Freitag, 24. Mai 2013

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Debatte um eine Südumgehung in Krumbach: Bürgerentscheid im kommenden Jahr?
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14.04.2012 14:26 Uhr
Redaktion
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Debatte um eine Südumgehung in Krumbach: Bürgerentscheid im kommenden Jahr?

Bürgermeister Hubert Fischer ist gegen eine verfrühte Festlegung auf ein Ratsbegehren. Bürger sollen am Dienstag, 24. April umfassend informiert werden.
Fakten kommen auf den Tisch

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Zuletzt geändert von Anonyme, am 25.08.2012 um 21:00 Uhr
14.04.2012 14:26 Uhr
OmegaBlogger
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Gigantischer Eingriff in die Natur

Schaut man sich die Pläne genauer an, wird deutlich, dass alle geplanten Varianten einen unglaublich gigantischen Eingriff in die Natur bedeuten. Tiefe Einschnitte in die Hänge  und hohe Dämme im Tal gleichermassen wären erforderlich, das Lexenried von Krumbach "abgeschnitten", ein Wasserschutzgebiet betroffen, das Krumbad zusätzlich lärmbelastet. Ist eine solche Planung tatsächlich wünschenswert und zeitgemäß?

Wer so etwas will, muss schon sehr gute weitere Argumente haben... denn eine wirkliche Innenstadtentlastung, wo sie gebraucht würe z.B. im Bereich Bahnhofstrasse/Luitpoldstrasse, wird es nicht geben.

Im übrigen ist der Stadtrat das von den Krumbachern gewählte demokratische Entscheidungsorgan, das bei einer derart wichtigen Entscheidung nicht kneifen darf. Die Bürger, die meinen, dass ein Bürgerentscheid erofrderlich wäre, sollen ihn denn herbeiführen. Aber ein Ratsentscheid, das wäre schon ein wenig wie weglaufen vor der Verantwortung.

Herrn Bürgermeister Fischer ist nur voll zuzustimmen: mehr Rad fahren, mehr zu Fuß gehen: das ist gesünder und in Krumbach sehr gut machbar!

 

17.04.2012 20:58 Uhr
FKS
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Umweltschutz im Aussenbereich

Es ist schon mehr als verwunderlich, warum man für eine seit Jahrzehnten überfällige Umgehung einen Bürgerentscheid benötigt.

Wenn Krumbach eine Kurstadt sein will, ist Diese erst recht erforderlich. Oder kann der nicht unerhebliche Schwerlast-Durchgangsverkehr per Fahrrad durch Krumbach gelangen?

Aber man hat ja das Allheilmittel Südstraße, die man notfalls auch zur Stadt-autobahn umfunktionieren kann - und das alles ohne Bürgerentscheid !!!

Natur- und Umweltschutz ist eigentlich nicht nur im Aussenbereich notwendig. Auch wir Stadtbewohner haben ein Anrecht darauf.

Zum Thema Umgehung sollte auch über eine Anbindung der Nord-Süd Route (B16) nachgedacht werden. Wohin einseitige Lösungen wie in der Vergangen-heit führen, können wir tagtäglich sehen und erleben.  

17.04.2012 23:21 Uhr
OmegaBlogger
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Eine Verkehrsplanung, die Umweltaspekte nicht wirklich ernst nimmt, ist abzulehnen.

Ein bedenkenswertes Argument: natürlich: wenn schon in der Stadt Natur- und Umweltschutz beim Strassenbau angeblich keine Rolle gespielt haben, dann darf er am Stadtrand schon gleich gar keine Rolle spielen. Und da können wir ja gleich rundherum einen mehrspurigen Autobahnring betonieren, damit der Schwerlastverkehr so richtig ins Rollen kommt. Ein gerechter Ausgleich für die Südstraßenanlieger, die Südstraße wird dann ganz sicher verwaisen, weil alle Krumbacher dann nur noch die große Umfahrung nutzen, wenn sie durch die Stadt wollen. Das freut auch  die Kurgäste im Krumbad immens: dann können sie nämlich auch ganz schnell wieder weg, wenn ihnen die Umgehung doch nicht gefällt. Obwohl: "Schwerlastverkehrsbeobachtung" direkt vom Spazierweg "Josefslust" aus ist ganz sicher der absolute Bringer für jeden Erholungssuchenden und eine Visitenkarte für eine Kur- oder Gartenstadt. Es gibt sicher auch noch ein paar Wasserschutzgebiete, die man mit weiteren Umgehungen queren kann und ein paar landschaftlich reizvolle und stadtnahe Wald- und Wiesenbereiche, die viel zu naturbelassen vor der Stadt Oasen der Ruhe und Erholung sind...

