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Antibiotikum im Tierfutter: 11.900 Schweine müssen in der Region geschlachtet werden
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04.02.2012 16:27 Uhr
Comperia
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Zitat von Heidelore

Die Tiere leiden und erfüllen mit ihrem Seufzen die Lüfte.

Die  Wälder fallen der Vernichtung anheim.

Die Berge werden geöffnet und ihrer Metalle beraubt, welche in ihren Adern wachsen.

Aber das menschliche Verhalten ist schnell, jene zu loben und zu ehren, welche durch ihr Tun der Natur wie der Menschheit den größten Schaden zufügen.

Leonardo da Vinci  (1452 - 1519)

 

" Die Zeit wird kommen, da die Menschen wie ich die Tiermörder mit gleichen Augen betrachten werden wie jetzt die Menschenmörder." ebenfalls Leonardo da Vinci

________
"Das Lächeln der Delfine ist die größte Täuschung der Natur. Es entsteht der Eindruck, die wären glücklich." Ric O'Barry

04.02.2012 16:39 Uhr
Mondschnuppe
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Zitat von Redaktion
Kötzer Landwirt klagt: „Unsere Schweine werden Abfall“
 Etwa 1500 Tiere des Großkötzer Landwirts Raimund Wiedenmann dürfen nicht mehr für den Verzehr geschlachtet werden, weil sie mit Antibiotikum belastetes Futter gefressen haben. Dagegen will sich der Mäster wehren.
Kötzer Landwirt klagt: „Unsere Schweine werden Abfall“

"Ethische Gründe".... in einer Tiermast-Anlage.... das ist ja ganz was neues....

Zugegeben... der Mäster gilt wohl mit seinen 1.500! Tieren eher zu den kleinen Mastanlagen.... aber auch dort müsste eigentlich bekannt sein, das bei derlei Gross-Haltung Anitbiotika immer im Spiel sein wird.... gewollt oder ungewollt...

Mit einem hat der Landwirt recht: "unsere Schweine werden Abfall".... dazu wäre aber zu sagen, dass es "Erzeuger" sind, die diesen "Abfall" produzieren, der dann nach "Abnehmern" sucht und fündig wird...

Es muss nicht sein, dass in Deutschland die Mastbetriebe aus allen Tierporen rauskommen - um auch noch China oder Indien beliefern zu können... und das alles noch ordentlich "staatlich unterstützt"...

Soviel Schwein kann doch kein Mensch mehr "fressen", wie da produziert wird... das Wort "Qualität" traut man sich da garnicht mehr in den Mund zu nehmen....

....umdenken ist angesagt - bei allen Beteiligten....

 

Übrigens... Europas grösster (Hühner-)Schlachthof ist in Deutschland....

2,5 Millionen geschlachtete Hühner in der Woche, 134 Millionen im Jahr, dazu 450 Großmastbetriebe zur Belieferung

Man ahnt kaum noch, wieviel Antibiotika da "bei der Mast" verbraucht wurde.....

(Mail-Aktion ist bereits abgeschlossen..)

 

________

04.02.2012 16:47 Uhr
Kallewirsch
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Wenn es gesunden Menschenverstand noch gäbe, würde so was nicht passieren. Keine Achtung vor Lebensmitteln ...

WER hat denn überhaupt noch Achtung vor irgend etwas? "Die Verbraucher" wollen/möchten billig, und werden somit nach ihren Wünschen bedient. Zwinkernd

Zitat von Heidelore
 

Die Tiere leiden und erfüllen mit ihrem Seufzen die Lüfte.

Die  Wälder fallen der Vernichtung anheim.

Die Berge werden geöffnet und ihrer Metalle beraubt, welche in ihren Adern wachsen.

Aber das menschliche Verhalten ist schnell, jene zu loben und zu ehren, welche durch ihr Tun der Natur wie der Menschheit den größten Schaden zufügen.

Leonardo da Vinci  (1452 - 1519)

 

Zitat von Comperia
 

 

" Die Zeit wird kommen, da die Menschen wie ich die Tiermörder mit gleichen Augen betrachten werden wie jetzt die Menschenmörder." ebenfalls Leonardo da Vinci

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Halt den Mund, hör auf zu heulen und lebe endlich

04.02.2012 17:01 Uhr
Kallewirsch
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Zitat von Mondschnuppe
  Mit einem hat der Landwirt recht: "unsere Schweine werden Abfall".... dazu wäre aber zu sagen, dass es "Erzeuger" sind, die diesen "Abfall" produzieren,
der dann nach "Abnehmern" sucht und fündig wird...

