Mittwoch, 22. Mai 2013

Registrieren | Neueste Einträge | Aktuellste Themen | Forum | Benutzerliste | Suche | Regeln | Hilfe

Die Biber nagen an der Staatskasse
sort Ersten ungelesenen Beitrag anzeigen Thema durchsuchen
04.04.2012 12:45 Uhr
defabc7
Sehr erfahrenes Mitglied


ist gerade online
Registriert seit: 4/30/08
Beiträge: 1613

 

Zitat von Drago
Wir kamen sehr gut ohne Biber klar. Vor einigen Jahren wurde er eingeführt, kostete 100k, heute 500k, übermorgen 2000k. Mit diesem Geld kaufen wir uns ausschließlich Probleme vielfältiger Art.
Mir ist klar, dass in diesem Forum eine Menge Menschen unterwegs sind, die keine Bachgrundstücke besitzen/bewohnen und sich aus ihren egoistischem Denken heraus auch nicht in die Situation ihrer Mitmenschen hineinversetzen können. Sie mögen auch nicht offensichtlich und logisch denken wollen, weil sie ihrem gutmenscherisch und schein-tierfreundlichen Denken Vorrang gewähren wollen.
Und auch die explodierenden Kosten werden wohlwollend ausgeblendet, schließlich wird gern die Realität ignoriert, dass die öffentlichen Kassen VON UNS ALLEN gespeist werden. Vom kleinen Mann. Bei Jahr für Jahr verkündeter Neu-Rekordverschuldung macht es doch ein Biber auch nicht mehr fett, mögen sich viele denken. Den leisten wir uns doch gerne auch noch.

Was wir uns leisten sind nicht die Biber, sondern diejenigen die einen Biberschaden nach dem anderen reklamieren. Und da wird mit Sicherheit viel gemauschelt. Es gibt so Leute, die wissen, wo man wie viel Geld abgreifen kann und lassen keine Gelegenheit aus. Die schreien so lange rum bis sie was kriegen! Da müsste man meiner Meinung nach genauer drauf schauen, was für ein Schaden reguliert wird.

Und: Es wird wenigstens reguliert. Als Landwirt z. B. kann man die Hand aufhalten und bekommt Schadenersatz. Meinen Sie, mir zahlt einer einen Marderschaden an meinem Auto? Oder einen Wildschaden? Nein, die darf ich über die Versicherungsbeiträge schön selber zahlen... Will ich deswegen Marder oder Wild ausrotten? Nein!

Nach Ihrer Argumentation müsste man nämlich alle Wildtiere, die keinen direkten Nutzen bringen, pauschal ausrotten. Denn sie könnten ja Schäden verursachen, und wer zahlt die denn dann? Tiere fressen, jagen, buddeln Löcher, rennen über Straßen - weg damit?

Kann das das Ziel sein?

________
     

04.04.2012 12:46 Uhr
Nathot
Erfahrenes Mitglied


ist gerade online
Registriert seit: 7/29/11
Beiträge: 1201

 

Zitat von Dr.Hollywood
 

 

 So einfach? Ok - dann können wir ja ihrer Argumentation folgend alle Strassenhunde und - katzen auch "entsorgen", oder? Keiner zahlt Steuer dafür und zum Tierarzt gehen diese auch nicht! Und das Tierheim kostet ja nur Geld...

Gott merken sie eigentlich - wie dumm ihre Argumentation ist? 

Never feed a ......

Das passt 100%, wenn man sich die Beiträge dieses Users ansieht. Lachend

 

@ Drago

Wenn Sie tatsächlich glauben, daß Biber, ähnlich wie Ratten und Heuschrecken, nur unnütze Schädlinge sind, sollten Sie sich mal klarmachen, daß es in der Natur keine unnützen Tiere/Schädlinge gibt. Das gilt übrigens ebenso für Pflanzen.

________
Es würde viel weniger Böses auf Erden geben, wenn das Böse niemals im Namen des Guten getan werden könnte. Marie von Ebner-Eschenbach

Zuletzt geändert von Nathot, am 04.04.2012 um 12:51 Uhr
04.04.2012 13:38 Uhr
hml
Sehr erfahrenes Mitglied


ist gerade online
Registriert seit: 5/17/07
Beiträge: 3168

 

Zitat von defabc7
 

 

Was wir uns leisten sind nicht die Biber, sondern diejenigen die einen Biberschaden nach dem anderen reklamieren. Und da wird mit Sicherheit viel gemauschelt. Es gibt so Leute, die wissen, wo man wie viel Geld abgreifen kann und lassen keine Gelegenheit aus. Die schreien so lange rum bis sie was kriegen! Da müsste man meiner Meinung nach genauer drauf schauen, was für ein Schaden reguliert wird.