Ironie ist manchmal lustig, aber oft nicht zielführend. Es ist schade, dass man die Bedenken der Südstrassenanlieger offensichtlich (oder gefühlt) nicht hinreichend gewürdigt hat. Und: nein, der Schwerlastdurchgangsverkehr kann nicht mit dem Fahrad durch Krumbach fahren. Beides ist aber kein Argument für die Südumgehung.

Es sollte Ziel einer verantwortungsbewussten Verkehrsplanung sein, diesen "Schwerlastdurchgangsverkehr" zu minimieren, z.B. durch effektive Verhinderung von Mautflucht.  Aber viel innerörtliches PKW-Verkehrsaufkommen könnte durch die umweltbewußte Nutzung von Fahrzeugen sehr wohl vermieden werden. Das würde nicht nur den Innenstadtbereich verkehrstechnisch entlasten, sondern auch dessen Natur und Umwelt zu Gute kommen.

Eine Verkehrsplanung, die Umweltaspekte nicht wirklich ernst nimmt, ist nicht mehr zeitgemäß. Das gilt in der Stadt ebenso wie davor.

20.04.2012 10:37 Uhr
Markus19657
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Die Natur ist bestimmt für alle Bürger von Krumbach wichtig, aber man kann es auch übertreiben. Man darf nicht vergessen, dass bei jedem Bauplatz der ausgewiesen wird, ein Stück Natur unwiederbringlich verloren geht.

Trotzdem möchten wir in Häusern leben und nicht im Wald.

Fakt ist, dass der Verkehr in Zukunft sicherlich nicht weniger werden wird. Hier ist es die Aufgabe vom Bürgermeister bzw. den Stadträten vernünftige Lösungen zu finden. Der Bau einer Südumgehungsstraße ist daher sehr wohl notwendig, wenn Krumbach in nicht all zu ferner Zukunft im Verkehrschaos versinken will.

Vielleicht haben manche Bürger im Südosten von Krumbach Angst davor, dass der Bau einer Umgehungsstraße negative Auswirkungen für sie hat. Dieses Argument halte ich aber für absolut unbegründet, da beim Bau einer Umgehungsstraße auch Maßnahmen getroffen würden um Verkehrslärm zu vermeiden.

20.04.2012 15:01 Uhr
OmegaBlogger
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Mann sollte nicht übertreiben, richtig. Aber untertreiben sollte man auch nicht.

Der Vergleich hinkt: die Emissionen eines Wohnhauses sind auf Dauer wohl kaum mit denen einer Bundesstraße vergleichbar, vor allem dann, wenn eine zeitgemäße Hausplanung in ökologischer und energetischer Hinsicht erfolgt. Ja, Zersiedelung ist sicher auch ein Problem unserer Zeit, aber sie ist doch kein Rechtfertigungsgrund für eine Umgehung, die wunderschöne Naturgebiete unserer Heimat durchschneiden soll.

Und: Ist das tatsächlich "Fakt", dass der Verkehr in den nächsten 15 Jahren in Krumbach zum Verkehrschaos führt? Führen muss?

Die Entwicklung der Benzinpreise und die zunehmenden Problematik der CO2 Emissionen sollten doch vielleicht den einen oder anderen noch zum Nachdenken bewegen. Man kann es nämlich auch untertreiben mit der Natur. Eines ist sicher und geht selbst aus den Planungsgutachten zur Südumgehung eindeutig hervor: Wir werden unsere Verkehrsprobleme in Krumbach nicht mit der Südumgehung lösen.

Der Anteil des motorisierten Individualverkehrs am gesamten Personenverkehrsaufwand nahm in Deutschland nach Angaben des Umweltbundesamtes in den Jahren von 1991 bis 2009 um 1% ab. Wenn man bedenkt, dass in Deutschland der Urlaubs- und Freizeitverkehr (im Jahr 2008) 43% (!!!) aller Fahrzwecke des motorisierten Individualverkehrs ausmachte, ist hier aber sicher noch eine Menge Potential.