 

Soviel Schwein kann doch kein Mensch mehr "fressen", wie da produziert wird...

das Wort "Qualität" traut man sich da garnicht mehr in den Mund zu nehmen....

....umdenken ist angesagt - bei allen Beteiligten....

 

Übrigens... Europas grösster (Hühner-)Schlachthof ist in Deutschland....

2,5 Millionen geschlachtete Hühner in der Woche, 134 Millionen im Jahr, dazu 450 Großmastbetriebe zur Belieferung

Guter Beitrag. Doch darüber können wir noch bis zum St. Nimmerleinstag diskutieren. Meine Meinung: Die Hauptprobelmatik sind "Die Verbraucher".

Übrigens Danke nochmal wg. der Erinnerung an die Hühner. Wiesenhof wohl immer noch? Ich kauf von denen nichts mehr.

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04.02.2012 18:12 Uhr
urlauber
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ursprung des antibioticums??!!

dass es eine schweinerei ist, was mit den viechern passieren wird, ja wird, da sich keiner die knadenbrotkosten und - aufwand aufhalsen lassen wird, den 12000 schweine verursachen, ist unumstritten.

aber was irgendwie voellig ausgeblendet wurde ist die quelle der antibiotica-verunreinigung!!

wenn das im futtermittel der molkerei ehrmann aufgetaucht ist, und futtermittel in der molkereibranche ein abfallprodukt darstellt,  muss es ja irgendwo von den milchgebenden kuehen kommen. und diese milch wurde den verbrauchern ja bereits mittelbar (kaese, jogurt) und/oder unmittelbar auf den esstisch gestellt.

waere doch auch mal ne schlagzeile wert......

04.02.2012 18:21 Uhr
Kallewirsch
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Zitat von urlauber
ursprung des antibioticums??!!

dass es eine schweinerei ist, was mit den viechern passieren wird, ja wird, da sich keiner die knadenbrotkosten und - aufwand aufhalsen lassen wird, den 12000 schweine verursachen, ist unumstritten.

aber was irgendwie voellig ausgeblendet wurde ist die quelle der antibiotica-verunreinigung!!

wenn das im futtermittel der molkerei ehrmann aufgetaucht ist, und futtermittel in der molkereibranche ein abfallprodukt darstellt,  muss es ja irgendwo von den milchgebenden kuehen kommen. und diese milch wurde den verbrauchern ja bereits mittelbar (kaese, jogurt) und/oder unmittelbar auf den esstisch gestellt.

waere doch auch mal ne schlagzeile wert......

Interessanter Aspekt. Stimmt.

Wg. der Schlagzeile. WER möchte sich da wohl die gut ernährten Fingerchen verbrennen. ängstlich

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04.02.2012 21:31 Uhr
Comperia
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Nein,  das ist  anscheinend geklärt.

Das Antibiotikum wurde in Reinform in der Molkerei genutzt, um mikrobiologische Untersuchungen im Labor zu beschleunigen. Wegen eines menschlichen Fehlers wurden die Laborabfälle falsch entsorgt und gelangten so in Produktionsreste der Molkerei. Dieses sogenannte Weißwasser - eine Mischung aus Wasser mit Restmilch aus der Produktion - haben Bauern der Region für ihre Tiere genutzt und das Schweinefutter damit statt mit Wasser vermischt. In dem Weißwasser sind noch Proteine und Fette aus der Milch enthalten, die das Futter damit anreichern.

http://www.augsburger-allgemeine.de/politik/Antibiotikum-im-Schweinefutter-Das-muessen-Verbraucher-wissen-id18412981.html

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"Das Lächeln der Delfine ist die größte Täuschung der Natur. Es entsteht der Eindruck, die wären glücklich." Ric O'Barry

04.02.2012 23:49 Uhr
Mondschnuppe
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Zitat von Kallewirsch
 

 

Guter Beitrag. Doch darüber können wir noch bis zum St. Nimmerleinstag diskutieren. Meine Meinung: Die Hauptprobelmatik sind "Die Verbraucher".

Übrigens Danke nochmal wg. der Erinnerung an die Hühner. Wiesenhof wohl immer noch? Ich kauf von denen nichts mehr.

Wiesenhof steht erneut in einer Petition....

Wiesenhofchef Paul-Heinz  Wesjohann, der die Geflügel-Marke Wiesenhof nach aussen vertritt, ist Träger des Bundesverdienstkreuzes...

