Donnerstag, 23. Mai 2013

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Umstrittene Reform: Demonstration vor dem Dom in Augsburg
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23.04.2012 16:31 Uhr
Remarc
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Zitat von Franz Scherer
Demo am Augsburger Dom

Von populistischem Aktionismus und "Kirche umarmen" halte ich nicht viel - würden ständig tausende Gläubige die Kirchen zu deren "Geschäftszeiten" besuchen, wäre die ganze Angelegenheit obsolet.

Aber: Was bildet sich dieser Angestellte aus Gottes Bodenpersonal ein, was maßt er sich an, mit einer derartigen Ignoranz und Selbstherrlichkeit aufzutreten? Es wundert nicht, wenn viele Katholiken ihre Einstellung zur Kirche überdenken.

Noch ist es eher eine Aktionärsversammlung als ein Streik. Doch wenn der Abkanzler so weitermacht, erschafft er eine neue Sozialspezies, den Wutgläubigen. Ich sehe schon von mir, wie sich christliche Hacker (Petrus-Piraten) zum Kollektiv "Kathonymus" zusammenschliessen, eine ähnliche Idee geistert ja schon länger im Netz herum:

Katholeaks

23.04.2012 16:52 Uhr
lechmartl
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Zitat von Waldmann
 
Auch Bischof Losinger hat gestern im Gespraech mit dem Programmdirektor bei Radio Horeb den Fuehrungsstil ziemlich massiv kritisiert, das war schon sehr am Rande dessen was er noch sagen konnte um sich nicht voellig offen gegen den Bischof zu stellen. Das Gespraech ist noch nicht online gestellt, da alle anderen Sendungen in dem Format "Standpunkte" aber als Podcast verfuegbar sind gehe ich davon aus, dass auch dieses Gespraech demnaechst online verfugbar ist.

Danke für den Hinweis, aber:

Eben habe ich mir die Sendung angehört und verstehe nun überhaupt nicht, wo Sie da eine Kritik von Weihbischof Losinger an Bischof Zdarsa herausgehört haben wollen. Allein schon vom Thema her "Die Eucharistie - Herz des christlichen Glaubens" ergibt sich ja eigentlich schon eine Bekräftigung des Bischofswortes.

Ich bitte um Benennung der entsprechenden Zeitmarken, denn bis dahin bleibt ihre Aussage vom "innersten Kern", der sich gegen den Bischof auflehnt, eine haltlose Behauptung.

Zuletzt geändert von lechmartl, am 23.04.2012 um 17:43 Uhr
23.04.2012 17:26 Uhr
Gast_499319595
gelöscht
Beiträge: 366

 

Zitat von Franz Scherer
Demo am Augsburger Dom

Von populistischem Aktionismus und "Kirche umarmen" halte ich nicht viel - würden ständig tausende Gläubige die Kirchen zu deren "Geschäftszeiten" besuchen, wäre die ganze Angelegenheit obsolet.

Aber: Was bildet sich dieser Angestellte aus Gottes Bodenpersonal ein, was maßt er sich an, mit einer derartigen Ignoranz und Selbstherrlichkeit aufzutreten? Es wundert nicht, wenn viele Katholiken ihre Einstellung zur Kirche überdenken.

 Ja, hoffentlich überdenken es wirklich einige. Aber das Problem in der Kath, Kirche ist, dass sich einige sich gar nicht getrauen, irgendetwas in Frage zu stellen, was von der Kirche kommt, egal ob "Gottes Bodenpersonal" (gefällt mir sehr gut) einen FEhler nach dem anderen macht oder nicht. Es gibt Katholiken, die nehmen sogar noch die Priester in Schutz, die in Mißbrauchsfälle verwickelt waren, bzw. es sich eindeutig herausgestellt hat, dass sie es waren. Sie leben nach wie vor in dem Irrglauben, dass alles was von der Kirche gemacht wird auch von Gott kommt und deshalb alles mit einem kathastrophalen Fanatismus befolgt werden muß. Ich wünsche mir auch, dass einige endlich ihre Einstellung zur Kirche überdenken.

________

24.04.2012 09:32 Uhr
Silverblues
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Armseliges Bodenpersonal

Mein Gott, wie ist es um die katholische Kirche bestellt!

Hat sie denn wirklich kein anderes, sprich besseres Personal für Führungsfunktionen, als die Müllers, die Overbecks, die Ackermanns und die Zdarsas?

Entscheidungen per Ordre de Mufti - in der heutigen Zeit deplaziert und dilletantisch - bei den deutschen Bischöfen und ihrem Chef Standard.

Der Bischof von Augsbuerg hält es für adäquat, mit seinen "Schafen" ausschließlich via Hirtenbrief und Presse zu "reden".

Und wirklich das Allerletzte war diese armselige Aktion, den Dom wegen "Reinigungsarbeiten" zu (ver)sperren.

Anderereseits ein überlaut sprechendes Zeichen der Bunkermentalität, die sich bei der Bistumsleitung breitgemahct hat.

Entlarvend.

24.04.2012 13:07 Uhr
cato
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Zitat von Silverblues
Armseliges Bodenpersonal Und wirklich das Allerletzte war diese armselige Aktion, den Dom wegen "Reinigungsarbeiten" zu (ver)sperren.

Schon schwach angesichts von 2500 Demonstranten; Katholiken im Bistum dürften in die Hunderttausende gehen.