Bedauerlich auch, dass nach wie vor der öffentliche Straßen- und Schienenverkehr als vergleichsweise weniger Umweltbelastende Verkehrsart einen immer noch viel zu geringen Anteil am Gesamtverkehrsaufwand hat.

Der nicht motorisierte Verkehr ist leise und belastet die Umwelt aufgrund seiner „Null-Emission“ nicht mit Schadstoffen. Fuß- und Radverkehr sind daher ausgesprochen umwelt- und stadtverträgliche Fortbewegungsformen; eine Verlagerung vor allem des motorisierten Individualverkehrs auf umweltfreundliche Straßenverkehrsträger ist entsprechend erstrebenswert.“  Diese Binsenweisheit des Umweltbundesamtes zu befolgen, wäre doch mal ein Anfang. Am Besten gleich jetzt am Wochenende beim "Freizeitverkehr".

Die Lärmproblematik für Wohngebiete ist technisch sicher lösbar. Ganz bestimmt freuen sich schon alle Anlieger im Südosten, aber auch die im Süden und Südwesten (ja, die gibt es tatsächlich auch) auf die schönen Lärmschutzmaßnahmen. Dann können ja mal alle Farbvarianten der Schallschutzmauern, die erst neulich in den MN diskutiert wurden,  in natura  umgesetzt werden!

Das ist zumindest tröstlich und stimmt versöhnlich.  Zwinkernd


Zuletzt geändert von OmegaBlogger, am 20.04.2012 um 15:10 Uhr
20.04.2012 16:36 Uhr
M Schmid
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OmegaBlogger, Sie dürfen mir als Anlieger einer stark befahrenen Durchgangsstraße in Krumbach glauben, dass ich mich mindestens so sehr freuen würde wie Sie, wenn mehr mit dem Rad gefahren werden würde, anstatt mit dem Auto. Der Lärm bei uns ist nämlich jetzt schon unerträglich. Aber leider ist das nur ein frommer Wunsch und nicht mehr - der wohl nicht eintreffen wird. Zur Lösung des gewaltigen Verkehrsproblems trägt dies nicht bei. Außerdem geht es hier ja gerade um den Durchgangsverkehr, der nicht mit dem Rad bewältigt werden kann - daher kann man hier von einer Illusion reden .

Dass der Verkehr in den nächsten Jahren drastisch zunehmen wird ist unbestritten. Dies zeigt auch jede seriöse Statistik - etwa die des Bayerischen Innenministeriums. Deswegen ist der Bau einer Umgehungsstraße dringend erforderlich.

Ich finde es schade, dass sich einige Bürger bzw. Anwohner so gegen den Fortschritt für die Stadt Krumbach verwehren.

21.04.2012 08:41 Uhr
OmegaBlogger
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Sind umweltbewusste Menschen fortschrittsfeindlich?

Ich denke nicht. Denn nicht Überall wo man das Etikett "Fortschritt" draufklebt, ist auch Vernunft mit drin.

Schade wäre es nur, wenn man eine so schöne Ecke wie das Lexenried, oder das Tal zwischen Talstraße und B 300 plattmacht und zubetoniert, um dann festzustellen, dass die gewünschten Effekte nicht so eintreffen, wie erwartet.

Liest man den "Gesamtverkehrsplan" der Firma Modus Consult, den die Stadt Krumbach dankenswerterweise auf ihrer Internetpräsenz zum Downloiad bereit hält, stellt sich die Wirkung der geplanten Umgehung doch etwas anders dar:

Dort heißt es u.a. als eine wesentliche Quintessenz:

Die Südumfahrung übernimmt folgende Prognosebelastungen:

- Abschnitt                                                                                            Kfz/24 Stunden

B 300 Augsburger Straße – B 16 Raunauer Straße 7 400

B 16 Raunauer Straße – GZ 7 Mindelheimer Straße 9 500

GZ 7 Mindelheimer Straße – Talstraße 4 700

Talstraße – B 300 Babenhauser Straße 2 300

- Im Zuge Südstraße – Gärtnerweg werden Verkehrsentlastungen in derGrößenordnung von rd. 700 – 2 600 Kfz/24 Stunden erwartet-

- Die Karl-Mantel-Straße wird im Vergleich zum Prognose-Nullfall um rd.4 500 Kfz/24 Stunden entlastet.

