Samstag, 20. Dezember 2014

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Der Fall Gustl Mollath
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18.11.2012 10:08 Uhr
Dando
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Wie kann man nur so eine Ministerin noch unterstützen

Das was gegen Mollath gedreht wurde, ist nach meiner Überzeugung ein von Verschwörern aus Bank und Politik generalstabsmäßig durchgeführter Justizskandal in einer Dreistigkeit ohne Gleichen

Der Erstgutachter, ein Chefarzt Dr. Leipziger vom Bezirkskrankenhaus Bayreuth, (Editierung/Verstoß NUB 7.2/Unterstellung). Die Aufsichtsbehörde für das Bezirkskrankenhaus ist das bayerischen Innenministerium, das bekanntlich von Joachim Herrmann/CSU besetzt ist und zum Zeitpunkt der Erstellung des Gutachtens von Günther Beckstein. Mollath schrieb übrigens auch Stoiber und Beckstein an, informierte diese über die Steuervergehen und Schwarzgeldschiebereien, erhielt aber erwartungsgemäß keine Antwort.

Staatsanwaltschaft und Gerichte, die auf diesem Gutachten des Dr. Leipziger aufgebaut haben, sind vom Justizministerium abhängig, seit 2003 besetzt von Beate Merk.

Auszug aus der Frankenpost: " Mollath - ein gefährlicher Geisteskranker? Der Bonner Psychiatrie-Professor Klemens Dieckhöfer bezweifelt das. Er nennt das Bayreuther Gutachten "unwissenschaftlich"; es sei "in der diagnostischen Zuordnung ein Falsch- beziehungsweise Gefälligkeitsgutachten". Und eine zweite Expertise aus Ulm "verbiegt wissenschaftlich fundiertes Denken"."

Es brauchte nur noch den Anstoss, um den unliebsamen Kritiker Mollath - er warf betuchten Nürnbergern Steuerhinterziehung und Schwargeldtransfers in die Schweiz - per Verschwörung in die Psychatrie bringen zu können und dort (Editierung/Verstoß NUB 7.2/Unterstellung) halten zu können. Und das war die Anzeige seiner Frau, die selbst in die Schwarzgeldschiebereien verwickelt war und bei der 2 Tage vor Verhandlung ein Briefchen von einem Arzt einging, mit der Empfehlung, ihren Mann doch auf seinen Geisteszustand untersuchen zu lassen.

Der Richter untersagte Mollath mehrmals über die Schwarzgeldschieberei zu sprechen und leite so die Verhandlung in Richtung Absurdistan. Das Gutachten des feinen Dr. Leipziger tat ein Übriges, zum wurde Mollath die Verteidigung durch das unter Verschluss nehmen einer bankinternen Untersuchung, die alle nachprüfbaren Behauptungen Mollath als zutreffend bezeichnete die Verteidigung abgeschnitten und Mollath kam in die Klappsmühle, derzeit sogar in Bayreuth.


Und jetzt behauptet diese Beate Merk, der das schlechte Gewissen in einem SWR-Interview anzusehen war, die sich nur vor dem Antworten wand und bei 13:30 vor der letzen Frage gar die Flucht ergriff "soweit die von Mollath angezeigten Vergehen noch verfolgbar waren, hätten sich die Vorwürfe gerade nicht bestätigt". (Editierung/Verstoß NUB 7.2/Unterstellung). Merks Behauptung ist durch nichts belegt und sie, die derart unglaubwürdig erscheint, würde doch sicherlich zu gerne etwas von Staatsanwaltschaft oder Steuerbehörden vorlegen, was ihre Aussage stützt - tut sie aber nicht. Und selbst wenn sie etwas hätte, dann ist immer noch klar, dass Mollath zu unrecht wegen einer angeblichen Wahnvorstellung "Schwarzgeldschieberei" in der Anstalt weggesperrt ist. (Editierung/Verstoß NUB 7.2/Unterstellung)

(Editierung/Verstoß NUB 7.2/Diffamierung)

Eine die Verschwörer sicherlich störende website Mollaths konnte man ganz offensichtlich nicht verbieten.

