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#61 (permalink) | |
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Martin |
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#62 (permalink) | |
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och... das Letzte, was mir vorschwebte, wäre es, einen Piraten versuchen zu beeindrucken, der im Moment auf der Welle der Allmachts- und -wissensfantasie schwebt. Nix für ungut... aber im Gegensatz zu Ihnen und Ihrer obigen Ausführung stehe ich auf Argumente und weniger auf polemisches Runtermachen. Zur Sache steht da nämlich Ihrerseits nix zu lesen. Und das wiederum finde ich wenig beeindruckend.
Wie Sie auf religiös motivierte Homophobie kommen bleibt nur Ihnen erschlossen... ich bin weder religiös noch homophob oder pseudotolerant (wobei hier eine Definition Ihrerseits spannend wäre). Ich bin gegen die Homo-Ehe wie ich gegen die Ehe von Geschwistern bin. Ich bin dagegen, dass homosexuelle Paare Kinder adoptieren dürfen. Ich bin dagegen, dass mir Homosexuelle ständig ihre Sexualität als besonders schützenswerte Besonderheit entgegenhalten... Nennen Sie es intolerant... mag sein... ich bin dennoch der Meinung, dass - und aktuell ist es ja so, dass nicht mal alle Kinderwünsche von "Hetero-Paaren" erfüllt werden können, diese zuerst zu befriedigen sind, bevor man die Kinder auf unbekannte Erziehungs- und Lebensspielwiesen von zwei Papis oder zwei Mamis loslässt. Und ich bin der Meinung, dass nicht alles, was "natürlich" ist, auch in unsere Gesellschaft zu tragen ist. Dies ist eine sehr weltliche und keinesfalls religiös motivierte Meinung.
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#63 (permalink) | |
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Martin |
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#64 (permalink) | |
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yep... wieder keine Argumente, sondern nur die Persn angreifendes Geschwurbel. q.e.d.
Es geht hier nicht darum, Unterschiede zu verstehen, da diese offensichtlich sind. Es geht darum, dass für Beides das Attribut "natürlich, weil in der Natur vorkommend" gilt. Um aufzuzeigen, dass nicht alles, was natürlich ist, auch gesellschaftsfähig und akzeptabel sein muss, habe ich dieses Beispiel gewählt. Haben Sie noch den Blick für Offensichtliches?
Auch hier geht es nicht um eine Verschuldensfrage von Orientierungsgruppen ("Bevölkerungsgruppen"... was für eine unglaubliche Wortwahl im Zusammenhang mit sexueller Orientierung...) Richtig ist, dass es um das Wohl der Kinder geht. Deshalb ist auf jeden Fall die klassische Mutter/Vater-Konstellation einem Vater/Vater oder Mutter/Mutter-Experiment vorzuziehen. Dass "die Ämter" (wieder so eine unpersönliche Formulierung... überall sitzen Menschen, die nach jeweiliger Meinung im Rahmen ihrer mehr oder weniger weitläufig auszulegenden Regeln ihre Entscheidungen treffen... und dass die nicht immer richtig sind, erleben wir täglich) hier immer kompetent handeln, mögen Sie glauben... ich habe hier Zweifel.
