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Landsberg: Am Lumpigen steht die Stadt wieder Kopf
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12.02.2012 19:38 Uhr
Redaktion
Ehrenmitglied


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Registriert seit: 4/30/07
Beiträge: 49192
Landsberg: Am Lumpigen steht die Stadt wieder Kopf

Im Vergleich zum vergangenen Jahr nehmen mehr Klassen am Umzug der Schulen teil. Der Gaudiwurm führt heuer nicht über Vorder- und Hinteranger. Schulleiter kritisieren Gastronomen
Am Lumpigen steht die Stadt wieder Kopf

________
www.augsburger-allgemeine.de - Alles was uns bewegt

Zuletzt geändert von Anonyme, am 12.02.2012 um 20:39 Uhr
12.02.2012 19:38 Uhr
Funkentratzer
Ständiges Mitglied


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Registriert seit: 8/8/10
Beiträge: 211
Ists nun ein Umzug "sponsord by your favorite alcohol provider" oder der Schulen?

Also irgendwie steht den erwartungen von spenden dank möglicher einnahmen wohl die erwartung sich beim konsum alkoholischer getränke zurückzuhalten entgegen....

Mit 3 von 30 ein neuer tiefstand. Aber keine Überraschung wenn das miteinander nicht im vordergrund steht bei allem was in und "für" Landsberg geplant wird/ist. 

12.02.2012 23:15 Uhr
Jasowosaberaa
Mitglied


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Registriert seit: 1/4/12
Beiträge: 8
"Ists nun ein Umzug..." vom "Funkentratzer"

Liaba "Funkentratzer",

i glaab, Sie habn do irgenwos foisch verstandn!

Der Faschingsumzug von de Schulen is ja net bloß für de Schüler und Lehrer, sondern eigntli für alle Landsberger gmacht. Aber net bloß de kumma doch zum Umzug, a de Auswärtign treibts am "Lumpign" in d' Stod eini. Do wars doch mehr ois recht und billig, wenn se d' Wirt a a bissl angaschiern und durch a großzügige Spende zoagn dadn, dass se de Arwat von de Schüler und Lehrer a unterstützn, unabhängig davo, ob se de jetz in de Kneipn d' Hucke voisaufa oder net. Do gibts scho gnua andere!

Wenn me net ois deischt, macha doch d' Wirt eana Gschäft so und so, und des net wenig. Oder sie habn's gornet notwendig und sperrn eana Hüttn gornet auf.

Oiso I glaab, ma kannt von de Landsberger Wirtsleit scho a bissl mehra erwarten ois dass bloß in den eigna Geldbeitl neulurn und schaugn, dass do nochm "Lumpign" gnua drin is.

Nix für unguat!

 

 

13.02.2012 02:53 Uhr
Sittenwächter
Aktives Mitglied


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Registriert seit: 6/30/11
Beiträge: 29

 

Mal völlig unabhängig vom Inhalt: Soll dieses Pidgin-Bairisch in Ihren Beiträgen eigentlich lustig sein? Oder eine gewisse ironische Distanz zu den Themen zeigen? Oder Sie als Parade-Landsberger stilisieren?

Oiso, ehrlich, mir datn des scho ano hibringa - san scho no a paar Landsberger im Forum. Aber wengistens, wemma schreim, kemma uns scho gradno so artikuliern, dass uns a jeda vasteht, oda?

Zumal der von Ihnen versuchte Dialekt mit Landsberg aber rein gar nichts zu tun hat.

"I glaab"? "kumma"? "Arwat"?

Ich empfehle Karl Frhr. v. Leoprechting: "Der Lechrainer und seine Sprache". Vergriffen, aber bei ebay zu erstehen.

Was Sie uns hier fortlaufend kredenzen, ist ein Mischmasch aus Dialekten aus dem Osten von München und aus dem Nordosten Bayerns (mit Oberpfälzer Einschlag) und das hat mit Landsberg aber rein gar nichts zu tun. Noch dazu wirkt das auch noch ziemlich peinlich aufgesetzt und unglaubwürdig. Ich würde vorschlagen, dass wir hier auf hochdeutsch diskutieren - für Mundart und Dialekt, die ich sehr schätze und pflege, bleiben ja genügend Rückzugsräume im privaten Bereich, oder?

Gruß, SW

 

13.02.2012 23:47 Uhr
Jasowosaberaa
Mitglied


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Registriert seit: 1/4/12
Beiträge: 8
"Mal völlig unabhängig vom Inhalt..." von Sittenwächter

Liebe(r) Sittenwächter(in),

nachdem Sie sich ja offensichtlich auch noch als Hüter des bairischen Dialekts gerieren, versuche ich es auch mal auf hochdeutsch.

