Dienstag, 21. Mai 2013

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Bund Naturschutz fordert: AKW Gundremmingen sofort abschalten
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01.05.2012 00:21 Uhr
RaimundKamm
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Siedewasserreaktoren (SWR)

 

Zitat von Bongo
 

Das Abschalten des Atomkraftwerkes Gundremmingen zu fordern und als Grund die Bautyp-Gleichheit mit dem Fukushima-Reaktor anzugeben, dessen Versorgungsstation durch eine extreme Flutwelle zerstört wurde, hervorgerufen durch ein Erdbeben, zeigt die Unqualifiziertheit der "Krachmacher". Hammer

 

 Der Bund Naturschutz hat völlig Recht. 7 von ehemals 9 Siedewasserreaktoren in Deutschland sind - Gott sei Dank! - abgeschaltet. Nur noch die gefährlichen zwei SWR in Gundremmingen sind in Betrieb,

Für die Sicherheit Schwabens ist es wichtig, sie endlich still zu legen!

 
Raimund Kamm

 

01.05.2012 00:34 Uhr
Bullinger
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Der Bund Naturschutz kann mich mal...

Da kommt zu viel verwirrtes raus. Dafür gibt es genügend Beweise.

01.05.2012 09:29 Uhr
donnerwetter
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Beiträge: 591

Ich fordere - Strom vom AKW sofort für alle oben Anwesenden abschalten. Die sollen mit dem Fahrrad Strom erzeugen oder sonstiges.

Zudem, wer von denen mit dem Auto gekommen ist - genauso.

Ach, hätte ich beinahe vergessen. Die sollen auch die hohen Energiekosten übernehmen für Leute die außen vor sind und nicht so einen Schwachsinn fordern und dabei auch noch Arbeitsplätze zerstören.

Was ich damit meine ?! Was nützt es wenn wir hier in der BRD alles abschalten und dann vom Ausland beziehen, für viel Geld. Zudem stehen die Teile an den Landesgrezen und sind schlechter gewartet wie die unsrigen.  Meinen die etwa, dass eine radioaktive Wolke an der Landesgrenze halt macht ?!

Wir müssen nicht immer unüerlegt vorpreschen, koste es was es wolle.

 

 

________
Wer in meinen Texten Rechtschreibfehler findet darf sie behalten

01.05.2012 13:29 Uhr
gzleser
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Beiträge: 7

 

Zitat von RaimundKamm
Siedewasserreaktoren (SWR)

 

 

 Der Bund Naturschutz hat völlig Recht. 7 von ehemals 9 Siedewasserreaktoren in Deutschland sind - Gott sei Dank! - abgeschaltet. Nur noch die gefährlichen zwei SWR in Gundremmingen sind in Betrieb,

Für die Sicherheit Schwabens ist es wichtig, sie endlich still zu legen!

 
Raimund Kamm

 

 Definieren Sie doch bitte die Gefahr an einem deutschen Siedewasser-Reaktor genauer.

01.05.2012 13:39 Uhr
Ch. aus D.
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Beiträge: 4912

 

Zitat von gzleser
 

 

 Definieren Sie doch bitte die Gefahr an einem deutschen Siedewasser-Reaktor genauer.

 

Oder erläutern sie mal, warum Druckwasserreaktoren bei den Maximalunfallsszenarien irgendwie besser dran wären.

01.05.2012 20:04 Uhr
Hunsrücker
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Beiträge: 1768

 

Zitat von Ch. aus D.
 

 

 

Oder erläutern sie mal, warum Druckwasserreaktoren bei den Maximalunfallsszenarien irgendwie besser dran wären.

Das hat mal so in irgendeiner Zeitung gestanden! Unreflektierte "Expertenmeinung".

Außerdem werden in Siedewasserreaktoren gefährliche Spaltelemente eingesetzt (die auch noch dauernd undicht werden), in Druckwasserreaktoren normale Brennelemente. Wenn in Gundremmingen allerdings ein THTR stünde, dann gäbe es nichts gefährlicheres als einen THTR.

