Samstag, 18. Mai 2013

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Das Hitler-Dilemma des bayerischen Landtags
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28.04.2012 19:06 Uhr
cath_a_strophe
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Zitat von gauni2002
 

 

ich denke sie gehen zu weit, jetzt mit noch den judenhasser etc. zu unterstellen, eine diskussion solle offen sein, aber emotionslos ohne beleidigungen

awah! Sie fühlen sich angesprochen? Ohne es zu sein? Wenn Sie nicht mal einen Forenbeitrag lesen geschweige denn verstehen können, wäre angebracht von Adolfs Machwerk die Finger zu lassen. Lesen Sie erst noch mal durch, was da steht - und dann können Sie ja noch mal absenfen - aber ohne Phantasieinterpretationen,bitte.

 

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Geiz isst Gaul 

29.04.2012 00:13 Uhr
Bongo
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Zitat von Kallewirsch
 

 

Zum Beispiel.

Bleiben wir bei der "offiziellen Version"  Hess, wäre verrückt gewesen, sonst wird zensiert. Breites Grinsen Wahrscheinlich war der "Besuch" in England auch verrückt, denn "man" wollte wieder Krieg und einen Schuldigen, der anfängt.

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29.04.2012 08:18 Uhr
hinkel86167
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Wenn das ein Ziel ist ...

Wenn das ein Ziel ist, den heutigen jungen Leuten klar zu machen, "welch großer Unsinn darin (in "Mein Kampf") steht", dann ist das ein typischer Söderschmarrn. 

Der "pädagogische" Ansatz ist jedenfalls nur hirnrissig - seit wann kann denn ein negativer Ansatz als Ziel unterrichtlichen Geschehens gelten, dass etwas Unsinn sei?

Man beachte: Söder ist Finanzminister und der Staat Bayern bekommt den Erlös der Neuauflage. Ferner: Bayern hat gerade erst noch mit großer Geste verhindert, dass wissenschaftlich kommentierte Auszüge aus " Mein Kampf" in die Kioske kommen können - ein Schlem, wer Böses dabei denkt.

29.04.2012 09:49 Uhr
_solon_
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Zitat von hinkel86167
Wenn das ein Ziel ist ...

...

Der "pädagogische" Ansatz ist jedenfalls nur hirnrissig - seit wann kann denn ein negativer Ansatz als Ziel unterrichtlichen Geschehens gelten, dass etwas Unsinn sei?

...

Es soll einige geben, die die KIrchengeschichte, insbesondere die katholische Kirchengeschichte, darunter subsumieren.

Nicht jeder Pädagoge hat sich den hehren Zielen eines Pestalozzi verschrieben. Traurig

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Difficile est satiram non scribere (Juvenal). Die Zeit wird kommen, wo, wer nicht weiß, was ich über eine Sache gesagt habe, sich als Nichtwisser bloßstellt...

29.04.2012 10:12 Uhr
Bongo
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Finanzieller Aspekt

In der Schweiz lagern noch 12 Mio Reichsmarkr plus Zinsen Tantieme für Hitlers "Mein Kampf", die der Bayrische Staat geerbt, aber nie abgeholt hat.

Mit der "Legalisieren" von "Mein Kampf" als Bildungslektüre, kann man, dann das Geld ohne moralische Skrupel abheben. Breites Grinsen

PS: Interessant wird es, wie das Geld dann verbucht und wem zugeführt wird??

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29.04.2012 10:24 Uhr
heletz
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Zitat von hinkel86167
.... Ferner: Bayern hat gerade erst noch mit großer Geste verhindert, dass wissenschaftlich kommentierte Auszüge aus " Mein Kampf" in die Kioske kommen können - ...

Hat Bayern nicht.

Eine wissenschaftlich kommentierte Ausgabe wird es geben (durch das Institut für Zeitgeschichte).

Das, was kommen sollte, war höchsten "populärwissenschaftlich", aber nicht wissenschaftlich.

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29.04.2012 13:29 Uhr
Gast_2139481608
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Zitat von gauni2002
vorgekaut?

