Donnerstag, 23. Oktober 2014

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Der Fall Gustl Mollath
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22.12.2012 17:47 Uhr
leopold
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Zitat von macforce
Allen Zweiflern zu empfehlen . . .

 An der Tatsache, dass sehr viele dieser irgendwie beteiligten Figuren konsequent darauf hin arbeiteten, Mollath zum Schweigen zu bringen, gibt es keine Zweifel. 


Wenn es so ist, sollte man daran arbeiten herauszufinden, warum das so war. Kommt dabei was heraus, platzt die Bombe. Wenn nicht, war's ein Knallfrosch.

PS: Ich nehme an, dass die SZ-Leute fieberhaft daran arbeiten.

22.12.2012 19:08 Uhr
Gast_1686762136
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Zitat von macforce
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ist der heutige Artikel der SZ:

http://www.sueddeutsche.de/bayern/psychiater-im-fall-mollath-gutachten-aus-der-ferne-1.1557448

Nachdem immer mehr Details bekannt werden, drängt sich folgender Eindruck auf: Einer der wenigen Akteure, der sich in diesem Verfahren völlig normal, ja sogar unter diesen Umständen ausgesprochen anständig verhalten hat, ist Gustl Mollath selbst. Sei es sein Verhalten bei Einlieferung in die Anstalt (Verweigerung von Kernseife!), sein Umgang mit den Gutachtern (Einsicht in seine Krankenakte, überfallartiger Besuch von Dr. Kröber) oder sein nobles Verhalten im Zusammenhang mit der Beauftragung von Dr. Strate. .

 

Lesenwert die Süddeutsche von heute auf Seite 50 , Abgeschrieben

Ihren Aussagen ist nichts hinzuzufügen. Je genauer  man sich in den Ablauf und die Materie einliest, um so mehr unglaubliche Details kommen an den Tag. Das Wiederaufnahmeverfahren wird eine Generalabrechnung mit der aroganten und schlampigen Justiz und deren faulen inkompenten Abschreibern aus der Forensik.

Weitere Gutachten die dann  vom Gericht verwertet wurden  sind  vom Klinikchefarzt  in Bayreuth, Dr. Leipziger. Auch er hatte den "Patienten" nie gesehen. Er bescheinigt Mollath ein „paranoides Gedankensystem besonders im Bereich der Schwarzgeldverschiebungen“. Anhand dieser Tatsachen ist es sehr fahrlässig, einen Mann wie Dr. Leipziger auf so einem verantwortungsvollen Posten wie dem eines Chefarztes einer forensischen Klinik zu belassen.

 

22.12.2012 20:03 Uhr
Camper2012
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Nun, gegen Herrn Dr. Leipziger scheint die Staatsanwaltschaft ja inzwischen zu ermitteln, wenn man der Prinatausgabe der SZ vom 03.12.2012 glauben schenkt.

Hier

http://dokumentenblog.files.wordpress.com/2012/12/2012-12-03-sz-der-verraeumte-mann.pdf

steht zumindest

Zitatanfang

lässt
Leipziger fünf Tage unbeantwortet. Dann
teilt er mit, er könne aufgrund eines l a u -
fenden Verfahrens nicht mehr antworten.
Denn die Staatsanwaltschaft ermittelt i n -
zwischen wegen des Verdachtes der Freiheitsberaubung
zuungunsten Gustl M o l -
laths.

Zitatende

Offenbar hat man schon lange bevor die Ministerin die Wiederaufnahme überprüfen lies angefangen, das Ganze juristisch aufzuarbeiten.