Es kann nicht sein, dass Menschen, die ganz bewusst Tiere "ausbeuten" um  "höchste Gewinnmaximierung" zu erzielen....in unserem Land das Bundesverdienskreuz erhalten... für was auch immer.... das kann und darf nicht sein...

Eine Pedition soll nun erreichen, dass Wesjohann dieses Bundesverdienstkreuz wieder aberkannt wird.....

Man kann das vorgefertigte Textmuster  verwenden oder auf Wunsch eigenen Text einsetzen:


Textmuster:

Sehr geehrter Herr Bundespräsident,

mit diesem Schreiben möchte ich meiner Sorge und tiefem Entsetzen auf das an Wiesenhof-Chef Paul-Heinz Wesjohann verliehene Bundesverdienstkreuz aufmerksam machen. Paul-Heinz Wesjohann steht wegen schwerwiegender Tierquälerei und Menschenausbeutung massiv in der Kritik. Die kürzlich veröffentlichte ARD-Reportage "Das System Wiesenhof" zeigte erschütternde Bilder von schreienden Puten, die vom sogenannten Fangtrupp auf brutale Weise in Käfige katapultiert, in Schlachtanhänger gepfercht, mit dem Fuß gestoßen und sogar totgetrampelt wurden. Bilder von überquellenden Müllcontainer mit larvenübersäten Tierkadavern direkt vor einem Wiesenhof-Betrieb.

Und nicht zum ersten Mal wird Wiesenhof und damit PHW-Gründer Paul-Hans Wesjohann der Tierquälerei beschuldigt. Bereits im Januar 2010 hat es in einer Wiesenhof-Mastelterntierfarm gravierende Verstöße gegen die Tierschutzgesetze gegeben. Wiesenhof räumte diese zwar ein und kündigte personelle Konsequenzen an, geändert hat sich bis heute jedoch augenscheinlich nichts.

Paul-Heinz Wesjohann ist damit im Besitz einer Auszeichnung, um die er sich nicht länger verdient macht. Der Wiesenhof-Chef leistet alles andere als einen sozialen und mitmenschlichen Beitrag, das selbe gilt für positive politische und wirtschaftlich-soziale Leistungen. Ganz im Gegenteil: Dem PHW- Firmengründer geht es um Gewinnmaximierung auf Kosten von Tieren, Menschen und Umwelt. Dennoch lehnt Wesjohann weiterhin jegliches Schuldeingeständnis ab.

Dies ist ein schwerer Missbrauch des Bundesverdienstkreuzes, die nur durch eine Aberkennung wieder ausgeglichen werden kann. Das Bundesverdienstkreuz ist die höchste zu vergebene Auszeichnung des Landes. Dies setzt auch einen verantwortungsvollen Umgang mit ihr voraus und sollte nur an Persönlichkeiten vergeben werden, die dieser Auszeichnung gerecht werden. Menschen wie Wolfgang Apel, engagierter Tierschützer, Esther Bejarano, Begründerin und Vorsitzende des Auschwitzkommitees oder Alice Schwarzer - um nur einige zu nennen.

Ein Beispiel für einen verantwortungsbewussten Umgang mit der Auszeichnung ist CSU-Politiker Dr. Gerhard Merkl. Merkl ist Kelheims stellvertretender Landrat und seit einigen Jahren als überzeugter Vegetarier und Tierschützer aktiv. Auch er war stolzer Träger eines Bundesverdienstkreuzes. Als er vom Wiesenhof-Skandal erfuhr, legte er seinen Orden aus Protest freiwillig ab - er wolle nicht mit Wesjohann auf einer Stufe stehen.

Auch Supermärkte reagieren auf die Wiesenhof-Schlagzeilen: Drei Schweizer Supermarktketten, Migros, Coop und Denner,  haben Wiesenhof-Produkte bereits aus ihrem Sortiment gestrichen.

Ich bitte Sie darum, sich Ihrer Verantwortung als Bundespräsident und dem Einfluss Ihres Handelns bewusst zu machen und eine Aberkennung des Bundesverdienstkreuzes von Paul-Heinz Wesjohann einzuleiten.

Mit freundlichen Grüßen
  Vorname Nachname


Hier gehts zur Pedition...

