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Dietenhofen, Cham und Rimpar: Drei Jagdunfälle an einem Tag in Bayern
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11.12.2012 19:15 Uhr
spacevulture
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Mir ist nach wie vor schleierhaft, wie mir als intellegent und informiert bekannte Foristen immer wieder den Vergleich zum Straßenverkehr suchen können. Nein!

Auch wenn´s ausgelutscht ist, aber: Nicht alles was hinkt ist ein Vergleich. Hierzu: 

Zitat von spacevulture
Ebenso wenig hilfreich ist der [...] bemühte "Vergleich" zwischen Straßenverkehr und Jagd. Am Straßenverkehr muss nahezu jeder Bürger in der einen oder anderen Weise täglich teilnehmen. Die Jagd dagegen ist ein (weitgehend unnützes) Hobby einiger Bürger. Ein großer Teil der Abschüsse ist überhaupt nur deshalb notwendig, weil die Wildbestände zB über Winterfütterung künstlich in die Höhe getrieben werden. Hier Schadens- und Opferzahlen zu vergleichen sollte sich eigentlich von selbst verbieten.

 

11.12.2012 19:23 Uhr
heletz
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Zitat von DerMichel

 

Und wie belegen sie diese Unterstellung?

Durch entsprechendes Material.

Es ist nämlich keine Unterstellung.

________
Ein Hinweis: Gott sei Dank muß man nur in Schulen und Behörden die neue Rechtschreibung verwenden.

11.12.2012 19:25 Uhr
heletz
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Zitat von spacevulture

.... Hierzu:  ...

... ein Text, der gleich zwei unbelegte Vorannahmen hat und schon deshalb irrelevant ist.

________
Ein Hinweis: Gott sei Dank muß man nur in Schulen und Behörden die neue Rechtschreibung verwenden.

11.12.2012 20:47 Uhr
pro_musica
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Zitat von heletz

 

Durch entsprechendes Material.

Es ist nämlich keine Unterstellung.

Ach ja.... her mit dem Material!

________
„Die Zukunft hat viele Namen. Für die Schwachen ist sie das Unerreichbare. Für die Furchtsamen ist sie das Unbekannte. Für die Mutigen ist sie die...

11.12.2012 22:18 Uhr
DerMichel
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Zitat von pro musica

 

Ach ja.... her mit dem Material!

Diese Unterstellungen sind eine Unverschämtheit aber sie werden keine Belege zu sehen bekommen. Aber offensichtlich interessiert es die Mods nicht.

________
    "Wahre Worte sind nicht angenehm, angenehme Worte sind nicht wahr." (Laotse, Kapitel 81)

11.12.2012 23:40 Uhr
I.B.O
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Zitat von DerMichel

Diese Unterstellungen sind eine Unverschämtheit aber sie werden keine Belege zu sehen bekommen. Aber offensichtlich interessiert es die Mods nicht.

Mich würde jetzt schon interessieren um was für Unterstellungen es ging. Leider ist schon alles gelöscht, Vllt. kann mich doch noch jemand per PN aufklären, Danke, wäre nett.

12.12.2012 01:41 Uhr
Remarc
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Zitat von C O Jones

 

Und schon wieder das gleiche Umfeld. Wieso bringen Sie hier jetzt schon wieder Eicheners Seite? Was von deren Seriosität zu halten ist, habe ich ja weiter oben schon aufgezeigt.

(Editierung/Verstoß NUB 7.2/Unterstellung)

Ich habe die Seite nicht gebracht, nur ein wenig unter die Lupe genommen. Und ich muss sagen, dass diese "Pressemappe" ziemlich gut geführt ist. Streng chronologisch, nichts dazuerfunden, viele unterschiedliche Quellen. Was soll daran Sektenpropaganda sein? Die Gegenseite ist mir eher suspekt, der Spassfaktor wird stur geleugnet, dafür strickt man aus Zahlen ohne direkten Bezug die abenteuerlichsten Begründungen zusammen. Man kann nicht mit Hege argumentieren, wenn man sich den Luxus lebender Zielscheiben leistet. Das nennt sich das Luitpold-Prinzip, der Prinzregent hatte immer was zu jagen. Das königliche Wild - welches dem eher mittelmässigen Schützen direkt vor die Flinte gesetzt wurde - war ein ein gutes Geschäft für die Anwohner der Pachten, die wurden grosszügigst entschädigt. So sind z.B. auch Vorfahren meiner Allgäuer Verwandschaft vor dem Ausverkauf der Alpen an den Massentourismus zu Wohlstand gekommen.

12.12.2012 08:17 Uhr
_solon_
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Zitat von pro musica

 

....

Dabei wäre es so einfach. Die Jagd verbieten und es sind einige Tote und viele Verletzte weniger. Das Autofahren zu verbieten funktioniert nicht.

Wenn verbieten - dann beides. Alles andere wäre unlogisch.

Ich darf aber  Offtopic dran erinnern, daß Jäger mit der Waffe im Wald auch eine Hege- und Pflegefunktion haben. Ist aber klar und nicht weiter zu vertiefen.

________
Difficile est satiram non scribere (Juvenal). Die Zeit wird kommen, wo, wer nicht weiß, was ich über eine Sache gesagt habe, sich als Nichtwisser bloßstellt...

12.12.2012 08:50 Uhr
pro_musica
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Zitat von _solon_

 

 

Ich darf aber  Offtopic dran erinnern, daß Jäger mit der Waffe im Wald auch eine Hege- und Pflegefunktion haben. Ist aber klar und nicht weiter zu vertiefen.

das ist eine Jägerlüge.