Zuletzt geändert von Moderator, am 18.11.2012 um 11:31 Uhr
18.11.2012 10:08 Uhr
Redaktion
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Beate Merk unter Druck, Rückhalt in der Kreis-CSU
Justizministerin aus Neu-Ulm steht in München im Kreuzfeuer, doch in der Heimat ist ein möglicher Rücktritt kein Thema
Beate Merk unter Druck, Rückhalt in der Kreis-CSU

________
www.augsburger-allgemeine.de - Alles was uns bewegt

18.11.2012 10:24 Uhr
Gast_326375014
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Beiträge: 7296

 

Zitat von Dando

Eine die Verschwörer sicherlich störende website Mollaths konnte man ganz offensichtlich nicht verbieten.

Wenn man sich die Webseite durchliest hat der Gutachter von 2011 vollkommen recht.

Zitat aus dem LInk von Beitrag # 71

Zitat aus dem Link:

Ein anderer Gutachter sei 2011 zum Ergebnis gekommen, Mollaths Gedanken "kreisten um einen fernen Punkt von Unrecht, das sich in der Welt ereigne und der den Kristallisationspunkt der wahnhaften Störung" darstelle. Therapeutische Ziele seien nicht erreicht, urteilt das Gericht, Mollath müsse weiter untergebracht werden.

Zwei Monate danach, im August 2011, bestätigt das Oberlandesgericht (OLG) Bamberg die Entscheidung, dieser Beschluss umfasst fünf Seiten. Es verweist auf die "überzeugende" Stellungnahme des Bezirkskrankenhaus in Bayreuth. Dort heiße es, Mollath sei unverändert der Überzeugung, er solle aus dem Weg geräumt werden, weil er "Schwarzgeldverschiebungen, in die seine damalige Ehefrau verwickelt gewesen sei, aufdecken wolle".

 

18.11.2012 10:50 Uhr
Dando
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@Tom Tinte

 

Zitat von TomTinte

 

Wenn man sich die Webseite durchliest hat der Gutachter von 2011 vollkommen recht.

Zitat aus dem LInk von Beitrag # 71

Zitat aus dem Link:

Ein anderer Gutachter sei 2011 zum Ergebnis gekommen, Mollaths Gedanken "kreisten um einen fernen Punkt von Unrecht, das sich in der Welt ereigne und der den Kristallisationspunkt der wahnhaften Störung" darstelle. Therapeutische Ziele seien nicht erreicht, urteilt das Gericht, Mollath müsse weiter untergebracht werden.

Zwei Monate danach, im August 2011, bestätigt das Oberlandesgericht (OLG) Bamberg die Entscheidung, dieser Beschluss umfasst fünf Seiten. Es verweist auf die "überzeugende" Stellungnahme des Bezirkskrankenhaus in Bayreuth. Dort heiße es, Mollath sei unverändert der Überzeugung, er solle aus dem Weg geräumt werden, weil er "Schwarzgeldverschiebungen, in die seine damalige Ehefrau verwickelt gewesen sei, aufdecken wolle".

 

Sie haben die website aber ganz schnell durchgelesen, so in 5 Minuten. Man braucht dazu aber sicherlich eine Stunde, um sich alles durchzulesen und die videos, in denen der Fall vorgestellt wird, sind ja auch nicht gerade kurz. Bitte melden Sie sich wieder, wenn Sie sich die website wirklich durchgelesen haben.

Und dass ein zweiter Gutachter, aufbauend auf dem Erstgutachten, das schin als Gefälligkeits-Gutachten einklassiert wurde, nochmals zu dem für die Verschwörer gewünschten Ergebnis kommt, ist kein Wunder. Der bankinterne Bericht besagt "alle nachprüfbaren Behauptungen von Mollath haben sich als zutreffend herausgestellt" und da können tausende Psychiater bzw. Gefälligkeits-Gutachter behaupten, Mollaths Gedanken "kreisten um einen fernen Punkt von Unrecht, das sich in der Welt ereigne und der den Kristallisationspunkt der wahnhaften Störung" darstelle.