Ich rätsele immer noch, welcher Schwerlastdurchgangsgüterverkehr z.B. die neue Verbindung Mindelheimer Straße - Talstraße nutzen wird.

Aber ich kann aus Anliegererfahrung sagen, dass die Karl-Mantel-Straße genau von den Verkehrsteilnehmern befahren wird, die genau dort hin wollen (oder Freitags und Samstags vor den Eiscafes dort hin- und hercruisen).  Schon allein die Geschäftssituation in Krumbach wird natürlich Verkehr in die Innenstadt bringen. Dort ist er doch wohl auch von den Geschäftsleuten erwünscht, oder nicht?

Aus dem Gutachten wird klar, dass es " die Entlastung " für Krumbach in der geplanten Variante nicht geben wird. Bahnhofstraße oder Luitpoldstraße z.B. werden kaum nennenswert entlastet. 

Wenn uns der Verkehr in Krumbach Kopfschmerzen macht, mag die Südumgehung wie eine Kopfschmerztablette wirken, die Ursachen des Kopfschmerzes werden so nicht beseitigt, ja nicht einmal angegangen. Wenn man z.B. im Gutachten liest, dass durchschnittlich 1,1 Personen in einem PKW zur Arbeit fahren, dann kommt man mancher Verkehrsursache schon auf den Grund....

Mancher frommer Wunsch könnte in Erfüllung gehen: wenn man nur einmal im Kleinen anfangen würde.

 

 

 

24.04.2012 10:06 Uhr
Fragender
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- Wer übernimmt die Kosten für die Umgehung im Detail?
- Wie hoch sind die Kosten für Wahllinie A und für Wahllinie B?
- Wann wurden diese Wahllinien geplant und festgestellt?
- Ist eine Einhausung des Oberen Felds im Falle einer Südumfahrung notwendig?
- Wie teuer ist eine Einhausung?
- Wird die geforderte Einhausung bezuschusst?
- Wie verhalten sich die Kosten erfahrungsgemäß, steigen oder fallen sie?

- Wird der Schallschutz für die komplette Siedlung "Oberes Feld" und das Krumbad gewährleistet?
- Wie hoch ist die Lärmbelastung durch die neue Umgehungsstraße?
- Werden die Lärmgrenzwerte mit Hilfe der Lärmschutzwände eingehalten?
- Welche Schallschutzmaßnahmen werden für die Siedlung ergriffen?
- Mit welchen Folgekosten für eine Einhausung hätte die Stadt zu rechnen?
- Welches Material wird für die Lärmschutzwände verwendet? Werden sie begrünt?
- Wie hoch würde eine Wall-Wand-Kombination der neuen Straße?
- Wird eine weitere Siedlung durch die Südumgehung zusätzlich belastet?
- Wie hoch ist die Feinstaubbelastung für das Obere Feld?
- Wie viele Familien mit Kindern leben in den angrenzenden Wohngebieten?

- Welchen Weg nimmt der große Anteil des Durchgangsverkehrs durch Krumbach?
- Bringt eine Südostumfahrung Durchgangsverkehrsentlastung in Krumbach?
- Wird Krumbach von Mautfluchtverkehr genutzt?
- Welchen Weg durch die Stadt nehmen eventuelle Mautflüchtlinge?
- Welchen Weg nimmt der Schwerlastverkehr und warum?

- Wie sieht das stadtplanerische Zukunftskonzept für Krumbach und Niederraunau aus?
- Behindert eine Südumgehung das Zusammenwachsen von Krumbach und Niederraunau?
- Wenn Krumbach und Nierraunau zusammen wachsen sollen, würde man somit nicht eine innerörtliche Umgehung bauen?
- Wird Krumbach in den nächsten Jahrzehnten wachsen oder schrumpfen?
- Wie sieht die demographische Bevölkerungsentwicklung Krumbachs im Detail für die nächsten 50 Jahre aus?
- Nimmt der Individualverkehr zu oder ab?
- Sind neue Individualverkehrskonzepte in den Planungen berücksichtigt?
- Gäbe es alternative Konzepte um die zu erwartenden Verkehrsströme Mensch- und Naturverträglich zu leiten?
- Worin wird zukünftig das wahre "Kapital" von Krumbach stecken? Industrie-, Dienstleistungbetriebe oder Erholungszentrum?

