Donnerstag, 2. Oktober 2014

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Umgehungsstraße Adelsried
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03.02.2013 15:02 Uhr
Fonze
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Beiträge: 21
Weitsicht statt nur Zackbumm

 

Zitat von Zackbumm

 

 

Im Naturpark Westliche Wälder stehen 510 km² oder 51.000 Hektar Wald. Die 25 Hektar, die für die Umgehung verbraucht werden, entprechen 0,049% der Waldfläche der Westlichen Wälder.

Da teile ich Ihre Bedenken. Wenn die Umgehung gebaut ist, gibts im Landkreis Augsburg keinen Wald mehr. Weinend

Hallo Zackbumm,

einfach mal lesen, denn es gibt immer zwei Seiten einer Medaille. und wir haben eben nur eine Erde, die im Prozentsatz des Weltalls sicherlich verschwindend gering ist, um 0,0000-Werte ins Spiel zu bringen.  

....In den Jahren 2002 bis 2005 wurden in Deutschland insgesamt 1.670 km² Land  für Siedlungs- und Verkehrsflächen "verbraucht" - das sind  114 ha/Tag (Statistisches Bundesamt 2006).

Von 1992 - dem ersten Jahr, in dem für Deutschland in seinen heutigen  Grenzen Zahlen vorliegen -  bis 2005 hat die Siedlungs- und Verkehrsfläche  um 5.745 km² zugenommen (Statistisches  Bundesamt 2006).

Wie viel Flächenverbrauch können wir uns leisten?

Flächenverfügbarkeit

Wenn wir täglich 114 ha (1,14 km² ;) Fläche "verbrauchen",  so sind das 0,0003% unserer Landesfläche - also verschwindend wenig. Wirklich?

Eine  nachhaltige Umweltpolitik muss  langfristig denken: Zu den 12,9% Siedlungs-  und Verkehrsfläche,  die wir bereits haben, kommen jedes Jahr ca. 0,12% hinzu. Das heißt, bei einem  linearen Zuwachs würden wir alle 9 Jahre 1% und alle 90 Jahre weitere 10% der  verfügbaren Fläche verbrauchen - zu Lasten der land- und forstwirtschaftlich  genutzten Flächen mit ihren vielfältigen Funktionen für die Nahrungsmittel-  und Holzproduktion, die Erholung, die Trinkwassergwinnung oder als Lebensraum  für Pflanzen und Tiere.

Rein rechnerisch (Für die Praxis ist das sicher weniger relevant!)   wäre  die Bundesrepublik Deutschland in ca. 750 Jahren vollständig in Siedlungs-  und Verkehrsflächen umgebaut.

Alleine mit diesen prozentualen Angaben wird man dem Problem aber nicht gerecht.  Dahinter verbirgt sich ein seit Jahren fortschreitender Wandel unserer Lebensbedingungen,  der nachfolgend mit den beiden Schlagworten Leerzug  der Städte sowie Zersiedelung der Landschaft erfasst werden soll:

Leerzug der Städte

"Der seit Jahren konstant hohe Flächenverbrauch frisst nicht nur  wertvolle natürliche  Lebensräume auf. Er wird auch immer mehr zu einem finanziellen und sozialen  Risiko für Bund, Städte und Gemeinden. Permanent werden neue Gewerbe-  und Siedlungsgebiete erschlossen, deren Bedarf vielfach nicht mehr gegeben  ist. Menschen und Gewerbe wandern derzeit aus den Innenstädten ab. Diese  veröden, die Fixkosten für die Infrastruktur - wie etwa die Wasserversorgung  - bleiben aber gleich. Die zwangsläufig steigenden Gebühren müssen  immer weniger Menschen zahlen. Im Ergebnis dieser Entwicklung ist zu befürchten,  dass in den Innenstädten  zunehmend Problemquartiere entstehen, weil eher sozial Schwache zurückbleiben. "Der  wachsende Wohnungsleerstand in den Städten führt uns vor Augen, dass  wir uns umorientieren müssen. Die Innenstädte müssen lebenswerter  werden", so Prof. Dr. Andreas Troge, Präsident des Umweltbundesamtes."  (Umweltbundesamt 2004)

Zersiedelung des Landes

Viele Menschen träumen von einem Leben im Grünen, abseits vom Lärm und der  Hektik der Städte - aber gerne in deren Nähe, weil deren Kultur und Infrastruktur  auch erheblich zur Lebensqualität beitragen. Wer es sich leisten kann, baut  sein eigenes Haus. Auch für Handel und Gewerbe sind Flächen auf der grünen  Wiese attraktiv: Sie sind deutlich billiger als innerstädtische Flächen und  in der Regel frei von Altlasten.