 

 

So wie Sie argumentieren muss ich daraus schliesen das sie noch nie einen Biberverbiss gesehen haben. Denn wenn ja würden sie nicht solche Argumente ins Feld führen da es einfach unmöglich ist so etwas zu simulieren ohne das es auffällt. Nein!

04.04.2012 13:45 Uhr
Drago
Erfahrenes Mitglied


ist gerade online
Registriert seit: 3/15/10
Beiträge: 786

Nein, ich argumentiere nicht gegen andere Tiere. Ich sehe es ähnlich, jedes Tier hat einen Nutzen und bildet ein Kettenglied im Ökosystem. Von den verhassten Stechmücken über Maulwurfhaufen im Garten und Tauben mit samt ihren Ausscheidungen auf dem Dach. Alle diese Tiere haben auch einen natürlichen Feind! (ich weiß nicht, warum man das immer wiederholen muss) Diese himmelweiten Unterschiede sollten doch klar sein.
 
Für den Biber gilt das nicht. Das System hat ohne Biber bestens funktioniert. Es gibt daher nicht den geringsten Grund, ihn hier dann anzusiedeln, die ausschließlichen Nachteile und Kostenseite betrachtend!
 
Es gibt da so Naturromantiker, die in die Richtung denken "Artenvielfalt ist doch schön, warum nicht eine weitere Art nach Deutschland" Grundsätzlich ja richtig, aber nicht um jeden Preis! Dann könnten wir nämlich auch Känguruhs hier einsetzen, und wenns denen dann im Winterschnee kalt ist, muss man eben Heizpilze aufstellen, alle 2 km!
Wär doch ein Modellversuch wert, oder? Für 500k kann man eine Menge Gas verheizen, warum machen wir das dann nicht auch noch, das machts doch auch nicht mehr fett!
 
Vielleicht sollten wir anders an die Sache herangehen: Jeder Bürger soll Stellung nehmen, ob er den Biber will oder nicht. Und unter den Befürwortern werden dann die Kosten aufgeteilt. Noch besser wäre es, wenn diese Leute dann auch in die Flussgrundstücke einziehen würden, damit sie neben den Kosten auch den Ärger persönlich bekommen. Dann werden wir schnell sehen, wieviele Biber-Fans noch übrig bleiben! Ja Freunde, es ist schon leicht, pro Biber zu sein, wenn andere dafür die Kosten tragen müssen!
 
Wissen Sie, das ist eine weiter Qualität der Grünen: Immer "man sollte doch dies und jenes tun, oder das wäre toll für die grüne Umwelt" alles wahr, aber wenns dann ans Bezahlen geht ist auf einmal keiner mehr grün. Dann ist auf einmal das Geschrei groß, so siehts aus!

________

Zuletzt geändert von Drago, am 04.04.2012 um 13:58 Uhr
04.04.2012 14:57 Uhr
defabc7
Sehr erfahrenes Mitglied


ist gerade online
Registriert seit: 4/30/08
Beiträge: 1613

 

Zitat von Drago
 
Nein, ich argumentiere nicht gegen andere Tiere. Ich sehe es ähnlich, jedes Tier hat einen Nutzen und bildet ein Kettenglied im Ökosystem. Von den verhassten Stechmücken über Maulwurfhaufen im Garten und Tauben mit samt ihren Ausscheidungen auf dem Dach. Alle diese Tiere haben auch einen natürlichen Feind! (ich weiß nicht, warum man das immer wiederholen muss) Diese himmelweiten Unterschiede sollten doch klar sein.
 
Für den Biber gilt das nicht. Das System hat ohne Biber bestens funktioniert. Es gibt daher nicht den geringsten Grund, ihn hier dann anzusiedeln, die ausschließlichen Nachteile und Kostenseite betrachtend!
 
Es gibt da so Naturromantiker, die in die Richtung denken "Artenvielfalt ist doch schön, warum nicht eine weitere Art nach Deutschland" Grundsätzlich ja richtig, aber nicht um jeden Preis! Dann könnten wir nämlich auch Känguruhs hier einsetzen, und wenns denen dann im Winterschnee kalt ist, muss man eben Heizpilze aufstellen, alle 2 km!
Wär doch ein Modellversuch wert, oder? Für 500k kann man eine Menge Gas verheizen, warum machen wir das dann nicht auch noch, das machts doch auch nicht mehr fett!