- Beeinträchtigt die B300 den Kurort Krumbad?
- Beeinträchtigt die geplante Südumfahrung den Kurort Krumbad?
- Welchen Anteil hat das Krumbad am positiven Kurortimage Krumbachs?
- Wird das Krumbad durch die geplanten Umgehungen entlastet?
- Warum wird nicht mit dem Krumbad gemeinsam eine Lösung gesucht?

- Verläuft die geplante Südumgehung durch Wohngebiete und ein Naturgebiet?
- Werden durch den Straßenbau Natur und Landschaft beeinträchtigt?
- Wie viele Menschen nutzen den Wald zwischen Krumbad, Krumbach, Niederraunau und Edenhausen als Naherholungsgebiet (Oberes Gemeinde Holz)?
- Wäre der neue Fitnessparkour von der Umgehung betroffen?
- Wenn diese wegfallen, werden dafür Ersatzangebote geschaffen?
- Sind Geh- und Radfahrstege geplant? Werden sie beleuchtet?
- Wie viele Durchgänge zum Naherholungswald wird es geben?


- Welche Verkehrsart belastet die Verkehrsknotenpunkte in Krumbach?
- Wird eine Südumgehung den Quellverkehr und den Durchgangsverkehr in Krumbach signifikant reduzieren?
- Wäre die Südumgehung mit einer Nordumfahrung vergleichbar?
- Ist eine Zusammenführung von einer eventuellen Nord- und Südumgehung geplant?
- Wäre Krumbach dann durch Umgehungsstrassen eingezäunt?
- Entlastet die Südumgehung die Bahnhofs- und Luitpoldstrasse?
- Welcher Verkehr findet sich in der Karl-Mantel-Strasse / Quell- oder Durchgangsverkehr?
- Wird sich der Verkehr auf der Südumgehung erhöhen?
- In welchem Umfang werden Wohngebiete vom Durchgangsverkehr entlastet und auf der anderen Seite belastet?
- Wie viele Menschen werden belastet und wie viele entlastet?

- Angenommen Ziel- und Quellverkehr belastet die Stadt Krumbach am meisten, warum ist dies so?
- Gibt es Konzepte um diese Verkehrsarten zu reduzieren?
- Wie werden umweltfreundliche Individualverkehralternativen in Krumbach gefördert?
- Wie weit muss innerhalb Krumbachs maximal mit dem Fahrrad gefahren werden um die Stadt zu durchqueren?
- Gibt es bereits Elektroradaufladestationen?
- Ist eine Erweiterung des Flexibuskonzepts geplant?
- Werden Carsharing Konzepte (Smartphone Apps, Social Community Foren etc.) unterstütz?
- Ist geplant solche Konzepte zu fördern?

- Muss das Obere Feld mit mehr Überschwemmungen bei Starkregen rechnen da durch eine Bundesstraße weitere Absickerflächen zugebaut werden?
- Wird das Obere Feld vor Schadstoffen durch die Umgehung geschützt?
- Wird die Lebensqualität im Oberen Feld abnehmen?
- Werden die Grundstücks- und Immobilienpreise steigen oder fallen?

- Stehen beim Nichtbau der Südumgehung Arbeitsplätze auf dem Spiel?
- Unter welchen Voraussetzungen wurden die Südumfahrung geplant und festgestellt?
- Sind die Bedingungen heute die gleichen?
- Wie viel Verkehrsaufkommen wird durch die Südumfahrung voraussichtlich aus der Bahnhofsstrasse abgezogen?
- Ist durch eine Umfahrung ein ähnliches Geschäftesterben wie in Ziemetshausen zu erwarten?
- Warum ja/nein?
- Wird die Natur- und Kurstadt Krumbach durch die Südumgehung attraktiver?
- Wollen wir unseren Kindern und Enkel in dieser Stadt eine weise und langfristige Lösung hinterlassen?

25.04.2012 20:36 Uhr
Fragender
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Viele Fragen blieben offen

Leider blieben nur drei Stunden um die "Experten" zu Antworten zu bewegen.

