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#46 (permalink) | |
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Was wir uns leisten sind nicht die Biber, sondern diejenigen die einen Biberschaden nach dem anderen reklamieren. Und da wird mit Sicherheit viel gemauschelt. Es gibt so Leute, die wissen, wo man wie viel Geld abgreifen kann und lassen keine Gelegenheit aus. Die schreien so lange rum bis sie was kriegen! Da müsste man meiner Meinung nach genauer drauf schauen, was für ein Schaden reguliert wird. Und: Es wird wenigstens reguliert. Als Landwirt z. B. kann man die Hand aufhalten und bekommt Schadenersatz. Meinen Sie, mir zahlt einer einen Marderschaden an meinem Auto? Oder einen Wildschaden? Nein, die darf ich über die Versicherungsbeiträge schön selber zahlen... Will ich deswegen Marder oder Wild ausrotten? Nein! Nach Ihrer Argumentation müsste man nämlich alle Wildtiere, die keinen direkten Nutzen bringen, pauschal ausrotten. Denn sie könnten ja Schäden verursachen, und wer zahlt die denn dann? Tiere fressen, jagen, buddeln Löcher, rennen über Straßen - weg damit? Kann das das Ziel sein? |
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#47 (permalink) | |
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Never feed a ...... Das passt 100%, wenn man sich die Beiträge dieses Users ansieht.
@ Drago Wenn Sie tatsächlich glauben, daß Biber, ähnlich wie Ratten und Heuschrecken, nur unnütze Schädlinge sind, sollten Sie sich mal klarmachen, daß es in der Natur keine unnützen Tiere/Schädlinge gibt. Das gilt übrigens ebenso für Pflanzen. |
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Zuletzt geändert von Nathot, am 04.04.2012 um 12:51 Uhr
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#48 (permalink) | |
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#49 (permalink) | |
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Nein, ich argumentiere nicht gegen andere Tiere. Ich sehe es ähnlich, jedes Tier hat einen Nutzen und bildet ein Kettenglied im Ökosystem. Von den verhassten Stechmücken über Maulwurfhaufen im Garten und Tauben mit samt ihren Ausscheidungen auf dem Dach. Alle diese Tiere haben auch einen natürlichen Feind! (ich weiß nicht, warum man das immer wiederholen muss) Diese himmelweiten Unterschiede sollten doch klar sein. Für den Biber gilt das nicht. Das System hat ohne Biber bestens funktioniert. Es gibt daher nicht den geringsten Grund, ihn hier dann anzusiedeln, die ausschließlichen Nachteile und Kostenseite betrachtend! Es gibt da so Naturromantiker, die in die Richtung denken "Artenvielfalt ist doch schön, warum nicht eine weitere Art nach Deutschland" Grundsätzlich ja richtig, aber nicht um jeden Preis! Dann könnten wir nämlich auch Känguruhs hier einsetzen, und wenns denen dann im Winterschnee kalt ist, muss man eben Heizpilze aufstellen, alle 2 km! Wär doch ein Modellversuch wert, oder? Für 500k kann man eine Menge Gas verheizen, warum machen wir das dann nicht auch noch, das machts doch auch nicht mehr fett! Vielleicht sollten wir anders an die Sache herangehen: Jeder Bürger soll Stellung nehmen, ob er den Biber will oder nicht. Und unter den Befürwortern werden dann die Kosten aufgeteilt. Noch besser wäre es, wenn diese Leute dann auch in die Flussgrundstücke einziehen würden, damit sie neben den Kosten auch den Ärger persönlich bekommen. Dann werden wir schnell sehen, wieviele Biber-Fans noch übrig bleiben! Ja Freunde, es ist schon leicht, pro Biber zu sein, wenn andere dafür die Kosten tragen müssen! Wissen Sie, das ist eine weiter Qualität der Grünen: Immer "man sollte doch dies und jenes tun, oder das wäre toll für die grüne Umwelt" alles wahr, aber wenns dann ans Bezahlen geht ist auf einmal keiner mehr grün. Dann ist auf einmal das Geschrei groß, so siehts aus! |
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Zuletzt geändert von Drago, am 04.04.2012 um 13:58 Uhr
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#50 (permalink) | |
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Das System hat ohne Biber bestens funktioniert? Welches "System"? Das von Menschen geschaffene! Weil unsere Natur von Grund auf kaputt gemacht wurde und immer noch wird. Es gibt bei uns keinen einzigen Quadratmeter Boden, der nicht von Menschen schon zigfach beackert worden wäre. Dürfen also nur Tiere leben, die einen natürlichen Feind haben? Was ist mit z. B. Füchsen? Ach ja, richtig, die machen ja keinen Schaden... Also doch wieder die uralte, dumme Unterteilung gutes Tier / böses Tier. Unter "böses Tier" fällt ja auch der Kormoran, wie die Diskussionen in letzter Zeit zeigen... Das mit den natürlichen Feinden trifft auf viele Tiere zu. Da gibt es auch Lösungen, wo der Mensch regulierend eingreift, damit es nicht zu viele werden. Wer sind wir eigentlich dass wir selektieren welche Art leben darf und welche nicht?! Ich will es Ihnen sagen: Der Mensch ist nicht die Krone der Schöpfung. Sondern der Abschaum.
