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Dietenhofen, Cham und Rimpar: Drei Jagdunfälle an einem Tag in Bayern
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11.12.2012 09:37 Uhr
montebaldo
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Zitat von pro musica

 

 Beweisen Sie, dass Jäger keine Autounfälle bauen.

Auch Autofahrer erlegen bisweilen Wild - pro musica Zwinkernd

________

11.12.2012 10:11 Uhr
pro_musica
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Zitat von montebaldo

 

Auch Autofahrer erlegen bisweilen Wild - pro musica Zwinkernd

Sie tun das sicher nicht aus Spass am töten.

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„Die Zukunft hat viele Namen. Für die Schwachen ist sie das Unerreichbare. Für die Furchtsamen ist sie das Unbekannte. Für die Mutigen ist sie die...

11.12.2012 10:24 Uhr
C_O_Jones
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Schon lustig...

Wie pro musica hier die Ideologie der vom Verfassungsschutz beobachteten Sekt universelles Leben verbreitet.

Das die Jagd nicht eingestellt werden kann sieht man sehr schön im Kanton Genf, dort kostet der staatliche Abschuß von Wildschweinen und Hasen jährlich Unsummen. In einer vom Menschen geprägten Kulturlandschaft ist die Jagd einfach unverzichtbar!

 

Was das Unfallrisiko angeht, genügt es eigentlich sich einfach mal die Versicherungsbeiträge anzusehen. Diese beruhen auf einer professionellen Risikoabwägung durch den Versicherer, da diese Unternehmen Geld verdienen wollen und nicht drauflegen:

Die gesetzlich vorgeschriebene Jagdhaftplicht, die für Schäden durch die Jagdausübung aufkommt kostet im Jahr zwischen 25 und 40 €, je nach Anbieter. Teurere Tarife bieten weitere Zusatzleistungen wie z.B. Unfallversicherungen oder höhre Deckungssumme (gesetzlich vorgeschrieben sind mindestens 5 Mio). Jetzt kann man dagegen mal einfach die Kosten seiner KfZ-Versicherung setzen, dann weiß man wo das höhre Risiko liegt.
 Achja, man kann in die Betrachtung auch noch einbeziehen, dass jährlich weit über 5 Millionen Schüsse in Deutschland durch Jäger abgegeben werden.

________
Wir leben zwar alle unter dem gleichen Himmel, aber es haben nicht alle den gleichen Horizont.

11.12.2012 10:25 Uhr
heletz
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Zitat von pro musica

 

Sie tun das sicher nicht aus Spass am töten.

Es wäre ja auch eine ziemlich Anmaßung, zu behaupten, Jäger töteten aus Spaß am Töten - noch dazu, wo Nichtpsychologen und -psychiater gar nicht das Handwerkszeug haben, um so etwas untermauern zu können.

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Ein Hinweis: Gott sei Dank muß man nur in Schulen und Behörden die neue Rechtschreibung verwenden.

11.12.2012 10:39 Uhr
pro_musica
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Zitat von heletz

 

Es wäre ja auch eine ziemlich Anmaßung, zu behaupten, Jäger töteten aus Spaß am Töten - noch dazu, wo Nichtpsychologen und -psychiater gar nicht das Handwerkszeug haben, um so etwas untermauern zu können.

Natürlich ist Spass am töten der Hauptgrund zu jagen. Was denn sonst.

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„Die Zukunft hat viele Namen. Für die Schwachen ist sie das Unerreichbare. Für die Furchtsamen ist sie das Unbekannte. Für die Mutigen ist sie die...

11.12.2012 10:41 Uhr
heletz
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Zitat von pro musica

 

Natürlich ...

Genau, was ich sage: Nicht mal zu einem Studium hat's gereicht.

Aber sich über den Geisteszustand und die Beweggründe anderer Leute auslassen, quasi per "Ferndiagnose".

Na ja.

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11.12.2012 10:41 Uhr
pro_musica
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Zitat von C O Jones
Schon lustig...

Wie pro musica hier die Ideologie der vom Verfassungsschutz beobachteten Sekt universelles Leben verbreitet.

Das die Jagd nicht eingestellt werden kann sieht man sehr schön im Kanton Genf, dort kostet der staatliche Abschuß von Wildschweinen und Hasen jährlich Unsummen. In einer vom Menschen geprägten Kulturlandschaft ist die Jagd einfach unverzichtbar!

