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Dietenhofen, Cham und Rimpar: Drei Jagdunfälle an einem Tag in Bayern
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11.12.2012 11:02 Uhr
DerMichel
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Zitat von C O Jones
Schon lustig...

Wie pro musica hier die Ideologie der vom Verfassungsschutz beobachteten Sekt universelles Leben verbreitet.

Das die Jagd nicht eingestellt werden kann sieht man sehr schön im Kanton Genf, dort kostet der staatliche Abschuß von Wildschweinen und Hasen jährlich Unsummen. In einer vom Menschen geprägten Kulturlandschaft ist die Jagd einfach unverzichtbar!

 

Was das Unfallrisiko angeht, genügt es eigentlich sich einfach mal die Versicherungsbeiträge anzusehen. Diese beruhen auf einer professionellen Risikoabwägung durch den Versicherer, da diese Unternehmen Geld verdienen wollen und nicht drauflegen:

Die gesetzlich vorgeschriebene Jagdhaftplicht, die für Schäden durch die Jagdausübung aufkommt kostet im Jahr zwischen 25 und 40 €, je nach Anbieter. Teurere Tarife bieten weitere Zusatzleistungen wie z.B. Unfallversicherungen oder höhre Deckungssumme (gesetzlich vorgeschrieben sind mindestens 5 Mio). Jetzt kann man dagegen mal einfach die Kosten seiner KfZ-Versicherung setzen, dann weiß man wo das höhre Risiko liegt.
 Achja, man kann in die Betrachtung auch noch einbeziehen, dass jährlich weit über 5 Millionen Schüsse in Deutschland durch Jäger abgegeben werden.

Ihr Beitrag zeigt eigentlich nur, dass Sie von der Versicherungswirtschaft keine Ahnung haben. Wenn Sie schon Vergleiche bemühen sollten sie auch Gleiches mit Gleichem vergleichen. Schauen Sie einfach in die Haftpflichtbedingungen für ein KFZ und dann in die Haftpflichtbedingungen für die Jagd. Da werden komplett unterschiedliche Risiken abgedeckt. Aber bei den Jagdverfechtern wundert mich nichts mehr.

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    "Wahre Worte sind nicht angenehm, angenehme Worte sind nicht wahr." (Laotse, Kapitel 81)

11.12.2012 11:05 Uhr
heletz
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Zitat von C O Jones
Schon lustig...

Wie pro musica hier die Ideologie der vom Verfassungsschutz beobachteten Sekt universelles Leben verbreitet....

Danke auf jeden Fall für den Hinweis!

Das hätte ich - glaube ich - wohl nicht so einfach gemerkt!

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Ein Hinweis: Gott sei Dank muß man nur in Schulen und Behörden die neue Rechtschreibung verwenden.

11.12.2012 11:10 Uhr
DerMichel
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Zitat von heletz

 

Genau, was ich sage: Nicht mal zu einem Studium hat's gereicht.

Aber sich über den Geisteszustand und die Beweggründe anderer Leute auslassen, quasi per "Ferndiagnose".

Na ja.

Besser ein NichtakademikerIn, der nachvollziehbar argumentiert als ein Akademiker, der nicht fähig ist beim Thema zu bleiben. Geschichtswissenschaften scheinen nicht für alles zu befähigen.

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11.12.2012 11:12 Uhr
heletz
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Zitat von  C O Jones
Schon lustig... 

Wie pro musica hier die Ideologie der vom Verfassungsschutz beobachteten Sekt universelles Leben verbreitet....

 

Gut, daß wir hier so aufmerksame Foristen haben!

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Ein Hinweis: Gott sei Dank muß man nur in Schulen und Behörden die neue Rechtschreibung verwenden.

11.12.2012 11:17 Uhr
C_O_Jones
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Zitat von DerMichel

 

Da werden komplett unterschiedliche Risiken abgedeckt. Aber bei den Jagdverfechtern wundert mich nichts mehr.

Die Jagdhaftpflicht deckt Sach- und Personenschäden die durch die Jagdausübung entstehen ab, wie die KfZ-Haftplicht solche Schäden durch die Teilnahme am Straßenverkehr abdeckt. Versicherungsbeiträge errechnen sich nach der Eintrittswahrscheinlichkeit des Versicherungsfalls, das ist also durchaus vergleichbar.

Hier: http://www.jagdnetz.de/news?meta_id=2785 noch ein paar Infos

 

 

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Wir leben zwar alle unter dem gleichen Himmel, aber es haben nicht alle den gleichen Horizont.

