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Dietenhofen, Cham und Rimpar: Drei Jagdunfälle an einem Tag in Bayern
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11.12.2012 15:56 Uhr
Ch._aus_D.
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Zitat von DerMichel

 

PS: Als studierter Biologielehrer scheint er ja durchaus zu wissen von was er schreibt.


Bildung schützt vor wirren Ideen nicht.

11.12.2012 16:19 Uhr
montebaldo
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Ich bin weder Jagdfreund (schon gar nicht, wenn ungeübte Trophäensammler losziehen, das sollte nicht sein dürfen) noch Jagdgegner.

In der Diskussion über die Notwendigkeit der Bejagung stehen für mich beide Seiten im Patt. Da ist es fast so wie mit dem Klimaschutz. Ich kann nicht entscheiden, welche die zutreffenderen Argumente hat. Bin bezüglich der Selbstregulierung eher skeptisch, sieht man ja am Beispiel der Bieber, wie toll die sich regulieren.

Persönlich habe ich keinerlei Affinität zu Waffen und das Töten von Tieren ist mir auch zuwider. Das betrifft allerdings generell jegliches Töten.

Die Haltung: Ich hole mir mal mein saftiges Steak vom Metzger (meinetwegen auch Biobauern) und verteufle alle Jäger, die finde ich höchst inkonsequent. Wenn die Ablehnung von Vergetariern ausgeht, kann ich sie noch nachvollziehen.

Ansonsten lebt das Wild bis zu seinem Abschuss im Wald frei - im Gegensatz zu den erbärmlich gehaltenen Kreaturen in der Massentierhaltung. Da wäre so ein vehementer Kampf wie gegen die Jäger auch sehr zu begrüßen.

Informationsseiten von Fanatikern stehe ich immer mit Zurückhaltung gegenüber.

 

________

11.12.2012 17:01 Uhr
DerMichel
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Zitat von Ch. aus D.

 


Bildung schützt vor wirren Ideen nicht.

Und da dienen sie als Beispiel? Oder wieso bringen Sie keine Zitate, die Ihre Aussage belegen bzw. erklären?

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    "Wahre Worte sind nicht angenehm, angenehme Worte sind nicht wahr." (Laotse, Kapitel 81)

11.12.2012 17:03 Uhr
lueginsland
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Zitat von pro musica

Für Heletz ist ein Studiennachweis wichtig.

werde "die Ihrigen" künftig in diesem Sinne lesen

und  Vorbehalte aufbauen Breites Grinsen

 

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Hütet die Bäume, auf ihnen wohnten unsere Ahnen

11.12.2012 17:08 Uhr
spacevulture
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Zitat von montebaldo

In der Diskussion über die Notwendigkeit der Bejagung stehen für mich beide Seiten im Patt. [...] Bin bezüglich der Selbstregulierung eher skeptisch, sieht man ja am Beispiel der Bieber, wie toll die sich regulieren.

Ansonsten lebt das Wild bis zu seinem Abschuss im Wald frei - im Gegensatz zu den erbärmlich gehaltenen Kreaturen in der Massentierhaltung. Da wäre so ein vehementer Kampf wie gegen die Jäger auch sehr zu begrüßen.

Ich glaube nicht, dass irgendjemand die Jagd generell verbieten will. Wären die extrem hohen Wildbestände kein menschgemachtes, künstliches Phänomen, wäre überhaupt nichts dagegen einzuwenden, wenn notfalls regulativ eingegriffen würde. Das könnte aber (so meine Einschätzung) von wenigen Profis erledigt werden. Kritisiert wird doch im wesentlichen die "Hobbyjagd" in der heutigen Form.

Ob das Reh, dessen Rücken Sie in der Gaststätte bekommen, wirklich durch den Wald lief? Vielleicht stand es auch auf der Weide zwischen Göggingen und Wellenburg. Im Übrigen: Zustimmung.

11.12.2012 18:04 Uhr
Bianca_Witt
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Jagd abschaffen

Dieses alte Jagdgesetz, das in wesentlichen Teilen auf Hermann Görings Reichsjagdgesetz aus 1934 beruht gehört so was von abgeschafft. Hört auf Krieg zu spielen und unsere Wildtiere hinterhältig abzuballern

11.12.2012 18:07 Uhr
heletz
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Zitat von Bianca Witt
Jagd abschaffen ...

