die jeder Grundlage entbehrt. Zum Schluss meine Anregung: Alle Beteiligten (Gemeinden, Bürgerinitiativen, Staatliches Bauamt) sollten sich an einen Tisch setzen und versuchen eine für alle Seiten tragfähige Lösung zu finden. Durch Widersprüche bzw. Klageverfahren, welche die Planungen bzw. den Bau nur unnötig in die Länge ziehen, wodurch auch die Belastung der betroffenen Bürger unnötig verlängert wird
30.03.2009 17:12 Uhr
Sigel
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Genau! Am Umweltverträglichsten währe es, dass die St 2023 ordentlich saniert und ausgebaut wird und die betroffenen Gemeinden mit ortsnahen Umfahrungen ausgestattet werden. Dazu muss auch die Weldenbahn aktiviert werden, damit der Berufsverkehr nach Augsburg auf der Straße entlastet wird.
31.03.2009 09:20 Uhr
Objektivus
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Richtig! Der notwendige Ausbau St 2032 wird ja auch in Form der Umgehungsstraße erfolgen. Ortnahe Umfahrungen wären nur sehr schwer realisierbar, umweltverträglich schon gar nicht möglich. Die umweltverträglichste Lösung ist aus objektiver Sicht wohl die Variante 3, weil hier eben eine Bündelung der Verkehrswege erfolgt und keine zusätzliche Zerschneidung der Landschaft. Die Reaktivierung der Weldenbahn wird ein Wunschtraum bleiben. Würde allerdings auch nicht den Berufsverkehr nach Augsburg aus z.B. Richtung Dillingen einschränken.
31.03.2009 18:01 Uhr
Sigel
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Die Variante 3 ist auch nicht ganz umweltverträglich, weil die alte ST2032 bestehen bleibt und nicht zurückgebaut wird. Die Variante 3 ist auch keine Umgehung im eigentlichen Sinn, sondern eine Verlegung einer bestehenden Straße. Auch sollen dafür 5 ha Wald nur an der bestehenden A33 zum Opfer fallen!!!!
01.04.2009 09:54 Uhr
Mars
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Laut Gutachten der Autobahndirektion Süd und Herr Baudirektor Schmid, ist Streitheim der neuralgische Bereich in Beziehung auf Umweltbelastung, weit mehr als jede andere Gemeinde entlang der Planungsstrecke. Dies ist nachzulesen in den Planfeststellungsunterlagen zur A8 Erweiterung. Darüber hinaus sind die Lärmschutzmaßnahmen in der Planung und im genehmigten Zustand ausgelegt für heute 55.000 Fahrzeuge bis ca.60.000 – 65000 Fahrzeugen pro Tag in 15-20 Jahren. Die Zahlen sind z. T. bereits heute erreicht und die jüngsten Prognosen weisen auf 70.000-80.000 Fahrzeuge pro Tag hin. Die zugehörigen Lärmgrenzwerte werden bereits bin der Planung in der Nacht um 3,1 dB überschritten. Wie „grenzwertig“ muss denn ein „Grenzwert“ denn sein, damit endlich ein „STOP“ gilt ? Es gibt doch auch kein ROT – ROTER – AM ROTESTEN bei Ampeln. Nach der aktuellen Verkehrsentwicklung zu urteilen, werden die Lärmschutzmaßnahmen bei Streitheim weder hinten noch vorn ausreichen. Und in dieser Situation soll jetzt noch um weitere 5500 Fahrzeuge pro Tag aufgesattelt werden??? Deshalb sind Argumente wie „Bündelung von Verkehrsadern“ und die „Nutzung bereits vorbelasteter Strecken“ Schein-Argumente um Betroffenen „Sand in die Augen zu streuen“ und um von den tatsächlichen Problemen abzulenken; z. B. / u. a. a) Wie sieht das Raumordnungsverfahren in unserer Region aus? b) Wie soll mit Mautflucht von LKWs (und PKW zukünftig) umgegangen werden? c) Was bedeutet die Diagonale / Magistrale Giengen – Adelsried für unsere Region? d) Wie schauen Lösungen für die diversen Verkehrsprobleme in Adelsried im Einzelnen aus? e) Wie soll das Problem gelöst werden , dass eine Staatsstraße (egal wo sie liegt), konzipiert für eine Grenzbelastung von 3000 – 4000 Fahrzeuge pro Tag,, bereits in der Planung für 5500 (und steigend) GEPLANT wird??? u.s.w. um nur einige Punkte zu nennen – wir können gerne damit fortfahren. Ein runder Tisch ist von Streitheim vorgeschlagen und mit Max Strehle ist ein achtbarer Moderator gefunden worden. Der runde Tisch fand bereits im Landratsamt statt. Es war die Vertretung von Adelsried, und deren politischer Mentor, die sich TOTAL verweigerten. Eine einvernehmliche und für unsere Region tragbare Lösung, die auch die tatsächlöichen Verkehrsprobleme erfasst, ist nur möglich, wenn die Variante 3 Streitheim nicht mehr aufgebürdet werden soll.
01.04.2009 11:06 Uhr
Fonze
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Zu den Beiträgen von Objektivus
In einem Punkt kann ich „Objektivus“ zustimmen. Ein ergebnisoffenes Gespräch mit allen Beteiligten wäre wünschenswert, um eine tragfähige Lösung für alle Seiten zu finden. Ansonsten kommt die sog. „Objektivität“ immer auf die Sichtweise des Betrachters an! In den Beiträgen von „Objektivus“ wird mir persönlich zu oft das Wort „objektiv“ benutzt; objektiv aus Adelsrieder Sicht? Die Gemeinde Adelsried hat für die Verlegung der Parkplätze sehr wenig Initiative ergriffen; wichtig war hier nur, dass vom Eigennutzen geprägte Ziel, die Variante 3 nicht in Gefahr zu bringen! Ein Rückblick darf erlaubt sein: Die Variante 3 wurde zuerst in kommunaler Sonderbaulast geplant; d.h. die Zustimmung aller drei Gemeinden (Adelsried, Welden und Zusmarshausen) wäre erforderlich gewesen. Da es eindeutige Signale einer Ablehnung der Gemeinde Zusmarshausen gab, wurde die Straße vom regionalen Planungsverband unter Vorsitz des Dillinger Landrates Leo Schrell in die erste Dringlichkeitsstufe gehoben, um das Einspruchsrecht der Gemeinde Zusmarshausen außer Kraft zu setzen. So kann natürlich, auch ohne offene Gespräche mit der betroffenen Gemeinde und deren Bürger, das Ziel der Anbindung des Raumes Dillingen/Wertingen an die A8 und nach Augsburg realisiert werden. Geheime Probebohrungen, vor Bekanntgabe der Variante 3 auf Streitheimer Flur, haben ein verständliches Misstrauen gegenüber den Entscheidungsträgern gefestigt. Ob dies ein „guter Stil“ ist, darüber kann sich jeder selbst Gedanken machen! Fakt ist doch, dass Adelsried eine Umgehung will, also soll es auch Adelsried auf seinen Fluren bewerkstelligen und umsetzen. Jede andere Gemeinde oder auch Bürger, würde auf die Vorgehensweise der Gemeinde Adelsried und des Staatlichen Bauamtes reagieren, wenn die „verschlafenen“ und nicht „gewollten“ und unbequemen Verkehrslösungen der letzten 30 Jahre für Adelsried, auf eine andere Gemeinde mit seinen Fluren abgewälzt werden. Von enormen Vorteilen durch die schnelle Anbindung an die A8 zu sprechen, wiegen die Nachteile um ein Vielfaches auf. Über den Verlust der „schwarzen Einfahrt“ werden sich die Verkehrsteilnehmer aus dem Landkreis Dillingen wesentlich mehr Gedanken machen. Bei der bevorstehenden PKW-Maut der EU wird eine Verlagerung des Verkehrs auf die gut ausgebauten Staatsstraßen stattfinden. Streitheim hat schon genügend Belastung zu tragen mit den 60.000 