 


Genf: Vorbild für andere Kantone

Der Kanton Genf ist zu einem Vorbild für andere Kantone geworden. Allerdings werden noch sogenannte Hegeabschüsse durch staatlich bestellte Wildhüter der so genannten »police nature« durchgeführt. Diese Abschüsse führen aber wieder zu einer Vermehrung der Wildschweine - nicht nur bei den Jagdflüchtlingen aus Frankreich, sondern auch bei den einheimischen Tieren, da kein Mensch, ob Wildhüter oder Jäger, sicher ist, wenn er schießt, was er schießt.

Das Problem der erhöhten Reproduktion jedoch löst man dadurch nicht, im Gegenteil: Durch die konstante Bedrohung der Tiere und die zusätzliche Fütterung auch außerhalb der Notzeiten im Winter fördert man die Vermehrung der Spezies. Denn der Winter hat immer schon für die Auslese bei den Tieren gesorgt und dafür, dass nur starke und widerstandsfähige Tiere sich vermehren. Dafür hat die Natur auch aasfressende Tiere parat, um so für Ordnung in Wald und Flur zu sorgen - es braucht den Menschen als Regulator keineswegs.

http://www.zwangsbejagung-ade.de/naturohnejagd/kantongenfschweiz/index.html

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11.12.2012 10:42 Uhr
C_O_Jones
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Zitat von pro musica

 

Natürlich ist Spass am töten der Hauptgrund zu jagen. Was denn sonst.

Tief traurig ist es meistens nicht ein Tier zu erlegen. Aber es stellt sich dann schon die Frage: darf ein Metzger Freude an seiner Arbeit haben?

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11.12.2012 10:42 Uhr
pro_musica
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Zitat von heletz

 

Genau, was ich sage: Nicht mal zu einem Studium hat's gereicht.

Aber sich über den Geisteszustand und die Beweggründe anderer Leute auslassen, quasi per "Ferndiagnose".

Na ja.

...genauso wie die Jäger die ebenfals kein Studium benötigen.

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11.12.2012 10:46 Uhr
heletz
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Zitat von C O Jones
Schon lustig...

Wie pro musica hier die Ideologie der vom Verfassungsschutz beobachteten Sekt universelles Leben verbreitet....

Ja, diese Ideologie ist in der Tat weit verbreitet.

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11.12.2012 10:48 Uhr
pro_musica
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Zitat von C O Jones

 

Tief traurig ist es meistens nicht ein Tier zu erlegen. Aber es stellt sich dann schon die Frage: darf ein Metzger Freude an seiner Arbeit haben?

Ein Metzger liegt nicht auf der Lauer und ballert blind rum. Er tötet "Nahrung" schnell und möglichst schmerzfrei - wobei es dort sicher noch Verbesserungsmassnahmen geben könnte ( Schlachthöfe, Viehverladungen...usw) Ein Metzger ist ein Beruf und er lebt davon. Ein Jäger zahlt sehr viel Gelder umd "Dabei" sein zu dürfen. Siehe Entenjagden z.B: in der Tschechei und Irland oder Hirsche und Wildschweine in Frankreich oder England...Genauso teuer  wie Hochseefischen. Denen geht es um die Trophäen nicht um Nahrung.

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11.12.2012 10:50 Uhr
pro_musica
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Zitat von heletz

 

Ja, diese Ideologie ist in der Tat weit verbreitet.

Na klar, alles was dagegen redet und gute Argumente bringt ist ideologisch und eh Sektenunwesen. Mit dem Verfassungsschutz kann sich hier keiner mehr ernsthaft hervortun! Die Lachnummer hat in Deutschland ausgedient.

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11.12.2012 10:53 Uhr
heletz
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Zitat von C O Jones
Schon lustig...

Wie pro musica hier die Ideologie der vom Verfassungsschutz beobachteten Sekt universelles Leben verbreitet....

Stimmt tatsächlich!

Hab ich grad nachgelesen: Die versuchen vor allem über die Jagdthemen in die Diskussionen einzubrechen.

Das erklärt natürlich auch die völlig blödsinnige Behauptung des Lusttötens durch die Jäger, ohne das pm zu solch einer Analyse auch nur iregndeine qualifizierte Ausbildung hätte.

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11.12.2012 10:57 Uhr
pro_musica
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Zitat von heletz

 

Stimmt tatsächlich!

