Registrieren | Neueste Einträge | Aktuellste Themen | Forum | Benutzerliste | Suche | Regeln | Hilfe
|
|
||
|---|---|---|
|
|
#91 (permalink) | |
|
Jessas,die nächste Demo steht an Wg. Auskunft und so,ob sie nun dabei sind oder nicht http://www.n-tv.de/panorama/Jesus-starb-nicht-mehr-fuer-alle-article6104446.html |
||
|
|
||
|
|
#92 (permalink) | |
|
Hosianna! Gut. Ich war schon lang der Anschuldigung müde, irgendjemand wäre irgendwann auch für mich ans Kreuz genagelt worden. |
||
|
|
||
|
|
#93 (permalink) | |
|
Lieber micgois, leider habe ich die Namen verwechselt. Auch mein Beitrag bezog sich auf den von I. B. O. Ich bitte um Entschuldigung. Ihre Posts habe ich freilich gelesen und auch den Satz "Wenn das ein Grund ist ..." nicht falsch verstanden. Danke! Und lieben Gruß |
||
|
|
||
|
|
#94 (permalink) | |
|
# Silverblues Ob es zu der Aktion im Tempel ein Video auf Youtube gibt, weiß ich nicht. Doch in der Zeitung vom 23. April (Bayern) gibt es ein schönes Foto von der Aktion vor dem Tempel. Welche der "engagierten Katholiken" ich dabei besonders in Augenschein nahm, verrate ich nicht. Nur Herrn Knoller habe ich es in einem Leserbrief mitgeteilt. Ob er meinen Beobachtungen zu stimmt oder ihnen widerspricht, weiß ich nicht. |
||
|
|
||
|
|
#95 (permalink) | |
|
Als Teilnehmer der Kundgebung vom vergangenen Samstag kann ich entgegen anderslautenden Vermutungen bestätigen, dass diese "Aktion" von einem tiefen Glauben an Gott und einem tiefen Bekenntnis zum Glauben selbst, zur Gemeinschaft der Priester und Gläubigen und ein Bekenntnis zur Kirche gewesen ist. Der Querschnitt der Veranstaltung reichte von jungen Familien mit Kindern über Menschen mittleren Alters bis hin zu betagten Gläubigen. In Zeiten massiver Kirchenaustritte und -entgegen den politischen Beteuerungen- schwindenden christlichen Werten, ja oftmals der förmlichen Lächerlichmachung des christlichen Glaubens tut die Kirchenleitung sehr gut daran, die Sorgen und Nöte der Gläubigen, die oftmals das letzte Aufgebot der Kirchen vor Ort sind, ernstzunehmen. Im Laufe meines Lebens sind mir sehr viele Menschen begegnet, die die Botschaft des Evangeliums leben und nicht nur zur Kenntnis nehmen. Diese Menschen sind keine Hilfskatholiken, keine Kuchenbäcker und Kuchenbäckinnen, sie sind das Salz der Kirche. Wer schon einmal eine schwierige Lebenssituation erlebt hat, in der ein Angehöriger schwerstens erkrankt ist, und dann die durch Laien überbrachten Segens-und Grußworte der Kirchengemeinde und auch den praktizierten Dienst am Nächsten erlebt hat, der weiß dies zu würdigen. Sehr erheiternd find ich den vermeintlich biblischen Vergleich der Samstags-Demonstranten mit den Händlern im Jerusalemer Tempel hier im Forum. Jesus von Nazareth suchte und fand seine Apostel und Anhänger nicht unter den Schriftgelehrten und Pharisäern, sondern im einfachen Volk. "Da wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen." (Mt 18,20) Am Samstag waren es keine zwei oder drei, es waren mehr als 2500. Nicht gegen die Kirche, sondern dafür. Nach dem gemeinsamen Gebet und Schlusssegen entbot die versammelte Gemeinde Bischof Konrad einen Gruß zum Namenstag. So viel also zur "Ketzerei der 2500 vom Domplatz". |
||
|
|
||
|
|
#96 (permalink) | |
|
Gläubig und trotzdem gegen die "Reform"? Ja geht denn das?
