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#1 (permalink) | |
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Landratsamt Günzburg: Viele Vorteile durchs neue Blockheizkraftwerk
Das neue Blockheizekraftwerk fürs Landratsamt ist angekommen. Es erzeugt dezentral Strom, es liefert Wärme und kühlt im Sommer. |
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Zuletzt geändert von Anonyme, am 09.02.2012 um 22:09 Uhr
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#2 (permalink) | |
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Darf man
davon ausgehen, daß den Schallschutzanforderungen auch Genüge getan wurde? "Für die zunehmende Bedeutung dieser tieffrequenten Geräuschimmissionen im Wohn- und Erholungsbereich des Menschen sind im Wesentlichen folgende Gründe zu nennen: (1)In den letzten Jahren ist die Anzahl von maßgeblich tieffrequent schallabstrahlenden gewerblichen und industriellen Anlagengeräuschquellen stark gestiegen, in deren Einwirkungsbereich Wohnnutzungen oder andere schutzbedürftige Nutzungen existieren, die von tieffrequenten Geräuscheinwirkungen betroffen sind. Dieser Trend setzt sich weiter fort. (2) Die Auswertung von Bevölkerungsbeschwerden über „Lärmbelästigung durch Anlagen“ zeigt, dass derzeit von einer ganzen Reihe neu errichteter und erst seit kurzer Zeit in Betrieb gegangener Anlagen ..... Lärmbelästigungsprobleme im Einwirkungsbereich dieser Anlagen auftreten, obwohl diese Vorhaben in der Genehmigungsphase aus der Sicht des Geräuschimmissionsschutzes geprüft und Nebenbestimmungen zum Lärmschutz der Nachbarschaft in den Baugenehmigungen bzw. immissionsschutzrechtlichen Genehmigungsbescheiden formuliert wurden. Die Überprüfung dieser Lärmbeschwerdefälle durch die zuständigen Immissionsschutz-Überwachungsbehörden führt dabei zu dem Ergebnis, dass diese Lärmbeschwerden der betroffenen Anwohner objektiv berechtigt sind und ursächlich auf die Einwirkung von tieffrequentem Schall im Frequenzbereich von 8 Hz bis 100 Hz zurückzuführen sind." usw.usf. Quelle: Ingenieurbüro für Lärmschutz Förster&Wolgast Chemnitz Und noch eine Empfehlung zum Thema: http://www.iproplan.de/cms/images/stories/pdf/8_foerster.pdf |
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#3 (permalink) | |
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Jetzt warten wir mal 2 Jahre ab, die Probleme mit dieser Kiste werden bestimmt nicht publiziert. Aber vielleicht schreien die Nutzer/Mitarbeiter die Gegebenheiten den Bürgern ins Gesicht. Hoffentlich hat das LRA die richtigen Hausmeister, sollten mindestens Ingenieure sein und ehrlich in Bezug auf diese Kiste. Die Kiste wird oft stehen und die gute alte stationäre Heizung wird den Mist übertünchen müssen. das Tollste für mich ist die Tatsache dass dieses Gebäude eine so hohe Kühllast benötigt. Da versuchen die Planer wieder ihre Wahnvorstellungen zu verwirklichen. Theoretisch san mer stark, mit der Praxis haben wir eh nichts am Hut! |
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#4 (permalink) | |
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Und beim Lärm ist am Ende der inzwischen Pleite gegangene Estrich- oder Fliesenleger schuld. So schauts nach Ende des Schadenersatzprozesses erfahrungsgemäß aus. |
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#5 (permalink) | |
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"Theoretisch san mer stark,
mit der Praxis haben wir eh nichts am Hut!" Yo, die ganze Technologie wird flächendeckend in der Republik angetestet, und das Zeitfenster, bis die ersten unabhängigen Studien die fatalen Auswirkungen zeigen, reicht locker, um sich politisch zu profilieren, und es genügt für die Produzenten allemal, sich eine goldene Nase zu verdienen. Nebenbei kann man den Export der unausgegorenen Technologien forcieren, und später dann die Therapie für die angeblich völlig ungefährlichen Begleiterscheinungen, und zuletzt schafft ja auch der Abbau und die Suche nach Alternativen wieder neue Möglichkeiten ;-) Auf einen "ehrlichen" Umgang seitens der Behörden mit dieser (und vielen anderen) "Kisten" - entgegen dem bewährten Mechanismus - zu hoffen, wäre wohl naiv.... Da sorgt man leichter für geschmeidige Grenzwerte, die gemeinhin als unfehlbares Credo verkauft werden, bis es garnicht mehr anders geht, weil selbst der Dümmste irgendwann zu zweifeln anfängt, wenn die Folgen ebenso flächendeckend auftreten und die Ursachen nicht mehr zu verschleiern sind. |
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#6 (permalink) | |
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Ist die örtliche Redaktion
eigentlich zu unbedarft im Umgang mit allseits diskutierten Themen, ungeübt im Umgang mit allzeit frei zugänglichen Informationen zur Erlangung weiterer - und möglicherweise kritischer - Einsichten, unwillig, auch mal eine andere Zeitung in die Hand zu nehmen - oder schlicht gekauft? Die vollkommen unreflektierte und/oder tendenziöse Darstellung so mancher Themenkreise legt den Schluß nahe. Freie Presse: ein Witz! |
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#7 (permalink) | |
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Die Presse sollte sich mal schlau machen über die stillstehenden, demontierten, dahinseuchenden BHKWs. So eine eine Anlage baut sich nur ein Blinder bzw. Verantwortungsloser der sein Geld regelmäßig überhöht erhält und dem egal ist was es kostet und was daraus wird. Ihm kostet es eh nichts und wenn es verreckt sind die Anderen die Schuldigen. Kein verantwortungsvoller, erfahrener Energieexperte der nicht lobbyiert, Hand aufhält kauft, verkauft oder plant solche Anlagen. Nur unseriöse "Visionäre" mit offenen Händen sind für dies "begeisterungsfähig". Wie weit ist Griechenland von uns weg? Es ist unser Nachbar und Vorreiter. Und in GZ ist der Katastrophenschutz damit jetzt für den Notfall versorgt. Nur die Einsatzkräfte müssen mit dem Fahrrad zum Einsatzort kommen.