________
Diese Signatur ist in Deinem Land leider nicht verfügbar!

01.05.2012 22:11 Uhr
RaimundKamm
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Beiträge: 4128
Besondere Gefahren der Siedewasserreaktoren

 

Zitat von gzleser Definieren Sie doch bitte die Gefahr an einem deutschen Siedewasser-Reaktor genauer.

 

  • Sie haben im Unterschied zu den Druckwasserreaktoren nur einen Hauptkreislauf. Die Steuerstäbe müssen von unten und gegen die Schwerkraft in den Reaktor gedrückt werden. Störungen bei Generator und Turbine wirken sich unmittelbarer auf den Reaktorbetrieb sich aus, da sie enger gekoppelt sind.
  • Die 2 gefährlichen Spaltelementlagerbecken sind außerhalb des Sicherheitsbehälters und mit jeweils über 2.000 verbrauchten und extrem strahlenden Spaltelementen (verharmlosend „Brennelemente“ genannt) gefüllt.
  • Bayerns Regierung hat genehmigt, dass in den Reaktoren je 300 von insgesamt 784 Spaltelemente vom besonders viel Plutonium enthaltenen MOX-Typ und auch noch russische WAU-Spaltelemente (wiederaufbereitetes Uran) eingesetzt werden.
  • Nur noch in Gundremmingen laufen zwei Reaktoren in einem AKW. Fukushima hat gezeigt, dass austretende Strahlung auch das Betreten und Steuern des Nachbarreaktors verhindern kann.

Man stelle sich nur vor: Die Risiken aller AKW sind so hoch, dass sie keine risikogrechte Haftpflichtversicherung haben, da die Prämien angesichts der Risiken unbezahlbar wären.

 

Raimund Kamm

01.05.2012 23:05 Uhr
Ch. aus D.
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Beiträge: 4912

 

Zitat von RaimundKamm
 
  • Sie haben im Unterschied zu den Druckwasserreaktoren nur einen Hauptkreislauf. Die Steuerstäbe müssen von unten und gegen die Schwerkraft in den Reaktor gedrückt werden. Störungen bei Generator und Turbine wirken sich unmittelbarer auf den Reaktorbetrieb sich aus, da sie enger gekoppelt sind.

Bei einem Maximalunfall, wie sie ihn ständig an die Wand malen, ist das ziemlich unbedeutend. Sie wissen doch selbst, dass so ein Ding mit dem Einfahren der Steuerstäbe noch lange nicht sicher ist.

Und das mit dem Einfahren der Steuerstäbe durch die Schwerkraft kann auch seine ganz eigenen Problemchen machen - zum Beispiel bei Unfällen, bei denen die Brennelemente schon leicht deformiert sind. Da hat die Schwerkraft eventuell Probleme, die Stäbe noch zu bewegen, während ein Hydrauliksystem noch genug Kraft ausübt.

 

Zitat von RaimundKamm
 
  • Die 2 gefährlichen Spaltelementlagerbecken sind außerhalb des Sicherheitsbehälters und mit jeweils über 2.000 verbrauchten und extrem strahlenden Spaltelementen (verharmlosend „Brennelemente“ genannt) gefüllt.

Wo die Lagerbecken sind, hat mit dem Reaktortyp an sich nichts zu tun. Und bei einem Maximalunfall, bei dem sich auch der Sicherheitsbehälter in einen Schweizer Käse verwandelt, ist es dann auch ziemlich egal, wo die Lagerbecken sind.

Wo im übrigen die Verharmlosung liegt, erschließt sich mir nicht ganz. Wenn man weiss, was bei der Kernspaltung passiert, dann ist es egal, wie man die Brennelemente nun nennt, und wenn man keine Ahnung von Kernspaltung hat, dann sind sowohl Brennelement als auch "Spaltelement" zwei ziemlich nichtssagende Technikbegriffe.