Nein, wirklich! Nach all den Leserbriefen, Forumsbeiträge und den Reaktionen der Bistumsleitung (wenigstens ihres Sprehcers) war ich schon überzeugt: Und jetzt das: Gratulieren ihm gar zum Namnestag nach der Aussperrung. Ja gibt's denn das? Ist das denn möglich unter Menschen, unter Christen, unter Katholiken zumal? Ohne Schaum vor dem Mund und gefletschte Zähne über das bischöfliche Diktat zu sprechen? ja wenn ihr so druf seid, so quasi in Jesu Nachfolge unterwegs (ich glaub mich zu erinnern, dass er mal was von den friedfertigen erzählt hat, die gesegnet seien), dann kann euch ja selbiger Jesus garnicht (wie hier angeregt) mit der Peitsche bzw. (wir sind ja in Schwaben) mit dem Ochsenfisel aus dem Dom jagen! Aber Gemach - aussperren kann euch sein (und euer? - ich fass' es nicht!) Bischof allemal. |
||
|
|
||
|
|
#97 (permalink) | |
|
Danke, dass Sie sich hier zu Wort melden, aber ich kann überhaupt nicht sehen, wie Sie hier von "tiefem Glauben" reden können, wenn Sie Angst vor der Zukunft haben. Wie können Sie von einem Bekenntnis zur Gemeinschaft der Priester reden, wenn Sie am Samstag Ihrem Bischof ihr Misstrauen ausgesprochen haben? Wie von einem Bekenntnis zur Kirche, wenn Sie die Autorität des vom Papst eingesetzten Hirten nicht anerkennen? Oder meinen Sie vielleicht einen anderen Glauben, eine andere Priestergemeinschaft und eine andere Kirche?
|
||
|
|
||
|
|
#98 (permalink) | |
|
Diese Aussage funktioniert doch nur, wenn man Glauben mit Obrigkeitshörigkeit gleichsetzt. |
||
|
________ |
||
|
|
||
|
|
#99 (permalink) | |
|
Wenn Ihre Zahlen stimmen wird es allmählich bedenklich, daß man Größen die man nur noch in Promille oder gar nicht mehr nachweisen kann eine solche Aufmerksamkeit widmet. Minderheiten ok - aber auch Minderheiten sollten ein Minimum an nummerischer Stärke erfüllen - sonst wirds lächerlich. |
||
|
________ |
||
|
|
||
|
|
#100 (permalink) | |
|
Das Wort Angst...
Wie passt das Wort "Angst" überhaupt zu unserem Glauben? Wie können wir, verwöhnte Christen in diesen Breitengraden, Angst vor etwas haben? Angst vor Veränderung? Angst vor der Abschaffung von Gremien? Angst... vor solchen Dingen? Das ist eine verbale Ohrfeige für die vielen Mitchristen, die täglich um ihr Leben fürchten müssen (Konvertiten), die verfolgt, gedemütigt werden weltweit. Aber in vielen Statements dieser Mitchristen spricht mehr Hoffnung und Zuversicht, als aus unseren Worten: Angst in die Nachbarsgemeinde fahren zu müssen. Lächerlich. Wer sich interessiert: Opendoors Lieben Gruß!
|
||
|
Zuletzt geändert von micgois, am 26.04.2012 um 09:52 Uhr
|
||
|
|
#101 (permalink) | |
|
Entschuldigung, aber da muss ich zweierlei einwenden: 1. Die ungeheurliche Maßnahme, vor 2.500 engagierten Katholiken den Dom abzusperren, zeigt, wie es "von oben her" um den Willen zur Gemeinsamkeit und zum Miteinander bestellt ist. Aus der "Hochwürdigkeit" wird zunehmend eine "Nase-Hoch-Würdigkeit". 2. Die Autorität des "Hirten" bezieht sich zum Einen meines Erachtens auf die (auch nicht unfehlbare) Autorität in Glaubensfragen und nicht so sehr in Verwaltungs- und Organisationsfragen.
