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#151 (permalink) | |
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Weitsicht statt nur Zackbumm
Hallo Zackbumm, einfach mal lesen, denn es gibt immer zwei Seiten einer Medaille. und wir haben eben nur eine Erde, die im Prozentsatz des Weltalls sicherlich verschwindend gering ist, um 0,0000-Werte ins Spiel zu bringen. ....In den Jahren 2002 bis 2005 wurden in Deutschland insgesamt 1.670 km² Land für Siedlungs- und Verkehrsflächen "verbraucht" - das sind 114 ha/Tag (Statistisches Bundesamt 2006). Von 1992 - dem ersten Jahr, in dem für Deutschland in seinen heutigen Grenzen Zahlen vorliegen - bis 2005 hat die Siedlungs- und Verkehrsfläche um 5.745 km² zugenommen (Statistisches Bundesamt 2006). Wie viel Flächenverbrauch können wir uns leisten?FlächenverfügbarkeitWenn wir täglich 114 ha (1,14 km² Eine nachhaltige Umweltpolitik muss langfristig denken: Zu den 12,9% Siedlungs- und Verkehrsfläche, die wir bereits haben, kommen jedes Jahr ca. 0,12% hinzu. Das heißt, bei einem linearen Zuwachs würden wir alle 9 Jahre 1% und alle 90 Jahre weitere 10% der verfügbaren Fläche verbrauchen - zu Lasten der land- und forstwirtschaftlich genutzten Flächen mit ihren vielfältigen Funktionen für die Nahrungsmittel- und Holzproduktion, die Erholung, die Trinkwassergwinnung oder als Lebensraum für Pflanzen und Tiere. Rein rechnerisch (Für die Praxis ist das sicher weniger relevant!) wäre die Bundesrepublik Deutschland in ca. 750 Jahren vollständig in Siedlungs- und Verkehrsflächen umgebaut. Alleine mit diesen prozentualen Angaben wird man dem Problem aber nicht gerecht. Dahinter verbirgt sich ein seit Jahren fortschreitender Wandel unserer Lebensbedingungen, der nachfolgend mit den beiden Schlagworten Leerzug der Städte sowie Zersiedelung der Landschaft erfasst werden soll: Leerzug der Städte"Der seit Jahren konstant hohe Flächenverbrauch frisst nicht nur wertvolle natürliche Lebensräume auf. Er wird auch immer mehr zu einem finanziellen und sozialen Risiko für Bund, Städte und Gemeinden. Permanent werden neue Gewerbe- und Siedlungsgebiete erschlossen, deren Bedarf vielfach nicht mehr gegeben ist. Menschen und Gewerbe wandern derzeit aus den Innenstädten ab. Diese veröden, die Fixkosten für die Infrastruktur - wie etwa die Wasserversorgung - bleiben aber gleich. Die zwangsläufig steigenden Gebühren müssen immer weniger Menschen zahlen. Im Ergebnis dieser Entwicklung ist zu befürchten, dass in den Innenstädten zunehmend Problemquartiere entstehen, weil eher sozial Schwache zurückbleiben. "Der wachsende Wohnungsleerstand in den Städten führt uns vor Augen, dass wir uns umorientieren müssen. Die Innenstädte müssen lebenswerter werden", so Prof. Dr. Andreas Troge, Präsident des Umweltbundesamtes." (Umweltbundesamt 2004) Zersiedelung des LandesViele Menschen träumen von einem Leben im Grünen, abseits vom Lärm und der Hektik der Städte - aber gerne in deren Nähe, weil deren Kultur und Infrastruktur auch erheblich zur Lebensqualität beitragen. Wer es sich leisten kann, baut sein eigenes Haus. Auch für Handel und Gewerbe sind Flächen auf der grünen Wiese attraktiv: Sie sind deutlich billiger als innerstädtische Flächen und in der Regel frei von Altlasten. So fressen sich die Städte in ihr Umland, die Speckgürtel entstehen oder - im Fachjargon: Die Suburbanisierung nimmt ihren Lauf. Neue Wohn- und Gewerbegebiete werden aufgebaut; neue Straßen sind erforderlich, damit die Pendler ihre Arbeitsstätten erreichen; der Verkehr nimmt zu, mit allen Folgen, die das hat. Dabei gehen landwirtschaftlich produktive Flächen verloren, bzw. Lebensräume für Tiere und Pflanzen (das Grün, nach dem wir uns sehnen), werden zerschnitten. Mittelfristiges Ziel: Reduzierung des Flächenverbrauchs auf 30 ha täglichEs ist einleuchtend, dass diese Entwicklung nicht dauerhaft fortgesetzt werden kann. Die Bundesregierung will daher zunächst bis 2020 den Flächenverbrauch auf 30 ha täglich reduzieren; so steht es in der Nationalen Nachhaltigkeitsstrategie (Die Bundesregierung 2002). Wollen Sie wirklich, dass unser Augsburg Westliche Wälder so verschwenderisch verbraucht wird? Wenn ja, dann nur weiter so! Ein Beispiel, dass Sie sicherlich kennen sollten, Entfernung 15 km zur optischen Ansicht.
