Donnerstag, 23. Mai 2013

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Umstrittene Reform: Demonstration vor dem Dom in Augsburg
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25.04.2012 12:40 Uhr
Lukas
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Jessas,die nächste Demo steht an

Wg. Auskunft und so,ob sie nun dabei sind oder nicht

http://www.n-tv.de/panorama/Jesus-starb-nicht-mehr-fuer-alle-article6104446.html

25.04.2012 12:53 Uhr
bbuchsky
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Zitat von Lukas
 

Jessas,die nächste Demo steht an

Wg. Auskunft und so,ob sie nun dabei sind oder nicht

http://www.n-tv.de/panorama/Jesus-starb-nicht-mehr-fuer-alle-article6104446.html

Hosianna!

Gut. Ich war schon lang der Anschuldigung müde, irgendjemand wäre irgendwann auch für mich ans Kreuz genagelt worden.

25.04.2012 15:34 Uhr
Gideon  
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Lieber micgois,

leider habe ich die Namen verwechselt. Auch mein Beitrag bezog sich auf den von I. B. O. Ich bitte um Entschuldigung. Ihre Posts habe ich freilich gelesen und auch den Satz "Wenn das ein Grund ist ..." nicht falsch verstanden.

Danke! Und lieben Gruß

25.04.2012 15:56 Uhr
Gideon  
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# Silverblues

Ob es zu der Aktion im Tempel ein Video auf Youtube gibt, weiß ich nicht. Doch in der Zeitung  vom 23. April (Bayern) gibt es ein schönes Foto von der Aktion vor dem Tempel. Welche der "engagierten Katholiken" ich dabei besonders in Augenschein nahm, verrate ich nicht. Nur Herrn Knoller habe ich es in einem Leserbrief mitgeteilt. Ob er meinen Beobachtungen zu stimmt oder ihnen widerspricht, weiß ich nicht.

25.04.2012 19:26 Uhr
Gast_1199514819
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Beiträge: 102

Als Teilnehmer der Kundgebung vom vergangenen Samstag kann ich entgegen anderslautenden Vermutungen bestätigen, dass diese "Aktion" von einem tiefen Glauben an Gott und einem tiefen Bekenntnis zum Glauben selbst, zur Gemeinschaft der Priester und Gläubigen und ein Bekenntnis zur Kirche gewesen ist. Der Querschnitt der Veranstaltung reichte von jungen Familien mit Kindern über Menschen mittleren Alters bis hin zu betagten Gläubigen.

In Zeiten massiver Kirchenaustritte und -entgegen den politischen Beteuerungen- schwindenden christlichen Werten, ja oftmals der förmlichen Lächerlichmachung des christlichen Glaubens tut die Kirchenleitung sehr gut daran, die Sorgen und Nöte der Gläubigen, die oftmals das letzte Aufgebot der Kirchen vor Ort sind, ernstzunehmen.

Im Laufe meines Lebens sind mir sehr viele Menschen begegnet, die die Botschaft des Evangeliums leben und nicht nur zur Kenntnis nehmen. Diese Menschen sind keine Hilfskatholiken, keine Kuchenbäcker und Kuchenbäckinnen, sie sind das Salz der Kirche. Wer schon einmal eine schwierige Lebenssituation erlebt hat, in der ein Angehöriger schwerstens erkrankt ist, und dann die durch Laien überbrachten Segens-und Grußworte der Kirchengemeinde und auch den praktizierten Dienst am Nächsten erlebt hat, der weiß dies zu würdigen.  

Sehr erheiternd find ich den vermeintlich biblischen Vergleich der Samstags-Demonstranten mit den Händlern im Jerusalemer Tempel hier im Forum. Jesus von Nazareth suchte und fand seine Apostel und Anhänger nicht unter den Schriftgelehrten und Pharisäern, sondern im einfachen Volk.

"Da wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen."  (Mt 18,20)

Am Samstag waren es keine zwei oder drei, es waren mehr als 2500. Nicht gegen die Kirche, sondern dafür.

Nach dem gemeinsamen Gebet und Schlusssegen entbot die versammelte Gemeinde Bischof Konrad einen Gruß zum Namenstag. So viel also zur "Ketzerei der 2500 vom Domplatz".

25.04.2012 20:02 Uhr
Silverblues
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Beiträge: 2265
Gläubig und trotzdem gegen die "Reform"? Ja geht denn das?

 

Zitat von Ja sag amol
 

Als Teilnehmer der Kundgebung vom vergangenen Samstag kann ich entgegen anderslautenden Vermutungen bestätigen, dass diese "Aktion" von einem tiefen Glauben an Gott und einem tiefen Bekenntnis zum Glauben selbst, zur Gemeinschaft der Priester und Gläubigen und ein Bekenntnis zur Kirche gewesen ist. Der Querschnitt der Veranstaltung reichte von jungen Familien mit Kindern über Menschen mittleren Alters bis hin zu betagten Gläubigen.