Fahrzeugen der A8. Ebenfalls ist der damit verbundene Landverbrauch beim Ausbau nicht gering. Die A8-Parkplätze werden immer noch in der Nähe Streitheims entstehen. Dazu der 6-spurige Ausbau der A8 mit zwei Standstreifen und dann noch die Umgehungsstraße Adelsried. Eine Mobilitätsdrehscheibe „Holzwinkel“ mit einer sehr hohen Versiegelung, konzentriert auf Streitheimer Fluren, wird hier entstehen! Wie sich die Verkehrszahlen entwickeln, darüber ist sich auch das Staatliche Bauamt nicht mehr sicher. (siehe die fehlgeschlagene Prognose auf der B17; 20.000 Fahrzeuge zu wenig prognostiziert!) Gut ausgebaute Straßen ziehen den Verkehr an und auch die A8 ist vom Planungsstand und den kommenden Schutzmaßnahmen vom gegenwärtigen/künftigen Verkehrsaufkommen schon überholt worden. Die Ängste und Sorgen über die Mehrbelastungen für Streitheim als „Luftnummer“ und Argumente als reine „Stimmungmache“ zu bezeichnen, kann ich auch nicht gerade als „objektiv“ bewerten! Ob sich Adelsried mit der Variante 3 aller Sorgen entledigt bleibt abzuwarten. Mit allen bisher untersuchten Varianten kann Adelsried um 5.500 Fahrzeuge entlastet werden. Vielleicht wäre hier noch wesentlich mehr Entlastung möglich, wenn nicht immer die schwer realisierbaren Möglichkeiten ausgeklammert werden! So schließt sich der Kreis wieder zum Anfang. Keine Vorfestlegung auf eine Variante, sondern offen sein für alle Überlegungen, von allen Seiten!
02.04.2009 19:09 Uhr
Bergziege
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Zur Umgehung Adelsried.....
Wenn ich mich mal unvoreingenommen, nicht von Gefühlen und Vorurteilen bestimmt äussern darf, mir als Streitheimer ist es egal ob die Gemeinde Adelsried eine Umgehung benötigt und wie und ob der Holzwinkel zur A8 kommt. Als Streitheimer Einwohner und somit durch Variante 3 zusätzlich belastend betroffener Anwohner genügt mir die A8 an Verkehrs- und Lärmbelastung, es handelt sich um eine Belastung von ca. 60000 Fahrzeugen. Es fehlen bei der ganzen Betrachtung Vorschläge durch die betroffene Gemeinde Adelsried die hier ein maximales Opfer erbringen sollte. Übingens: Am wenigsten Eingriffe in die Natur sind notwendig wenn wir alles so lassen wie es ist. Hätte ich als Streitheimer auch kein Problem. Welden kann übringens auch mit dem Verkehr leben. Ist Streitheim wirklich in der Pflicht Vorschläge zur Umgehung Adelsrieds zu machen? Zu dem Beitrag von Objektivus: Mal angenommen durch Kruichen fahren 5000 Fahrzeuge pro Tag. Diese fahren jetzt nicht mehr durch Kruichen sondern an Streitheim vorbei. Wieviel Mehrbelastung habe ich dann in Streitheim und welche Vorteile habe ich als Streitheimer? Ein Parallelverlauf zur A8 ist schwachsinn, denn es gibt eine kurze Möglichkeit zur Umgehung mit Variante 1. Wie mit der längsten Variante 3 am wenigsten in die Natur eingegriffen wird (die bestehende Trasse A33 wird nur höchstens ca. 1km und in halber Breite genutzt) bleibt offen. Was spricht bei Variante 2 gegen eine Renaturierung der heute bestehenden A33 als Ausgleich? Daraus würde ein riesiges zusammenhängendes Naherholungsgebiet entstehen. Aus Ihrem Beitrag kann ich leider keine handfesten Argumente entnehmen. Viel schreiben nützt hier auch nichts! Was sind die konkreten Argumente gegen Variante 1 und 2 und für 3 (Zahlen und Fakten keine Schätzungen und Empfehlungen von selbst ernannten Experten)?