Ich gebe zu, ich bin nicht in Landsberg geboren, was in Ihren Augen scheinbar ein besonderes Privileg zu sein scheint, lebe aber seit mehr als 40 Jahren in dieser schönen Stadt. Von Geburt bin ich Bayer, allerdings nicht aus dem Sprachraum,  den Frhr. von Leoprechting in seinem Buch beschreibt. Darüberhinaus glaube ich nicht, dass es Ihnen zusteht, sich über Dialekte aus anderen bayerischen Regionen zu mokieren.

Ich würde Ihnen dringend die Lektüre eines der größten Mundartdichter, die Bayern je hervorgebracht hat, nämlich Ludwig Thoma, empfehlen, damit Sie erkennen, dass es auch noch andere Dialekte als den Lechroaner Dialekt in Bayern gibt. Oder wollen Sie Ludwig Thoma's Sprache als "Pidgin-Bairisch" bezeichnen.

Mit herzlichen "boarischen" Grüßen an den selbsternannten Sprachforscher

Ihr "Jasowosaberaa" (hochdeutsch "Ja so etwas aber auch")

 

15.02.2012 20:20 Uhr
Momentmal
Aktives Mitglied


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Registriert seit: 8/24/09
Beiträge: 41
Faschingsumzug

Erstmal die Frage, ist das eine Seite, wo man über Dialekte diskutiert   Verwirrt oder geht es da tatsächlich um den Faschingsumzug der Schulen? Abgesehen davon, wo ist denn heute noch jemand, der wirklich reinen Dialekt - egal von welchem Ort - spricht? Das geht ja aus beruflicher Sicht meist schon mal nicht mehr, wenn jemand in einer Bank, Behörde, Geschäft usw. arbeitet. Viele Kunden würden sich da wohl bedanken, wenn sie garnicht oder nur in Teilen verstehen, was der Mitarbeiter/in auf der anderen Seite des Schreibtisches eigentlich meint  ..... aber ein bisserl Dialekt, ob eingeboren oder zuagroast, ob sprachlich ganz richtig oder nicht, darfs doch sein. Zwinkernd  Bezüglich des Faschingsumzuges meine ich, dass sich die Wirte an den Kosten beteiligen sollten; die verdienen ja auch an den vielen Besuchern, die extra wegen des Umzuges in die Stadt kommen. Lasst doch 1 Jahr mal den Umzug ausfallen, dann kommen auch wenige / keine Zuschauer und nachdem es dann in der Wirtskasse nicht mehr so toll klingelt, werden die Wirte um ein umdenken - schon aus Eigennutz - nicht herumkommen und vielleicht doch den Spendensammeltopf der Schulen auffüllen.   

       

16.02.2012 00:31 Uhr
Jasowosaberaa
Mitglied


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Registriert seit: 1/4/12
Beiträge: 8
"Faschingsumzug" von "Momentmal"

Entgegen meiner ursprünglichen Absicht schreibe ich diesen Kommentar auf hochdeutsch, damit auch die Frau oder der Herr "Sittenwächter" in der Lage ist, ihn zur Kenntnis zu nehmen und es nicht nötig hat, sich in einer unerträglich dümmlichen Art und Weise über meine Dialektbeiträge zu äußern.

Ich bin abolut Ihrer Meinung, und das habe ich ja auch schon in meinem Beitrag vom 12.02.2012 dargestellt, dass die Landsberger Gastronomie sich durchaus überlegen sollte, sich am Faschingsumzug der Landsberger Schulen zumindest mit einem Anerkennungsbeitrag zu beteiligen. Ich bin sicher, dass es den Schülern und ihren Lehrern nicht darauf ankommt, Riesenbeträge einzusammeln. Vielmehr möchten sie halt auch von denen eine gewisse Anerkennung bekommen, die durch ihre freiwillige Beteiligung an der Gestaltung und Durchführung des Faschingumzugs am meisten profitieren. Ich denke, eine solche Anerkennung würde eine zusätzliche Motivation bedeuten, sich auch weiterhin für diese Landsberger Faschingstradition zu engagieren.

Also, liebe Wirtsleut, machts doch euren Geldbeutel wenigstens ein bisschen auf - arm werdet ihr bestimmt nicht dabei. Die Landsberger Schülerinnen und Schüler, deren Lehrkräfte und Eltern wären darüber bestimmt nicht böse!

 

 

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