11.12.2012 11:26 Uhr
DerMichel
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Nur weil die Jagdlobby einen solchen Schwachsinn verbreitet wird es nicht richtiger. Nur als Denkansatz. Mit welcher Jagdleistung setzen Sie die gefahrenen Kilometer in Relation oder wo bewerten Sie die Fußgänger? Reiner Schwachsinn was die Jagdlobby verbreitet. Und Sie brauchen mir die Versicherungswirtschaft nicht erklären. laut lachend

Zitat von C O Jones

 

Die Jagdhaftpflicht deckt Sach- und Personenschäden die durch die Jagdausübung entstehen ab, wie die KfZ-Haftplicht solche Schäden durch die Teilnahme am Straßenverkehr abdeckt. Versicherungsbeiträge errechnen sich nach der Eintrittswahrscheinlichkeit des Versicherungsfalls, das ist also durchaus vergleichbar.

Hier: http://www.jagdnetz.de/news?meta_id=2785 noch ein paar Infos

 

 

 

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    "Wahre Worte sind nicht angenehm, angenehme Worte sind nicht wahr." (Laotse, Kapitel 81)

11.12.2012 11:30 Uhr
pro_musica
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Zitat von C O Jones

 

 während in anderen Staaten durch die Jagd noch Einnahmen erzielt werden

ich komme für Sie auf den Punkt.

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„Die Zukunft hat viele Namen. Für die Schwachen ist sie das Unerreichbare. Für die Furchtsamen ist sie das Unbekannte. Für die Mutigen ist sie die...

11.12.2012 11:31 Uhr
C_O_Jones
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Zitat von DerMichel

Nur weil die Jagdlobby einen solchen Schwachsinn verbreitet wird es nicht richtiger. Nur als Denkansatz. Mit welcher Jagdleistung setzen Sie die gefahrenen Kilometer in Relation oder wo bewerten Sie die Fußgänger? Reiner Schwachsinn was die Jagdlobby verbreitet. Ansonsten brauchen Sie mir die Versicherungswirtschaft nicht erklären.

 

In Relation setzen kann man das z.B. mit der Anzahl der Jäger - ca. 350 000 in Deutschland. Ein weiterer Hinweis darauf, wie lächerlich gering das Risiko eines Jagdunfalls im vergleich zur Teilnahme am Straßenverkehr ist.

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11.12.2012 11:34 Uhr
C_O_Jones
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Zitat von pro musica

 

ich komme für Sie auf den Punkt.

Es wäre aus Ihrer Sicht also besser, wenn Steuergelder für etwas ausgegeben werden, wo bei privatwirtschaftlicher Organisation noch Einnahmen erzielt werden können?

Die Tatsache der Unverzichtbarkeit der Jagd in der vom Menschen geprägten Kulturlandschaft scheinen, Sie dann ja wenigstens schon mal akzeptiert zu haben. Immerhin ein kleiner Fortschritt.

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Wir leben zwar alle unter dem gleichen Himmel, aber es haben nicht alle den gleichen Horizont.

11.12.2012 11:36 Uhr
heletz
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Zitat von DerMichel

 

Besser ein NichtakademikerIn, der nachvollziehbar argumentiert ...

Sehr interessant!

1.Man merkt hier zwei Dinge: Der Schreiber ist aufgeregt und macht Fehler wie sonst nie bei Texten und

2.Er bezeichnet plötzlich die Ferndiagnose einer nichtausgebildetren Person plötzlich als "nachvollziehbar", obwohl diese pauschal und vollkommen ohne Untersuchungen und Beweise eine ganze Gruppe von Menschen diffamiert.

Sonst schreibt der gleiche nämlich - wie auch heute - Postings mit folgendem Inhalt:


Zitat von  DerMichel

...

Ich habe jedoch Ihre Aussagen zur Zuwanderung hinterfragt und um Belege gebeten. Diese können Sie, wie mir eigentlich schon im vorfeld klar war, nicht erbringen. Schon garnicht detailliert. Ich halte daher fest, Sie haben, wie so oft, eine Aussage getätigt, die sich nicht beweisen läßt

 

Sonst verlangt er ständig Beweise und Belege - und sogar "detailliert" (s.o.) - (läßt sich durch die SuFu auch leicht nachvollziehen und beweisen), nur jetzt bezeichnet er pauschale Anschuldigungen plötzlich als "nachvollziehbar" ...

Da kann jetzt jeder seinen eigenen Schlüsse ziehen!

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11.12.2012 11:37 Uhr
DerMichel
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Zitat von C O Jones

 

In Relation setzen kann man das z.B. mit der Anzahl der Jäger - ca. 350 000 in Deutschland. Ein weiterer Hinweis darauf, wie lächerlich gering das Risiko eines Jagdunfalls im vergleich zur Teilnahme am Straßenverkehr ist.