Für wie blöd hält denn einen die Regierung, dass man nicht fähig ist, ein Buch zu lesen und auch zu verstehen. Ich nenne das geistige Entmündigung des Menschen. 
i..................
Und wegen dem Abfärben des Buches; viele sind eh nicht imstande, Philosophie und schwere Literatur zu verstehen. Und der kritische Leser, vor allem der Nihilist der liest es garantiert mehr als unbefangen. Ausserdem wenn ich mich einer Diuskussion diesbezüglich stelle, dann wäre es doof, wenn ich meine Meinung nicht selber begründen kann, weil sie mir schon vorgekaut ist
.

  • Ich habe die Bibelgelesen und bin kein Mitglied einer religösen Vereinigung und glaube auch nicht an Gott
  • Ich habe Werke von Marx und Engels gelesen und  bin weder Kommunist noch ein Anhänger dieser Ideen. 

PS: ich will meinen eigenen Senf dazugeben, den will ich doch nicht von einem fremden vorgekaut haben, ich will halt das ORIGINAL

Ja was denn nun? Sie sollten sich schon entscheiden.

Eine in Kindergartendeutsch geschriebene Hetzschrift die als Grundlage fuer die schlimsten Verbrechen der Menschheit diente mit Philosophie oder Religion vergleichen zu wollen zeigt, dass wohl der zweite Satz zutrifft.

Es ist im uebrigen ueberaus begruessenswert, das geringe Niveau eines Hitlers im Unterricht zu thematisieren und daraus das Gefaehrdungspotentioal auch heute herauszuarbeiten. Wie noetig das ist zeigt die juengste Geschichte. Da koennte man dann durchaus auch die propagandistischen Tricks und Rueckfaelle in lange  ueberwunden geglaubte Idiotologien  eines Sarrazin als Unterrichtsstoff behandeln.

Ich meine auch nicht, dass man die Thematisierung des auferstandenen Neonationalismus ueberhaupt genuegend thematisieren kann. Solchen Leuten darf man keinen Fussbreit zum atmen ueberlassen, ansonsten wuerden sie diesen sofort fuellen. Was da teilweise im Osten passiert ist derart destruktive allerunterste Menschenverachtung, dass da gute Worte und wegsehen schon der Untergang waere.

Ansonsten der Hinweis, Mein Kampf in der Landsberger Festungshaft geschrieben hat wenig Aehnlichkeit mit den spaeter immer wieder umgeschriebenen Ausgaben die auch immer dicker wurden. Da stahd dann immer genau das drin was gerade Programm war und "der Fuehrer" angeblich schon lange prophezeit haette. Das allerwenigste der spaeten Ausgaben stammt noch von AH selbst. Ein einem Mein Kampf von 1934 steht auch ganz was anderes als in einem von 1944.

Deshalb ist eine unkomentierte Herausgabe von vornherein ziemlich sinnlos da man so den Kontext gar nicht selbst erarbeiten kann.

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29.04.2012 17:16 Uhr
_solon_
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Zitat von Waldmann

 

 ...

 

Deshalb ist eine unkomentierte Herausgabe von vornherein ziemlich sinnlos

...

 Absolut nicht. Es gibt wohl niemanden von Rang und Namen der diese Schrift unvoreingenommen kommentieren kann.

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Difficile est satiram non scribere (Juvenal). Die Zeit wird kommen, wo, wer nicht weiß, was ich über eine Sache gesagt habe, sich als Nichtwisser bloßstellt...

29.04.2012 18:37 Uhr
Gast_2139481608
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Zitat von _solon_
 

 

 Absolut nicht. Es gibt wohl niemanden von Rang und Namen der diese Schrift unvoreingenommen kommentieren kann.

Diese Schrift gibt es nicht. Es gibt ein duennes Heftchen, entstanden in der Landsberger Festungshaft und dann ab der Machtergreifung praktisch jaehrlich eine neue, jedesmal stark veraenderte und immer dicker werdende. Die hat dann jeweils allerdings auch nicht AH selbst geschrieben. Waere doch zu peinlich gewesen.

Das Original werden auch die wenigsten im Schrank haben, wenn dann doch spaete Ausgaben die damit nur wenig gemeinsam haben.

Vor dem Hintergrund geht es ohne wissenschaftlich fundiert komemntiert gar nicht. Das Ursprungshasspamphlet wird sich ohnehin freiwillig niemand antun oder ansonsten ganz schnell angewiedert wieder weglegen.