Es ist ganz einfach: Um den unliebsamen Mollath so unglaubwürdig wie nur irgendmöglich zu machen, haben die Verschwörer die zu vertuschende Wahrheit, per Psychiater bzw. Gefälligkeits-Gutachter, als Wahn untergeschoben und ihn weggesperrt. Um ihn in der geschlossenen Anstalt zu halten, hat man Mollath dann ein ums andere Mal, den Wahn von Neuem untergeschoben, obwohl er völlig normal ist. Jetzt wo die Wahrheit per bankinternem Bericht doch ans tageslicht gekommen ist, wird mit aus der Luft gegriffenen Scheinargiumenten herumlamentiert, um Mollath dennoch in der Psychatrie zu halten und so der Öffentlichkeit noch eine Restmöglichkeit zu suggerieren, es wäre hier keine Verschwörung gegen Mollath im Gange und es gäbe keinen Bankskandal, der mit einem Justizskandal vertuscht werden sollte.

Also lieber Tom Tinte, zuerst die website von Mollath durchlesen und erst dann ein Urteil bilden.

18.11.2012 11:04 Uhr
Gast_326375014
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Beiträge: 7296

 

Zitat von Dando
@Tom Tinte

 

Sie haben die website aber ganz schnell durchgelesen, so in 5 Minuten.

Nono

Ich kannte die Webseite schon vor.  Sie sollten sich meine Signatur durchlesen.

Ich stelle fest, dass es bis zum heutigen Zeitpunkt keine Beweise für die Theorien gibt. Nicht einmal die SZ hat welche. Sie hätten sonst schon längst veröffentlicht.

Auch hätte man die Beweise medienwirksam der Staatsanwaltschaft übergeben.

Übrigens gibt es zwei rechtsstaatliche Prinzipien des Zusammenlebens in einer freiheit-demokratischen Grundordnung

hier

und

hier

18.11.2012 12:27 Uhr
Alois
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Zitat von Dando
Auszug aus der Frankenpost: " Mollath - ein gefährlicher Geisteskranker? Der Bonner Psychiatrie-Professor Klemens Dieckhöfer bezweifelt das.

Wer könnte es aber dem Mann verdenken, wenn er aufgrund der ihm widerfahrenen Behandlung ausrasten würde und deswegen von ihm eine Gefahr für seine Peiniger ausginge.

Als ich vor kurzem den Film Junta sah, war ich heilfroh in einem rechtsstaatlichen Land zu leben.
Aber kann man sich bei uns wirklich noch in Sicherheit wähnen? Oder wird hierzulande nur subtiler vorgegangen?
Wenn man diese Mollath-Geschichte liest, stellen sich einem solche Fragen!

18.11.2012 14:52 Uhr
forest
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Zitat von Alois   Oder wird hierzulande nur subtiler vorgegangen?

Ja. Die Methode heißt, so subtil und dreist , wie es nur geht. Weil keiner glauben kann, daß man so subtil und dreist sein kann.

Wie wär’s, TomTinte, den Fall auf sein Skelett zu reduzieren, alles weg zu lassen, was der subjektiven Einschätzung gefällt oder gefallen könnte, und nur die einzigen zwei Bäume zu sehen, die hier in der Landschaft stehen und mit viel juristischem Brimborium als Wald hingestellt werden?

Der eine Baum heißt Steuerhinterziehung, der andere Strafvereitelung.

Das ist unbestreitbar. Um das zu verdecken, wird allerlei dornenreiches, schwer durchdringliches Gestrüpp drumherumgepflanzt und fleißig am Wuchern gehalten. Man könnte und sollte sich wohl auch in Fragen der Psychologie verheddern, den einen Sachverständigen gegen den anderen ausspielen, Mollath und seine Ex-Frau nach allen Regeln der Kunst würdigen, sie in ihrem Bekanntenkreis und Geschäftsgebaren spiegeln - man verliefe sich in einem Wald, der nur aus zwei Bäumen besteht und merkte nicht, daß man sich nur hoffnungslos in verfilztem Unterholz verheddert.