 

 

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Zuletzt geändert von Mondschnuppe, am 04.02.2012 um 23:55 Uhr
04.02.2012 23:52 Uhr
Mondschnuppe
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Zitat von urlauber
ursprung des antibioticums??!!

dass es eine schweinerei ist, was mit den viechern passieren wird, ja wird, da sich keiner die knadenbrotkosten und - aufwand aufhalsen lassen wird, den 12000 schweine verursachen, ist unumstritten.

aber was irgendwie voellig ausgeblendet wurde ist die quelle der antibiotica-verunreinigung!!

wenn das im futtermittel der molkerei ehrmann aufgetaucht ist, und futtermittel in der molkereibranche ein abfallprodukt darstellt,  muss es ja irgendwo von den milchgebenden kuehen kommen. und diese milch wurde den verbrauchern ja bereits mittelbar (kaese, jogurt) und/oder unmittelbar auf den esstisch gestellt.

waere doch auch mal ne schlagzeile wert......

Ja... interessanter Gedankengang.....  Der "Wirtschaftskreis" schliesst sich immer wieder aufs neue... Da bleibt keiner "unberührt" davon....

...und "der Endverbraucher" "entsorgt" den ganzen "Müll"  tagtäglich auf seinem Herd persönlich, für den er auch noch bezahlt hat.....

 

________

05.02.2012 13:04 Uhr
Curti
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Zitat von urlauber
ursprung des antibioticums??!!

wenn das im futtermittel der molkerei ehrmann aufgetaucht ist, und futtermittel in der molkereibranche ein abfallprodukt darstellt,  muss es ja irgendwo von den milchgebenden kuehen kommen. und diese milch wurde den verbrauchern ja bereits mittelbar (kaese, jogurt) und/oder unmittelbar auf den esstisch gestellt.

waere doch auch mal ne schlagzeile wert......

Milch darf keine Antibiotikarückstände haben. Denn sonst könnte man die Milch nicht mehr eindicken. Antibiotika greifen Bakterien an, das hemmt die Fermentation. Dadurch könnte man z.B. keinen Käse mehr herstellen. Deshalb wird in Molkereien und staatlichen Laboren ein Heer von Laboranten beschäftigt. die jede Tankfüllung nach Antibiotika(Hemmstoffen) untersuchen. Bei Rückständen wird die Milch entsorgt und der betroffene  Betrieb darf seine Milch nicht mehr abliefern.

05.02.2012 14:59 Uhr
günzBÜRGER
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Der Artikel ist eine Farce,

und die plötzlich auftretenden Bedenken aus "ethischen Gründen" der Landwirtin sind absurd.

Die Gründe sind ausschließlich wirtschaftliche, argumentiert wird dagegen sympathieheischend mit der hungernden Weltbevölkerung - gemeint ist der eigene Geldbeutel des Landwirts.

Ethische Gründe hätten lange schon Anlaß geben müssen, die eigene Tierhaltung zu überprüfen, so jedenfalls sind sie unglaubwürdig und nichts anderes als larmoyantes Gewinsele.

Eine Lösung für die angeblich vom schlechten Gewissen geplagte "Erzeugerfamilie" wäre jetzt, die Tiere weiterhin zu halten - sie sind ja schließlich nicht krank, nur nicht mehr zum Verzehr geeignet - , aber selbst der Landwirt spricht völlig unreflektiert davon, daß seine Tiere jetzt  "zum Abfallprodukt werden". Wer macht sie denn dazu?  Er hat´s doch selbst in der Hand, oder sollte man ein Spendenkonto einrichten für die Landwirte, die sich bislang in so vorbildlicher Weise um die Bedürfnisse ihrer Tiere gekümmert haben, daß sie sogar genau wußten, was sie verfüttern? Von der Haltung im Stall -siehe Foto- garnicht erst zu sprechen....

Daß es nicht vernünftig und gesund sein kann, Tiere unter solchen (und noch viel schlimmeren) Bedingungen zu halten und unter unbeschreiblichen Qualen zu töten, Getreide an sie zu verfüttern oder -noch viel zynischer angesichts des Hungers in der Welt- es zur Energiegewinnung zu verbrennen, dürfte doch langsam jedem noch so unbedarftem Gemüt klar sein.

Und - in schöner Tradition ;-) - noch ein Zitat von Leonardo:

"Wahrscheinlich ist der Mensch der König aller Tiere, denn seine Grausamkeit übertriff die ihrige. Wir leben vom Tod anderer.

Wir sind wandelnde Grabstätten!"

Nur munter weiter so!

