Registrieren | Neueste Einträge | Aktuellste Themen | Forum | Benutzerliste | Suche | Regeln | Hilfe
|
|
||
|---|---|---|
|
|
#1 (permalink) | |
|
Kultusminister Spaenle kündigt neuen Gymnasiallehrplan an
Bayerns Kultusminister Ludwig Spaenle (CSU) will bereits zum Start des neuen Schuljahres einen schlankeren Gymnasiallehrplan vorlegen. Kultusminister Spaenle kündigt neuen Gymnasiallehrplan an |
||
|
________ |
||
|
|
||
|
|
#2 (permalink) | |
|
Zeitplan
Wenn man wieder am Samstag in die Schule ginge, die überflüssigen Herbstferien wegließe und die sinnlosen Faschingsferien striche, dann käme für die Schüler fast ein ganzes Schuljahr dabei heraus und man müßte sich nicht mit der Vermittlung von "Bröseleswissen" begnügen (wie es ein Bekannter von mir ausdrückt, der Studiendirektor ist). Diese angebliche "Entrümpelung" ist doch nichts anderes als das Eingeständnis, daß das G8 Blödsinn ist. |
||
|
________ |
||
|
|
||
|
|
#3 (permalink) | |
|
Ein schlankerer Lehrplan schadet mich Sicherheit nicht. Dass die Vermittlungstiefe reduziert wird, ist aber nicht begrüßenswert. Der Begriff "gefährliches Halbwissen" kommt nicht von ungefähr. Dass dies alles aber bereits zu Beginn des neuen Schuljahres umgesetzt werden soll, verheißt nichts Gutes. "Hopplahopp" hat noch keiner Schulreform gut getan. Wichtig wäre eine eingehende, tiefgründige Reform des Lehrplans, so dass dieser dann Hand und Fuß hat. |
||
|
|
||
|
|
#4 (permalink) | |
|
Ein schlankerer Gymnasiallehrplan!
Die Entrümplung des Lehrplans hätte bereits vor 2 Jahren mit der Einführung des G8 erfolgen müssen. Ein schlankerer Gymnasiallehrplan ist eine Voraussetzung, wenn man den Unterrichtsstoff statt in 9 Jahren in 8 Jahren schaffen will. Dabei muss hauptsächlich der Stoff entfallen, den die Jugendlichen im späteren Leben bzw. beim Studium nicht brauchen. |
||
|
|
||
|
|
#5 (permalink) | |
|
Erinnerungen an früher ...
Ich war bestimmt kein schulischer Überflieger - aber das 13. Schuljahr war die reinste Erholung und wirklich praktisch (zumindest aus meiner Sicht) überflüssig - das kann natürlich auch an meinen Haupt-Fächern E/F gelegen haben. Sprachen kann man entweder bis zur 12. oder man kann sie nicht, in dem halben 13. Schuljahr wird sich da auch nicht mehr viel zum Besseren wenden. Geschichte ... das war eine Witznummer, schon damals haben wir die römische und griechische Antike während meiner Gymnasialzeit insgesamt 3 mal allein in Geschichte durchgenommen, nicht gerechnet das, was in anderen Fächern (Fremdsprachen/Latein) Bestandteil war. Gleiches gilt für alle relevanten geschichtlichen Themen, die die englisch- und französischsprachigen Länder betroffen hatten, auch hier wesentliche Teile doppelt. Allerdings war dann in Geschichte komischerweise bei der Weimarer Republik Schluss. Bei anderen Schulen lief das so ähnlich, hier gab es dann Intensiv-Stunden ab Februar für die, die Geschichte schriftlich als 3. Abiturfach hatten. Fand ich damals schon etwas merkwürdig. Auch dass sich einzelne "Lehrer" erdreistet haben, auf die Bezeichnung "DDR" Punkte nicht nur nicht zu geben, sondern abzuziehen, das musste nämlich "SBZ" heißen, wer sich daran nicht hielt wurde "gemaßregelt". Redundanzen auch in Deutsch, Sozialkunde, Wirtschaft /Recht und Religion (römische Antike, Stoa, Epikie, römisches Recht bis zum Erbrechen, Verfassungsorgane, Wirschaftssystem, Grundgesetz). Ganz zu schweigen von den vielen landeskundlichen Themen in den Fremdsprachen, große Überschneidungen mit Geographie. Biologie und Religion - Genetik (Wirtschaft und Recht, Sozialkunde), Ökologie (auch in Erdkunde), Anthropologie usw usw. Redundanzen wohin man schaute. |
||
|
|
||
|
|
#6 (permalink) | |
|
Äußerst erfahrenes Mitglied
Registriert seit: 9/24/07 Beiträge: 19722 |
Ist doch alles lachhaft! Es wird doch eh nur das "entrümpelt", wofür keine Lehrer mehr da sind! |
|
|
________ |
||
|
|
||
|
|
#7 (permalink) | |
|
So grundsätzlich falsch war es nicht, aber die "Entrümpelung" hätte mindestens zeitgleich stattfinden müssen. Wichtig wäre es, den Politikern für diese so wichtige Entscheidung für die jungen Leute, das Mandat zu entziehen. Fachleute müssen ein Konzept erarbeiten, das auch ür viele Jahre wieder Bestand hat. Ein Dilemma wie bei der Hauptschule, Mittelschule oder wie man diese Schnellschüsse nennen mag, darf sich nicht nochmals wiederholen. Bildung ist unser größtes Kapital und darf einfach nicht der Parteipolitik geopfert werden. |
||
|
________ |
||
|
|
||
|
|
#8 (permalink) | |
|
Entrümpeln um Stellen zu sparen
Das liegt daran, dass fächerübergreifendes Lernen fast ein Fremdwort ist, und das hat sich leider im G8 auch nicht geändert. Anstatt sich zu wiederholen, wäre es sinnvoll manche Inhalte zu verknüpfen. Trotzdem, ich werde das Gefühl nicht los, der Lehrplan wird gekürzt, damit man sich wieder Lehrer spart. Erinnert sich noch wer an die Artikel im Sommer, dass jede Menge Referendare nicht übernommen werden? Und das die mobile Reserve immer noch nicht aufgestockt wurde? Gleichzeitig möchte unser Kultusminister, dass die vorhandenen Lehrer ein paar Überstunden mehr machen, damit nicht mehr gar so viele Stunden ausfallen. Also ist es doch ein logischer Gedankengang |
||
|
|
||
|
|
#9 (permalink) | |
|
Äußerst erfahrenes Mitglied
Registriert seit: 9/24/07 Beiträge: 19722 |
So ist es! Die Wahrheit ist manchmal so einfach! |
|
|
________ |
||
|
|
||
Alle Zeitangaben in MEZ. Es ist jetzt 4:58 AM Uhr.