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#8 (permalink) | |
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"Die Presse
sollte sich mal schlau machen...." Ich dachte, die Redakteure seien Angestellte des öffentlichen Dienstes ? Da braucht die Presse sich doch nicht informieren, sondern nur die "visionäre" amtliche Meinung verbreiten. |
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#9 (permalink) | |
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günzBÜRGER, Sie kritisieren Atomkraftwerke, GuD-Anlagen, Windkraftanlagen, hier auch BHKW. Mit welchen Anlagen sollte Ihrer Meinung nach unser Strom erzeugt werden? Raimund Kamm |
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#10 (permalink) | |
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Strom kommt doch aus der Steckdose? |
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#11 (permalink) | |
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Dem aufmerksamen Leser
dürfte nicht entgangen sein, daß der o.g. Satz aus einem Beitrag von "quer" zitiert wurde. Natürlich kommt der Strom aus der Steckdose ;-) Es geht doch bei allen genannten Anlagen neben der Wirtschaftlichkeit auch um die Umweltverträglichkeit, und damit um die Vermeidung einer Gefahr für Menschen als einem lächerlich kleinen Teil der Natur. Die Tatsache, daß bei einigen der genannten Technologien (Atomkraft nehme ich hier aus) auf technisch durchaus machbare Ausführungen verzichtet wird aus Gründen der Gewinnmaximierung, daß die Überwachung nicht durch erfahrene Spezialisten erfolgt, daß die Grenzwerte für Emissionen solcher Anlagen vom Gesetzgeber äußerst flexibel festgesetzt oder entsprechend angepaßt werden - auch aus Mangel an Erfahrung mit neuen Technologien und deren Langzeitwirkung - ist nichts anderes als ein gegen Lobbyisten schwer zu stoppender Probelauf bei erkennbarem Versagen oder drohenden Schäden an Gesundheit und Umwelt. Skandalös ist nicht die Erforschung und der Einsatz neuer Technologien, sondern ihr Einsatz wider besseres Wissen und die Tatsache, daß nicht alle Möglichkeiten ausgeschöpft werden, um Schaden abzuwenden nach Artikel 2 GG. So wird in etlichen Fällen bewußt ein gesundheitlicher Schaden und/oder ein Vermögensschaden der Bevölkerung in Kauf genommen, um die Gewinnspanne der Betreiber solcher Anlagen nicht zu schmälern oder Investoren abzuschrecken, obwohl der oft zitierte "Stand der Technik" Lösungen anbietet, aber dummerweise auch mit Einsatz von finanziellen Mitteln verbunden ist. Vom politisch motivierten Aspekt braucht man sowieso nicht zu sprechen, oder? Ebenso verschließt man sich (zum Thema BHKW sowie GuD) beispielsweise der Problematik der Umweltverschmutzung durch tieffrequenten und Infraschall völlig, wenngleich andere höchst zweifelhafte Auswirkungen wenigstens thematisiert werden. Bei Windkraftanlagen hat sich diese Problematik dagegen inzwischen herumgesprochen. Die Zweifel der Bürger werden, wie wir alle wissen, mit entsprechenden Gutachten ausgehebelt oder einfach für irrelevant erklärt. Die Auftraggeber der Gutachten dürfen sich sicher auf die Loyalität der beauftragten Fachleute verlassen, davon darf man getrost ausgehen, nicht wahr? Im übrigen kann man ein gasbetriebenes GuD, wie es in Leipheim geplant ist, oder ein gasbetriebenes BHKW im LRA GZ wohl kaum mit der auf die Fahnen geschriebenen Wende hin zu erneuerbaren Energien rechtfertigen. Zum Thema Gaslieferungen/-preise usw. empfehle ich den Beitrag "GAS MONOPOLY" von Leidenfrost/Ladkani, der kürzlich auf ARTE ausgestrahlt wurde. Kann über´s Web abgerufen werden, zumindest als trailer: http://www.dokumentarfilm.info/index.php?option=com_content&view=article&id=730:doku-tipp-gas-monopoly&catid=41:filmarchiv&Itemid=64). Es wird in dieser äußerst sehenswerten Reportage -nachdem einem eh schon schlecht ist- gegen Ende u.a. auch auf Fracking kurz eingegangen: auch so eine schöne neue Technik der Energiegewinnung..... Wie gesagt: gegen die Erforschung und Anwendung neuer Technologien gibt es nichts einzuwenden, wenn es verantwortungsvoll, mit Rücksicht auf