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#106 (permalink) | |
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Wer nicht hören will, muss gutachten? Drollig auch das Nicht-Strafmaß, als normaler Wüterich hätte Mollath vielleicht 2 Jahre auf Bewährung bekommen, keine Sicherungsverwahrung bis auf Weiteres. 7 Jahre Psychatrie sind eine unendlich lange Zeit, selbst freiwillige "Insider" kriegen nach 2 Monaten den Koller, nach dem obligatorischen Dreivierteljahr geht man gerne. Und je länger man hinter Gummigardinen sitzt, desto schwieriger wird natürlich die Wiedereingliederung, von der Existenz in der Aussenwelt ist ja wahrscheinlich nicht mehr viel über. Und wer hat den Zwangsaufenthalt bezahlt? Ballerburg ist ja nicht gerade billig, all inclusive Fachpersonal könnte man auch fünfsternig logieren. Wenn Mollath vollständig rehablitiert wird, muss der Freistaat zwei Sparschweine knacken, neben dem Patienten wider Willen selbst hat auch seine Krankenversicherung Anspruch auf Entschädigung. Aber was soll's, sind ja letzten Endes nur Steuergelder. Würde man weiter denken und die HVB zur Kasse beten, wären es Bankgebühren, die Zeche zahlt also immer der Bürger. |
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#107 (permalink) | |
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Nö, es wurden Namen und konkrete Summen genannt. Dies ist ein begründeter Anfangsverdacht. Wieso der Staatsanwalt nicht reagiert hat, muss geklärt werden. Das nennt man Strafvereitelung im Amt. |
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#108 (permalink) | |
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Hier ist nachzulesen, was Strafvereitelung im Amt ist. Zitat: Der Versuch ist strafbar. Gibt es schon eine Anzeige wegen Strafverteitelung im Amt? Komisch bisher ist noch keine Anzeige (Ausnahme des Herrn M.) bekannt.
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#109 (permalink) | |
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Sie glauben also den Gerichtsurteilen und den Aussagen der Ministerin die Wahrheit in diesem Fall entnehmen zu können? Mir scheint, Sie haben nicht verstanden, worin das Problem zu sehen ist. Oder wollen Sie es nicht sehen, da nicht sein kann, was nicht sein darf? |
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#110 (permalink) | |
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Nochmal das Video für Widerspenstige des geschriebenen Wortes. Die Moderatorin zitiert aus dem internen Prüfbericht der HVB: "Herr Mollath hat Insiderwissen. Alle nachprüfbaren Behauptungen haben sich als zutreffend herausgestellt." Merk: "Soweit sie verfolgbar waren, haben sie sich nicht als zutreffend herausgestellt." Hm. Soll ich's Ihnen ausdeutschen, TomTinte? |
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Zuletzt geändert von forest, am 18.11.2012 um 18:28 Uhr
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#111 (permalink) | |
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Fakt ist das es keinerlei Beweise gibt, die die Gutachten und Gerichtsurteile und Aussagen der Ministerin widerlegen. Wenn Sie welche haben, übergeben sie diese der SZ. Die macht eine Story daraus. und warten wir ab was das Bundesverfassungsgericht zu diesem Fall sagt. Ich hoffe, dass die SZ auch darüber berichtet, wenn die Klage abgewiesen wird. Einmal sehen wie ernst es die SZ mit der vollständigen Berichterstattung nimmt.
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#112 (permalink) | |
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Was schon einem Laien förmlich in's Gesicht springt, nun auch ein Profi. " Falsche Daten, einseitige Beweise und fehlende Objektivität: |
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#113 (permalink) | |
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Auszug aus der SZ: Mollath habe Angaben über Namen, Beträge und Schweizer Konten gemacht. "Viel konkreter" hätten diese kaum sein können, stellt Müller fest. Juristisch habe Mollaths Anzeige zumindest den Anfangsverdacht der Steuerhinterziehung und Beihilfe dazu begründet. Gegen die Staatsanwältin, die ein Strafverfahren gar nicht erst eingeleitet habe, liege nach Auffassung des Hochschullehrers deshalb der Anfangsverdacht der Strafvereitelung im Amt vor. |
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#114 (permalink) | |
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"Fakt ist das es keinerlei Beweise gibt, die die Gutachten und Gerichtsurteile und Aussagen der Ministerin widerlegen." So ähnlich dürften die Verschwörer auch gedacht haben, noch bevor sie Gefälligkeits-Gutachten und darauf aufbauendes Gefälligkeitsurteil anfertigten. Und wenn doch etwas auffliegt, dann wird schon die Ministerin die Öffentlichkeit ausreichend darüber hinwegtäuschen. Die hat sich aber im SWR-Interview um richtige Antworten nur herumgewunden und ist dann sogar vor der letzten Frage davongelaufen. |