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#65 (permalink) | |
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Sie vertreten ein homophobes Gedankengut, dass sich durch Natur-"Vergleiche" mit ausnahmslos negativer Konnotation selbst enttarnt. Die Antwort, weshalb eine klassische Vater/Mutter-Konstellation besser sein soll als eine Gleichgeschlechtliche, bleiben Sie ebenso schuldig wie eine Antwort auf die Frage, weshalb für Homosexuelle nicht die gleiche gesellschaftliche Teilhabe gelten soll, wie für Heterosexuelle. Ihr Geschwurbel um den heißen Brei - um bei ihrem Duktus zu bleiben, spricht Bände. Martin
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#66 (permalink) | |
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schön, dass ich Ihre Fantasie beflügle, in dem Sie in kleinen und logischen Tatsachen Bände vermuten... leider reicht es bei Ihnen nicht so weit, zu verstehen, dass nicht alles, was natürlich ist, auch immer der Gesellschaft dienlich ist. Die Antwort hierauf gibt sich von selbst. Und ich rede keineswegs um den heißen Brei. Ich habe klar meine Meinung dargelegt - wo Sie hier heißen Brei sehen, bleibt ihr Geheimnis. Ich halte die Homoehe samt rechtlicher und letztlich gesellschaftlicher Konsequenz für den falschen Weg, sowohl für die Entwicklung der Gemeinschaft im Allgemeinen als auch für die Kinder, die in solch einer Partnerschaft ungefragt aufwachsen müssen. Ich bin der Überzeugung, dass ein Kind nicht alles mit sich machen lassen muss. Der "normale" Wahnsinn reicht hier völlig... da muss es nicht noch zum Spielball irgendwelcher Lebensplanungsexperimente werden. Der Staat darf dem Kind nicht sein "natürliches" Recht auf Vater und Mutter nehmen. Aktuell gibt es noch wenig "Forschung" über die Entwicklung von Kindern in gleichgeschlechtlichen Beziehungen. Aber wir wissen heute schon, dass Kinder aus gescheiterten Beziehungen, also Kinder, die ohne Vater oder Mutter aufwachsen in den Statistiken über Entwicklungsstörungen ganz weit oben stehen. Dies muss nicht noch vervielfacht werden, in dem ein Elternteil fehlt und dafür das andere Elternteil doppelt vorhanden ist. Leider ist es heute so, dass die individuelle Selbstverwirklichung des Einzelnen vor dem Wohl der Gesellschaft im Allgemeinen und dem Wohl der Kinder im Einzelnen steht. Das Scheitern einer Ehe wird heute als Befreiung bejubelt und nicht als Versagen. Das liegt an unserer gesellschaftlichen Einstellung, lieber etwas wegzuwerfen, als an Reparatur zu denken oder daran zu arbeiten, dass Dinge wieder funktionieren. Die Verbindung zweier Männer oder Frauen im Stand der Ehe wird toleranzeinfordernd bejubelt im Sinne des Sieges der individuellen Selbstverwirklichung ohne Rücksicht auch "Verluste", die die Kinder ausbaden müssen. Hierzu kann man nur Nein sagen! Alles Andere ist falschverstandene Toleranz. |
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#67 (permalink) | |
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Martin |
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#68 (permalink) | |
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zu 1) im endeffekt wollte ich nichts anderes als sie auf diese aussage reduzieren. sie haben ihre meinung so wie ich meine habe. es gibt keine beweise dass homosexualität wider der natur ist. punkt. 2) warum obama wenig zustande gebracht hat ist ihnen hoffentlich auch klar. wie einfach ist es doch einen 100m läufer als looser zu bezeichnen wenn man am rand der aschenbahn stand und ihm soviele knüppel und steine zwischen die beine geworfen hat wie möglich. |
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#69 (permalink) | |
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Normalität als Kriterium...
... für menschliches Verhalten ist grundsätzlich problematisch. Dazu ein paar Gedanken, da Homosexualität oder bestimmte Ausprägungen homosexuellen Lebens hier immer wieder als unnormal hingestellt werden: Wenn sich ein paar hundert Leute ausgeflippte Outfits anziehen und durch die Stadt ziehen kann das ein CSD sein. Vielleicht haben die Foristen Recht, die so einen CSD unnormal nennen. Es kann aber auch ein Faschingsumzug sein. Ist der normaler? Will man (sei es im Fasching, sei es bei einem CSD) überhaupt normal sein? Vielleicht will man da ja ganz bewusst und offensiv unnormal sein, weil man an den anderen 364 Tagen im Jahr schon bis zum erbrechen normal ist? Was ist normal? Wer legt das fest? Und muss man diese Festlegung gegen sich gelten lassen, auch wenn man ein anderes Normalitätsverständnis hat? Klar ist, dass die Menschheit niemals etwas dazugelernt hätte, wenn alle immer normal geblieben wären. Sicher war es höchst unnormal, 1989 in einer deutschen Diktatur auf die Straße zu gehen und "Wir sind das Volk" zu schreien. Ganz sicher war es ganz und gar unnormal, sich in der vorangegangenen deutschen Diktatur gegen das System aufzulehnen. Absolut sicher war es ein unnormaler Gedanke von einem Mahatma Ghandi, das man eine Weltmacht mit gewaltlosem Widerstand ins wanken bringen kann. Wie unnormal war es erst, als seltsame Weiber angefangen haben, irgendwas von gleichen Rechten zu fabulieren? Wie unnormal ist eine Ehe zwischen Weißen und Schwarzen? Wie unnormal waren vor 30 Jahren noch Kriegsdienstverweigerer? Normalität ist nicht immer gut. Aber oft langweilig. |
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#70 (permalink) | |
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Normal ist, dass nichts normal ist. |
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#71 (permalink) | |
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Mut des Schulleiters
Die Courage des Schulleiters nötigt mir Respekt ab. |
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#72 (permalink) | |
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Lesen Sie eigentlich die Postings, auf die Sie antworten? Ich habe nie behauptet und es ist auch nicht meine Meinung, dass Homosexualität wider die Natur ist... ich ziehe aus dieser Tatsache nur andere Schlüsse und denke einen Schritt weiter, in dem ich in Frage stelle, ob alles, was natürlich ist, in letzter Konsequenz auch den Weg in eine/unsere Gesellschaft finden muss. Ich bin der Meinung, dass es hier Grenzen gibt und weiterhin geben muß.