________
„Die Zukunft hat viele Namen. Für die Schwachen ist sie das Unerreichbare. Für die Furchtsamen ist sie das Unbekannte. Für die Mutigen ist sie die...

12.12.2012 09:11 Uhr
heletz
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Zitat von pro musica

 

...

2011: Über 40 Tote durch Jäger und Jägerwaffen...

   

Die Zahl 40 ist jedenfalls eine veritable Lüge.

Die korrekten Zahlen erfährt man bei d ie Bundesgemeinschaft der Landwirtschaftlichen Berufsgenossenschaften. Die listet für das Jahr 2010 genau zwei Tote durch Schußwaffen bei der Jagd.

________
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12.12.2012 09:18 Uhr
pro_musica
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Zitat von heletz

 

Die Zahl 40 ist jedenfalls eine veritable Lüge.

Die korrekten Zahlen erfährt man bei d ie Bundesgemeinschaft der Landwirtschaftlichen Berufsgenossenschaften. Die listet für das Jahr 2010 genau zwei Tote durch Schußwaffen bei der Jagd.

auch ne Sekte oder?

http://www.natur-ohne-jagd.de/

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12.12.2012 09:32 Uhr
heletz
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Wer weiß schon, was sich hinter irgendwelchen Netzadressen verbirgt und welche Tarnorganisationen dahinterstehen?

Wer es wissen will schreibt die  Bundesgemeinschaft der Landwirtschaftlichen Berufsgenossenschaften an und erfährt die korrekten Zahlen.

Es sind ganze 2 für das Jahr 2011.

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12.12.2012 09:32 Uhr
pro_musica
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Lesestoff über das was Jäger verschweigen:

http://www.wasjaegerverschweigen.de/wasjaegerverschweigen.doc

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12.12.2012 09:35 Uhr
pro_musica
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Zitat von heletz

Wer weiß schon, was sich hinter irgendwelchen Netzadressen verbirgt und welche Tarnorganisationen dahinterstehen?

Wer es wissen will schreibt die  Bundesgemeinschaft der Landwirtschaftlichen Berufsgenossenschaften an und erfährt die korrekten Zahlen.

Es sind ganze 2 für das Jahr 2011.

Der Deutsche Jagdschutzverband veröffentlichte eigens eine Pressemitteilung mit dem Titel: „Daten zu Unfallrisiken widerlegen Behauptungen von Jagdgegnern“ (9.12.2011). Darin hießt es: „Die Bundesgemeinschaft der Landwirtschaftlichen Berufsgenossenschaften listet für das Jahr 2010 zwei Tote durch Schusswaffen – bei 350.500 Jagdscheininhabern in Deutschland“.

Alles Jägerlatein! Das Statistische Bundesamt führt gar keine Statistik über Tote und Verletzte durch Jäger und Jägerwaffen – sondern zählt lediglich „tödliche Unfälle mit Feuerwaffen“ (für 2010 werden 11 Tote genannt). In die Rubrik „tödliche Unfälle mit Feuerwaffen“ fällt allerdings höchstens der klassische Jagdunfall, also wenn ein Jäger bei der Jagd einen Jägerkollegen aus Versehen erschießt und es wirklich ein Unfall und keine fahrlässige Tötung war. Fahrlässige Tötung und natürlich alle Familientragödien („Jäger erschießt Ehefrau&ldquo ;) sowie andere Straftaten mit Jägerwaffen („Jäger erschießt Mieter&ldquo ;) fallen nicht in die Rubrik „Unfälle“. Deswegen tauchen diese Fälle auch nicht bei den Landwirtschaftlichen Berufsgenossenschaften auf, die jedes Jahr immerhin um die 1.000 Verletzte durch Jagdunfälle zählen. Betroffen von den „Unfällen“ sind immer wieder auch unbeteiligte Menschen wie Spaziergänger, Jogger, Fahrradfahrer oder Landwirte auf dem Feld, die von Jägerkugeln getroffen und verletzt werden.


Hunderte Menschen starben in den letzten Jahren durch Jäger und Jägerwaffen

Die Initiative zur Abschaffung der Jagd dokumentiert seit 2002 – also inzwischen seit zehn Jahren – Fälle von Toten und Verletzten durch Jäger und Jägerwaffen.
Diese Dokumentation über Jagdunfälle und Straftaten mit Jägerwaffen ist allgemein zugänglich im Internet einzusehen. Jeder kann dort selbst die Zahl der Toten und Verletzten nachzählen. Die Dokumentation wurde aufgrund von Presseberichten erstellt. Die Aufstellung erhebt daher keinen Anspruch auf Vollständigkeit und ist vermutlich nur die Spitze des Eisbergs

http://www.abschaffung-der-jagd.de/opfer/menschenalsjaegeropfer/index.html

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12.12.2012 09:40 Uhr
heletz
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Es ist sehr leicht, sich schon im Vorhinein viele Seiten im Netz zu reservieren bzw. viele zu eröffnen.

Die Sekte Universelles Leben (um nur ein Beispiel von vielen zu nennen) betreibt eine ganze Reihe von Seiten, auf denen bewußt falsche Zahlen zur Jagd veröffentlicht werden.

Die Seriosität dieser Seiten ist für den Leser gar nicht gleich nachprüfbar.

Wer daher die korrekten Zahlen wissen will, der schreibt  die  Bundesgemeinschaft der Landwirtschaftlichen Berufsgenossenschaften an und erfährt die korrekten Zahlen.

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Jagdunfall | Dietenhofen | Cham | Rimpar

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