So fressen sich die Städte in ihr Umland, die Speckgürtel entstehen  oder - im Fachjargon: Die Suburbanisierung nimmt ihren Lauf. Neue Wohn- und  Gewerbegebiete werden aufgebaut; neue Straßen sind erforderlich, damit  die Pendler ihre Arbeitsstätten erreichen; der Verkehr nimmt zu, mit allen  Folgen, die das hat. Dabei gehen landwirtschaftlich produktive Flächen verloren,  bzw. Lebensräume für Tiere und Pflanzen (das Grün, nach dem wir uns sehnen),  werden zerschnitten.

Mittelfristiges Ziel: Reduzierung des Flächenverbrauchs auf 30 ha täglich

Es ist einleuchtend, dass diese Entwicklung nicht dauerhaft fortgesetzt werden  kann. Die Bundesregierung will daher zunächst bis 2020 den Flächenverbrauch  auf 30 ha täglich reduzieren; so steht es in der Nationalen Nachhaltigkeitsstrategie  (Die Bundesregierung 2002).

Wollen Sie wirklich, dass unser Augsburg Westliche Wälder so verschwenderisch verbraucht wird?

Wenn ja, dann nur weiter so! Ein Beispiel, dass Sie sicherlich kennen sollten, Entfernung 15 km zur optischen Ansicht.

 

03.02.2013 20:45 Uhr
Zackbumm
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Zitat von Fonze
Weitsicht statt nur Zackbumm

 ...

Ein Beispiel, dass Sie sicherlich kennen sollten, Entfernung 15 km zur optischen Ansicht.

 

Ich find den Mercedesring klasse. Punk

Wer meint, dass Wirtschaft und Industrie nicht notwendig sind, und es ausreicht, ein wenig Land- und Forstwirtschaft zu betreiben, dem möchte ich einen Umzug nach Sibirien ans Herz legen. Worauf glauben Sie eigentlich, fußt unser Wohlstand? Wir alle brauchen Firmen, brauchen Infrastruktur, genauso wie wir die Natur brauchen.

________
"Die Fähigkeit, das Wort 'Nein' auszusprechen, ist der erste Schritt zur Freiheit." - Nicolas Chamfort

03.02.2013 22:43 Uhr
flyangelo
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Keine Angst, Herr Zackbumm

Ich bin mit Sicherheit kein Grüner. Ich verstehe auch was von Wirtschaft, Industrie und von Infrastruktur.

Aber Adelsried löst mit der Variante 3 nicht die Probleme des Adelsrieder Gewerbes (Spedition Strauss und andere im Gebiet Ost, sowie Gewerbegebiet West, Haas) und einen zusätzlichen Mautfluchtverkehr  (wie ihn MdL Georg Winter für den Raum Dillingen anstrebt) brauchen wir alle nicht.

Zackbumm... so ist es! 

.

03.02.2013 22:53 Uhr
Zackbumm
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Zitat von flyangelo
Keine Angst, Herr Zackbumm

Ich bin mit Sicherheit kein Grüner. Ich verstehe auch was von Wirtschaft, Industrie und von Infrastruktur.

Aber Adelsried löst mit der Variante 3 nicht die Probleme des Adelsrieder Gewerbes (Spedition Strauss und andere im Gebiet Ost, sowie Gewerbegebiet West, Haas) und einen zusätzlichen Mautfluchtverkehr  (wie ihn MdL Georg Winter für den Raum Dillingen anstrebt) brauchen wir alle nicht.