22.12.2012 21:16 Uhr
augustus
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Zitat von macforce
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ist der heutige Artikel der SZ:

http://www.sueddeutsche.de/bayern/psychiater-im-fall-mollath-gutachten-aus-der-ferne-1.1557448

Nachdem immer mehr Details bekannt werden, drängt sich folgender Eindruck auf: Einer der wenigen Akteure, der sich in diesem Verfahren völlig normal, ja sogar unter diesen Umständen ausgesprochen anständig verhalten hat, ist Gustl Mollath selbst. Sei es sein Verhalten bei Einlieferung in die Anstalt (Verweigerung von Kernseife!), sein Umgang mit den Gutachtern (Einsicht in seine Krankenakte, überfallartiger Besuch von Dr. Kröber) oder sein nobles Verhalten im Zusammenhang mit der Beauftragung von Dr. Strate. Widerlich, was die Schmierfinken von Zeit, Spiegel und Konsorten daraus gebastelt haben.

Ob es eine Verschwörung gab oder gibt, wissen wir noch nicht. An der Tatsache, dass sehr viele dieser irgendwie beteiligten Figuren konsequent darauf hin arbeiteten, Mollath zum Schweigen zu bringen, gibt es keine Zweifel. Zwar jede Kleinigkeit, die gegen ihn, jedoch nichts, aber auch gar nichts, was zu seinen Gunsten gesprochen hat, fand Berücksichtigung. Und so mancher Gutachter - haben wir inzwischen gelernt - verdient sein Honorar mit Abschreiben.

Der dringende Anfangsverdacht eines Komplotts von Ex-Frau, Bank, Justiz, sog. Gutachtern und Politik gegen Mollath im Interesse einer betuchten und einflussreichen Nürnberger Clique besteht jedenfalls. Andernorts nennt man diese ehrenwerten Herrschaften Klüngel - Verschwörer ginge jedoch auch.

 

Den SZ-Artikel habe ich gerade gelesen. Schon wieder (für mich) neue interessante Details.

Verschwörung hin oder her, man sollte sich nicht so an Begriffen festhalten. ZwinkerndSagen wir doch, es ist eine Kette von unglücklichen Ereignissen (ausgelöst durch eine Ehefrau, die einen Plan hat), Konkurrenzdenken unter Gutachtern, persönliche Interessenskonflikte, ungläubige Richter und Staatsanwälte, Verdeckung von dubiosen Bankgeschäften.....

Da reicht doch schon der eine oder andere Anruf, um die "Beweiskette" zu untermauern, dass der Betreffende einem Wahn verfallen ist. Ist schon abenteuerlich, was aus der fehlenden Kernseife und Mollaths "Form des Widerstands" konstruiert wurde. Gut, dass es außer Spiegel & Co. noch andere Blätter gibt, die gründlicher recherchieren.

Ich kann mir das gut vorstellen wie das abgelaufen sein könnte, ganz ohne Verschwörungstheorie. Whistling

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22.12.2012 21:21 Uhr
augustus
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Zitat von leopold

 


Ich fand den Artikel sehr gut recherchiert. Was kritisieren Sie denn im Einzelnen? Es bringt doch nichts, aus einer Sache mehr zu machen, als drinsteckt, nur weil Sie und andere sich einen bayerischen Justizskandal wünschen.

 Ich hoffe, Sie haben den u.a. Verriss des Spiegel-Artikels inzwischen gelesen?  Das war mir wieder eine Lehre. Niemand kann sich einer  manipulativen Berichterstattung wirklich entziehen. ZwinkerndEs reicht ja schon, Zweifel zu schüren.

 

Zitat von germit

 

Hervorragende Analyse dieses "Spiegel"-Artikels (und zwei weiteren, in dasselbe Horn stoßenden in der "Zeit" und im "Tagesspiegel") finden Sie hier:

http://www.newsandbuy.de/Mollath_Presse.htm

Fazit der Autorin: "Es ist ein Lehrstück darüber, wie die Manipulation der Öffentlichkeit durch die Presse funktioniert."

Mei, germit, mal wieder DANKE für diesen link. Ich war schon ganz verzweifelt.

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23.12.2012 11:05 Uhr
leopold
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Zitat von augustus

 

 Ich hoffe, Sie haben den u.a. Verriss des Spiegel-Artikels inzwischen gelesen?  Das war mir wieder eine Lehre. Niemand kann sich einer  manipulativen Berichterstattung wirklich entziehen. ZwinkerndEs reicht ja schon, Zweifel zu schüren.