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#152 (permalink) | |
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Ich find den Mercedesring klasse. Wer meint, dass Wirtschaft und Industrie nicht notwendig sind, und es ausreicht, ein wenig Land- und Forstwirtschaft zu betreiben, dem möchte ich einen Umzug nach Sibirien ans Herz legen. Worauf glauben Sie eigentlich, fußt unser Wohlstand? Wir alle brauchen Firmen, brauchen Infrastruktur, genauso wie wir die Natur brauchen. |
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#153 (permalink) | |
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Keine Angst, Herr Zackbumm
Ich bin mit Sicherheit kein Grüner. Ich verstehe auch was von Wirtschaft, Industrie und von Infrastruktur. Aber Adelsried löst mit der Variante 3 nicht die Probleme des Adelsrieder Gewerbes (Spedition Strauss und andere im Gebiet Ost, sowie Gewerbegebiet West, Haas) und einen zusätzlichen Mautfluchtverkehr (wie ihn MdL Georg Winter für den Raum Dillingen anstrebt) brauchen wir alle nicht. Zackbumm... so ist es! . |
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#154 (permalink) | |
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Welcher Mautfluchtverkehr sollte denn durch Adelsried fahren? Wenn eine Straße vom Mautfluchtverkehr vom Ballungsraum Augsburg Richtung Burgau/Günzburg betroffen ist, dann die B10. Und wieviele LKWs der Firma Strauß und Firma Haas fahren täglich durch den Ortskern von Adelsried? |
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#155 (permalink) | |
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Erschreckend ist, dass in Adelsried NIEMAND (auch nicht die Verwaltung) zur Kenntnis nimmt, dass Adelsried in den Zielen der Planung zur Variante 3 (ggw. im Planfeststellungsverfahren) des staaatlichen Bauamt Augsburgs gar keine Rolle spielt.. |
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#156 (permalink) | |
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Was braucht man wirklich...
Wer meint Wohlstand ist Wirtschaft und Industrie, dem möchte ich einen Umzug nach Peking ans Herz legen. Dann haben Sie die Gelegenheit eine frische Prise Luft bei bester Infrastruktur zu atmen. |
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#157 (permalink) | |
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Planungsunterlagen bitte lesen
Lieber Zackbumm, bitte schauen Sie mal in die 2 Planungsordner, die in der Gemeindeverwaltung Adelsried, Horgau, Welden und Zusmarshausen ausliegen. Darin können Sie die Planungsziele und die Grundlagen (Verkehrsgutachten) sehen. Ein bisschen Zeit benötigt man dazu schon. Das geht nicht z a c k b u m m, sonst bleibt man .......... (uninformiert)! |
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#158 (permalink) | |
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Haben Sie meinen letzten Satz und davon insbesondere die letzten 6 Wörter gelesen und verstanden? |
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#159 (permalink) | |
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Hallo "Zackbumm", |
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#160 (permalink) | |
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Informationsarmut in Adelsried
Die merken es nicht einmal, dass das Wunschziel der Entlastung vom Ortskern mit dieser Planung gar nicht erreicht werden kann und so wie ich es sehe auch nicht erreicht wird. Na ja, mir kann es egal sein. Ich muss da nicht wohnen. Wenn die Mörderstrecke mal gebaut ist wird es auch allen anderen mal bewußt. Aber Vorsicht, da ist es schon zu spät. |
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#161 (permalink) | |
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Brauchen, Brauchen, Brauchen auch irgendwann noch haben???