Den Rest muss man nicht kommentieren. Kängurus und so weiter... Völlig daneben. |
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#51 (permalink) | |
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Mei, was des wieder koscht................... Mit den 3,5 Cent pro Kopf und Jahr lässt sich aber wirklich Sinnvolleres machen...... |
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#52 (permalink) | |
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Wir haben hier bei uns die absurde Situation, dass ich nach der Baumschutzverordnung keine Bäume auf meinem Grundstück fällen darf. Wogegen der Biber auch geschützte Bäume umlegen darf. |
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#53 (permalink) | |
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Genauso, wie Luchse und Wölfe im Bayerischen Wald auch während der Schonzeit jagen dürfen.
Die Welt ist ja sooooo ungerecht... |
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#54 (permalink) | |
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Schrecklich, gell? |
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#55 (permalink) | |
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Jetzt hat's aber einer dem Luchs gezeigt, und zwar schon richtig! Luchse, pah! Für was brauchen wir die Viecher überhaupt? Zu nix nütze! Fressen nur dem Jägersmann sein Wildbret weg! |
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#56 (permalink) | |
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Interessante Konstellation: Öffentliches Recht im Schein der Dinge, hier Tiere. Was spräche dagegen, sich Stihl, Sachs und wie sie alle heißen, Sägeketten samt deren Schärfungsansprüchen, Haftöl, Benzin/Ölgemisch, Krach, Gestank und Arbeit zu sparen und stattdessen einen heißgeliebten Biber an einen nur lauwarm geliebten Baum zu ketten? Waldarbeiter waren ja immer stramme Burschen; als die heimischen Holzknecht rarer wurden, holte man sie aus der Tschechei, dann aus Polen usw. auch in den hiesigen Staatsforst. Wo ist der dressierte, auf die freiheitlich-demokratische Grundordnung vereidigte Biber mit dreißig Tagen Urlaub im Jahr und Pensionsanspruch? Die Grünen haben wieder mal kein Konzept. Die Schwarzen lassen den schwarz arbeiten und schieben das auf die Grünen, die Roten finden das gut und schauen, was dabei herauskommt, die Gelben identifizieren sich endlich anhand der Zahnfarbe die Bibers, und das bissig. So herrlich hat Gott die Welt erschaffen.
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#57 (permalink) | |
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Das Ökosystem!!!! Ich dachte, sie lesen im Strang mit, und wollen sich nicht dadurch profilieren, indem sie faktenblind weiter versuchen ihre Biberromantik zu verteidigen??! Und nein, das Ökosystem ist NICHT von Menschen gemacht!
Alles richtig, und wo ist der Bezug zu meinem Beitrag? Wo kann jetzt ihr Biber dabei helfen, dass das nicht mehr so wäre? Naturbelassene Plätze können wir auch so schaffen (wenn das denn gewollt wäre), dafür brauchen wir den Biber nicht!
Auch richtig. Für Biber trifft das aber nicht zu, hier herrscht - wie wir nun schon mehrfach gelesen haben - ein strenges Schießverbot.
Wieder Zustimmung. Es geht aber nicht darum, den Biber weltweit auszurotten. Er soll dort leben, wo er ins Ökosystem passt. Die natürlichen Feinde des Bibers sind Luchs, Wolf, Bär und Puma. Wieviele von diesen Tieren haben Sie denn heute schon gesehen, so aus dem Fenster schauend? Eben! Wer wird uns also Dank Schießverbot dann am Ende vor den Ausufernden Kosten und Ärgernissen retten? Niemand, eben! Davon rede ich doch ständig, wollen sie WIRKLICH NICHT verstehen?
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#58 (permalink) | |
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Da ist überhaupt nichts daneben, das trifft genau den Punkt! Wenn Sie den Artikel gelesen hätten, würden Sie das auch verstehen. Dort steht, wir haben 500k für den Biber. Warum haben wir dann nicht 500k für ein anderes beliebiges Tier?? Mit welchem Recht soll genau der Biber zu uns kommen dürfen? Was ist mit Koala, Zebras oder jenem Känguruh??! Und Braunbär Bruno? EBEN! Wie wollen Sie die Entscheidung treffen. Und: Wo soll das hinführen? Und vergessen Sie nicht, zu schreiben, wieviel Sie bereit sind, monatlich für den Biber zu bezahlen? Wie wäre es mal mit 500 Euro zum Start, weil Sie doch der besonders korrekte Typ sind? Der BN freut sich. Achso stimmt ja, bei Geld hört die Gründenkerei schnell auf. Schon klar! Und alles wie gehabt: Die heile-Welt-Visionen/Träumereien hat man selbst, bezahlen dürfen dagegen ruhig die anderen ... |
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Zuletzt geändert von Drago, am 04.04.2012 um 18:30 Uhr
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#59 (permalink) | |
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#60 (permalink) | |
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Und Sie entscheiden, welches Tier wo ins Ökosystem passt? Wenn es zu viele Biber gibt, wird das Schießverbot sicher irgendwann gelockert. Warum haben wir denn keine natürlichen Feinde mehr für den Biber? Weil wir die auch alle ausgerottet haben! Je mehr Tiere verschwinden desto weniger natürliche Feinde gibt es! Und ich lehne es weiterhin ab, Tierarten nach Schaden/Nutzen das Recht auf Leben abzusprechen.
Vorsicht, an dieser Stelle wird es blöd! Sie wissen ganz genau, dass man versucht, ehemals heimische Tiere wieder anzusiedeln. Wo Sie da Koalas, Zebras oder Kängurus hernehmen ist mir schleierhaft! Sie sind derjenige der nicht versteht um was es hier geht. Nämlich etwas zurückzubringen was zerstört war. Der Natur etwas zurückzugeben was man ihr genommen hat. Das einzige Tier, das seinen Lebensraum aktiv gestalten kann! |
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