Menschen und auf den Ast, auf dem wir alle sitzen, geschieht, und wenn der Tunnelblick etwas erweitert wird zu einer komplexeren Sicht der Dinge - interdisziplinäre Arbeitsweise nennt man so etwas, glaub´ich..... höchste Zeit dafür wär´s langsam. Und die beliebten angsteinflößenden Weltuntergangsszenarien kann man wohl in den Bereich der Mythen und Märchen einordnen, solange sie zu nichts anderem dienen, als wirtschaftliche und politische Interessen zu etablieren. Wir müssen nicht alle nur noch schnell die Welt retten, es reicht schon, wenn wir -ohne daß bei uns die Lichter inzwischen ausgegangen wären- schnell mal Frankreich retten ;-)) In diesem Sinne: schönen Sonntag!
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Zuletzt geändert von günzBÜRGER, am 11.02.2012 um 21:46 Uhr
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#12 (permalink) | |
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Und für welche Kraftwerke sind Sie nun?
1. Und für welche Kraftwerke sind Sie nun? 2. Und aus welchen Kraftwerken kaufen Sie Ihren Strom? Raimund Kamm |
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#13 (permalink) | |
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Wenn sich da mal jemand schlau machen sollte, dann Sie - seit wann sind Redakteure im öffentlichen Dienst ? Die Augsburger Allgemeine bzw. die Mediengruppe Pressedruck ist ein reiner Privatbetrieb. (ich bin übrigens dort nicht angestellt) |
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#14 (permalink) | |
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@zunzo252
Selig die, die einen Sinn für Ironie besitzen..... ;-))) |
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#15 (permalink) | |
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@Herrn Kamm:
damit war, denke ich, alles gesagt: "....gegen die Erforschung und Anwendung neuer Technologien gibt es nichts einzuwenden, wenn es verantwortungsvoll, mit Rücksicht auf Menschen und auf den Ast, auf dem wir alle sitzen, geschieht, und wenn der Tunnelblick etwas erweitert wird zu einer komplexeren Sicht der Dinge - interdisziplinäre Arbeitsweise nennt man so etwas, glaub´ich..... höchste Zeit dafür wär´s langsam." Daß zur Zeit blind und blauäugig alles durchgewunken wird ohne Rücksicht auf Verluste, ist ja bekannt - aus welchen Gründen auch immer. Es geht nicht darum, neue Technologien zu verdammen, es geht darum, sie möglichst umfassend zu bewerten und aktuelle Ergebnisse der Forschung in die Beurteilung einfließen zu lassen, anstatt diese zu ignorieren oder bewußt zu verschweigen, und es geht auch darum, aktuelle technische Entwicklungen zu berücksichtigen, auch wenn dazu weitere Investitionen seitens der Betreiber notwendig werden. Beides wird sträflich vernachlässigt auf Kosten der Gesundheit der Bevölkerung, und auf Kosten der Umwelt. Die Überwindung der unerträglichen Trägheit des zeitnahen Stoppens riskanter Technologien wird uns ja gerade vor Augen geführt: es wird der Bevölkerung ein Hinnehmen weiterer Gefahren und Schäden in skrupelloser Manier zugemutet. Ich denke nicht, daß diese Handlungsweise vereinbar ist mit dem Auftrag des GG: Jeder hat das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit. Ein Zitat Prof.Dr. Quambuschs zum Thema Lärm von Windkraftanlagen - die Aussage ist grundsätzlich übertragbar auf etliche andere Arten der Energiegewinnung und deren Auswirkungen: "Die Gefahr stellt sich inzwischen als so hinreichend wahrscheinlich dar, daß an die Stelle der bisher gepflegten Ignoranz staatliche Maßnahmen der Gefahrenabwehr und der Gefahrenvorsorge treten müssen." Bei den o.g. Anlagen (Leipheim in Planung, kleine Anlagen wie das BHKW im LRA in Betrieb) wird außerdem immer wieder vergessen, daß die Energiequelle Gas ist - mit den entsprechenden Vor- und Nachteilen, siehe angesprochene Reportage. Wie die Abhängigkeiten und die Preisgestaltung von Gas als Energiequelle aussehen, läßt einen geradezu frösteln....wie die Förderung teilweise betrieben wird, auch. http://www.spiegel.de/thema/gasprom/
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