 Mei, germit, mal wieder DANKE für diesen link. Ich war schon ganz verzweifelt.


Welchen Verriss meinen Sie? Den Link von Germit? Den habe ich soeben durchgelesen. Sehr interessant. Eigentlich kann ich nicht glauben, dass Redakteure von Spiegel, Zeit und Tagesspiegel sich für so etwas hergeben, aber die Sache wird langsam immer dubioser. Bereits nach der Lektüre des gestrigen SZ-Artikels habe ich den oben zitierten Spiegel-Artikel mit anderen Augen gesehen.

Ich bin ja grundsätzlich ein begeisterter Leser der SZ, allerdings wird zunehmend ein gewisses Bemühen bzw. eine gewisse Tendenz auch bei dieser Zeitung überdeutlich. Auch wenn mir diese Tendenz in der Regel grundsätzlich nicht widerstrebt, stört mich das, weil ich mich ungern veräppeln lasse.

Beispiel: Die SZ beschreibt die "Anpassungsprobleme" des Herrn Mollath kurz nach seiner Einlieferung. In der SZ beschränken sich die Probleme auf die Kernseife, woanders ist was von Unterhose, stinken und rumschreien zu lesen. Was stimmt nun? Vielleicht hat es Herr Mollath seinen "Feinden" auch sehr leicht gemacht, ihn loszuwerden. Eines dürfte sicher sein: Weitere Überraschungen in der Angelegenheit werden folgen.

23.12.2012 13:35 Uhr
Gast_1686762136
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Gert Postel

arbeitet als Facharzt in der Psychatrie. Ohne Ausbildung zum Facharzt, er hatte Postbote gelernt. ängstlich

 Nach fast 2 Jahren flog er auf, zufällig.

Hier die haarsträubende Geschichte

Gert Postel In Wikipedia

 

23.12.2012 16:01 Uhr
augustus
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Zitat von leopold

 


Welchen Verriss meinen Sie? Den Link von Germit? Den habe ich soeben durchgelesen. Sehr interessant. Eigentlich kann ich nicht glauben, dass Redakteure von Spiegel, Zeit und Tagesspiegel sich für so etwas hergeben, aber die Sache wird langsam immer dubioser. Bereits nach der Lektüre des gestrigen SZ-Artikels habe ich den oben zitierten Spiegel-Artikel mit anderen Augen gesehen.

Ich bin ja grundsätzlich ein begeisterter Leser der SZ, allerdings wird zunehmend ein gewisses Bemühen bzw. eine gewisse Tendenz auch bei dieser Zeitung überdeutlich. Auch wenn mir diese Tendenz in der Regel grundsätzlich nicht widerstrebt, stört mich das, weil ich mich ungern veräppeln lasse.

Beispiel: Die SZ beschreibt die "Anpassungsprobleme" des Herrn Mollath kurz nach seiner Einlieferung. In der SZ beschränken sich die Probleme auf die Kernseife, woanders ist was von Unterhose, stinken und rumschreien zu lesen. Was stimmt nun? Vielleicht hat es Herr Mollath seinen "Feinden" auch sehr leicht gemacht, ihn loszuwerden. Eines dürfte sicher sein: Weitere Überraschungen in der Angelegenheit werden folgen.

So, so, Sie fühlen sich also jetzt von Ihrer Lieblingszeitung veräppelt? Ohmy

In dem Kernseife-Beispiel kommt es, wie bei den meisten anderen Punkten auch, auf die Sichtweise an bzw. welcher Berichterstattung man mehr Glauben schenkt. Lesen Sie halt einfach mal nach was Mollath selbst dazu sagte und woher die Interpretationen seines Verhaltens kommen.

Jetzt habe ich noch eine sehr umfangreiche Analyse des Spiegel-Artikels wiedergefunden, die ich vor Tagen schon gelesen hatte:

Warum der Justizskandal doch keiner ist (oder sein soll)

Beate Lakotta hat auf spon.de einen „ Artikel“ zum so genannten Fall Mollath veröffentlicht.