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29.04.2012 18:56 Uhr
_solon_
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Zitat von Waldmann
 

 

Diese Schrift gibt es nicht. Es gibt ein duennes Heftchen, entstanden in der Landsberger Festungshaft und dann ab der Machtergreifung praktisch jaehrlich eine neue, jedesmal stark veraenderte und immer dicker werdende. Die hat dann jeweils allerdings auch nicht AH selbst geschrieben. Waere doch zu peinlich gewesen.

Das Original werden auch die wenigsten im Schrank haben, wenn dann doch spaete Ausgaben die damit nur wenig gemeinsam haben.

Vor dem Hintergrund geht es ohne wissenschaftlich fundiert komemntiert gar nicht. Das Ursprungshasspamphlet wird sich ohnehin freiwillig niemand antun oder ansonsten ganz schnell angewiedert wieder weglegen.

Sie scheinen sich ja sehr gur auszukennen was diese - ich weiß schon garnicht mehr wie ichs korrekt nennen soll - Aneinanderreihung von Worten, insbesondere deren Entstehung und Weiterentwicklung betrifft.

 

Das heiß also, ein Buch "Mein Kampf" mit z.B. Herausgabejahr 1938 (das Jahr habe ich willkürlich gewählt) hat also mit dem Original aus Landsberg nichts oder wenig zu tun?

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Difficile est satiram non scribere (Juvenal). Die Zeit wird kommen, wo, wer nicht weiß, was ich über eine Sache gesagt habe, sich als Nichtwisser bloßstellt...

29.04.2012 19:02 Uhr
Gast_2139481608
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Beiträge: 976

 

Zitat von _solon_
 

 

Das heiß also, ein Buch "Mein Kampf" mit z.B. Herausgabejahr 1938 (das Jahr habe ich willkürlich gewählt) hat also mit dem Original aus Landsberg nichts oder wenig zu tun?

Ja

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07.11.2012 14:57 Uhr
gauni2002  
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Hitlers Gene?

Wenn dieses Buch wirklich immer noch dem Menschen verweigert wird, dann ist es ein Armutszeugnmis des Parlaments. Genau das was Hitler einst tätigte, das tun unsere Abgeordneten auch? Literaturverbote wie in den Dreissiger? Ich sehe es als Literaturfaschismus höchster Stufe. 
Nur ein Dummkopf lässt sich von diesem Buch aufwiegeln. Oder meinen die Leute hier, dass Deutschland nur aus Dummköpfen besteht, dann wärre das Verbot gerechtfertigt. 
PS: eine mit sinnlosen Gesülze kommentierte Auflage ist nicht nur reinste Verfälschung und suggestive Manipulation a là Hirnwäsche, sondern höchstes Armutszeugnis, dem Menschen zu unterstellen, er sei geistig inkontinent. Diese verfälschte "Neuauflage" wäre für mich weder einen Cent noch ein Blick wert. Original bleibt Original. 

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Eine Diskussion bedarf der Würze(ironie), damit sie auch polarisiert, sonst zu trocken. uwe ostertag

07.11.2012 16:32 Uhr
_Vater
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Was soll das?

Wir leben im Zeitalter des Internet. Google an. Entsprechenden Text rein.

2 Klicks und MK ist da.

Ich habe es eben probiert - man findet es auf einer ganz offiziellen US Seite wie http://archxxxxxxxxxxx (ich habs mal nicht ausgeschrieben)

Sinnvoll wäre es, das Buch offiziell im Schulunterrricht zu behandeln. Man muss sich damit auseinandersetzen - ein Verbot bringt auf keiner Ebene etwas.

 

G

_V

07.11.2012 16:32 Uhr
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Das Hitler-Dilemma des bayerischen Landtags
Nach massivem Einspruch von NS-Opfern und israelischen Politikern gegen die geplante Veröffentlichung von Hitlers "mein Kampf" gerät die Staatsregierung unter Zugzwang.
Das Hitler-Dilemma des bayerischen Landtags

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07.11.2012 16:38 Uhr
heletz
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Zitat von _Vater

... - ein Verbot bringt auf keiner Ebene etwas.

 

G

_V

Eben.

Und was offiziell verboten ist, das ist besonders interessant.

Lieber eine sauber kommentierte Veröffentlichung als keine Veröffentlichung durch seriöse Institutionen, sondern durch ausschließlich kommerziell interessierte Verlage.

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