...

Nach dem gemeinsamen Gebet und Schlusssegen entbot die versammelte Gemeinde Bischof Konrad einen Gruß zum Namenstag. So viel also zur "Ketzerei der 2500 vom Domplatz".

Nein, wirklich!
Das hätte ich jetzt aber nciht gedacht!

Nach all den Leserbriefen, Forumsbeiträge und den Reaktionen der Bistumsleitung (wenigstens ihres Sprehcers) war ich schon überzeugt:
Gegener der Reform sind
1. Ungläubige Heiden bis in's Mark
2. Militante Gegener des Bischofs, die diesem wenn nicht gar an's Leben, so doch mindestens an's Leder wollen.

Und jetzt das: Gratulieren ihm gar zum Namnestag nach der Aussperrung.

Ja gibt's denn das? Ist das denn möglich unter Menschen, unter Christen, unter Katholiken zumal?

Ohne Schaum vor dem Mund und gefletschte Zähne über das bischöfliche Diktat zu sprechen?

ja wenn ihr so druf seid, so quasi in Jesu Nachfolge unterwegs (ich glaub mich zu erinnern, dass er mal was von den friedfertigen erzählt hat, die gesegnet seien), dann kann euch ja selbiger Jesus garnicht (wie hier angeregt) mit der Peitsche bzw. (wir sind ja in Schwaben) mit dem Ochsenfisel aus dem Dom jagen!

Aber Gemach - aussperren kann euch sein (und euer? - ich fass' es nicht!) Bischof allemal.

25.04.2012 22:33 Uhr
lechmartl
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Zitat von Ja sag amol
 

Als Teilnehmer der Kundgebung vom vergangenen Samstag kann ich entgegen anderslautenden Vermutungen bestätigen, dass diese "Aktion" von einem tiefen Glauben an Gott und einem tiefen Bekenntnis zum Glauben selbst, zur Gemeinschaft der Priester und Gläubigen und ein Bekenntnis zur Kirche gewesen ist.

Danke, dass Sie sich hier zu Wort melden, aber ich kann überhaupt nicht sehen, wie Sie hier von "tiefem Glauben" reden können, wenn Sie Angst vor der Zukunft haben. Wie können Sie von einem Bekenntnis zur Gemeinschaft der Priester reden, wenn Sie am Samstag Ihrem Bischof ihr Misstrauen ausgesprochen haben? Wie von einem Bekenntnis zur Kirche, wenn Sie die Autorität des vom Papst eingesetzten Hirten nicht anerkennen?

Oder meinen Sie vielleicht einen anderen Glauben, eine andere Priestergemeinschaft und eine andere Kirche?

 

26.04.2012 07:56 Uhr
vecchio
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Beiträge: 1498

 

Zitat von lechmartl
 

 

Danke, dass Sie sich hier zu Wort melden, aber ich kann überhaupt nicht sehen, wie Sie hier von "tiefem Glauben" reden können, wenn Sie Angst vor der Zukunft haben. Wie können Sie von einem Bekenntnis zur Gemeinschaft der Priester reden, wenn Sie am Samstag Ihrem Bischof ihr Misstrauen ausgesprochen haben? Wie von einem Bekenntnis zur Kirche, wenn Sie die Autorität des vom Papst eingesetzten Hirten nicht anerkennen?

Oder meinen Sie vielleicht einen anderen Glauben, eine andere Priestergemeinschaft und eine andere Kirche?

 

Diese Aussage funktioniert doch nur, wenn man Glauben mit Obrigkeitshörigkeit gleichsetzt.
Es soll aber Leute geben, die sich ihre eigenen Gedanken machen. Mehr und mehr werden diese aber abgedrängt und mundtot gemacht. Dialog findet bei den neuen Chefs der Bistümer doch nur noch nach dem "Vogel-friss-oder-stirb"- Prinzip statt. Wenn das so gewünscht ist- ok. Aber dann darf sich die Obrigkeit auf eine ruppige Übergangszeit einrichten, bis die Aufmüpfigen und Kritischen sich alle abgewendet haben und nur noch die Jasager übrig bleiben. Lebendiges Gemeindeleben sieht aber anders aus.
Der Umgang mit den kritischen Gemeindemitgliedern mehrt nur noch den Anschein, dass diese Kirche- in jüngster Zeit verstärkt- nicht an einem Dialog interessiert ist, sondern ihre Schäfchen als genau das sieht, eine stumme Herde, die es zu führen gilt.