Welcher Mautfluchtverkehr sollte denn durch Adelsried fahren? Wenn eine Straße vom Mautfluchtverkehr vom Ballungsraum Augsburg Richtung Burgau/Günzburg betroffen ist, dann die B10.

Und wieviele LKWs der Firma Strauß und Firma Haas fahren täglich durch den Ortskern von Adelsried?

________
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04.02.2013 08:48 Uhr
Mars
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Erschreckend ist, dass in Adelsried NIEMAND (auch nicht die Verwaltung) zur Kenntnis nimmt, dass Adelsried in den Zielen der Planung zur Variante 3 (ggw. im Planfeststellungsverfahren) des staaatlichen Bauamt Augsburgs gar keine Rolle spielt..
Gehen Sie zu Ihrer Gemeinde und lesen Sie selber nach!

Lassen sie sich auch die Grundlage der Planung das Verkehrsgutachten aus dem Jahre 2011 zeigen, speziell die Aussagen zu Herkunft und Ziel des Verkehrs und die Prognosen und vergleichen diese dann mit den Zielen der St2032, Ortsumfahrung Adelsried.

Es ist die wesentlichste Grundlage für die Planung.
Ausnahmslos alle Aspekte der Planung bauen darauf auf!!!

Es sind originale, veröffentlichte Unterlagen und Zahlen des staatlichen Bauamts!
Ein besseres Eingeständnis einer sündhaft teuren Fehlplanung kann man sich kaum wünschen!

04.02.2013 19:27 Uhr
Bergziege
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Was braucht man wirklich...

 

Zitat von Zackbumm

 

Ich find den Mercedesring klasse. Punk

Wer meint, dass Wirtschaft und Industrie nicht notwendig sind, und es ausreicht, ein wenig Land- und Forstwirtschaft zu betreiben, dem möchte ich einen Umzug nach Sibirien ans Herz legen. Worauf glauben Sie eigentlich, fußt unser Wohlstand? Wir alle brauchen Firmen, brauchen Infrastruktur, genauso wie wir die Natur brauchen.

Wer meint Wohlstand ist Wirtschaft und Industrie, dem möchte ich einen Umzug nach Peking ans Herz legen.  Dann haben Sie die Gelegenheit eine frische Prise Luft bei bester Infrastruktur zu atmen.

05.02.2013 10:17 Uhr
flyangelo
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Planungsunterlagen bitte lesen

 

Zitat von Zackbumm

 

Welcher Mautfluchtverkehr sollte denn durch Adelsried fahren? Wenn eine Straße vom Mautfluchtverkehr vom Ballungsraum Augsburg Richtung Burgau/Günzburg betroffen ist, dann die B10.

Und wieviele LKWs der Firma Strauß und Firma Haas fahren täglich durch den Ortskern von Adelsried?

Lieber Zackbumm,

bitte schauen Sie mal in die 2 Planungsordner, die in der Gemeindeverwaltung Adelsried, Horgau, Welden und Zusmarshausen ausliegen. Darin können Sie die Planungsziele und die Grundlagen (Verkehrsgutachten) sehen.

Ein bisschen Zeit benötigt man dazu schon.  

Das geht nicht   z a c k b u m m,     sonst bleibt man .......... (uninformiert)!

05.02.2013 10:23 Uhr
Zackbumm
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Zitat von Bergziege
Was braucht man wirklich...

 

Wer meint Wohlstand ist Wirtschaft und Industrie, dem möchte ich einen Umzug nach Peking ans Herz legen.  Dann haben Sie die Gelegenheit eine frische Prise Luft bei bester Infrastruktur zu atmen.

Haben Sie meinen letzten Satz und davon insbesondere die letzten 6 Wörter gelesen und verstanden?

________
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05.02.2013 11:47 Uhr
Mars
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Hallo "Zackbumm",
"täglich durch den Ortskern von Adelsried" - sind dies die Worte, die Sie meinen?

Ortskern ist vermutlich die Nord-Südstrecke der St2032 zwischen A5 im Norden
und A8 Anschluss im Süden - ist dem so?