Leider wurde auch nicht alle Fragen beantwortet. So ging Neumann nicht auf die Frage ein, ob durch alternative Modelle auch eine notwendige Entlastung geschaffen werden könne. Er betonte ja stets, dass die Südumfahrung ein erster Ansatz wäre aber noch viele weitere Maßnahmen ergriffen werden müssten. Da wurde die Frage gestellt, ob die Entlastung, angesichts einer voraussichtlich nicht sonderlich starke Zunahme des StatusQuos, nicht auch durch andere Maßnahmen möglich wäre. Neumann und auch Weihrat blieben hier eine Antwort schuldig.

Als sehr störend empfand ich zudem, dass Neumann auf seiner Allwissenheit als Verkehrsexperte beharrte. Er versuchte glauben zu machen, dass seine SCHÄTZUNG unumstößlich sei. Die Tatsache, dass er sich vor nun bald 15 Jahren um ganze 15% verrechnet hatte, schob er auf veränderte Grundbedingungen ab. Ja wie soll ich denn so jemandem vertrauen? Vor allem hat er in seinen "aktuellen" Zahlen (die bereits 4 Jahre alt sind) den Mautfluchtverkehr nicht berücksichtigt, sollte sich da die Gesetzeslage ändern sieht es Ruckzuck wieder anders aus, so schnell kann der eloquente Herr Neumann von oben herab gar nicht den dummen Michel als zahleninkompetent bezeichnen wie die LKWs andere Wege nehmen.

Offensichtlich ist auch das eigentliche Ziel der Veranstaltung, nämlich Information neutral zu präsentieren, gescheitert. Insbesondere die letzte Frage eines Anwohners der Augsburger Strasse lässt darauf schließen, dass die Unwissenheit noch recht breit ist. Er ging davon aus, dass vor seinem Haus im Falle einer Umgehung deutlich weniger Autos fahren würden, dass dies nicht der Fall sein würde (die Augsburger Strasse würde ja um NUR 20% entlastet) hatte er in der Informationsveranstaltung nicht ausreichend mitgeteilt bekommen.

An der Stelle möchte ich auch die Äußerung angreifen, dass es gar nicht so schlimm sei 40 Meter von einer Straße entfernt zu wohnen. Wenn der Verkehr auf dieser Straße mit maximal erlaubten 50km/h rollt, dann ist der Vergleich sehr hämisch da der Verkehr mit 80km/h (wie in der unglaublich tollen und so wunderschön animierten Videosequenz zu sehen war) am Schulzentrum vorbei fährt.

25.04.2012 20:36 Uhr
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„Ich will und kann die Straße nicht durchdrücken“
Bei gut besuchter Infoveranstaltung kommen Fakten auf den Tisch. Entscheidung in Krumbach wird wohl 2013 fallen. Wenn der Bund das Projekt berücksichtigt, könnte eventuell 2020 bis 2025 gebaut werden. Aber in Krumbach gibt es auch viele skeptische...
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26.04.2012 22:53 Uhr
Calanca
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Bevölkerungsdaten inclusive Prognose und auch wirtschaftliche Daten gibt es hier:

http://www.wegweiser-kommune.de

Danach gäbe es für eine Krumbach bis 2030 eine leichte Bevölkerungsabnahme von ca 5%, wobei der Anteil der über 65jährigen größer ist als jetzt.

Da kann man sich die Daten von jeder größeren Gemeinde in Deutschland ansehen

25.08.2012 20:10 Uhr
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Der Entscheid könnte an einem der beiden Wahltage im kommenden Jahr stattfinden
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25.08.2012 20:10 Uhr
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Das Voting funktioniert nicht....

oder gibt es mit Absicht keine Alternativen ? ;-))

Diese wichtige Frage sollte der Stadtrat entscheiden. In Abwägung aller sachlichen Argumente und Fakten. Und dann auch die Verantwortung für die Entscheidung übernehmen. Dazu ist er gewählt.

25.08.2012 20:28 Uhr
Bongo
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Schluss mit dem Vernichten von öffentlichen Geldern

Wer einen Bürgerentscheid, ähnlich für den Umbau des Kö´s, provozioert oder unterstützt, muss rechtlich belangt werden Hammer

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