Das System hat ohne Biber bestens funktioniert? Welches "System"? Das von Menschen geschaffene! Weil unsere Natur von Grund auf kaputt gemacht wurde und immer noch wird. Es gibt bei uns keinen einzigen Quadratmeter Boden, der nicht von Menschen schon zigfach beackert worden wäre.

Dürfen also nur Tiere leben, die einen natürlichen Feind haben? Was ist mit z. B. Füchsen? Ach ja, richtig, die machen ja keinen Schaden... Also doch wieder die uralte, dumme Unterteilung gutes Tier / böses Tier. Unter "böses Tier" fällt ja auch der Kormoran, wie die Diskussionen in letzter Zeit zeigen... Das mit den natürlichen Feinden trifft auf viele Tiere zu. Da gibt es auch Lösungen, wo der Mensch regulierend eingreift, damit es nicht zu viele werden.

Wer sind wir eigentlich dass wir selektieren welche Art leben darf und welche nicht?!

Ich will es Ihnen sagen: Der Mensch ist nicht die Krone der Schöpfung. Sondern der Abschaum.

 

Den Rest muss man nicht kommentieren. Kängurus und so weiter... Völlig daneben.

________
     

04.04.2012 16:45 Uhr
jerose
Sehr erfahrenes Mitglied


ist gerade online
Registriert seit: 3/8/08
Beiträge: 1823

Mei, was des wieder koscht...................

Mit den 3,5 Cent pro Kopf und Jahr lässt sich aber wirklich Sinnvolleres machen......

Breites Grinsen

04.04.2012 17:00 Uhr
Heinz S.
Erfahrenes Mitglied


ist gerade online
Registriert seit: 3/17/09
Beiträge: 1078

Wir haben hier bei uns die absurde Situation, dass ich nach der Baumschutzverordnung keine Bäume auf meinem Grundstück fällen darf. Wogegen der Biber auch geschützte Bäume umlegen darf.

04.04.2012 17:28 Uhr
Lumpensammler
Erfahrenes Mitglied


ist gerade online
Registriert seit: 7/3/11
Beiträge: 1092

Genauso, wie Luchse und Wölfe im Bayerischen Wald auch während der Schonzeit jagen dürfen.

 

Die Welt ist ja sooooo ungerecht...

________
今天你做爱了吗?

04.04.2012 17:32 Uhr
Dr.Hollywood
Sehr erfahrenes Mitglied


ist gerade online
Registriert seit: 2/7/09
Beiträge: 3655

 

Zitat von Lumpensammler
 

Genauso, wie Luchse und Wölfe im Bayerischen Wald auch während der Schonzeit jagen dürfen.

 

Die Welt ist ja sooooo ungerecht...

Schrecklich, gell?

04.04.2012 17:36 Uhr
Lumpensammler
Erfahrenes Mitglied


ist gerade online
Registriert seit: 7/3/11
Beiträge: 1092

Jetzt hat's aber einer dem Luchs gezeigt, und zwar schon richtig! Luchse, pah! Für was brauchen wir die Viecher überhaupt? Zu nix nütze! Fressen nur dem Jägersmann sein Wildbret weg!

________
今天你做爱了吗?

04.04.2012 17:47 Uhr
forest
Äußerst erfahrenes Mitglied


ist gerade online
Registriert seit: 7/26/08
Beiträge: 5324

 

Zitat von Heinz S.
 

Wir haben hier bei uns die absurde Situation, dass ich nach der Baumschutzverordnung keine Bäume auf meinem Grundstück fällen darf. Wogegen der Biber auch geschützte Bäume umlegen darf.

 Interessante Konstellation: Öffentliches Recht im Schein der Dinge, hier Tiere.

Was spräche dagegen, sich Stihl, Sachs und wie sie alle heißen, Sägeketten samt deren Schärfungsansprüchen, Haftöl, Benzin/Ölgemisch, Krach, Gestank und Arbeit zu sparen und stattdessen einen heißgeliebten Biber an einen nur lauwarm geliebten Baum zu ketten?

Waldarbeiter waren ja immer stramme Burschen; als die heimischen Holzknecht rarer wurden,  holte man sie aus der Tschechei, dann aus Polen usw. auch in den hiesigen Staatsforst.