Zitat von RaimundKamm
 
  • Bayerns Regierung hat genehmigt, dass in den Reaktoren je 300 von insgesamt 784 Spaltelemente vom besonders viel Plutonium enthaltenen MOX-Typ und auch noch russische WAU-Spaltelemente (wiederaufbereitetes Uran) eingesetzt werden.

Das ist auch unabhängig vom Reaktortyp. MOX-Brennelemente werden auch in Druckwasserreaktoren eingesetzt, und ich glaube nicht, dass sie es für wesentlich beruhigender halten, dass in normalen Brennelementen nur bis zu einem Prozent Plutonium enthalten ist.

Zitat von RaimundKamm
 
  • Nur noch in Gundremmingen laufen zwei Reaktoren in einem AKW. Fukushima hat gezeigt, dass austretende Strahlung auch das Betreten und Steuern des Nachbarreaktors verhindern kann.

Im Fall des Ausfalls nur eines Reaktors kann aber der andere noch Strom zur Versorgung des ausgefallenen liefern, selbst wenn das Stromnetz nicht mehr zur Verfügung steht. Dadurch wird es noch unwahrscheinlicher, dass man überhaupt auf die Notstromgeneratoren zurückgreifen muss.

Zitat von RaimundKamm
 

Man stelle sich nur vor: Die Risiken aller AKW sind so hoch, dass sie keine risikogrechte Haftpflichtversicherung haben, da die Prämien angesichts der Risiken unbezahlbar wären.

Sie können auch einen Autounfall bauen, der die Grenzen ihrer Haftpflichtversicherung sprengt (besonders dann, wenn sie nur die gesetzlich vorgeschriebene Mindestdeckung haben).

 

01.05.2012 23:20 Uhr
james16
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Beiträge: 1066
Geht's noch

 

Zitat von Ch. aus D.
Sie können auch einen Autounfall bauen, der die Grenzen ihrer Haftpflichtversicherung sprengt (besonders dann, wenn sie nur die gesetzlich vorgeschriebene Mindestdeckung haben).

 

auch wenn Sie manchmal ansatzweise nachvollziehbare Argumente vorbringen  ist es genau diese Art der Relativierung und Verharmlosung, was Atomgegner nicht nur verunsichert, sondern was sie wahrscheinlich wie ich fatzendicke haben.
AKW-Risiken sind mit NICHTS vergleichbar ! Muß Ihnen erst Gundremmingen um die Ohren fliegen, bis Sie das kapieren ?

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Giovanni, nimm Dich nicht so wichtig ( A.G.Roncalli Papst Johannes XXIII )

02.05.2012 08:18 Uhr
vecchio
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Zitat von Bullinger
 

Der Bund Naturschutz kann mich mal...

Da kommt zu viel verwirrtes raus. Dafür gibt es genügend Beweise.

Was glauben Sie, wie Ihre Heimat ohne Regulativ aussehen würde?
Ohne jemand, der bei Projekten nachsieht und Nachteile aufzeigt?
Organisationen haben ihre Schwächen, sie lassen sich ebenso korrumpieren wie Einzelpersonen. Die letzten Beispiele vom WWF haben deutlich gezeigt, dass hier auch Einzelinteressen vor dem Naturschutz Vorrang haben können.Trotzdem betrachte ich sie als nötiges Gegengewicht zu Planungs- und Umgestaltungswut und Technologiewahn.
Solches gibt es auch bei anderen Organisationen, die eigentlich ebenso das Allgemeinwohl im Auge haben sollten vor wirtschaftlichen Interessen Einzelner. Der TÜV bei Atomanlagen ist ein Paradebeispiel dafür. Man kann es so auffassen, dass die Betreiber der AKW die Sicherheit selbst überwachen. Mit entsprechenden haarsträubenden Ergebnissen.
Nein- ich bin kein Mitglied oder Unterstützer von BUND, Greenpeace, WWF & Co.

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Der heilige Stuhl ist nicht das Wichtige, das beim Pabst hinten 'raus kommt!