|
||
|
________ |
||
|
|
||
|
|
#102 (permalink) | |
|
Erinnern wir uns an den Hände schüttelten neuen Bischof von Augsburg, als er vom Dom durch die Maximilianstraße nach St. Ulrich und Afra unterwegs war, und so den persönlichen Kontakt zu den Gläubigen suchte? Und genau diesen Konktat setzt er jetzt durch seine angekündigten Struktur-Reformen aufs Spiel. |
||
|
|
||
|
|
#103 (permalink) | |
|
Wie selbstgerecht kann jemand eigentlich sein? Ich denke auch, nachhaltier Glauben ist ohne Aengste und deren Ueberwindung gar nicht moeglich. Hatte etwa Jesus keine Angst? Was war am Oelberg gleich nochmal? Was Sie schreiben ist ja schon Blasphemie. Sie tun der sache auch keinen Gefallen wenn Sie den Menschen die noch engagiert sind derartig Vorwuerfe machen. Wenn die resignieren ist es naemlcih ganz schnell vprbei mit der aktiven Kirche im Bistum. Niemand muss auch so einfach eine 180°-Wende der Bistumsleitung einfach so klaglos und ohne Fragen mittragen. Was, wenn der naechste Bischof wieder auf die LInie der Vorgaenger umschwenkt? Dann auch einfach wieder lammfromm alles ohne Hinterfragung schlucken? Ich habe es nun schon zweimal erlebt, dass am sonntag kurzfristig der Priester wegen Krankheit oder Unfall ausfiel. Bisher wurdee dann eben ein Wortgottesdienst gehalten. Das schaffe ich selbst auch innerhalb von zehn Minuten Vorbereitung und entsprechenden Standardunterlagen. Das ginge nun schon ncith mehr. Ob die Leute mit der Laudes bzw. Vesper dann so gluecklich sind wage ich mal zu bezweifeln. |
||
|
________ |
||
|
|
||
|
|
#104 (permalink) | |
|
Das wäre ein wenig kurz gegriffen: es ist ja nicht so, dass diejenigen, die die Verantwortung tragen, keine guten Argumente hätten. Als gläubiger Katholik setze ich mich mit den verschiedenen Positionen auseinander und versuche sie nachzuvollziehen. Die Furchtsamen konnten mich persönlich halt nicht überzeugen und die restlichen 99% der Augsburger Katholiken übrigens auch nicht. Wer es nicht für möglich hält, dass der Papst und die Bischöfe Recht haben könnten, auch wenn er selbst anderer Meinung ist, der taugt halt nicht zum Katholizismus. Daran ändert sich auch nichts, wenn die betreffende Person noch 2499 andere findet, die seine persönliche Meinung teilen |
||
|
|
||
|
|
#105 (permalink) | |
|
Zitat: ransparente appellierten an den Bischof: „Lasst die Kirche im Dorf“ – „Dialog statt Diktat“ – „Heimatkirche ist Geborgenheit“ – „Keine Laien, keine Basis“. Ministranten fragten: „Sind wir bald überflüssig?“ Sie spielten auf Pläne an, aus 1000 Pfarreien am Ende 207 Seelsorgeeinheiten zu formen, weil 2025 laut den Prognosen des Bistums nur noch so viele Priester zur Verfügung stehen Wenn es nur 207 Pfarrer gibt, ist es loglisch das es auch nur noch 207 Pfarrerein gibt. Übrigens werden in einen Unternehmen grundsätzlich nicht die Untergebenen gefragt, wie die Struktur aussehen soll. Es gibt auch keine Vorschläge wie die Struktur mit 207 Pfarrern sein soll. Vielleicht braucht man ja keine 207 Pfarrer und es gibt einen Überhang an ausgebildeten Pfarrern. |
||
|
________ |
||
|
|
||
Alle Zeitangaben in MEZ. Es ist jetzt 1:53 AM Uhr.