Wenn ja, dann bitte ich Sie, sich schnellstens in Ihr Rathaus zu begeben, um dort
das DER PLANUNG ZUGRUNDELIEGENDE
VERKEHRSGUTACHTEN
anzusehen und speziell hierbei die Entlastungswirkung des Ortskern Adelsrieds
durch die Südumfahrung / die Variante 3.
Schauen Sie sich bitte auch die Veränderungen zwischen 2004 und 2025 an!

Dann reden wir weiter!

Sie können sich natürlich auch bei der BI Streitheim neutral informiert, sachkundig machen!

06.02.2013 11:25 Uhr
Bergwacht
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Informationsarmut in Adelsried

 

Zitat von Mars

Hallo "Zackbumm",
"täglich durch den Ortskern von Adelsried" - sind dies die Worte, die Sie meinen?

Ortskern ist vermutlich die Nord-Südstrecke der St2032 zwischen A5 im Norden
und A8 Anschluss im Süden - ist dem so?

Wenn ja, dann bitte ich Sie, sich schnellstens in Ihr Rathaus zu begeben, um dort
das DER PLANUNG ZUGRUNDELIEGENDE
VERKEHRSGUTACHTEN
anzusehen und speziell hierbei die Entlastungswirkung des Ortskern Adelsrieds
durch die Südumfahrung / die Variante 3.
Schauen Sie sich bitte auch die Veränderungen zwischen 2004 und 2025 an!

Dann reden wir weiter!

Sie können sich natürlich auch bei der BI Streitheim neutral informiert, sachkundig machen!


Ich glaube, diesesmal werden auch die Adelsrieder von den Planungsbehörden verarscht!

Die merken es nicht einmal, dass das Wunschziel der Entlastung vom Ortskern mit dieser Planung gar nicht erreicht werden kann und so wie ich es sehe auch nicht erreicht wird.

Na ja, mir kann es egal sein. Ich muss da nicht wohnen.

Wenn die Mörderstrecke mal gebaut ist wird es auch allen anderen mal bewußt. Aber Vorsicht, da ist es schon zu spät. Eek

06.02.2013 22:44 Uhr
Fonze
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Brauchen, Brauchen, Brauchen auch irgendwann noch haben???

 

Zitat von Zackbumm

 

Ich find den Mercedesring klasse. Punk

Wer meint, dass Wirtschaft und Industrie nicht notwendig sind, und es ausreicht, ein wenig Land- und Forstwirtschaft zu betreiben, dem möchte ich einen Umzug nach Sibirien ans Herz legen. Worauf glauben Sie eigentlich, fußt unser Wohlstand? Wir alle brauchen Firmen, brauchen Infrastruktur, genauso wie wir die Natur brauchen.

Hallo Zackbumm,

kann ich ja fast nicht glauben, dass Du den Mercedesring klasse findest, aber dann hättest Du ja auch sicherlich nichts dagegen wenn dieser vor Deiner Haustüre entstehen würde. Aber jedem seine Meinung.

Im Zeitalter der immer knapper werdenden Ressourcen ist es sicher wichtig und richtig alle Faktoren zu begutachten. Aber es muss meiner Meinung nach, auch ein Umdenken in Bezug auf z.B. Infrastruktur, Gewerbeflächen (Firmenansiedlungen) usw. stattfinden. Warum muss eigentlich jede Gemeinde eine neue Gewerbefläche ausweisen? Können nicht Verbünde geschlossen werden mit einem Ausgleich sowohl bei den Kosten als auch beim Ertrag (stehen genügend Fläche unbebaut zur Verfügung). Ebenfalls würden bestimmte Maßnahmen wie z.B. flächendeckendes schnelleres Internet, einige Arbeit von Zuhause einfacher erledigen lassen, also die Arbeit zu den Menschen und nicht umgekehrt. Wer hätte vor Fukushima an einen Atomausstieg gedacht? Auch hier ist ein Umdenken in Gang gebracht worden, auch wenn dies Zeit benötigt. Zum Thema Wohstand läst sich sagen, dass es nicht nur einen materiellen Wohstand gibt, sondern auch einen immateriellen! Brauchen, Brauchen, Brauchen.... wird irgendwann soweit sein, dass nur noch von haben wir das.... , haben wir das ... gesprochen wird!     

