Sonntag, 26. Oktober 2014

Registrieren | Neueste Einträge | Aktuellste Themen | Forum | Benutzerliste | Suche | Regeln | Hilfe

Der Fall Gustl Mollath
sort Ersten ungelesenen Beitrag anzeigen Thema durchsuchen
19.11.2012 08:38 Uhr
heletz
Äußerst erfahrenes Mitglied


ist gerade online
Registriert seit: 20.11.07
Beiträge: 18645

Strafrechtler: Gravierende Verfahrensfehler.

________
Ein Hinweis: Gott sei Dank muß man nur in Schulen und Behörden die neue Rechtschreibung verwenden.

19.11.2012 08:42 Uhr
Dando
Aktives Mitglied


ist gerade online
Registriert seit: 18.11.12
Beiträge: 70

 

Zitat von bbuchsky

 

Sinnlos. Konservative Parteisoldaten sterben neher, als sich von der Unrichtigkeit ihrer Positionen, und der Charakterlosigkeit und kriminellen Energie ihrer Vorgesetzten überzeugen zu lassen. Tradition (kämpfen bis zum letzten Mann, Führerbefehl) eben.

Es ist die strikteste Einhaltung der CSU-Fehlerverneinungs-Grundregeln "auf keinen Fall einen Fehler zugeben" und "jeder deckt jeden", die CSUler so uneinsichtig und nicht lernfähig machen, wobei die zweite Regel die Anwendung der ersten Regel erleichtert. Es ist sogar zu befürchten, dass CSUler davor Angst haben, beim Zugeben eines Fehlers ein Leben lang daran zu leiden.


Und diese CSU-Fehlerverneinungs-Grundregeln sind es auch, die jeden kritischen Aussenstehenden in die Gefahr bringen, beim Anprangern von CSU-Machenschaften bis in die Psychatrie gebracht zu werden.

19.11.2012 09:23 Uhr
Dando
Aktives Mitglied


ist gerade online
Registriert seit: 18.11.12
Beiträge: 70

 

Zitat von bbuchsky

 

Sinnlos. Konservative Parteisoldaten sterben neher, als sich von der Unrichtigkeit ihrer Positionen, und der Charakterlosigkeit und kriminellen Energie ihrer Vorgesetzten überzeugen zu lassen. Tradition (kämpfen bis zum letzten Mann, Führerbefehl) eben.

Im SWR-Interview flüchtete Merk vor der letzten Frage und meinte auf die Frage, ob sie noch eine letzte Frage beantworten würde "Nein, ich bin jetzt mit meinen Dingen (Lügenlatein) am Ende". Zuvor wand sie sich um Antworten und insbesondere die Wahrheit zu bohrenden Fragen herum und machte dabei eine denkbar schlechte Figur. Um ihr Belügen des Landtages zu kaschieren, behauptete sie am nächsten Tag gegenüber dem SWR, den internen Revisionsbericht der Bank nicht gekannt zu haben, als sie dem Rechtsausschuß des Landtags berichtete, obwohl sie dabei detailiert daraus berichtet hat.


Und so eine verlogene Justizministerin wie Merk bezeichnet dann einen völlig normalen Bürger als Gefahr für die Allgemeinheit, um ihn in der Psychatrie zu halten, quasi als "Beweismittel" zur Täuschung der Öffentlichkeit, dass die von ihm behaupteten und inzwischen sich als Wahrheit erwiesenen Schwarzgeldschiebereien und Steuerhinterziehungen nicht gewesen sind. Sie wurde inzwischen von mehreren Leuten vor laufender Kamera der Lüge bezichtigt, hat aber gegen keinen einzigen auch nur den Ansatz einer Widerrede unternommen. Lediglich zur Täuschung der Öffentlichkeit und zwecks Bewerfen des politischen Gegners, sprach sie davon, dass solche Behauptungen nahe an übler Nachrede und Verleumdung wären und "nahe an" bedeutet bei Merk "Lichtjahre entfernt von".

19.11.2012 09:27 Uhr
heletz
Äußerst erfahrenes Mitglied


ist gerade online
Registriert seit: 20.11.07
Beiträge: 18645

 

Zitat von Dando

 

... eine verlogene Justizministerin wie Merk bezeichnet dann einen völlig normalen Bürger als Gefahr für die Allgemeinheit, ...

Es scheint so, als ob von dieser Justizministerin die Gefahr ausgeht.

________
Ein Hinweis: Gott sei Dank muß man nur in Schulen und Behörden die neue Rechtschreibung verwenden.

19.11.2012 10:14 Uhr
forest
Äußerst erfahrenes Mitglied


ist gerade online
Registriert seit: 26.07.08
Beiträge: 6675

 

 

 

Zitat von forest

Nochmal das Video für Widerspenstige des geschriebenen Wortes.