Wo ist der dressierte, auf die freiheitlich-demokratische Grundordnung vereidigte Biber mit dreißig Tagen Urlaub im Jahr und Pensionsanspruch?

Die Grünen haben wieder mal kein Konzept.

Die Schwarzen lassen den schwarz arbeiten und schieben das auf die Grünen, die Roten finden das gut und schauen, was dabei herauskommt, die Gelben identifizieren sich endlich anhand der Zahnfarbe die Bibers, und das bissig.

 So herrlich hat Gott die Welt erschaffen.

 

04.04.2012 18:04 Uhr
Drago
Erfahrenes Mitglied


ist gerade online
Registriert seit: 3/15/10
Beiträge: 786

 

Zitat von defabc7
 

Das System hat ohne Biber bestens funktioniert? Welches "System"?

Das Ökosystem!!!! Ich dachte, sie lesen im Strang mit, und wollen sich nicht dadurch profilieren, indem sie faktenblind weiter versuchen ihre Biberromantik zu verteidigen??! Und nein, das Ökosystem ist NICHT von Menschen gemacht!

 

 

Zitat von defabc7
 

Weil unsere Natur von Grund auf kaputt gemacht wurde und immer noch wird. Es gibt bei uns keinen einzigen Quadratmeter Boden, der nicht von Menschen schon zigfach beackert worden wäre.

Alles richtig, und wo ist der Bezug zu meinem Beitrag? Wo kann jetzt ihr Biber dabei helfen, dass das nicht mehr so wäre? Naturbelassene Plätze können wir auch so schaffen (wenn das denn gewollt wäre), dafür brauchen wir den Biber nicht!

 

Zitat von defabc7
  Das mit den natürlichen Feinden trifft auf viele Tiere zu. Da gibt es auch Lösungen, wo der Mensch regulierend eingreift, damit es nicht zu viele werden.

 Auch richtig. Für Biber trifft das aber nicht zu, hier herrscht - wie wir nun schon mehrfach gelesen haben - ein strenges Schießverbot.

 

 

Zitat von defabc7
 

Wer sind wir eigentlich dass wir selektieren welche Art leben darf und welche nicht?!

Ich will es Ihnen sagen: Der Mensch ist nicht die Krone der Schöpfung. Sondern der Abschaum. 

Wieder Zustimmung. Es geht aber nicht darum, den Biber weltweit auszurotten. Er soll dort leben, wo er ins Ökosystem passt.

Die natürlichen Feinde des Bibers sind Luchs, Wolf, Bär und Puma. Wieviele von diesen Tieren haben Sie denn heute schon gesehen, so aus dem Fenster schauend? Eben! Wer wird uns also Dank Schießverbot dann am Ende vor den Ausufernden Kosten und Ärgernissen retten? Niemand, eben! Davon rede ich doch ständig, wollen sie WIRKLICH NICHT verstehen?

 

 

________

04.04.2012 18:20 Uhr
Drago
Erfahrenes Mitglied


ist gerade online
Registriert seit: 3/15/10
Beiträge: 786

 

Zitat von defabc7
 

Den Rest muss man nicht kommentieren. Kängurus und so weiter... Völlig daneben.

Da ist überhaupt nichts daneben, das trifft genau den Punkt! Wenn Sie den Artikel gelesen hätten, würden Sie das auch verstehen. Dort steht, wir haben 500k für den Biber. Warum haben wir dann nicht 500k für ein anderes beliebiges Tier?? Mit welchem Recht soll genau der Biber zu uns kommen dürfen? Was ist mit Koala, Zebras oder jenem Känguruh??! Und Braunbär Bruno?

EBEN! Wie wollen Sie die Entscheidung treffen. Und: Wo soll das hinführen? Und vergessen Sie nicht, zu schreiben, wieviel Sie bereit sind, monatlich für den Biber zu bezahlen? Wie wäre es mal mit 500 Euro zum Start, weil Sie doch der besonders korrekte Typ sind? Der BN freut sich. Achso stimmt ja, bei Geld hört die Gründenkerei schnell auf. Schon klar! Und alles wie gehabt: Die heile-Welt-Visionen/Träumereien hat man selbst, bezahlen dürfen dagegen ruhig die anderen ...

________

Zuletzt geändert von Drago, am 04.04.2012 um 18:30 Uhr
04.04.2012 19:39 Uhr
pro musica
Äußerst erfahrenes Mitglied


ist gerade online
Registriert seit: 1/11/10
Beiträge: 8228

 

Zitat von forest

 

 Interessante Konstellation: Öffentliches Recht im Schein der Dinge, hier Tiere.

