Dienstag, 21. Mai 2013

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Umstrittene Reform: Demonstration vor dem Dom in Augsburg
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26.04.2012 19:39 Uhr
lechmartl
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Zitat von micgois
 

[...]
Doch alles halb so wild (beiderseits). Aber durch diese hektische und reisserische Berichterstattung, mit den Lieblingsbegriffen wie "Angst" & "Dialog" & "verschlossener Dom", wird mehr angeheizt als objektiv informiert. Und einige Teilnehmer auf der Demo haben dies wohl unwissentlich gefördert (Bild mit verschlossenem Dom, Zitat sinngemäß wie "fühlte mich wie Kehricht", etc.). Das macht man nicht!

Manchmal hat man das Gefühl, die Medien wollen wirklich jedem, der wegen der Diözesanreform in irgendeiner Weise besorgt ist, noch eine Plattform bieten, damit das gesamte Bistum an dessen Ängsten teilhaben kann.

Gerade muss ich an Prinz Hamlet denken: " Ist dies schon Tollheit, hat es doch Methode."  

27.04.2012 07:45 Uhr
micgois
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Jep  Breites Grinsen

Hatte gestern Abend ein interessantes Gespräch mit einer aktiven Mitchristin. Sie war selbst bei der "Demo". Allerdings dachte sie, das wäre keine richtige Demo. Ihre Motivation war: Auf die Kommunikationslücken hinzuweisen, Solidarität mit der Kirche zeigen. Im nachhinein hat sie es bereut, da die Berichterstattung ihren Beweggründen nicht gerecht wurde; oder man kann auch sagen: Sie fühlt sich für dumm verkauft, da die Presse und einige andere "Organe" diese Menschen nun für ihre eigenen Zwecke und Interessen medial "ausbeuten".

 

Lieben Gruß!

27.04.2012 11:16 Uhr
Silverblues
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Ist der nicht schon Bischof oder Kardinal?

 

Zitat von cato

 

Monsignore Imkamp steht bereit.

 Ich hab gedacht, der Herr Imkamp ist schon Bischof (oder, was den Habit angeht, Kardinal).

Wenn nicht, dann könnte man für ihn aus Vesperbild und Schloss Thurn und Taxis doch eine virtuelle Diözese basteln. Mit dem Dom in Schloss Regensburg.

27.04.2012 11:44 Uhr
heletz
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Zitat von Silverblues
Ist der nicht schon Bischof oder Kardinal?

 

 Ich hab gedacht, der Herr Imkamp ist schon Bischof (oder, was den Habit angeht, Kardinal)....

Da müßte mehr Geld zusammenkommen, dann ginge es vielleicht.

Das mit der Habilitation hat ja nicht geklappt und Römling ist er meines Wissens nach auch nicht.

Wäre also schwierig.

 

________

28.04.2012 10:50 Uhr
Gideon  
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Zu Leserbriefen wie "Allein im Dom" und "Wer zu mir kommt ..."

Zur Berichterstattung über die „Demonstration von 2500 Katholiken vor dem verschlossenen Augsburger Dom“ scheint ein Leser Worte aus dem Johannes-Evangelium – Jo 6,37 – zu zitieren: „Wer zu mir kommt, den weise ich nicht zurück“. Und er fügt hinzu: „Nicht die Sünderin, nicht die Frau am Jakobsbrunnen, nicht den betrügerischen Steuereintreiber Zachäus hat er zurückgewiesen.“ Daß dieser Leser bewußt lügt, will ich nicht sagen. Doch diese Angaben zeigen, wie groß der Abstand ist zwischen dem, was wirklich in der Bibel steht, was wirklich Evangelium ist, und dem, was in den Köpfen derer sitzt, die in der Zeitung „engagierte Katholiken“(!) genannt werden. Und die glauben, sie müßten dem Bischof auf den richtigen Weg führen?

„Ich bin das Brot des Lebens. Wer zu mir kommt, wird nimmermehr hungern, und wer an mich glaubt, wird nimmermehr dürsten“, so steht es bei Johannes. Als ob Bischof Zdarsa – wenn er von der Eucharistie spricht – dem einen Riegel vorschieben wollte!

   Tatsächlich im Evangelium steht: „Kommt zu mir alle, die ihr mühselig und beladen seid: Ich will euch erqicken. Nehmt mein Joch auf euch und lernt von mir ...“ Ja, sie kommen, diese „engagierten Katholiken“, nur das mit dem „Joch“ will ihnen nicht eingehen. Sie wollen sich nichts sagen lassen. Die Rede vom „mündigen Bürger“ und vom „Dialog“ läßt es nicht zu.