Das ist das System - landläufig trefflich als Filz bezeichnet.

Wenn schon nicht die HVB, die als Erste von der Steuerhinterziehung erfuhr und noch dazu nach eigener Prüfung bestätigte, den Sachverhalt zur Anzeige brachte, sei es bei der Staatsanwaltschaft oder bei der Finanzbehörde, dann hätte es im Zuge der Gerichtsverfahren Mollaths spätestens die Richterschaft tun müssen. MÜSSEN, und zwar ohne Ansehen jeglicher Person, vollkommen trocken und steril.

Die Frage aller Fragen: Warum tat sie das nicht?

Wenn jetzt die Justizministerium daherkommt und den Psychogaul reitet - schön brav und stur wieder in das Gestrüpp hinein - kann das nur sein, von dieser Frage abzulenken. Jäm-mer-lich. Und keiner merkt’s, ha? Für wie blöd usw.  ..?

 

Zuletzt geändert von forest, am 18.11.2012 um 14:58 Uhr
18.11.2012 15:27 Uhr
Alois
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Zitat von forest

 

Ja. Die Methode heißt, so subtil und dreist , wie es nur geht. Weil keiner glauben kann, daß man so subtil und dreist sein kann.

Wie wär’s, TomTinte, den Fall auf sein Skelett zu reduzieren, alles weg zu lassen, was der subjektiven Einschätzung gefällt oder gefallen könnte, und nur die einzigen zwei Bäume zu sehen, die hier in der Landschaft stehen und mit viel juristischem Brimborium als Wald hingestellt werden?

Der eine Baum heißt Steuerhinterziehung, der andere Strafvereitelung.

Das ist unbestreitbar. Um das zu verdecken, wird allerlei dornenreiches, schwer durchdringliches Gestrüpp drumherumgepflanzt und fleißig am Wuchern gehalten. Man könnte und sollte sich wohl auch in Fragen der Psychologie verheddern, den einen Sachverständigen gegen den anderen ausspielen, Mollath und seine Ex-Frau nach allen Regeln der Kunst würdigen, sie in ihrem Bekanntenkreis und Geschäftsgebaren spiegeln - man verliefe sich in einem Wald, der nur aus zwei Bäumen besteht und merkte nicht, daß man sich nur hoffnungslos in verfilztem Unterholz verheddert.

Das ist das System - landläufig trefflich als Filz bezeichnet.

Wenn schon nicht die HVB, die als Erste von der Steuerhinterziehung erfuhr und noch dazu nach eigener Prüfung bestätigte, den Sachverhalt zur Anzeige brachte, sei es bei der Staatsanwaltschaft oder bei der Finanzbehörde, dann hätte es im Zuge der Gerichtsverfahren Mollaths spätestens die Richterschaft tun müssen. MÜSSEN, und zwar ohne Ansehen jeglicher Person, vollkommen trocken und steril.

Die Frage aller Fragen: Warum tat sie das nicht?

Wenn jetzt die Justizministerium daherkommt und den Psychogaul reitet - schön brav und stur wieder in das Gestrüpp hinein - kann das nur sein, von dieser Frage abzulenken. Jäm-mer-lich. Und keiner merkt’s, ha? Für wie blöd usw.  ..?

 

Gut formuliert.

Früher wurde von den Machthabern irgendeine Religion instrumentalsiert, um Schandtaten zu rechtfertigen und um Mißstände zu vertuschen. Heute wird wohl die Psychologie dafür benutzt. Da es sich bei der Psychologie in weiten Bereichen um eine ebenso windelweiche Disziplin handelt, eignet sie sich für den Zweck der Täuschung wohl genauso gut und ist zudem zeitgemäßer.

18.11.2012 15:57 Uhr
oneofnine
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Wer ist gefährlich, ein unbeholfener Gerechtigkeitsfanatiker oder eine hormonell gesteuerte Jusitzministerin?