 

 

05.02.2012 16:12 Uhr
Curti
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Zitat von Comperia

 

 „Überall auf der Welt verhungern Menschen, und jetzt soll das Fleisch unserer Tiere auf dem Müll landen.“ Von dem Fleisch hätte die hungernde Welt auch so nichts abbekommen aber dafür hat jedes einzelne Kilo Schwein die mindestens 7-fache Mengen an Getreide, Fischmehl, Mais und brasilianischem Soja verbraucht. Davon hätte man die hungernden Menschen ernähren können. Derzeit werden 36% der weltweiten Getreideernte an Tiere verfüttert, die weltweite Sojaernte geht zu 70% in die Mägen von Tieren. Auch knapp die Hälfte der Fischfänge und selbst ein Drittel der Milchprodukte gehen diesen Weg. Wenn ich Sonja Rabus-Wiedenmann heißen würde, ich könnte auch nicht schlafen.

 

Die Rechnung stimmt nur auf dem Papier. Auch Vegetarier können oder wollen sich nicht mit Tierfutter ernähre. 69%  der Landwirtschaftsfläche ist Grünland. Fleisch und Milch vom Grünland ernähren viele Menschen. Futter und Nahrungsmittel werden nicht streng getrennt von einander angebaut. So landet z. B. von Zuckerrüben 17% auf dem Teller und der Rest als Tierfutter, vom Raps 40 % auf dem Tisch oder im Tank der Rest im Trog. Auch witterungsbedingt nicht mehr backfähiges Getreide (Auswuchs), wird über Tierhaltung sinnvoll veredelt.
Ob man vegetarisch mehr Menschen satt bekommt, hängt davon ab, was auf dem Teller kommt, 1 ha Hochertragsgetreide ( Futtergetreide hat höhere Erträge als Brotgetreide) die als Schweinefutter dient ernährt mehr Menschen als 1ha Spargel oder Rosenkohl.

 Die Tiere bekommen keine vegetarischen Leckereien, so werden aus Gras, Massenertragspflanzen und Koppelprodukten hochwertige Lebensmittel. Die Masse der Futtermittel sind für den Menschen ungeeignet oder unerwünscht, sie werden, ökologisch höchst sinnvoll, zu begehrten tierischen Lebensmittel veredelt.

Die landwirtschaftlichen Tiere werden zu 85% aus Inlandprodukten ernährt. Dagegen stammen inzwischen 79% des Obst und 62% des Gemüsebedarfes sowie viele vegetarische Spezialtäten aus Importen.

Der Bioverband Demeter schreibt seinen Betrieben Viehhaltung vor, weil ohne den Mist  das Prinzip des Nährstoffkreislauf schwer zu verwirklichen ist und auch weniger anspruchsvolle Früchte wie Gerste, Hafer, Mais oder Futterleguminosen in einer abwechslungsreichen, gesunden Fruchtwechsel stehen sollten

Das verfütterte Soja das die Schweine bekommen stammt von  Sojasorten, das für dass billige Biokraftpflanzenöl benötigt wird, der Rest was übrigbleibt  ist größtenteils  nicht das Tofusoja.  Für Tofusoja werden andere Sojasorten benötigt.

Das Menschen vor allem  in Afrika hunger, liegt  überwiegend an den unfähigen und  noch korrupteren Regierungen. Und an einem Verteilungsproblem von Nahrungsmitteln.

05.02.2012 22:49 Uhr
Mondschnuppe
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Zitat von Curti
 
......

Das Menschen vor allem  in Afrika hunger, liegt  überwiegend an den unfähigen und  noch korrupteren Regierungen. Und an einem Verteilungsproblem von Nahrungsmitteln.

....hinzu kommt noch die unsägliche Börsengeschichte, die "den Wert von Lebens-Mitteln" auf dem Weltmarkt mitbestimmt... Lebensmittel gehören raus aus den Spekulationen wie z.B.  Warentermingeschäften usw...usw...

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05.02.2012 23:10 Uhr
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11900 Schweine dem Tod geweiht
Auch Landwirte in der Region betroffen
11900 Schweine dem Tod geweiht

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05.02.2012 23:10 Uhr
Calanca
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Überschrift

Was hat sich der Journalist bei dieser Überschrift gedacht?

 

Die Schweine sind auch "dem Tod geweiht" wenn sie danach in der Fleischtheke liegen.

 

Auch ohne Antibiotika im Futter würde der Landwirt die Schweine töten lassen, was denn sonst? Um die Entsorgung ist es halt schade

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