   Die Sünderin dagegen, die Frau am Jakobsbrunnen und auch Zachäus nehmen das „Joch“ auf sich, sie lassen sich etwas sagen. Doch von diesem „Joch“ scheint der Leser nichts zu wissen, nichts wissen zu wollen. Und wohl auch kaum jemand von diesen 25000 Katholiken. 

28.04.2012 11:48 Uhr
Gideon  
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Der "Schlüssel-Gewaltige"

Zu dem "verschlossenen Augsburger Dom" erschien in der Zeitung ein Leserbrief mit der Überschrift "Allein im Dom". Meinem Kommentar möchte ich vorausschicken: Was das Sprachvermögen des Verfassers betrifft, so muß ich mich - oder kann ich mich - dem üblichen Lobgesang anschließen: Hut ab! Respekt! Herzlichen Gückwunsch“ oder wie auch immer. Er schreibt:

 „Falls der Hausherr so weitermacht, wird der Platz im Dom für ihn und die verbliebenen Getreuen bald ausreichen. Dort könnte man sich ja notfalls einsperren, falls der Schlüssel-Gewaltige es für nötig hält.“

 Ja, der „Schlüssel-Gewaltige“! Er sperrt ab, und er sperrt auf. Ob der Leser auch die betreffende Stelle im Evangelium kennt, kann man offenlassen. Zu Petrus jedenfalls sagt Jesus: „Ich will dir die Schlüssel des Himmelreiches geben, und was du auf Erden bindest, das wird im Himmel gebunden sein, und was du auf Erden lösest, das wird im Himmel gelöst sein.“ Dieser „Schlüssel-Gewaltige“ liegt freilich diesem Leser schwer im Magen. Und die 25000 Katholiken, die vor dem Dom ihren „frommen Unmut“ ( A. Knoller) zeigen? Sie wollen den Schlüssel!

28.04.2012 12:17 Uhr
Silverblues
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Johannes 6,37

 

Zitat von Gideon
Zu Leserbriefen wie "Allein im Dom" und "Wer zu mir kommt ..."

Zur Berichterstattung über die „Demonstration von 2500 Katholiken vor dem verschlossenen Augsburger Dom“ scheint ein Leser Worte aus dem Johannes-Evangelium – Jo 6,37 – zu zitieren: „Wer zu mir kommt, den weise ich nicht zurück“. Und er fügt hinzu: „Nicht die Sünderin, nicht die Frau am Jakobsbrunnen, nicht den betrügerischen Steuereintreiber Zachäus hat er zurückgewiesen.“ Daß dieser Leser bewußt lügt, will ich nicht sagen. Doch diese Angaben zeigen, wie groß der Abstand ist zwischen dem, was wirklich in der Bibel steht, was wirklich Evangelium ist, und dem, was in den Köpfen derer sitzt, die in der Zeitung „engagierte Katholiken“(!) genannt werden. Und die glauben, sie müßten dem Bischof auf den richtigen Weg führen?

„Ich bin das Brot des Lebens. Wer zu mir kommt, wird nimmermehr hungern, und wer an mich glaubt, wird nimmermehr dürsten“, so steht es bei Johannes. Als ob Bischof Zdarsa – wenn er von der Eucharistie spricht – dem einen Riegel vorschieben wollte!

   Tatsächlich im Evangelium steht: „Kommt zu mir alle, die ihr mühselig und beladen seid: Ich will euch erqicken. Nehmt mein Joch auf euch und lernt von mir ...“ Ja, sie kommen, diese „engagierten Katholiken“, nur das mit dem „Joch“ will ihnen nicht eingehen. Sie wollen sich nichts sagen lassen. Die Rede vom „mündigen Bürger“ und vom „Dialog“ läßt es nicht zu.

   Die Sünderin dagegen, die Frau am Jakobsbrunnen und auch Zachäus nehmen das „Joch“ auf sich, sie lassen sich etwas sagen. Doch von diesem „Joch“ scheint der Leser nichts zu wissen, nichts wissen zu wollen. Und wohl auch kaum jemand von diesen 25000 Katholiken. 

Nun, was steht denn in Johannes 6,37?

Doch wohl genau das, was der Leserbriefschreiber zitiert.

Klar, manche Exegeten hier im Forum und insbesondere die professinellen Fach-Rabulistiker der Kurie zitieren die Bibel gern selektiv nach dem Motto: Was mir passt, das zitiere ich und was nicht, das ignoriere ich.