"Herr Mollath hat Insiderwissen. Alle nachprüfbaren Behauptungen haben sich als zutreffend herausgestellt."

Merk: "Soweit sie verfolgbar waren, haben sie sich nicht als zutreffend herausgestellt."

Soll ich's Ihnen ausdeutschen, TomTinte?

Statt "ausdeutschen" eine Frage:

Wer hat auf wessen Geheiß wann und mit welcher Begründung darüber befunden, welche "Behauptungen" als "verfolgbar" anzusehen sind und welche "Behauptungen" als "nicht verfolgbar" anzusehen sind?

19.11.2012 14:47 Uhr
Alois
Sehr erfahrenes Mitglied


ist gerade online
Registriert seit: 13.02.08
Beiträge: 4729

 

Zitat von bbuchsky

Sinnlos. Konservative Parteisoldaten sterben neher, als sich von der Unrichtigkeit ihrer Positionen, und der Charakterlosigkeit und kriminellen Energie ihrer Vorgesetzten überzeugen zu lassen. Tradition (kämpfen bis zum letzten Mann, Führerbefehl) eben.

Besonders aufschlussreich ist das Verhalten von "Parteisoldatinnen" gegenüber ihren "Generälen". Man beobachte nur die Blicke von Merk und Haderthauer in nachfolgendem Video, als Seehofer wegen der Telefonaffäre Strepp ans Rednerpult des bayerischen Landtages tritt (nach rund einer Minute des Videos). Insbesondere Frau Merks Blicke sprechen Bände. Ein Fressen für jeden Psychologen. Ein paar Sekunden Mimik und Gestik verraten eben mehr als ellenlage Reden.

Medienmanipulation in Deutschland

http://www.youtube.com/watch?v=-hJErOpSvyg

 

Zuletzt geändert von Alois, am 19.11.2012 um 14:50 Uhr
19.11.2012 23:07 Uhr
Niel Püsch
Mitglied


ist gerade online
Registriert seit: 12.04.11
Beiträge: 7
Mollath/Merk: weiter so, Merk & Co.

Der Fall Mollath ist keine Einzelveranstaltung. Im Fall Petra Heller, Bamberg, -nur zum Beispiel- wurde analog und mit einer Plumpheit verfahren, die dem Fall Mollath in nichts nachsteht.

Auch in diesem Fall stellte sich Frau Merk reflexhaft vor die Justiz. In diesem Fall  quasi ein Vor-Freispruch der Ministerin für die "Rechtspflegegemeinde" .

Es war völlig klar, daß die Ministerin bis  zu den Wahlen gehalten werden muß.
Gegenteiliges würde den Eindruck erwecken, man selbst gäbe Fehler im Rechtssystem offen zu. Das geht ja nun wirklich nicht.

Also gilt der Wahl-Spruch: ist der Ruf erst ruiniert...

Hieraus folgt zwingend: Auch Herr Mollath ist zu halten. In seinem Fall dort, wo er ist. Bis wenigstens 4-5 Monate nach den Wahlen. Am besten, man könnte dieses "begründen".

Nun fügt es sich, daß dem damaligen  Richter , bezüglich seiner Reaktion auf die bisherigen Vorwürfe, von Seiten einiger Kommentatoren paranoide Tendenzen unterstellt wurden.

Ausgehend von der Prämisse, daß der Richter zum Verhandlungszeitpunkt  unvoreingenommenerweise keinerlei derartige Symptome aufweisen konnte, müßte dann logischerweise dem Verdacht nachgegangen werden, ob Herr Mollath nicht -etwa auf telepathischem Wege-  diesbezüglich ungut auf  die Rechtspflegegemeinde eingewirkt haben könnte. Hierzu wäre, ach,leider, leider,die weitere Beobachtung des Herrn Mollath zwingend erforderlich.

An päßlichen "Gutachtern" würde das vorbeschriebene Verfahren wohl nicht scheitern...

Ferner hätte dies den Vorteil, daß das bisherige Verfahrensniveau beibehalten werden könnte.

 

 

20.11.2012 11:18 Uhr
heletz
Äußerst erfahrenes Mitglied


ist gerade online
Registriert seit: 20.11.07
Beiträge: 18645
Zeugen mundtot machen

Wenn ein Zeuge sich von sich aus zu Wort meldet, ist das natürlich eine Frechheit und man muß ihn zahlen lassen.

