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#1 (permalink) | |
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Landkreis Landsberg: Ermittlungen zu Unfall bei Radlmarathon eingestellt
Schrecklicher Unfall im Landkreis Landsberg: Ein Motorradfahrer ist in eine Gruppe Radler gefahren. Ein Mensch wurde tödlich verletzt. http://www.augsburger-allgemeine.de/Home/Lokales/Landsberg/Lokalnachrichten/Artikel,-Unfall-Radgruppe-_arid,1603981_regid,2_puid,2_pageid,4500.html |
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#2 (permalink) | |
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Warum war die Strecke nicht gesperrt ? |
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#3 (permalink) | |
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Frage!
Müßen Radsportler nicht wenn sie in Gruppe unterwegs sind durch Sicherungsfahrzeuge geschützt werden? Was ist mit dem Dauerthema Rennradfahrer ignorieren Radwege? So tragisch dies ist, eine öffentliche Straße ist kein Sportgelände! |
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#4 (permalink) | |
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Ich bin auch irritiert, dass die Strecke für einen Radmarathon nicht gesichert war. Andererseits hat ein Motorradfahrer nicht zu überholen, wenn er die Strecke, die er zum Überholen braucht, nicht einsehen kann. Mein Beileid der Radfahrertruppe und insbesondere de Hinterbliebenen des tödlich verletzten Radfahrers. |
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#5 (permalink) | |
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Also bei einem Radmarathon wird die Strecke sicherlich nicht gesperrt wie bei der Bayerntour ... Da ich selber Radler bin, schockiert einen so eine Nachricht natürlich, kann jedem immer passieren sowas. So tragisch dies ist, eine öffentliche Straße ist kein Sportgelände! da könnte man auch entgegnen, keine Rennstrecke, wo soll man sonst mit nem Rennrad fahren? Hätte genauso gut ne Familie mit Kindern sein können. Habs mir gerade bei google Earth angeschaut, eine winzige, wahrscheinlich kaum befahrene Strasse, ideal zum Radfahren, von Radweg ist in so einer ländlichen Gegend weit und breit nichts zu sehen. Wenn man auf sowas nicht mehr fahren darf, dann weis ich auch nicht. Mein Beileid an die Hinterbliebenen. |
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#6 (permalink) | |
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Ich war heute selber Teilnehmer des Radmarathons, allerdings auf der 120 km langen Strecke. Auf solche unpassenden Kommentare wie "die Straße ist kein Sportgelände" kann ich nur mit Abscheu reagieren. Darf man auf der Straße im Sinne von rasenden Auto- bzw. Motorradfahrern am besten nicht mehr radeln? Außerdem kann man wohl eher einen einzelnen Radler übersehen, nicht aber ein Pulk von 20 Radlern. Außerdem ist es laut StvO Radlern gestattet, ab einer bestimmten Gruppengröße nebeneinander zu fahren und diese Gruppengröße ist sicherlich bei 20 erreicht gewesen. Dumme Kommentare von ignoranten Autofahren gehören nicht an diese Stelle. Warum war die Strecke nicht gesperrt? Im Zuge einer Förderung von Radfahren als Breitensport soll es möglichst vielen Radlern ermöglicht werden, auf verschiedensten Strecken zu fahren. Wären diese Strecken alle gesperrt, wäre das Geschrei der Autofahrer groß (ist es ja jetzt außerdem...). Zudem ist eine Komplettsperrung praktisch (viele freiwillige Helfer der Radsportvereine) und finanziell nicht möglich. Man sollte den Organisatoren stattdessen ein sehr, sehr großes Kompliment machen. Die Durchführung, Beschilderung (außerdem wurden an gefährlichen Punkten Helfer mit Fahnen postiert, die den Verkehr regelten) und Planung der Strecken (allesamt Nebenstrecken) war excellent. Sollten solche Veranstaltungen, die dem Trend zur zunehmenden Übergewichtigkeit und Trägheit der deutschen Bevölkerung entgegenwirken, nicht in höchstem Maße honoriert werden? |
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#7 (permalink) | |
Is ja alles Gut und Recht aber: Warum fahren Rennradfahrer immer auf der Straße wenn nebenan ein Radelweg verläuft. Es werden für zig Millionen Radelwege gebaut aber die Herrn und Damen Rennradler müssen immer auf den Straßen fahren:no::no: Sind denen etwa die Radelwege nicht gut genug??? Für sowas hab ich kein Verständnis Hätte selber schon fast so einen zamgfahrn weil der Hornoch...... auf der Straße gefahren ist und 4 Meter daneben ein nagelneuer Fahradweg. Sicher ist es tragisch mit dem Toten aber man sollte nicht immer auf Auto-Motorradfahrer rumhacken und als Radfahrer selber mal das Hirn einschalten |
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#8 (permalink) | |
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Kann es.....