16.04.2009 12:12 Uhr
GAST
Vorteile Variante 2 vs. 3?
Mir ist nicht klar, warum die Variante 2 gegenüber der Variante 3 Vorteile haben soll. Hier wird keine bestehende Trasse genutzt, sondern quer durch den Wald gebaut. Wie sieht es hier mit dem Landschaftsverbrauch aus? Die Trasse mündet vor dem Nadelöhr Ehgatten und nicht dahinter, was meines Erachtens sehr sinnvoll wäre. An der völlig unzeitgemäßen St2032 stehen meinem Empfinden nach schon viel zuviele Kreuze durch die Unfälle, die sich immer wieder ereignen... leider! Hier nur immer wieder von Adelsrieder und Weldener Interessen zu schreiben, empfinde ich als etwas engstirnig - die St2032 bindet ja immer noch andere Bereiche wie z.B. Dillingen oder Wertingen an Augsburg an. Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass alle Streitheimer über die B10 nach Augsburg fahren (die unglückliche Rolle der bestehenden "Auffahrt" Lüftenberg will ich hier nicht weiter ausführen!), Auch Streitheim könnte von einer Alternative zur Zuckelstrecke Ehgatten/Kruichen profitieren. @Bergziege: Ist eine Stilllegung/Renaturierung der A33 im Zusammenhang mit den Varianten 2 und 1 tatsächlich geplant? Die Straße von Streitheim nach Welden wird doch auch von den Streitheimern genutzt und erfüllt auch einen guten Zweck durch die Verbindung zwischen der St2032 und der B10. Alles so zu lassen wie es ist, ist sicher einen Gedanken wert, aber es wird wohl kaum möglich sein, den A8-Ausbau zu verhindern! Die Sorgen Streitheims deswegen verstehe ich gut, aber ich fände es der Diskussion zuträglich, wenn man nicht nur nach dem St.-Florians-Prinzip die Interessen der betroffenen Gemeinden gegeneinander aufwiegen würde, sondern das Gesamtkonzept A8/St2032 in seiner Verträglichkeit für Mensch und Umwelt betrachten würde!
16.04.2009 19:29 Uhr
Mars
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zu Holzwinkler
Soll hier im Schlußteil Ihres Beitrags zum ersten Mal eine Geste des beginnnenden Nachdenkens im Holzwinkel aufgezeigt werden? Bitte fangen Sie mit den Fragen an, die ich bereits formulierte: a) Wie sieht das Raumordnungsverfahren in unserer Region aus? b) Wie soll mit Mautflucht von LKWs (und PKW zukünftig) umgegangen werden? c) Was bedeutet die Diagonale / Magistrale Giengen – Adelsried für unsere Region? d) Wie schauen Lösungen für die diversen Verkehrsprobleme in Adelsried im Einzelnen aus? e) Wie soll das Problem gelöst werden , dass eine Staatsstraße (egal wo sie liegt), konzipiert für eine Grenzbelastung von 3000 – 4000 Fahrzeuge pro Tag,, bereits in der Planung für 5500 (und steigend) GEPLANT wird??? Danach ermitteln Sie bitte die konkreten Gründe daür, dass die normalen !!!!!! Umfahrungen von Adelsried z.B. "Variante Ost" und "Variante 1" und "Variante 1 mit Umfahrung Kruichens" und "Variante 1 mit Umfahrung Kruichens und Ehgattens" und "Variante 2" nicht die zu wählenden Varianten sind, zumal laut Staatlichen Straßenbauamt alle Varianten für Adelsried den gleichen Entlastungseffekt haben! Ich würde es begrüßen, wenn endlich seitens Adelsried Konstruktives beigetragen wird. Gestatten Sie mir noch eine Bemerkung zu "St. Florian". Es kann nicht bestritten werden, dass die Planung einer Trasse Umfahrung von Adelsried direkt an Streitheim vorbei vonAdelsried aus ging, ohne dass Betroffene (Streitheim / Zusmarshausen) von Anfang in gut nachbarschaftlicher Art an einbezogen wurden. Folglich wenden Sie bitte das "St. Floriansprinzip" nicht auf Streitheimer Gegenwehr an - Sie setzen sich dem Verdacht aus nichts zu wissen und nichts Ernsthaftes beitragen zu wollen. Wir warten auf folglich jetzt auf Ihre detaillierte Ausarbeitung!