Was spräche dagegen, sich Stihl, Sachs und wie sie alle heißen, Sägeketten samt deren Schärfungsansprüchen, Haftöl, Benzin/Ölgemisch, Krach, Gestank und Arbeit zu sparen und stattdessen einen heißgeliebten Biber an einen nur lauwarm geliebten Baum zu ketten?

Waldarbeiter waren ja immer stramme Burschen; als die heimischen Holzknecht rarer wurden,  holte man sie aus der Tschechei, dann aus Polen usw. auch in den hiesigen Staatsforst.

Wo ist der dressierte, auf die freiheitlich-demokratische Grundordnung vereidigte Biber mit dreißig Tagen Urlaub im Jahr und Pensionsanspruch?

Die Grünen haben wieder mal kein Konzept.

Die Schwarzen lassen den schwarz arbeiten und schieben das auf die Grünen, die Roten finden das gut und schauen, was dabei herauskommt, die Gelben identifizieren sich endlich anhand der Zahnfarbe die Bibers, und das bissig.

 So herrlich hat Gott die Welt erschaffen.

 

  Lachend

________
„Die Zukunft hat viele Namen. Für die Schwachen ist sie das Unerreichbare. Für die Furchtsamen ist sie das Unbekannte. Für die Mutigen ist sie die...

04.04.2012 20:32 Uhr
defabc7
Sehr erfahrenes Mitglied


ist gerade online
Registriert seit: 4/30/08
Beiträge: 1613

 

Zitat von Drago
 Wieder Zustimmung. Es geht aber nicht darum, den Biber weltweit auszurotten. Er soll dort leben, wo er ins Ökosystem passt.

Die natürlichen Feinde des Bibers sind Luchs, Wolf, Bär und Puma. Wieviele von diesen Tieren haben Sie denn heute schon gesehen, so aus dem Fenster schauend? Eben! Wer wird uns also Dank Schießverbot dann am Ende vor den Ausufernden Kosten und Ärgernissen retten? Niemand, eben! Davon rede ich doch ständig, wollen sie WIRKLICH NICHT verstehen?

Und Sie entscheiden, welches Tier wo ins Ökosystem passt?

Wenn es zu viele Biber gibt, wird das Schießverbot sicher irgendwann gelockert. Warum haben wir denn keine natürlichen Feinde mehr für den Biber? Weil wir die auch alle ausgerottet haben! Je mehr Tiere verschwinden desto weniger natürliche Feinde gibt es! Und ich lehne es weiterhin ab, Tierarten nach Schaden/Nutzen das Recht auf Leben abzusprechen.

Zitat von Drago  

Da ist überhaupt nichts daneben, das trifft genau den Punkt! Wenn Sie den Artikel gelesen hätten, würden Sie das auch verstehen. Dort steht, wir haben 500k für den Biber. Warum haben wir dann nicht 500k für ein anderes beliebiges Tier?? Mit welchem Recht soll genau der Biber zu uns kommen dürfen? Was ist mit Koala, Zebras oder jenem Känguruh??! Und Braunbär Bruno?

EBEN! Wie wollen Sie die Entscheidung treffen. Und: Wo soll das hinführen? Und vergessen Sie nicht, zu schreiben, wieviel Sie bereit sind, monatlich für den Biber zu bezahlen? Wie wäre es mal mit 500 Euro zum Start, weil Sie doch der besonders korrekte Typ sind? Der BN freut sich. Achso stimmt ja, bei Geld hört die Gründenkerei schnell auf. Schon klar! Und alles wie gehabt: Die heile-Welt-Visionen/Träumereien hat man selbst, bezahlen dürfen dagegen ruhig die anderen ...

Vorsicht, an dieser Stelle wird es blöd! Sie wissen ganz genau, dass man versucht, ehemals heimische Tiere wieder anzusiedeln. Wo Sie da Koalas, Zebras oder Kängurus hernehmen ist mir schleierhaft!

Sie sind derjenige der nicht versteht um was es hier geht. Nämlich etwas zurückzubringen was zerstört war. Der Natur etwas zurückzugeben was man ihr genommen hat. Das einzige Tier, das seinen Lebensraum aktiv gestalten kann!

________
     

Schlagworte

Keine Schlagworte vergeben.


Auf einen Beitrag antworten

 
Um antworten zu können, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich.

Alle Zeitangaben in MEZ. Es ist jetzt 3:23 AM Uhr.