Aber jenseits all dessen:
Bischof Konrad wurde hier mit offenen Armen empfangen - außer von ein paar Nörglern, die sich über die Größe seiner ehemaligen Diözese mokierten.
Er hat sich eingemauert. Hat insame Entscheidungen getroffen.
Kommuniziert nur noch mit dem internen Klüngel.

Das hat dazu geführt, dass die Pfarrer in der Diözese schon sagen: Lasst die in Augsburg doch machen, was sie wollen. Wir machen unser Ding.
Wohlgemerkt: Nicht ein Pfarrer. Die Mehrzahl, die überwiegende.

So weit ist es gekommen.

Und ich frage mich, wann die Bistumsleittung endlich umsteuert.

Man kann Entscheidungen treffen, man muss manchmal sogar. Und die sind nicht immer angenehm, und vor allem nicht für alle Beteiligten. Aber ohne auch nur an die Betroffenen zu denken, einfach mal so aus dem Elfenbeinturm heraus - das ist Ignoranz, das ist Arroganz.   

 

28.04.2012 12:49 Uhr
Gast_1199514819
gelöscht
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Gideon,

Nun, Ihren Glauben stelle ich nicht in Frage.

Trotzdem fühle ich stets das leise Knistern eines virtuellen Scheiterhaufens, wenn Sie sich über die "2500" echauffieren.Doch lassen wir einmal Jesus, den Christus, zu Wort kommen, wenn es um die "Schriftgelehrten" und Schlüsselinhaber" geht:

Zitat:

Schriftgelehrte und Pharisäer

1 Da redete Jesus zu dem Volk und zu seinen Jüngern 2 und sprach: Auf Mose's Stuhl sitzen die Schriftgelehrten und Pharisäer. 3 Alles nun, was sie euch sagen, daß ihr halten sollt, das haltet und tut's; aber nach ihren Werken sollt ihr nicht tun: sie sagen's wohl, und tun's nicht. (Maleachi 2.7-8, Römer 2.21-23)

4 Sie binden aber schwere und unerträgliche Bürden und legen sie den Menschen auf den Hals; aber sie selbst wollen dieselben nicht mit einem Finger regen. (Matthäus 11.28-30, Apostelgeschichte 15.10, 15.28)

  
   5 Alle ihre Werke aber tun sie, daß sie von den Leuten gesehen werden. Sie machen ihre Denkzettel breit und die Säume an ihren Kleidern groß. (2. Mose 13.9, 4. Mose 15.38-39, Matthäus 6.1)

6 Sie sitzen gern obenan über Tisch und in den Schulen (Lukas 14.7)

  7 und haben's gern, daß sie gegrüßt werden auf dem Markt und von den Menschen Rabbi genannt werden. 8 Aber ihr sollt euch nicht Rabbi nennen lassen; denn einer ist euer Meister, Christus; ihr aber seid alle Brüder. 9 Und sollt niemand Vater heißen auf Erden, denn einer ist euer Vater, der im Himmel ist. 10 Und ihr sollt euch nicht lassen Meister nennen; denn einer ist euer Meister, Christus. 11 Der Größte unter euch soll euer Diener sein. (Matthäus 20.26-27)

1 2 Denn wer sich selbst erhöht, der wird erniedrigt; und wer sich selbst erniedrigt, der wird erhöht. (Hiob 22.29, Sprüche 29.23, Hesekiel 21.31, Lukas 18.14, 1. Petrus 5.5.)


   13 Weh euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, ihr Heuchler, die ihr das Himmelreich zuschließet vor den Menschen! Ihr kommt nicht hinein, und die hinein wollen, laßt ihr nicht hineingehen. 14 Weh euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, ihr Heuchler, die ihr der Witwen Häuser fresset und wendet lange Gebete vor! Darum werdet ihr desto mehr Verdammnis empfangen. (Hesekiel 22.25)


  Zitatende.

Zeilen zum Nachdenken.

 

28.04.2012 15:58 Uhr
Gideon  
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# Silverblues

Zu Ihrer Frage: "Nun, was steht denn in Johannes 6,37?" Genau das, was der Leser zitiert? Ja, aber es steht in einem Zusammenhang, den man nicht außer acht lassen sollte: "Ich bin das Brot des Lebens ..." Das ist der erste Satz der Passage in der sich 6,37 befindet. Aber auch das zitiert der Leser nicht vollständig. Es heißt: "Alles, was mir der Vater gibt, wird zu mir kommen, und den, der zu mir kommt, werde ich gewiß nicht verstoßen."

Was glauben Sie denn, wie das, was Jesus laut Evangelium sagt, konkret aussehen könnte? "Nicht jeder, der zu mir sagt: ´Herr, Herr´, wird in das Himmel eingehen." Glauben Sie, 2500 Katholiken müßten nur "Dialog! Dialog!" sagen - bzw. fordern, um in den Dom einzugehen?