17.04.2009 20:00 Uhr
Bergziege
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Zur Umfahrung Adelsried
Zitat von Holzwinkler
Mir ist nicht klar, warum die Variante 2 gegenüber der Variante 3 Vorteile haben soll. Hier wird keine bestehende Trasse genutzt, sondern quer durch den Wald gebaut. Wie sieht es hier mit dem Landschaftsverbrauch aus? Die Trasse mündet vor dem Nadelöhr Ehgatten und nicht dahinter, was meines Erachtens sehr sinnvoll wäre. An der völlig unzeitgemäßen St2032 stehen meinem Empfinden nach schon viel zuviele Kreuze durch die Unfälle, die sich immer wieder ereignen... leider! Hier nur immer wieder von Adelsrieder und Weldener Interessen zu schreiben, empfinde ich als etwas engstirnig - die St2032 bindet ja immer noch andere Bereiche wie z.B. Dillingen oder Wertingen an Augsburg an. Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass alle Streitheimer über die B10 nach Augsburg fahren (die unglückliche Rolle der bestehenden "Auffahrt" Lüftenberg will ich hier nicht weiter ausführen!), Auch Streitheim könnte von einer Alternative zur Zuckelstrecke Ehgatten/Kruichen profitieren. @Bergziege: Ist eine Stilllegung/Renaturierung der A33 im Zusammenhang mit den Varianten 2 und 1 tatsächlich geplant? Die Straße von Streitheim nach Welden wird doch auch von den Streitheimern genutzt und erfüllt auch einen guten Zweck durch die Verbindung zwischen der St2032 und der B10. Alles so zu lassen wie es ist, ist sicher einen Gedanken wert, aber es wird wohl kaum möglich sein, den A8-Ausbau zu verhindern! Die Sorgen Streitheims deswegen verstehe ich gut, aber ich fände es der Diskussion zuträglich, wenn man nicht nur nach dem St.-Florians-Prinzip die Interessen der betroffenen Gemeinden gegeneinander aufwiegen würde, sondern das Gesamtkonzept A8/St2032 in seiner Verträglichkeit für Mensch und Umwelt betrachten würde!