Hab ich grad nachgelesen: Die versuchen vor allem über die Jagdthemen in die Diskussionen einzubrechen.

Das erklärt natürlich auch die völlig blödsinnige Behauptung des Lusttötens durch die Jäger, ohne das pm zu solch einer Analyse auch nur iregndeine qualifizierte Ausbildung hätte.

http://www.denk-mit.info/denkmit2007/denkmit26septokt07/53498899b30e2f876.html

Das Landgericht München II hielt sie für zulässig. Das Landgericht München I untersagte sie, erlaubte aber gleichzeitig, dem Jägerpräsidenten in einem Flugblatt mitzuteilen: »Sie geben also selbst zu, aus Lust Tiere zu töten.« Das Ergebnis ist paradox. Man darf Vocke nachsagen, dass er zugibt, aus Lust zu töten, aber man darf nicht fragen, ob er ein Lusttöter sei. Wir stellen diese Frage erneut und berichten unseren Lesern über die Justizposse, die Jürgen Vocke gegen die Jagdgegner vor den Münchner Gerichten aufführte.

 

Prof. Rohmann:
»Exorbitanter Lusteffekt« beim Töten von »Wild«


Von diesem »Kick« ist auch in einem Vortrag auf der Jahrestagung des »Forums lebendige Jagdkultur« die Rede, den Professor Rohmann vor einigen Jahren hielt. Ungeniert stellt er fest: »Denn darin, dass wir das Naturding Wild töten und dabei einen exorbitanten Lusteffekt erleben, erweist es sich empirisch, dass wir etwas ganz Besonderes in unserem Inneren erfahren... Die Jagdlust überhaupt und die Lusterfahrung im Tötungsakt ist also kulturevolutiv eine starke, erfolgreiche und eine kompetente Überlebensstrategie des Menschen...«

 

AAAAAARGH

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Zitat von pro musica

 


Genf: Vorbild für andere Kantone

Der Kanton Genf ist zu einem Vorbild für andere Kantone geworden. Allerdings werden noch sogenannte Hegeabschüsse durch staatlich bestellte Wildhüter der so genannten »police nature« durchgeführt. Diese Abschüsse führen aber wieder zu einer Vermehrung der Wildschweine - nicht nur bei den Jagdflüchtlingen aus Frankreich, sondern auch bei den einheimischen Tieren, da kein Mensch, ob Wildhüter oder Jäger, sicher ist, wenn er schießt, was er schießt.

Das Problem der erhöhten Reproduktion jedoch löst man dadurch nicht, im Gegenteil: Durch die konstante Bedrohung der Tiere und die zusätzliche Fütterung auch außerhalb der Notzeiten im Winter fördert man die Vermehrung der Spezies. Denn der Winter hat immer schon für die Auslese bei den Tieren gesorgt und dafür, dass nur starke und widerstandsfähige Tiere sich vermehren. Dafür hat die Natur auch aasfressende Tiere parat, um so für Ordnung in Wald und Flur zu sorgen - es braucht den Menschen als Regulator keineswegs.

http://www.zwangsbejagung-ade.de/naturohnejagd/kantongenfschweiz/index.html

Ja, ja, wieder eine Website aus dem Sektenumfeld zitiert, wie üblich bei solchen Debatten. Mit etwas französisch Kenntnissen kann man sich ja mal direkt in Genf informieren:

http://etat.geneve.ch/dt/nature/chasse-274-2011.html

Hier die Fakten:

Jährlich werden in Genf zwischen 200 und 300 Wildschweine erlegt. Eine ziemlich hohe Strecke für ein städtisches Umfeld, mit einer Bevölkerungsichte von ca. 1600 Einwohner pro km². In den Jahren 2008/09 waren es über 500 Schweine, die Schäden liegen im bereich von 200 000 bis 300 000 Franken p.a. Dazu kommen noch die Kosten für die "Wildhüter" die das Culling mit vollautomatischen Waffen und Nachtzielgeräten vornehmen. Geschossen wird übrigens am Maishaufen.

In Genf ist die Jagd durch Privatpersonen abgeschafft, aber eben nicht die Jagd an sich. Das Resultat sind hohe Kosten für den Staat, während in anderen Staaten durch die Jagd noch Einnahmen erzielt werden und die Schäden durch Wildtiere übernommen werden.

 

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Schlagworte

Jagdunfall | Dietenhofen | Cham | Rimpar

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