Nun... Herr Obama muss sich an seinen Worten messen lassen... "yes, we can" klingt uns allen noch in den Ohren - und er kann es eben nicht... warum, ist sekundär. Auch für einen Präsidenten gilt: Erst denken, dann reden. Umgekehrt = Bauchlandung... aber wir schweifen ab... gehört nicht hier her.
Bei Ihrem vieldimensionalen Blick haben Sie das Wesentliche aus dem Gesichtsfeld verloren... die Kinder, die erstmal grundsätzlich ein Recht auf einen Vater und eine Mutter haben. Dies ist mein Werteverständnis, wenn es um Familie geht. Alles andere - von der Patchworksituation über Modelle der Alleinerziehung und Verbringung in Horte bis hin zu jetzt neu dem Aufwachsen in einer Homo-Lebensgemeinschaft ist egomanisches Umsetzen persönlicher Bedürfnisse auf dem Rücken der Kinder - Dass sich hierzu die Anhänger der homosexuellen Orientierung nun die staatliche Legitimation holen wollen - unter dem Deckmantel der Toleranz - mag zwar einem freien Zeitgeist entsprechen, wo alles umsonst ist und jeder von jedem lebt, jeder jeden heiratet und Multikulti Trumph ist - mein Werteverständnis ist das nicht... und ich habe nicht das Gefühl, hier allein zu sein...
...oder im Fussballverein... oder bei der Bewerbung um eine Lehrstelle... Die Gehirnwäsche funktioniert halt nicht bei jedem... Schwarmintelligenz mag da leichter und vor allem durch die Medien gezielter zu steuern sein...hier bekommen wir gesagt, was wir gut finden sollen. Leicht Beeinflußbare übernehmen das gerne ungefragt. Ein vernünftiges und gesundes Werteverständnis mag es schwerer haben in einer Zeit, in der die einzige "normale" Familie im TV (Vater arbeitet, Mutter ist zu Hause und erzieht drei wackere Kinder) die Simpsons sind... Anders ist in... und da wundern Sie sich, warum so viele Kinder verhaltensauffällig sind? Warum es in unseren Schulen so zugeht? Warum die Psychiater Hochkonjunktur haben? Nein! Finger weg von den Kindern!
Aus dem Zusammenhang gerissen gebe ich Ihnen recht Im Kontext ist ersichtlich, dass Kinder sich immer umfeldbeeinflusst entwickeln. Ein homosexuelles Familienumfeld ist zur gesunden Wertevermittlung nicht geeignet.
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#73 (permalink) | |
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Warum sind dann Kinder aus Vorbildfamilien oft Homosexuell und Kinder us Patchworksystemen und Heimen oft glücklich verheiratet? Wer eine sexuelle Neigung zum gleichem Geschlecht vorzieht ist desshalb kein falscher Mensch. Fakt ist, dass die laziven Tunten auf den Chrisopher street Days unangenehm auffallen, jedoch finden das auch viele Homos, welche die Christopher Street Days daher ablehnen. Nur weil ein kleiner Prozentsatz der Homos schrill auffallen, sind nicht alle so. Sie haben einen Recht auf Lebensstandart, Wohneigentum, Patientenverfügungen, Erbrechte usw, lauter Dinge die im Eheleben geregelt sind und haben auch eine sehr normale Vorstellung von Familie und KIndererziehung. Es ist wunderschön einem Menschen den Weg ins Leben zu begleiten und wer das will soll es auch tun dürfen. |
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#74 (permalink) | |
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Martin |
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#75 (permalink) | |
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sie haben es nicht explizipt behauptet, das war urspruenglich ihr kollege Augschburscher, richtig. das habe ich posting #23 entnommen und ihnen in den mund gelegt. wer hier letztendlich weiter denkt und wessen angestaubte denkweise ein wenig mehr flexibilität vertragen könnte, lasse ich dahingestellt. zeiten ändern sich, grenzen werden verschoben, menschen sterben... |
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