Wenn die unzeitgemäße St2032 ausgebaut werden soll, kann man das auch machen. Ausbau und Umfahrungen aller Orte wären möglich. Wir sprechen jedoch über eine Verlegung der St2032 die einem unbeteiligtem Ort Mehrverkehr beschert. Scheinbar ist manchen Mitmenschen nicht ganz klar das Streitheim bereits durch die A8 durchaus grenzwertig belastet bzw. überlastet ist. Der A8 Ausbau ist bereits beschlossen, ein Gesamtkonzept A8/St2032 für eine Verlegung gibt es nicht, ansonsten wäre die Autobahnausfahrt Adelsried eine glatte Fehlplanung. Somit macht es durchaus Sinn die Verträglichkeit für Mensch und Umwelt bei einer Verlegung zu betrachten. Orte die bereits mit 55000-60000 Fahrzeugen belastet sind weiter zu belasten ist ein Skandal, ein politischer Skandal unterstützt von "Volksvertretern". Ortsnahe Umfahrungen wie Variante 1 würden z.B. Adelsried maximal entlasten, nicht nur zu 50%. Ob alle Weldener Bürger Ihren Lebensraum für Verkehr aus dem Wertinger bzw. Dillinger Raum opfern wird sich zeigen. Hier werden scheinbar die Bürger gezielt falsch informiert, um Ihre Stimme für Variante 3 zu erheben, die nur einen minimalen Nutzen aus der teuersten Variante ergibt. @Holzwinkler: Viele Kreuze kann man auch an einer anderen bereits gut ausgebauten Straße zählen: An der B10 nach Augsburg! Unfallursachen wie überhöhte Geschwindigkeit, falsche Einschätzungen beim Überholvorgang, Alkoholfahrten und Wildwechsel werden durch einen Ausbau nicht reduziert. Trotz aller sich selbst mit Weitblick ausgezeichneten und globalem Denken bestückten Menschen, ich habe den Eindruck, es ist Streitheim egal welche geistigen Magistralen gezogen werden, eine Verlegung der St2032 zu unseren Lasten ist in Streitheim nicht gewollt! Zitat der Adelsrieder Internetseite unter Verkehrsanbindung: Durch die optimale Lage von Adelsried, direkt an der A8, ergibt sich eine sehr gute Verkehrsanbindung ... warum besteht also baldiger Handlungsbedarf es wird doch mit optimaler Anbindung geworben oder doch gezielt falsch informiert.
20.04.2009 22:44 Uhr
GAST
Ausbau der St2032
Wie soll ein Ausbau der St2032 denn aussehen? Wie/wo sollen Umfahrungen von Kruichen und Ehgatten realisiert werden? Gab/Gibt es dafür Planungen für eine Variante1 mit Umfahrungen der kleinen Orte, über die man auch mal konkret sprechen könnte?
21.04.2009 20:43 Uhr
Bergziege
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Da steht aber einer auf der Leitung....
Zitat von Holzwinkler
Wie soll ein Ausbau der St2032 denn aussehen? Wie/wo sollen Umfahrungen von Kruichen und Ehgatten realisiert werden? Gab/Gibt es dafür Planungen für eine Variante1 mit Umfahrungen der kleinen Orte, über die man auch mal konkret sprechen könnte?
Ein Vorschlag: Man nimmt das Fahrrad, schnappt etwas frische Luft auf dem Radweg von Welden nach Adelsried (dieser umgeht bereits heute das mit 15 Pferden bzw. Ponys und 6 Einwohner bewohnte Ehgatten). Kurz nach Ehgatten bereits auf Variante 1.2 stehend kann man jetzt mit dem frisch belüfteten Hirn sich Gedanken zu den folgenden Fragen machen: - Wie soll ein Ausbau der St2032 denn aussehen? - Wie/wo sollen Umfahrungen von Kruichen und Ehgatten realisiert werden? - Gab/Gibt es dafür Planungen für eine Variante1 mit Umfahrungen der kleinen Orte, über die man auch mal konkret sprechen könnte? Gibt es nun immer noch keine klare Vorstellung könnte man die zuständigen Bürgermeister oder Gemeinderäte befragen: - Wie soll ein Ausbau der St2032 denn aussehen? - Wie/wo sollen Umfahrungen von Kruichen und Ehgatten realisiert werden? - Gab/Gibt es dafür Planungen für eine Variante1 mit Umfahrungen der kleinen Orte, über die man auch mal konkret sprechen könnte? ABER BITTE: STELLEN SIE DIESE FRAGEN KEINEM STREITHEIMER.:no:

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