 

28.04.2012 17:07 Uhr
Gideon  
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# Ja sag amol

Warum Sie jenes "Wehe euch" über die Schriftgelehrten und Pharisäer zitiert haben, glaube ich verstanden zu haben. Dieses "Wehe euch" gilt natürlich auch für heutige "Schriftgelehrte" und "Pharisäer". Für mich - und für dich, wenn ich das so sagen darf. Es tut not, zumal heute für nicht wenige das Evangelium kaum etwas anderes ist als jenes "Piep, piep, piep, / Guildo hat euch lieb." Wenn Sie also das "Knistern eines virtuellen Scheiterhaufens" spüren, habe ich nicht allzu viel dagegen. Was nun die 25000 Katholiken betrifft und zudem der Kommentar "Frommer Unmut" von Alois Knoller, so möchte ich Ihre Liste über die Schriftgelehrten ergänzen:

"Wehe euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, ihr Heuchler! Ihr gleicht getünchten Gräbern, die von außen schön aussehen, innen aber voll sind von Totengebeinen und aller Unreinheit."

Hier geht es um das Außen und das Innen, um die Fassade und um das, was hinter der Fassade ist. Kurz, um den schönen Schein. "Dialog", "Volk Gottes", "mündige Bürger" - das alles sind schöne Worte. Dahinter aber sehe ich die Zurückweisung eines Glaubens, nach dem der Bischof es ist, der Hirte. Der geht der Herde voran, läuft ihr nicht nach. Und wenn ich von einem Herrn, dem Verfasser eines Leserbriefes höre, er habe vor dem verschlossenen Dom Menschen weinen sehen, dann kann ich darauf nur spöttisch antworten: Auch mir kommen die Tränen.

28.04.2012 19:04 Uhr
Gideon  
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Noch einmal: Ein „neues Pfingsten“ fordert ein Leser aus Geltendorf: „Wenn der Bischof den Dom zusperrt“, schreibt er, „dann sind jetzt erst recht die Gläubigen dazu aufgerufen – in Verantwortung vor Gott und den Mitmenschen – das Schicksal der Kirche selbst in die Hand zu nehmen.“ In die Hand? Zum angebrochenen Pfingsttag heißt es in der Apostelgeschichte: „Da entstand plötzlich vom Himmel her ein Brausen, wie von einem daherfahrenden gewaltigen Wind, und erfüllte das ganze Haus, in dem sie saßen.“ Mit dem „sie“ – wenn ich das hier sagen darf – sind die Apostel gemeint. Und dann heißt es: Und alle wurden mit Heiligem Geist erfüllt ...“ Na, an Minderwertigkeitgefühlen leidet der Herr aus Geltendorf wohl kaum. Und daß er in sich und wohl auch in diesen „25000 Katholiken“ das Wehen des Geistes verspürt, versteht sich.

Der andere Leser freilich, der die „Getreuen“ ins Visier nimmt, die sich notfalls im Dom einsperren, hält sich – was den „Geist“ betrifft – eher zurück. Sollte er nichts gehört haben von jenen, die sich tatsächlich – nach der Kreuzigung Jesu – in ihren Häusern einsperrten – aus Furcht vor den Juden? Sollte er nichts davon gehört haben, daß sich ihnen, den Aposteln, der Auferstandene zeigt – trotz verschlossener Türen?

Für Literaturfreunde sei die Forderung des Lesers, die „Gläubigen“, müßten – im Fall des Falles – das Schicksal der Kirche selbst in die Hand nehmen, mit einer Strophe aus dem Gedicht „Blindlings“ von Hans Magnus Enzensberger kommentiert:

„Siegreich sein / wird die Sache der Sehenden / Die Einäugigen / haben sie in die Hand genommen ...“   

03.05.2012 12:46 Uhr
josef 2
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Liebe Augsburger Diözesanen,

Wundere mich über den Aufruhr und die Angriffe auf Bischof Zdarsa.

An der Tatsache, daß für 1000 Gemeinden der Diözese Augsburg nur 200 Pfarrer zur Verfügung stehen ist nicht zu rütteln.
Dafür kann der Bischof nichts.

Den Wortgottesdienst kann der Bischof nicht zulassen.
Weil der Wortgottesdienst kein Ersatz für die Heilige Messe ist - die Eucharistische Kommunion fehlt.

Ein jeder Christ möge für sich entscheiden was er denn will: den Kirchturm oder die Eucharistie.