bei einem solch unglücklichen Aufeinandertreffen eine "Schuldzuweisung" geben? Ich glaube nicht! Wie ich aus einem der o.g. Beiträge las, handelte es sich um eine schmale, nicht viel befahrene Strasse. Dass die Radler im Pulk - auch nebeneinander fuhren, sehe ich als normal an - denn schliesslich hatten sie alle das Ziel vor Augen, um vielleicht zu gewinnen. Dass der Motorradfahrer - auf dieser schmalen Straße - ein Auto überholt - sehe ich als ebenso normal an - auch er war heute an diesem schönen Sonntag unterwegs, um seinem Hobby nachzugehen. Und jetzt stelle sich einer vor: da kommen dem Biker 20 Radler im Pulk entgegen: hätte er eine Chance gehabt, irgendwohin auszuweichen? Er selbst ist wohl schwer verletzt, - ein Radfahrer hat sein Leben verloren - mein Beileid - es war ein tragischer Unfall. Manchmal kann man seinem Schicksal halt nicht ausweichen: egal ob man Radfahrer oder Motorradfahrer ist. |
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#9 (permalink) | |
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Ich hab's schon mal geschrieben: Der Motorradfahrer hat nicht zu überholen, wenn er die Strecke, die er zum Überholen braucht, nicht einsehen kann. |
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#10 (permalink) | |
Das mit den Radwegen ist grundsätzlich alles schön und gut. Wenn man aber auf manchen Strecken zwischen unangeleinten Hunden, auf Laufrädern schwankenden Kleinkindern und schwerhörigen, nebeneinander her laufenden Rentnern Slalom fahren muss, dann ist das kein Vergnügen. Zumal ein Rennradler durchaus mit über 40 km/h daher kommt. Dann heißt es sowieso "Muss der hier so schnell fahren?". Vielleicht sollten Sie das im Eigenversuch mal testen. Viel Spaß dabei! Dazu kommt, dass manche Radwege übersät sind mit zerbrochenen Bierflaschen, mit der die Dorfjugend offensichtlich während der letzten Wochen ihr Revier markiert hat. Ich benutze meistens, schon in meinem eigenen Interesse (Sicherheit) Radwege. Es gibt aber auch Radwege, die ich sicher aus den oben genannten Gründen nicht benutze. |
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#11 (permalink) | |
Geb dem Werner recht, mir ist es schon ziemlich oft vorgekommen, dass hinter mir bzw. vor mir jemand an sehr unübersichtlichen Strecken einfach überholt hat. Ein paar mal war es schon sehr sehr knapp. Ich überhol erst nur dann, wenn ich 100% sicher sein kann, dass ich niemandem und mich selbst gefährden kann. Mich regen die Fahrradfahrer schon öfters auf, die meinen mit 2 bzw. 3 Leuten nebeneinander auf der Straße fahren dürfen... :scared: Aber nichtsdestotrotz mein Beileid an die Angehörigen... :sad: |
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#12 (permalink) | |
Warum sollten 220 km öffentliche Straße gesperrt sein? Haben Radfahrer kein Recht, eine öffentliche Straße zu benutzen? Woher sollen bitte Tausende Polizeibeamte am Sonntagnachmittag herkommen und diese 220 km absperren. Absperren und Verkehr regeln durch Freiwillige ist ja ganz nett, aber diese Absperrungen müssen nicht befolgt werden und diese Leute haben nichts auf der Straße zu suchen. Bei deiner Verstandesreife, was ein menschliches Zusammenleben betrifft, frage ich mich, wie du den Führerschein geschafft hast. Und Radfahrer sind für dich Hornochsen, bist ehrlich zu bemitleiden. Ich bin KEIN Rennradler, aber heute nachmittag mein Weg mit dem Fahrrad von Mühlhausen kommend quer durch die Stadt war nur mit meinem vollgefederten Mountainbike möglich. Ich verstehe jeden Rennradler, denn es ist schlicht unmöglich, ohne Felgenschäden gewisse Radwege zu benutzen. Er hat überholt, wo er die Stelle nicht einsah und er fuhr zu schnell, also bitte, was soll das mit Mitgefühl mit dem 21-jährigen Raser. |