Im Folgenden soll es weniger um diesen Skandal oder auch Nicht-Skandal gehen, sondern es soll an diesem Artikel aufgezeigt werden, wie wichtig es ist kritisch mit Nachrichten und Massenmedien umzugehen. Wie wichtig es also ist Medienkompetenz zu entwickeln. Denn auch wenn man wenig Informationen zum bisherigen „Justizskandal“ mitbekommen hat, so kann man doch anhand der Sprache „Nachrichten“ dekodieren..............

Aber dann holt die Autorin noch zum Rundumschlag aus. Alles was nicht zum eigenen Wertekanon passt wird noch mal diffamiert, denn sie alle haben es ja nur nicht verstanden oder sind gar genauso wirr wie „ihr Held“. Und spätestens bei der Netzgemeinde muss man sich ja fragen, wie die Wahrnehmung von Lakotta funktioniert: der deutsche Mandela. Reicht ein (!) Eintrag in irgendeinem Blog dazu von der (!) Netzgemeinde zu sprechen? Oder hat Frau Lakotta etwa verzerrte Wahrnehmungen von einer verschwörerischen Netzgemeinde? Ähnlich interessant sind die braven Bürger die das Bundesverdienstkreuz fordern. Kann Frau Lakotta zwischen sinnfreien Forderungen in irgendwelchen Kommentaren nicht mehr von seriösen Forderungen braver Bürger unterscheiden? Oder geht es gar nicht um Realität? Ist ihr als Journalistin die Wirklichkeit völlig egal? Wer so manipulative, dermaßen tendenziöse Artikel schreibt, muss sich den Vorwurf gefallen lassen, Public Relation bzw. Propaganda zu betreiben. In Anbetracht der Reaktionen muss man allerdings dankbar sein. Exemplarisch sei hier auf Thomas Stadler, Oliver Garcia und Henning Müller verwiesen. Möglicherweise ist das ja auch die tumbe Netzgemeinde von der Frau Lakotta ausgeht. Das wiederum wäre wohl ein Anzeichen eines pathologischen Größenselbst.

humana conditio

Einfach stark. Der Autor legt zwar jedes Wort auf die Goldwaage, aber das muss in diesem Fall wohl so sein.

 

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23.12.2012 16:27 Uhr
leopold
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Zitat von augustus

 

So, so, Sie fühlen sich also jetzt von Ihrer Lieblingszeitung veräppelt? Ohmy

 

Habe ich nicht geschrieben. Ihre Links funktionieren übrigens nicht.

23.12.2012 16:39 Uhr
augustus
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Zitat von leopold


Ich bin ja grundsätzlich ein begeisterter Leser der SZ, allerdings wird zunehmend ein gewisses Bemühen bzw. eine gewisse Tendenz auch bei dieser Zeitung überdeutlich. Auch wenn mir diese Tendenz in der Regel grundsätzlich nicht widerstrebt, stört mich das, weil ich mich ungern veräppeln lasse.

Wie soll man das denn anders verstehen?

Zitat von leopold

 Habe ich nicht geschrieben. Ihre Links funktionieren übrigens nicht.

hier nochmals der link:

http://www.humana-conditio.de/?p=184

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23.12.2012 19:43 Uhr
macforce
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Sterndeuterei scheint eine seriöse Wissenschaft . . .

zu sein, gegen das, was diese sog. "Gut"achter, insb. dieser vorbestrafte Schmalspur-Revoluzzer und "Fern"-Diagnostiker Prof. Kröber, im Fall Mollath abgeliefert hat. Es ist pure Bösartigkeit, wie durchaus nachvollziehbare Äußerungen Mollaths (z. B. Schere zwischen Arm und Reich) von diesen "copy and paste"-Psychologen zu seinen Ungunsten hingebogen wurden.

http://carta.info/52068/gustl-for-help-ii-der-fall-mollath-und-die-ferndiagnosen/

23.12.2012 22:43 Uhr
forest
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Peter Mühlbauer in Telepolis, Zitat:

"Merkwürdiger als Merks Auftritt (über den der Rechtsanwalt Thomas Stadler schrieb, es sei ja nichts Neues, dass diese Politikerin sich "nicht von Fakten irritieren lässt"), war jedoch der des SPD-Abgeordneten Schindler: Er verteidigte die Justizministerin trotz ihrer offensichtlichen Falschaussagen mehr als er sie kritisierte und hatte auch am Instanzenweg, der Mollath ins Irrenhaus brachte, nichts wirklich auszusetzen. Die einzige Konsequenz aus dem Fall wäre für ihn, dass die Justiz sich eventuell "schämen" muss – aber auch nur dann, wenn sie selbst feststellt, dass sie Fehler gemacht hat.

Weil Schindler bereits vorher Aufsehen erregt hatte, als er die Medien aus einer Sitzung des Rechtsausschusses zum Fall Mollath verbannte, muss sich die SPD nun Fragen gefallen lassen, inwieweit auch Honoratioren der in Nürnberg traditionell starken Sozialdemokratie in Schwarzgeldgeschäfte verwickelt sein könnten."

Zuletzt geändert von forest, am 23.12.2012 um 22:47 Uhr
24.12.2012 10:53 Uhr
leopold
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Zitat von augustus

 Wie soll man das denn anders verstehen?


Fakt ist, dass auch die SZ immer nur die Hälfte (oder Dreiviertel) der Fakten schreibt. Am Anfang war das Bemühen, die Justizministerin zum Stolpern zu bringen jedenfalls überdeutlich. Die SZ kämpft in Bayern natürlich gegen die Übermacht der CSU, da scheint vielleicht manchem Redakteur jedes Mittel recht, der Glaubwürdigkeit der Zeitung dient das auf Dauer nicht. Und das fände ich gerade bei dieser Zeitung sehr bedauernswert.

Wenn es um München oder die Bayern geht, ist die SZ ohnehin nicht mehr ernstzunehmen, da vernebelt der Lokalpatriotismus völlig die Sinne.

24.12.2012 12:23 Uhr
forest
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Rücktrittsforderungen an Merk kamen (und kommen) nicht von der SZ, sondern von Landtagsabgeordneten. Die SZ berichtet(e) lediglich darüber.

Wenn man die SZ hier hervorhebt, ist vor allem deren nürnberger Redaktion gemeint. Besonders engagiert erweisen sich aber auch die Nürnberger Nachrichten, was Wunder.

Die Sache riecht seit einem Diehl-Deal mit bemerkenswerten Verknüpfungen zum nürnberger Rotary-Club mit Ausstrahlungswirkung zu münchner Ministerien, sowohl Finanz als auch Justiz. Man lese Gabriele Wolff. So präzise aufbereitet, fein säuberlich belegt, mit juristischem Sachverstand und Einfühlungsvermögen läßt sie den besten Kriminalroman als Kindermärchen erscheinen.

Le-sen! Zwinkernd

Zuletzt geändert von forest, am 24.12.2012 um 12:26 Uhr
24.12.2012 12:37 Uhr
leopold
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Zitat von forest

Rücktrittsforderungen an Merk kamen (und kommen) nicht von der SZ, sondern von Landtagsabgeordneten. Die SZ berichtet(e) lediglich darüber.

Wenn man die SZ hier hervorhebt, ist vor allem deren nürnberger Redaktion gemeint. Besonders engagiert erweisen sich aber auch die Nürnberger Nachrichten, was Wunder.

Die Sache riecht seit einem Diehl-Deal mit bemerkenswerten Verknüpfungen zum nürnberger Rotary-Club mit Ausstrahlungswirkung zu münchner Ministerien, sowohl Finanz als auch Justiz. Man lese Gabriele Wolff. So präzise aufbereitet mit juristischem Sachverstand und Einfühlungsvermögen läßt sie den besten Kriminalroman als Kindermärchen erscheinen.

Le-sen! Zwinkernd

 

Das kann niemand lesen.

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Gustl Mollath | Beate Merk


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