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#115 (permalink) | |
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Nicht nur Müller, sondern auch der hohe Steuerbeamte a. D. Wilhelm Schlötterer und eine weiterer hessischer Steuerfahnder haben festgestellt dass Mollaths Angaben viel konkreter kaum sein konnten. Die Staatsanwaltschaft wollte aber, obwohl juristisch der Anfangsverdacht der Steuerhinterziehung begründet war, keinen Anfangsverdacht sehen, um gegen die betuchten, CSU-nahen Steuerhinterzieher nicht ermitteln zu müssen. Ausserdem wollte man das Problem anders lösen und zwar so, dass man Mollath zwecks maximaler Unglaubwürdigmachung und gleichzeitiger Vertuschungsabsicht, die von ihm angezeigte "Schwarzgeldverschiebung und Steuerhinterziehung" als Wahnvorstellung unterschiebt und ihn für ewig in der Psychatrie wegsperrt. Nur leider ist nun der für die Verschwörer so störende bankinterne Untersuchungsbericht nach Jahren der Unterverschlußhaltung aufgetaucht, der die Mollath per Gefälligkeits-Gutachten untergeschobene Wahnvorstellung "Schwarzgeldverschiebung und Steuerhinterziehung" klar und eindeutig als Wahrheit kennzeichnet. Seither übt sich die Justizministerin Beate Merk in der Vorenthaltung - von 2011 bis vor ca. einer Woche - und zuletzt in der massiven Verfälschung der Ergebnisse des Untersuchungsberichtes. Merks "soweit Straftaten noch nicht verjährt sind, haben sich die Vorwürfe Mollaths gerade nicht bestätigt", mit dem sie über "alle nachprüfbaren Behauptungen Mollaths haben sich als zutreffend herausgestellt" hinwegtäuschen wollte, ist eine Falschbehauptung. Inzwischen haben die Finanzbehörden längst auch einen noch nicht verjährten Fall gefunden, bei dem Mollaths Angaben sich als zuteffend erwiesen haben. Der Wahrheitsgehalt von Merks Aussage beträgt also 0 % und der Täuschungsanteil 100 %. |
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#116 (permalink) | |
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Nei-hein! "Soweit sie verfolgbar waren, haben sie sich nicht als zutreffend herausgestellt." ist eine verklauslierte Meinung, keine Aussage über einen korrekten Ablauf. Sie bezieht sich auch nicht auf einen konkreten Zeitpunkt, im Prinzip hätte sie auch "Wo kein Kläger, da kein Richter!" sagen können. Nur dumm, dass das Paragraphenkonstrukt so schlampig gezimmert wurde, Hochmut kommt vor dem Fall.
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#117 (permalink) | |
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Beate Merk hat für ihre Behauptung "Soweit sie verfolgbar waren, haben sie sich nicht als zutreffend herausgestellt." keinerlei Quelle angegeben. Sie würde dies sicher nur zu gerne tun, um Mollaths Angaben zu Schwarzgelbschiebereien und Steuerhinterziehung wenigsten ein bißchen zu schwächen. Sie kann aber nicht und ausserdem haben die Finanzbehörden längst auch einen noch nicht verjährten Fall gefunden, bei dem Mollaths Angaben sich als zuteffend erwiesen haben. |
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#118 (permalink) | |
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Der politische Gefangene Gustl Mollath
Nach meiner Überzeugung wurde der unliebsame Kritiker Mollath von mächtigen Verschwörern in die Psychatrie verschafft, um ihn und seine Anschuldigungen "Schwarzgeldverschiebung und Steuerhinterziehung durch betuchte Nürnberger" maximal unglaubwürdig zu machen. Und jetzt soll Mollath ganz offensichtlich unter allen Umständen weiter in der geschlossenen Anstalt gehalten werden, gewissermaßen als Beweismittel, dass der Bankenskandal, die Schonung von betuchten Steuersündern durch die Staatsanwaltschaft auf Anordung aus der Politik und der verschwörerische Justizskandal gegen ihn nicht gewesen ist, sondern dass alles so aussieht, alles wäre rechtmäßig abgelaufen. Am liebsten würden Beate Merk & Co den Kritiker Mollath der Öffentlichkeit wohl im Käfig mit der Aufschrift "Gefahr für die Allgemeinheit" präsentieren und möglichst viele Gutachter dazu "Jawohl Frau Merk, er ist ja so gefährlich wahnsinnig" nicken lassen. |
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#119 (permalink) | |
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Sinnlos. Konservative Parteisoldaten sterben neher, als sich von der Unrichtigkeit ihrer Positionen, und der Charakterlosigkeit und kriminellen Energie ihrer Vorgesetzten überzeugen zu lassen. Tradition (kämpfen bis zum letzten Mann, Führerbefehl) eben. |
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#120 (permalink) | |
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Für Frau Merk wird die Luft dünn. Sollte Seehofer zur Auffassung gelangen, dass die Ministerin zur Belastung im anstehenden Wahlkampf werden könnte, ist sie schneller weg, als sie schauen kann. |
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