In
http://www.beate-merk.de/uploads/media/281_Mollath.pdf
schreibt die Justizministerin:
"Zum anderen ging es um die Behauptung, Herr Mollath sei deswegen untergebracht, weil er wirre Anzeigen erstattet habe. Dazu sage ich ganz klar: Herr Mollath wuder nicht deswegen untergebracht, sondern wegen seiner Gefährlichkeit."
Das zeigt, was im Kopf der Ministerin vorgeht. Sie schreibt nicht "... deswegen untergebracht, sondern weil ein Gericht seine Gefährlichkeit feststellte." Sie indentifiziert sich in personam völlig mit dem fragwürdigen juristischen Sachstand - offensichtlich, ohne den wirklich zu kennen - und läßt den Abstand, den ihr Amt in der Causa erfordert, vermissen.

In
http://www.beate-merk.de/uploads/media/279_Mollath.pdf
schreibt die Justizministerin:
"Dass die Opposition erneut einen früheren Richter, der für die Republikaner in den Nürnberger Stadtrat gewählt wurde, als Kronzeugen präsentiert, ist für mich nicht nachvollziehbar."
Ein Sinnzusammenhang zu den Vorwürfen an die Jusitz läßt sich hier nur insoweit erkennen, als daß sich die Ministerin politisch angegriffen sieht. Das ist ihr Fokus in der Sache, die aufgeworfenen Rechtsfragen treten völlig in den Hintergrund.

In
http://www.youtube.com/watch?v=336jV80NZyk
ist zu sehen, wie die Ministerin hilflos ein Interview abbrechen muß:
Sie hat sich, weil unzureichend informiert gewesen, in Widersprüche verstrickt. Verbaler und nonverbaler Ausdruck zeigen jedem Betrachter, daß es der Ministerin nicht um den Fall Mollath, sondern um sich selbst geht. Zu rationaler Aktion nicht mehr fähig, reagiert sie hormongesteuert.

Die Ministerin verhält sich enervierend inkompetent, was im Widerspruch zu ihrer fachlichen Kompetenz steht. Die Störfaktoren in der Causa erweitern sich dadurch weit nach außerhalb der Sachebene, was in der Person der Ministerin begründet ist.

Für Mollath einerseits und das Vertrauen in die Bayerische Jusitz andereseits ist das nicht zielführend.

Die entstandene mediale Situation wird nur dann nicht alterieren, wenn sich die Ministerin unverzüglich auf die Sachebene zurückbewegt.
Ist sie dazu nicht bereit oder gar fähig, sollte sie Platz machen für jemanden, der das kann.

18.11.2012 16:19 Uhr
Remarc
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Beiträge: 5749

 

Zitat von Alois

Gut formuliert.

Früher wurde von den Machthabern irgendeine Religion instrumentalsiert, um Schandtaten zu rechtfertigen und um Mißstände zu vertuschen. Heute wird wohl die Psychologie dafür benutzt. Da es sich bei der Psychologie in weiten Bereichen um eine ebenso windelweiche Disziplin handelt, eignet sie sich für den Zweck der Täuschung wohl genauso gut und ist zudem zeitgemäßer.

Psychologie ist das Herumlümmeln auf der Couch, Psychatrie ist, wenn es dem Patienten und/oder seiner Umwelt zu bunt wird. Eine psychiatrische Klinik dient der Erholung, manchmal sogar der Heilung, alles andere ist forensische Psychatrie.

18.11.2012 16:34 Uhr
Gast_326375014
gelöscht
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Danke für die Links

Daumen rauf

Zitat aus dem Link: Um ein
Ermittlungsverfahren einzuleiten, braucht eine Staatsanwaltschaft konkrete
Tatsachen, die einen so genannten Anfangsverdacht für eine Straftat begründen.
Diese hat die Staatsanwaltschaft den Unterlagen von Herrn Mollath nicht
entnehmen können. Deshalb durfte sie nicht ermitteln

und

ZItat:

Anlass für die Unterbringung war in erster Linie eine gefährliche Körperverletzung
gegen seine damalige Ehefrau, in zweiter Linie waren es Sachbeschädigungen
in 9 Fällen sowie eine 1 ½ stündige Freiheitsberaubung seiner
Ehefrau... Außerdem war das Verfahren gegen Herrn Mollath wegen Körperverletzung
bereits eingeleitet lange bevor er die Anzeige erstattete

So einfach ist die Wahrheit im einem Rechtsstaat.