Hallo Zackbumm, kann ich ja fast nicht glauben, dass Du den Mercedesring klasse findest, aber dann hättest Du ja auch sicherlich nichts dagegen wenn dieser vor Deiner Haustüre entstehen würde. Aber jedem seine Meinung. Im Zeitalter der immer knapper werdenden Ressourcen ist es sicher wichtig und richtig alle Faktoren zu begutachten. Aber es muss meiner Meinung nach, auch ein Umdenken in Bezug auf z.B. Infrastruktur, Gewerbeflächen (Firmenansiedlungen) usw. stattfinden. Warum muss eigentlich jede Gemeinde eine neue Gewerbefläche ausweisen? Können nicht Verbünde geschlossen werden mit einem Ausgleich sowohl bei den Kosten als auch beim Ertrag (stehen genügend Fläche unbebaut zur Verfügung). Ebenfalls würden bestimmte Maßnahmen wie z.B. flächendeckendes schnelleres Internet, einige Arbeit von Zuhause einfacher erledigen lassen, also die Arbeit zu den Menschen und nicht umgekehrt. Wer hätte vor Fukushima an einen Atomausstieg gedacht? Auch hier ist ein Umdenken in Gang gebracht worden, auch wenn dies Zeit benötigt. Zum Thema Wohstand läst sich sagen, dass es nicht nur einen materiellen Wohstand gibt, sondern auch einen immateriellen! Brauchen, Brauchen, Brauchen.... wird irgendwann soweit sein, dass nur noch von haben wir das.... , haben wir das ... gesprochen wird!
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#162 (permalink) | |
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Adelsrieder Umfahrung sorgt für neuen Zoff
Staatliches Bauamt stellt in Streitheim die Pläne für die geplante Umgehungsstraße vor – und stößt auf wenig Zustimmung Adelsrieder Umfahrung sorgt für neuen Zoff |
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#163 (permalink) | |
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Jetzt Originalpläne einsehen
In den Gemeindeverwaltungen Adelsried , Horgau, Welden und Zusmarshausen können im Rahmen der Planfeststellung die Pläne und die Beschreibungen eingesehen werden. Zusätzlich am kommenden Sonntag, den 17. Februar von 16:00 Uhr bis 19:00 Uhr inm Feuerwehrhaus in Streitheim und am Montag, 18. Februar von 19:00 bis 22:00 Uhr in Auerbach im Feuerwehrhaus. Ich bin schockiert vom Ausmaß der Landschaftseinschnitte in den Fluren von Adelsried und vorallem Streitheim. Wertvoller Wald (Radschlagtal) und Ackerland werden unwiederbringlich vernichtet. Dieser Planungswahn muß gestoppt werden. Die Einspruchsfrist geht bis 7. März 2013
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Zuletzt geändert von flyangelo, am 13.02.2013 um 11:48 Uhr
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#164 (permalink) | |
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Jetzt Originalpläne einsehen
In den Gemeindeverwaltungen Adelsried , Horgau, Welden und Zusmarshausen können im Rahmen der Planfeststellung die Pläne und die Beschreibungen eingesehen werden. Zusätzlich am kommenden Sonntag, den 17. Februar von 16:00 Uhr bis 19:00 Uhr inm Feuerwehrhaus in Streitheim und am Montag, 18. Februar von 19:00 bis 22:00 Uhr in Auerbach im Feuerwehrhaus. Ich bin schockiert vom Ausmaß der Landschaftseinschnitte in den Fluren von Adelsried und vorallem Streitheim. Wertvoller Wald (Radschlagtal) und Ackerland werden unwiederbringlich vernichtet. Dieser Planungswahn muß gestoppt werden. Die Einspruchsfrist geht bis 7. März 2013
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Zuletzt geändert von flyangelo, am 13.02.2013 um 13:46 Uhr
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#165 (permalink) | |
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Bürgersprechstunde Ortsumfahrung Adelsried
Zu den beiden Veranstaltungen „Bürgersprechstunde Ortsumfahrung Adelsried“ der Bürgerinitiative gut 100 Bürger/innen. Größenordnung anzusehen und über die Sinnhaftigkeit und die Unfairness des Vorhabens zu diskutieren. |
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