24.04.2012 14:03 Uhr
lechmartl
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99,8% der Augsburger Katholiken haben Bischof Zdarsa ihr Vertrauen ausgesprochen

 

Zitat von cato
 

Schon schwach angesichts von 2500 Demonstranten; Katholiken im Bistum dürften in die Hunderttausende gehen.

Laut Wikipedia 1.389.446 Katholiken (2008).

Demnach sind am Samstag knapp 0,2% der Augsburger Katholiken zum Protestieren gekommen, wohl eher noch weniger da auch Leute außerhalb des Bistums zur Demo angereist sind.

99,8% der Augsburger Katholiken haben durch ihr Fernbleiben unserem Bischof ihr Vertrauen ausgesprochen.

24.04.2012 14:10 Uhr
heletz
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Zitat von lechmartl
....

99,8% der Augsburger Katholiken haben durch ihr Fernbleiben unserem Bischof ihr Vertrauen ausgesprochen.

Das haben sie natürlich nicht.

Die waren bloß zu faul, bei DEM Wetter zu kommen.

Oder es hat sie nicht interessiert.

Ein Ordinarius ist auf die Meinung der Katholiken, über die er herrscht, nicht angewiesen.

________

24.04.2012 17:43 Uhr
Servus Episcopi
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Zitat von heletz
 
Das haben sie natürlich nicht.

Die waren bloß zu faul, bei DEM Wetter zu kommen.

Oder es hat sie nicht interessiert.

...

 
Wenn der GD-Besuch noch bei 16% liegt, dann wären das über den Daumen 220000 Gläubige, die jeden Sonntag den Gottesdienst besuchen Die gehen bei jedem Wetter raus. Wenn wir mal die restlichen 1,1 Millionen als faul oder desinteressiert betrachten und aus der Rechnung rauslassen, dann konnte die Initiative trotzdem nur 1% mobilisieren.

24.04.2012 17:55 Uhr
bayer
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Zitat von heletz

 ......................

Ein Ordinarius ist auf die Meinung der Katholiken, über die er herrscht, nicht angewiesen.

 Herrschen kann er nur, wenn sich seine "Untertanen" beherrschen lassen. Ja, wo leben wir denn eigentlich?

________
Auch eine Enttäuschung bedeutet einen Schritt vorwärts.-- Max Planck --

Zuletzt geändert von bayer, am 24.04.2012 um 18:41 Uhr
24.04.2012 18:39 Uhr
heletz
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Zitat von bayer
 

 

 Herrschen kann er nur, wenn sich seine "Untertanen" beherrschen lassen....

Das ist von den Gläubigen vollkommmen unabhängig.

Der Diözesanbischof ist weder auf deren Meinung angewiesen, noch muß er sie sonstwie befragen.

Was der Diözesanbischof anordnet, das gilt.

Punkt.

 

________

24.04.2012 18:44 Uhr
bayer
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Zitat von heletz

 

Das ist von den Gläubigen vollkommmen unabhängig.

Der Diözesanbischof ist weder auf deren Meinung angewiesen, noch muß er sie sonstwie befragen.

Was der Diözesanbischof anordnet, das gilt.

Punkt.

 

 Ja, ja, ein machtgeiler Herrscher also.

Und was ist, wenn ihm keiner folgt? Dann kann er zum Herrschen in die Katakomben gehen und über die Toten wachen.

Ohne Punkt.

________
Auch eine Enttäuschung bedeutet einen Schritt vorwärts.-- Max Planck --

24.04.2012 18:48 Uhr
heletz
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Zitat von bayer
 

 

...

Und was ist, wenn ihm keiner folgt? ..

Mit machtgeil hat das überhaupt nichts zu tun.

So ist das eben in der katholischen Kirche.

Und ob ihm jemand dabei folgt, ist vollkommen uninteressant.

Der Ordinarius hat das Weisungsrecht.

 

 

________

24.04.2012 18:53 Uhr
bayer
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Zitat von heletz

 

Mit machtgeil hat das überhaupt nichts zu tun.

So ist das eben in der katholischen Kirche.

Und ob ihm jemand dabei folgt, ist vollkommen uninteressant.

Der Ordinarius hat das Weisungsrecht.

 

 

 Wem will er denn etwas weisen, wenn ihm keiner folgt? Was will er denn dagegen tun? Gar nichts! Er kann höchstens mit dem Teufel drohen. Teufel

________
Auch eine Enttäuschung bedeutet einen Schritt vorwärts.-- Max Planck --

24.04.2012 18:59 Uhr
Martin
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Zitat von bayer
 

 

 Wem will er denn etwas weisen, wenn ihm keiner folgt? Was will er denn dagegen tun? Gar nichts! Er kann höchstens mit dem Teufel drohen. Teufel


Ich werde Sie nach der Sonnwendfeier zum Gegenpapst vorschlagen.

Martin

24.04.2012 19:45 Uhr
bayer
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Zitat von Martin

 


Ich werde Sie nach der Sonnwendfeier zum Gegenpapst vorschlagen.

Martin

 Zuviel der Ehre, Martin, aber ein (b)Bayer als Papst ist doch wirklich schon genug.  Wir können sehrwohl gerne bei der Sonnwendfeier  nochmals darüber reden, jedoch nur, wenn Sie mir den Gänswein (phon) machen. smilie_xmas_502.gif

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Auch eine Enttäuschung bedeutet einen Schritt vorwärts.-- Max Planck --


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