OK- für sie gaaaanz langsam zum mitschreiben. Sowohl bei PKW wie auch bei LKW spielt die Laufleistung bei der Risikobewertung eine Rolle. sie geben doch bei Ihrem PKW auch die ca. Laufleistung an. Mit was wollen Sie das in der Jagd vergleichen?

Alle Fußgänger sind, ohne zwingenden Haftpflichtschutz, ebenfalls Verkehrsteilnehmer und fleißen in die Risikobeurteilung ein. Sie reden ja nur von den Autofahrern. Wo ist da Gegenstück in der Jagd?

Merken Sie eigentlich nicht wie hanebüchen Ihr Vergleich ist?

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11.12.2012 11:40 Uhr
heletz
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Zitat von DerMichel

 

...

... hanebüchen I...

Die Behauptung von pm, Jäger seien Lusttöter waren z.B. hanebüchen.

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11.12.2012 11:50 Uhr
DerMichel
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Zitat von heletz

 

Sehr interessant!

1.Man merkt hier zwei Dinge: Der Schreiber ist aufgeregt und macht Fehler wie sonst nie bei Texten und

2.Er bezeichnet plötzlich die Ferndiagnose einer nichtausgebildetren Person plötzlich als "nachvollziehbar", obwohl diese pauschal und vollkommen ohne Untersuchungen und Beweise eine ganze Gruppe von Menschen diffamiert.

Sonst schreibt der gleiche nämlich - wie auch heute - Postings mit folgendem Inhalt:

Sonst verlangt er ständig Beweise und Belege - und sogar "detailliert" (s.o.) - (läßt sich durch die SuFu auch leicht nachvollziehen und beweisen), nur jetzt bezeichnet er pauschale Anschuldigungen plötzlich als "nachvollziehbar" ...

Da kann jetzt jeder seinen eigenen Schlüsse ziehen!

Zu 1. Wenig hilfreich Ihre Ferndiagnose. Wenn sie von mir Fehler finden dürfen Sie die gerne behalten. Wieso setzen sie sich eigentlich nicht mit dem Inhalt meiner Beiträge auseinander? Fehlt es da an entsprechenden "Gegenargumenten"?

Zu 2. Ich gehe davon aus, dass sie die Ausbildung von pro Musica nicht kennen. Unabhängig davon jedoch gibt es Dinge, die man nicht auf der Uni studieren kann. Gesunder Menschenverstand gehört u. A. dazu.

Ja, ich habe immer gerne einen Beleg für Aussagen. Für meine hier getätigten Aussagen, siehe Versicherungsvergleich, bringe ich nachvollziehbare Argumente. Wenn sie und die anderen Jagdlobbyisten dem nicht folgen können ist es mir in diesem Fall egal.

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11.12.2012 11:53 Uhr
DerMichel
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Zitat von heletz

 

Die Behauptung von pm, Jäger seien Lusttöter waren z.B. hanebüchen.

....aber schlüssig, mit einem Urteil,  belegt.

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11.12.2012 11:57 Uhr
spacevulture
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Zitat von C O Jones
Die Jagdhaftpflicht deckt Sach- und Personenschäden die durch die Jagdausübung entstehen ab, wie die KfZ-Haftplicht solche Schäden durch die Teilnahme am Straßenverkehr abdeckt. Versicherungsbeiträge errechnen sich nach der Eintrittswahrscheinlichkeit des Versicherungsfalls, das ist also durchaus vergleichbar. 

DerMichel hat mit seiner Bewertung Recht. Es werden hier von den Verfechtern der Jagd Pferdeäpfel mit Glühbirnen verglichen. Ohne Anspruch auf Vollständigkeit:

Ein Vergleich zwischen KFZ-Haftpflicht und "Jagd-Haftpflicht" krankt tatsächlich schon am versicherten Risiko. Um nur wenige Stichworte zu nennen: Verschuldensunabhängige Gefährdungshaftung, sogar erweitert auf Dritte (Fahrzeugführer), vs. rein verschuldensabhängige Deliktshaftung.

Des weiteren errechnen sich die Beiträge ganz und gar nicht nur nach der Eintrittswahrscheinlichkeit des Versicherungsfalls, sondern u.a. auch maßgeblich nach den zu erwartenden, rein finanziellen Schadenshöhen. Und da kann zB (natürlich gibt es auch andere, gegenläufige Beispiele) ein tödlicher Jagdunfall mit finanziell sehr überschaubaren Folgen verbunden sein, während ein kleiner Auffahrunfall "dank" Halswirbelsäulensyndrom und Berufsunfähigkeit etc. exorbitante finanzielle Schäden hervorrufen kann.

Ein platter Rückschluss von Versicherungsprämie auf Gefährlichkeit ist damit schlicht unseriös.

Schlagworte

Jagdunfall | Dietenhofen | Cham | Rimpar

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