________
Ein Hinweis: Gott sei Dank muß man nur in Schulen und Behörden die neue Rechtschreibung verwenden.

20.11.2012 15:32 Uhr
Dando
Aktives Mitglied


ist gerade online
Registriert seit: 18.11.12
Beiträge: 70
gustl-for-help.de/download/
 Zahnarzt Edward Braun nimmt Beate Merk auseinander 
und setzt nach:
gustl-for-help.de/download/2011-09-07-Braun-Brief-Merk-2.pdf
gustl-for-help.de/download/2011-10-06-Braun-Brief-Merk-3.pdf
gustl-for-help.de/download/2011-11-09-Braun-Brief-Merk-4.pdf
gustl-for-help.de/download/2011-11-23-Braun-Brief-Merk-5.pdf

Stoiber und Beckstein wussten Bescheid, blieben aber auf Tauchstation.

Mollaths Unterstützkreis schreibt Beate Merk

zu den weiteren downloads

Aufgefallen ist mir auch, dass der als Parteisoldat bezeichnete Tom Tinte auf Tauchstation gegangen ist, nachdem er hier mit der Nase auf das SWR-Interview der Beate Merk
Zuletzt geändert von Dando, am 20.11.2012 um 15:38 Uhr
20.11.2012 16:30 Uhr
heletz
Äußerst erfahrenes Mitglied


ist gerade online
Registriert seit: 20.11.07
Beiträge: 18645

 

Sehr interessant, das alles!

________
Ein Hinweis: Gott sei Dank muß man nur in Schulen und Behörden die neue Rechtschreibung verwenden.

20.11.2012 16:55 Uhr
Remarc
Äußerst erfahrenes Mitglied


ist gerade online
Registriert seit: 03.03.11
Beiträge: 5497

 

Zitat von leopold

Für Frau Merk wird die Luft dünn. Sollte Seehofer zur Auffassung gelangen, dass die Ministerin zur Belastung im anstehenden Wahlkampf werden könnte, ist sie schneller weg, als sie schauen kann.

Ganz so einfach wird die Entsorgung ggf. nicht werden, Merk ist ja nur die Spitze des Haufens:

Söder: "Jesusmariaundjosef, jetzt hat ja die halbe Partei Dreck am Stecken!"

Seehofer: "Damischer Bua, jetzt holst bei der Hypo aa Geld und kaufst aan grösseren Teppich!"

20.11.2012 17:20 Uhr
forest
Äußerst erfahrenes Mitglied


ist gerade online
Registriert seit: 26.07.08
Beiträge: 6675

Die Verfassungsbeschwerde von Mollath vom 11.01.2012 (pdf)

Seite 9 oben, Zitat:

Herr Rudolf Heindl hat in seiner eidesstattlichen Versicherung, die dem Gericht ebenfalls zum Anhörungstermin vorlag, darauf hingewiesen, er habe erfahren, dass die Strafanzeige des Herrn Mollath von der zuständigen Staatsanwaltschaft aufgrund einer Anordnung, die ihr aus der Politik zugegangen ist, nicht weiter verfolgt und der Name des entsprechenden Spitzenpolitikers in einem vorliegenden Schreiben genannt wurde.

20.11.2012 18:56 Uhr
leopold
Äußerst erfahrenes Mitglied


ist gerade online
Registriert seit: 02.02.08
Beiträge: 15821

 

Zitat von Dando
gustl-for-help.de/download/
   Zahnarzt Edward Braun nimmt Beate Merk auseinander 
und setzt nach:
gustl-for-help.de/download/2011-09-07-Braun-Brief-Merk-2.pdf
gustl-for-help.de/download/2011-10-06-Braun-Brief-Merk-3.pdf
gustl-for-help.de/download/2011-11-09-Braun-Brief-Merk-4.pdf
gustl-for-help.de/download/2011-11-23-Braun-Brief-Merk-5.pdf

Stoiber und Beckstein wussten Bescheid, blieben aber auf Tauchstation.

Mollaths Unterstützkreis schreibt Beate Merk

zu den weiteren downloads

Aufgefallen ist mir auch, dass der als Parteisoldat bezeichnete Tom Tinte auf Tauchstation gegangen ist, nachdem er hier mit der Nase auf das SWR-Interview der Beate Merk


Herr Braun sollte aufpassen, dass er nicht auch eingewiesen wird.

20.11.2012 19:42 Uhr
Dando
Aktives Mitglied


ist gerade online
Registriert seit: 18.11.12
Beiträge: 70
Der Druck steigt

Strafanzeigen gegen Merk & Co

 

20.11.2012 20:04 Uhr
geldim
Sehr erfahrenes Mitglied


ist gerade online
Registriert seit: 25.03.10
Beiträge: 1676

 

Zitat von leopold

 


Herr Braun sollte aufpassen, dass er nicht auch eingewiesen wird.

Herr Braun hat das Glück, nicht in Bayern ansässig zu sein.

Schlagworte

Gustl Mollath | Beate Merk


Auf einen Beitrag antworten

 
Um antworten zu können, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich.

Alle Zeitangaben in MEZ. Es ist jetzt 9:29 AM Uhr.