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#13 (permalink) | |
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Ich kenne hier in Augsburg genug Radwege, da ist jedes Tempo über 20kmh eine Tortur, falls man nicht zufällig ein Allmountain- oderFreerideradl fährt. Wurzeln kenne ich eigentlich nur von Trails, aber die Radwege hier gehn auch gerne mal als solche durch. Außerdem sind die gerne zugeparkt, werden von abbiegenden Autos ignoriert (es gibt jede Menge Autofahrer, die tatsächlich glauben, sie hätten Vorfahrt vor einem Radweg, wenn sie diesen beim Abbiegen kreuzen), im Winter nicht geräumt, von Fußgängern bevölkert (ja, der Fußweg verläuft üblicherweise getrennt vom Radweg) oder schlichtweg durch Wurzeln und Schlaglöcher unbefahrbar. Rennräder sind Sportgeräte und würden bei den Belastungen auf Radwegen schlichtweg hops gehen. Achja, wenn öffentliche Straßen kein Sportgelände sind, warum sehe ich da ständig Supersportmotorräder und Sportwagen fernab jeder Rennstrecke? Ich kann mit meinem CC-Hardtail hier die Radwege auch jenseits der 30kmh benutzen, ist aber nicht gerade materialschonend. Meine Reifen sind aber auch locker 3x so dick wie die eines Rennrads, und das bei halb soviel Luftdruck. Ein Rennradl wäre schlichtweg im Eimer. Achja, es werden abartig viele neue Radwege gebaut und erneuert, allein das Hickhack um die Verbindung HbF - Jakobertor, welcher nun ja doch wieder gebaut werden soll: Neue Hoffnung für Radweg - Lokalnews - Augsburger Allgemeine Rad weg! am Jakober Tor in Augsburg [ArnosWiki] Ich empfehle, einfach mal den Radweg am Kobelweg stadteinwärts zu testen. Da wird man dann ganz schnell auf die Straße wollen. |
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#14 (permalink) | |
Wo steht das geschrieben? Hab ich da was Wichtiges überlesen? |
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#15 (permalink) | |
Hallo Bobbel, da stehts, wenn es auch nicht im Text erwähnt wurde. STVO §3 Geschwindigkeit (1) Der Fahrzeugführer darf nur so schnell fahren, daß er sein Fahrzeug ständig beherrscht. Er hat seine Geschwindigkeit insbesondere den Straßen-, Verkehrs-, Sicht- und Wetterverhältnissen sowie seinen persönlichen Fähigkeiten und den Eigenschaften von Fahrzeug und Ladung anzupassen. Beträgt die Sichtweite durch Nebel, Schneefall oder Regen weniger als 50 m, so darf er nicht schneller als 50 km/h fahren, wenn nicht eine geringere Geschwindigkeit geboten ist. Er darf nur so schnell fahren, daß er innerhalb der übersehbaren Strecke halten kann. Auf Fahrbahnen, die so schmal sind, daß dort entgegenkommende Fahrzeuge gefährdet werden könnten, muß er jedoch so langsam fahren, daß er mindestens innerhalb der Hälfte der übersehbaren Strecke halten kann. Und darin lag sein Fehler, denn wäre er vorschriftsmäßig, so.o. gefahren, hätte er so langsam fahren müssen, dass er an der unübersichtlichen Strecke jederzeit bremsen kann, falls, wie in diesem Falle Radler entgegenkommen. Damit war er eindeutig zu schnell. |
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