________
Der heilige Stuhl ist nicht das Wichtige, das beim Pabst hinten 'raus kommt!

26.04.2012 08:08 Uhr
_solon_
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Beiträge: 16316

 

Zitat von lechmartl
99,8% der Augsburger Katholiken haben Bischof Zdarsa ihr Vertrauen ausgesprochen

 

Laut Wikipedia 1.389.446 Katholiken (2008).

Demnach sind am Samstag knapp 0,2% der Augsburger Katholiken zum Protestieren gekommen, wohl eher noch weniger da auch Leute außerhalb des Bistums zur Demo angereist sind.

99,8% der Augsburger Katholiken haben durch ihr Fernbleiben unserem Bischof ihr Vertrauen ausgesprochen.

Wenn Ihre Zahlen stimmen wird es allmählich bedenklich, daß man Größen die man nur noch in Promille oder gar nicht mehr nachweisen kann eine solche Aufmerksamkeit widmet.

Minderheiten ok - aber auch Minderheiten sollten ein Minimum an nummerischer Stärke erfüllen - sonst wirds lächerlich. laut lachend

________
Difficile est satiram non scribere (Juvenal). Die Zeit wird kommen, wo, wer nicht weiß, was ich über eine Sache gesagt habe, sich als Nichtwisser bloßstellt...

26.04.2012 08:17 Uhr
micgois
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Das Wort Angst...

Wie passt das Wort "Angst" überhaupt zu unserem Glauben?

Wie können wir, verwöhnte Christen in diesen Breitengraden, Angst vor etwas haben? Angst vor Veränderung? Angst vor der Abschaffung von Gremien? Angst... vor solchen Dingen?

Das ist eine verbale Ohrfeige für die vielen Mitchristen, die täglich um ihr Leben fürchten müssen (Konvertiten), die verfolgt, gedemütigt werden weltweit. Aber in vielen Statements dieser Mitchristen spricht mehr Hoffnung und Zuversicht, als aus unseren Worten: Angst in die Nachbarsgemeinde fahren zu müssen. Lächerlich.

Wer sich interessiert: Opendoors
(DAS sind die Herausforderungen in unserer Zeit)

Lieben Gruß!

 

Zuletzt geändert von micgois, am 26.04.2012 um 09:52 Uhr
26.04.2012 09:52 Uhr
Analphabet
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Zitat von lechmartl
 

 

Danke, dass Sie sich hier zu Wort melden, aber ich kann überhaupt nicht sehen, wie Sie hier von "tiefem Glauben" reden können, wenn Sie Angst vor der Zukunft haben. Wie können Sie von einem Bekenntnis zur Gemeinschaft der Priester reden, wenn Sie am Samstag Ihrem Bischof ihr Misstrauen ausgesprochen haben? Wie von einem Bekenntnis zur Kirche, wenn Sie die Autorität des vom Papst eingesetzten Hirten nicht anerkennen?

Oder meinen Sie vielleicht einen anderen Glauben, eine andere Priestergemeinschaft und eine andere Kirche?

 

Entschuldigung, aber da muss ich zweierlei einwenden:

1. Die ungeheurliche Maßnahme, vor 2.500 engagierten Katholiken den Dom abzusperren, zeigt, wie es "von oben her" um den Willen zur Gemeinsamkeit und zum Miteinander bestellt ist. Aus der "Hochwürdigkeit" wird zunehmend eine "Nase-Hoch-Würdigkeit".

2. Die Autorität des "Hirten" bezieht sich zum Einen meines Erachtens auf die (auch nicht unfehlbare) Autorität in Glaubensfragen und nicht so sehr in Verwaltungs- und Organisationsfragen.
Und zum Anderen geht es nicht darum, dass die Demonstranten und alle, die mit kritischem Blick und offenen Augen ihren Glauben in der katholischen Kirche leben, diesen Glauben weder aufgeben noch in Frage stellen lassen wollen, sondern lediglich Angst haben - und da ist sie auch berechtigt - Stück für Stück entmündigt und nur noch als dumme Schafe  von den "Hirten" behandelt zu werden. Um dies zu verhindern, gab es einmal ein 2. Vatikanisches Konzil.....

 

________
Wer nach allen Seiten offen ist, kann nicht ganz dicht sein! Mir nach - ich folge euch! 

26.04.2012 10:31 Uhr
Promihi
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Erinnern wir uns an  den Hände schüttelten neuen Bischof von Augsburg, als er vom Dom durch die Maximilianstraße nach St. Ulrich und Afra unterwegs war, und  so den persönlichen Kontakt zu den Gläubigen suchte?  

Und genau diesen Konktat setzt er jetzt durch seine angekündigten Struktur-Reformen aufs Spiel. 