 

13.02.2013 11:35 Uhr
flyangelo
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Jetzt Originalpläne einsehen

In den Gemeindeverwaltungen Adelsried , Horgau, Welden und Zusmarshausen können im Rahmen der Planfeststellung die Pläne und die Beschreibungen eingesehen werden. Zusätzlich am kommenden Sonntag, den 17. Februar von 16:00 Uhr bis 19:00 Uhr inm Feuerwehrhaus in Streitheim und am Montag, 18. Februar von 19:00 bis 22:00 Uhr in Auerbach im Feuerwehrhaus. Ich bin schockiert vom Ausmaß der Landschaftseinschnitte in den Fluren von Adelsried und vorallem Streitheim. Wertvoller Wald (Radschlagtal) und Ackerland werden unwiederbringlich vernichtet. Dieser Planungswahn muß gestoppt werden. Die Einspruchsfrist geht bis 7. März 2013

 

Zuletzt geändert von flyangelo, am 13.02.2013 um 11:48 Uhr
13.02.2013 11:35 Uhr
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Adelsrieder Umfahrung sorgt für neuen Zoff
Staatliches Bauamt stellt in Streitheim die Pläne für die geplante Umgehungsstraße vor – und stößt auf wenig Zustimmung
Adelsrieder Umfahrung sorgt für neuen Zoff

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13.02.2013 11:46 Uhr
flyangelo
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In den Gemeindeverwaltungen Adelsried , Horgau, Welden und Zusmarshausen können im Rahmen der Planfeststellung die Pläne und die Beschreibungen eingesehen werden. Zusätzlich am kommenden Sonntag, den 17. Februar von 16:00 Uhr bis 19:00 Uhr inm Feuerwehrhaus in Streitheim und am Montag, 18. Februar von 19:00 bis 22:00 Uhr in Auerbach im Feuerwehrhaus. Ich bin schockiert vom Ausmaß der Landschaftseinschnitte in den Fluren von Adelsried und vorallem Streitheim. Wertvoller Wald (Radschlagtal) und Ackerland werden unwiederbringlich vernichtet. Dieser Planungswahn muß gestoppt werden. Die Einspruchsfrist geht bis 7. März 2013

 

Zuletzt geändert von flyangelo, am 13.02.2013 um 13:46 Uhr
21.02.2013 19:27 Uhr
BI_Streitheim
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Bürgersprechstunde Ortsumfahrung Adelsried

Zu den beiden Veranstaltungen „Bürgersprechstunde Ortsumfahrung Adelsried“ der Bürgerinitiative
Streitheim und „Besorgte Bürger Auerbachs“ in Auerbach und Streitheim kamen zusammen

gut 100 Bürger/innen.
Es war eine sehr gute Gelegenheit sich die Planungen zur Variante 3 der neuen St2032 in Ihrer tatsächlichen

Größenordnung anzusehen und über die Sinnhaftigkeit und die Unfairness des Vorhabens zu diskutieren.

Die vom Straßenbauamt Augsburg behauptete Entlastungseffizienz für Adelsried und das vermeintlich
sinnvolle Kosten-Nutzen-Verhältnis wird von den Planungsunterlagen nicht gestützt und erschloss sich
den Besuchern auch in keiner Weise. In jedem Fall jedoch kommt es zu einer Verkehrsmehrbelastung in
Streitheim und in Auerbach auf dort dafür völlig ungeeigneten Straßen.
Es ist einzigartig, dass eine Gemeinde, Adelsried, Teile seiner Verkehrsprobleme auf eine fremde Flur
und direkt vor die Tore einer anderen Gemeinde (Streitheim/Zusmarshausen) verlagert, trotz deren
klarer Ablehnung.
Die Planungsunterlagen machen leider auch überdeutlich, dass die tatsächlichen Verkehrsprobleme
Adelsrieds mit dieser Planung überhaupt nicht berührt werden, so der einstimmige Tenor der Bürger/innen.

BI Streitheim und Besorgte Bürger Auerbach

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