Soll die Spaltung vorprogrammiert werden in Christen die zur Heiligen Messe fahren und in Besucher des Wortgottesdienstes die zuhause bleiben?

 

Gruß
josef

 

 

 

 

Zuletzt geändert von josef 2, am 03.05.2012 um 12:57 Uhr
04.05.2012 11:45 Uhr
Silverblues
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Die katholische Kirche kann nichts dafür, dass ihr die Priester fehlen?

Um Priester zu werden gibt es drei Gründe:

1. Man hört den Ruf Gottes
2. Man meint, den Ruf Gottes gehört zu haben
3. Man hört nichts und findet den Beruf einfach geil

Defizite bei Grund 1 gegenüber früher (als es noch genügend Priester gab) scheiden aus. Dass der Priestermangel am fehlenden Ruf Gottes liegt, kann ich mir nicht vorstellen.
Er wird schon rufen, aber die möglichen Kandidaten meinen: Sorry, Boss. Aber zu dem Haufen geh' ich nicht.

Dto. bei Grund 2; Reaktion: Ich glaub', ich hab mich verhört. So einen Haufen wird mir Gott doch nicht als berufliche Heimat zumuten.

Und Grund 3? Na, lassen wir das einfach.

Und josef2 meint, dass der Bischof (und seine Kollegen in Deutschland, sein Boss in Rom) nicht für den Priestermangel  verantworltich zu machen seien. 

Wenn ich jemanden für einen Arbeitsplatz brauche, dann muss ich ihm zweierlei bieten: Gutes Geld und gute Arbeitsbedingungen.
Am Geld liegt's beim "Job" Priester sicher nicht.

07.05.2012 09:04 Uhr
josef 2
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Lieber Silver, 

Zitat von Silverblues
Die katholische Kirche kann nichts dafür, dass ihr die Priester fehlen?

Um Priester zu werden gibt es drei Gründe:

1. Man hört den Ruf Gottes
2. Man meint, den Ruf Gottes gehört zu haben
3. Man hört nichts und findet den Beruf einfach geil
...
Und josef2 meint, dass der Bischof (und seine Kollegen in Deutschland, sein Boss in Rom) nicht für den Priestermangel  verantwortlich zu machen seien. 

So ist es.
Papst und Bischöfe sind nicht verantwortlich für den Priestermangel  - für Berufungen ist der HEILIGE GEISTES zuständig.

Der HEILIGE GEIST GOTTES ist der Leiter = Boss der Kirche JESU CHRISTI .
Papst, Bischöfe und Pfarrer sind nur SEINE - mehr oder minder - treuen Diener.

Der HEILIGE GEIST sieht in das Herz des Menschen und weiß wer zum aktiven Dienst geeignet ist und SEINEN Ruf annehmen wird.

Das Problem sind die Unberufenen die sich in den Dienst drängen.

Papst und Bischöfe haben nur die Aufgabe, mit dem Beistand des HEILIGEN GEISTES die Berufenen in den Dienst aufzunehmen und die Unberufenen abzuweisen.

Daß Papst und Bischöfe daran immer wieder versagen und Ungeeignete weihen, liegt an ihrem Mangel an Gehorsam zum HEILIGEN GEIST.

 Nun gibt es Kirchenlaien die wähnen, Papst und Bischöfe hindern den HEILIGEN GEIST GOTTES Verheiratete und Frauen in den aktiven Kirchendienst zu nehmen.

Der nachdenkliche Christ wird den HEILIGEN GEIST per Gebet um Auskunft bitten ob das wahr ist.
Und der HEILIGE GEIST zeigt auf  Anglikaner und Altkatholiken die schon seit langem Verheiratete und Frauen zu Preistern und Priesterinnen weihen, und fordert auf, zu prüfen ob SEIN Segen mit ihnen ist.

Die Prüfung ergibt: Anglikanische und altkatholische Gemeinden gedeihen nicht.
Auf verheirateten Priestern und Priesterinnen ist kein Segen des HEILIGEN GEISTES.

 

Gruß
josef 2

 

Zuletzt geändert von josef 2, am 07.05.2012 um 09:59 Uhr
07.05.2012 10:02 Uhr
Gast_726401649
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Zitat von josef 2
 

 

für Berufungen ist der HEILIGE GEISTES zuständig.


Die Prüfung ergibt: Anglikanische und altkatholische Gemeinden gedeihen nicht.
Auf verheirateten Priestern und Priesterinnen ist kein Segen des HEILIGEN GEISTES.

 

 

1) Hat der HEILIGE GEIST seine Aufgaben nicht erledigt, ich meine weil so viele Priester fehlen?

2) ...Aha Blush


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