26.04.2012 12:11 Uhr
Gast_2139481608
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Beiträge: 976

 

Zitat von lechmartl
 

 

Danke, dass Sie sich hier zu Wort melden, aber ich kann überhaupt nicht sehen, wie Sie hier von "tiefem Glauben" reden können, wenn Sie Angst vor der Zukunft haben. Wie können Sie von einem Bekenntnis zur Gemeinschaft der Priester reden, wenn Sie am Samstag Ihrem Bischof ihr Misstrauen ausgesprochen haben? Wie von einem Bekenntnis zur Kirche, wenn Sie die Autorität des vom Papst eingesetzten Hirten nicht anerkennen?

Oder meinen Sie vielleicht einen anderen Glauben, eine andere Priestergemeinschaft und eine andere Kirche?

 

Wie selbstgerecht kann jemand eigentlich sein?

Ich denke auch, nachhaltier Glauben ist ohne Aengste und deren Ueberwindung gar nicht moeglich. Hatte etwa Jesus keine Angst? Was war am Oelberg gleich nochmal? Was Sie schreiben ist ja schon Blasphemie.

Sie tun der sache auch keinen Gefallen wenn Sie den Menschen die noch engagiert sind derartig Vorwuerfe machen. Wenn die resignieren ist es naemlcih ganz schnell vprbei mit der aktiven Kirche im Bistum. Niemand muss auch so einfach eine 180°-Wende der Bistumsleitung einfach so klaglos und ohne Fragen mittragen. Was, wenn der naechste Bischof wieder auf die LInie der Vorgaenger umschwenkt? Dann auch einfach wieder lammfromm alles ohne Hinterfragung schlucken?

Ich habe es nun schon zweimal erlebt, dass am sonntag kurzfristig der Priester wegen Krankheit oder Unfall ausfiel. Bisher wurdee dann eben ein Wortgottesdienst gehalten. Das schaffe ich selbst auch innerhalb von zehn Minuten Vorbereitung und entsprechenden Standardunterlagen. Das ginge nun schon ncith mehr. Ob die Leute mit der Laudes bzw. Vesper dann so gluecklich sind wage ich mal zu bezweifeln.

________

26.04.2012 12:48 Uhr
lechmartl
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Zitat von vecchio
 

Diese Aussage funktioniert doch nur, wenn man Glauben mit Obrigkeitshörigkeit gleichsetzt.
Es soll aber Leute geben, die sich ihre eigenen Gedanken machen. Mehr und mehr werden diese aber abgedrängt und mundtot gemacht. Dialog findet bei den neuen Chefs der Bistümer doch nur noch nach dem "Vogel-friss-oder-stirb"- Prinzip statt. [...]

Das wäre ein  wenig kurz gegriffen: es ist ja nicht so, dass diejenigen, die die Verantwortung tragen, keine guten Argumente hätten. Als gläubiger Katholik setze ich mich mit den verschiedenen Positionen auseinander und versuche sie nachzuvollziehen. Die Furchtsamen konnten mich persönlich halt nicht überzeugen und die restlichen 99% der Augsburger Katholiken übrigens auch nicht.

Wer es nicht für möglich hält, dass der Papst und die Bischöfe Recht haben könnten, auch wenn er selbst anderer Meinung ist, der taugt halt nicht zum Katholizismus. Daran ändert sich auch nichts, wenn die betreffende Person noch 2499 andere findet, die seine persönliche Meinung teilen
Macht aber nichts, weil es ja Alternativen gibt: man kann sein Christsein ja auch in anderen Gemeinschaften leben.

26.04.2012 12:58 Uhr
Gast_326375014
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Zitat von Redaktion
Demo am Augsburger Dom: Höchste Zeit für echten Dialog
2500 engagierte Katholiken versammelten sich am Samstag vor dem Augsburger Dom, um gegen die geplante Bistumsreform zu demonstrieren. Und der Dom war abgesperrt.
Demo am Augsburger Dom: Höchste Zeit für echten Dialog

Zitat: ransparente appellierten an den Bischof: „Lasst die Kirche im Dorf“ – „Dialog statt Diktat“ – „Heimatkirche ist Geborgenheit“ – „Keine Laien, keine Basis“. Ministranten fragten: „Sind wir bald überflüssig?“ Sie spielten auf Pläne an, aus 1000 Pfarreien am Ende 207 Seelsorgeeinheiten zu formen, weil 2025 laut den Prognosen des Bistums nur noch so viele Priester zur Verfügung stehen

Wenn es nur 207 Pfarrer gibt, ist es loglisch das es auch nur noch 207 Pfarrerein gibt.

Übrigens werden in einen Unternehmen grundsätzlich nicht die Untergebenen gefragt, wie die Struktur aussehen soll. Es gibt auch keine Vorschläge wie die Struktur mit 207 Pfarrern sein soll. Vielleicht braucht man ja keine 207 Pfarrer und es gibt einen Überhang an ausgebildeten Pfarrern.

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