Ach, auch Sektenmitglied beim Universellen Leben?

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Ein Hinweis: Gott sei Dank muß man nur in Schulen und Behörden die neue Rechtschreibung verwenden.

11.12.2012 18:08 Uhr
pro_musica
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Zitat von spacevulture

 

Ich glaube nicht, dass irgendjemand die Jagd generell verbieten will. Wären die extrem hohen Wildbestände kein menschgemachtes, künstliches Phänomen, wäre überhaupt nichts dagegen einzuwenden, wenn notfalls regulativ eingegriffen würde. Das könnte aber (so meine Einschätzung) von wenigen Profis erledigt werden. Kritisiert wird doch im wesentlichen die "Hobbyjagd" in der heutigen Form.

Ob das Reh, dessen Rücken Sie in der Gaststätte bekommen, wirklich durch den Wald lief? Vielleicht stand es auch auf der Weide zwischen Göggingen und Wellenburg. Im Übrigen: Zustimmung.

Das Wildbret in den Gaststätten stammt tatsächlich zum grössten Teil aus den Gehegen. Das hat mir sogar ein Jäger gesagt, der selbst ein Gehege hält. Das hat irgendwie was mit der Schlachtordnung zu tun. So genau weiss ich das nicht mehr.

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„Die Zukunft hat viele Namen. Für die Schwachen ist sie das Unerreichbare. Für die Furchtsamen ist sie das Unbekannte. Für die Mutigen ist sie die...

11.12.2012 18:10 Uhr
heletz
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Zitat von spacevulture

 

Ich glaube nicht, dass irgendjemand die Jagd generell verbieten will. .

(Editierung/Verstoß NUB 7.2/Unterstellung)

Allerdings distanzieren sich Jagdgegner wie die Leute vom abschaffenderjagd deutlich von dieser Sekte.

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Ein Hinweis: Gott sei Dank muß man nur in Schulen und Behörden die neue Rechtschreibung verwenden.

11.12.2012 18:23 Uhr
DerMichel
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Zitat von heletz

 

Folgeedit

Allerdings distanzieren sich Jagdgegner wie die Leute vom abschaffenderjagd deutlich von dieser Sekte.

Und wie belegen sie diese Unterstellung?

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11.12.2012 18:25 Uhr
pro_musica
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Zitat von heletz

 

Folgeedit

Allerdings distanzieren sich Jagdgegner wie die Leute vom abschaffenderjagd deutlich von dieser Sekte.

augenscheinlich werde ich Sie wegen der Unterstellung anzeigen!

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11.12.2012 18:32 Uhr
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Persönliche Animositäten wurden entfernt! Bitte diskutieren Sie sachlich und themenbezogen!

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11.12.2012 18:37 Uhr
_solon_
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Ich glaube diese Jagdunfälle werden ein wenig überbewertet. Für mich sind das Unfälle, die auf menschlichen Fehlern beruhen und einfach vorkommen.

Ein Blick in die jährelich Totenstatistik im Straßenverkehr reicht. Detektif

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Difficile est satiram non scribere (Juvenal). Die Zeit wird kommen, wo, wer nicht weiß, was ich über eine Sache gesagt habe, sich als Nichtwisser bloßstellt...

11.12.2012 18:43 Uhr
pro_musica
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Zitat von _solon_

Ich glaube diese Jagdunfälle werden ein wenig überbewertet. Für mich sind das Unfälle, die auf menschlichen Fehlern beruhen und einfach vorkommen.

Ein Blick in die jährelich Totenstatistik im Straßenverkehr reicht. Detektif

Wenn Tote zu beklagen sind ist es sicher nicht überbewertet.

Dabei wäre es so einfach. Die Jagd verbieten und es sind einige Tote und viele Verletzte weniger. Das Autofahren zu verbieten funktioniert nicht.

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11.12.2012 19:05 Uhr
heletz
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Zitat von _solon_

Ich glaube diese Jagdunfälle werden ein wenig überbewertet. ...

Das ist vollkommen richtig.

Der Autoverkehr hat 5 Todesopfer am WE gefordert.

Und das nur in Bayern.

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