Zitat von oneofnine

Wer ist gefährlich, ein unbeholfener Gerechtigkeitsfanatiker oder eine hormonell gesteuerte Jusitzministerin?

In
http://www.beate-merk.de/uploads/media/281_Mollath.pdf
schreibt die Justizministerin:

18.11.2012 16:54 Uhr
Alois
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Zitat von TomTinte
Anlass für die Unterbringung war in erster Linie eine gefährliche Körperverletzung

gegen seine damalige Ehefrau, in zweiter Linie waren es Sachbeschädigungen
in 9 Fällen sowie eine 1 ½ stündige Freiheitsberaubung seiner
Ehefrau... Außerdem war das Verfahren gegen Herrn Mollath wegen Körperverletzung
bereits eingeleitet lange bevor er die Anzeige erstattete

So einfach ist die Wahrheit im einem Rechtsstaat.

So einfach also? Hat Herr Mollath etwa 9 Teller zerdeppert?

Geht es also etwas genauer, um den Fall besser einschätzen zu können?

18.11.2012 16:55 Uhr
forest
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Beiträge: 6891

 

Zitat von TomTinte
Danke für die Links

Zitat aus dem Link: Um ein
Ermittlungsverfahren einzuleiten, braucht eine Staatsanwaltschaft konkrete
Tatsachen, die einen so genannten Anfangsverdacht für eine Straftat begründen.
Diese hat die Staatsanwaltschaft den Unterlagen von Herrn Mollath nicht
entnehmen können. Deshalb durfte sie nicht ermitteln

Mollath hat dem Gericht Steuerhinterzieher namentlich, mit Adresse und den Buchungsdaten genannt. 

Bittschön, mehr geht nicht.

18.11.2012 17:14 Uhr
Gast_326375014
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Beiträge: 7296

 

Zitat von Alois

 

So einfach also? Hat Herr Mollath etwa 9 Teller zerdeppert?

Geht es also etwas genauer, um den Fall besser einschätzen zu können?

Ich habe die Ministerin zitiert. Zwinkernd

Wenn Sie mehr erfahren wollen, können Sie sich die entsprechende(n) Gerichtsurteile selbst heraus suchen. Vielleicht fragen Sie die SZ. Die hat ja großes Interesse an diesem Fall.

18.11.2012 17:20 Uhr
Gast_326375014
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Beiträge: 7296

 Die Nennung der Verdächtigen sind keine konkreten Tatsachen für einen begründeten Anfangsverdacht.

Ohne diesen begründeten Anfangsverdacht hätten die Anwälte der Bank sich erfolgreich gegen Ermittlungen gewehrt.

Sie können nicht als Staatsanwalt in eine Bank gehen und die Unterlagen beschlagnahmen nur weil Herr M. Namen genannt hat.

Davon abgesehen gibt es keinerlei Beweise das Frau Merk in die Entscheidungen eingegriffen hat.

und

warten wir ab was das Bundesverfassungsgericht zu diesem Fall sagt. Ich hoffe, dass die SZ auch darüber berichtet, wenn die Klage abgewiesen wird. Einmal sehen wie ernst es die SZ mit der vollständigen Berichterstattung nimmt.

 

Zitat von forest

 

Mollath hat dem Gericht Steuerhinterzieher namentlich, mit Adresse und den Buchungsdaten genannt. 

Bittschön, mehr geht nicht.

 

Zuletzt geändert von Gast_326375014, am 18.11.2012 um 17:42 Uhr
Schlagworte

Gustl Mollath | Beate Merk


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