02.05.2012 23:31 Uhr
gzleser
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Zitat von james16
Geht's noch

 

auch wenn Sie manchmal ansatzweise nachvollziehbare Argumente vorbringen  ist es genau diese Art der Relativierung und Verharmlosung, was Atomgegner nicht nur verunsichert, sondern was sie wahrscheinlich wie ich fatzendicke haben.
AKW-Risiken sind mit NICHTS vergleichbar ! Muß Ihnen erst Gundremmingen um die Ohren fliegen, bis Sie das kapieren ?

 Ihre Verunsicherung basiert auf den Informationen wie die des Herrn Kamm. Hier trifft Halbwissen auf selbst erfundene Fachbegriffe und wird geschickt emotional verpackt. Ch. aus D. argumentiert aus technischer Sicht basierend auf Fakten. Sie nennen das Relativierung und Verharmlosung, ich nenne das: Ihre Emotion ersetzt technisches Grundverständnis, gewürzt mit einer Prise Empörungsstrategie.

03.05.2012 08:07 Uhr
vecchio
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Zitat von gzleser
 

 

 Ihre Verunsicherung basiert auf den Informationen wie die des Herrn Kamm. Hier trifft Halbwissen auf selbst erfundene Fachbegriffe und wird geschickt emotional verpackt. Ch. aus D. argumentiert aus technischer Sicht basierend auf Fakten. Sie nennen das Relativierung und Verharmlosung, ich nenne das: Ihre Emotion ersetzt technisches Grundverständnis, gewürzt mit einer Prise Empörungsstrategie.

Die Fakten aus der Sicht der Atomkraftbefürworter haben sich in vielen Fällen im Laufe der Zeit selbst pulverisiert. Diese Fakten, wie Sie sie nennen, waren in der Regel nichts anderes als Versprechungen, die nie eingelöst wurden. Gerade in der Frühzeit wurde von den Verantwortlichen fröhlich mit dem Nicht- und Halbwissen der Bevölkerung Schindluder getrieben. So kamen dann solche Aussagen zustande, dass Strom aus AKW kostenlos sein werde, dass Wüsten durch Atom- Explosionen und -Strom urbar gemacht werden, dass es Atom-Autos geben werde ohne nachtanken usw. usf. "Nachteile? Probleme?- gibt es nicht. Und wenn, dann lösen wir sie später" das war der Tenor zur fortschrittsgläubigen Anfangszeit, und das ist er noch heute, in der Zeit in der wir mit diesem "später" heftigst zu kämpfen haben.
Gegen die GW-Leistung eines AKW sah der frühe Umweltaktivist mit seinem 40 PS Kleinwagenmotor zur Stromerzeugung oder seinem selbstgebastelten Sonnenkollektor für Warmwasser natürlich alt aus, allerdings wurden damals Grundlagen gelegt, auf die die Energiewende heute mit zurückgreifen kann, es wurden also Lösungen initiert, anstatt leere Versprechungen zu machen.

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Der heilige Stuhl ist nicht das Wichtige, das beim Pabst hinten 'raus kommt!

03.05.2012 12:42 Uhr
Remarc
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Möchte jemand Informationen aus 1.Hand? Bitte sehr:

Fukushima Diary

Nicht die einzige Seite ihrer Art, die all die Informationen sammelt, die TEPCO so eifrig unter den Teppich kehrt. Wer z.B. allen Ernstes glaubt, es gäbe keine direkten Strahlenopfer, kann dem Weihnachtsmann schreiben. Kann bei uns nicht passieren? Doch, es kann und es wird, alles nur eine Frage der Laufzeit. Gundremmingen liegt vielleicht nicht am Meer, aber in einem Überschwemmungsgebiet, dass auf die Zunahme der Wetterextreme nicht wirklich vorbereitet ist. Abgesehen davon gibt es wie bei jeder anderen Technologie unzählige Fehlerquellen inklusive menschliches Versagen, nur sind bei einem AKW die Konsequenzen einfach verheerend. Nur die Dummen kennen keine Angst, und wenn sie 100 Diplome haben. Wer das Risiko immer noch kleinredet, soll mal die Zone um Fukushima besuchen, da lernt man das Gruseln ganz schnell.


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