Sonntag, 23. November 2014

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Nach Tod von zwei Mädchen: Wie gefährlich sind Bahnübergänge?
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05.02.2013 19:41 Uhr
Zwergle2008
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Ich fände es mehr als angebracht, wenn sich das Mädchen äussern würde. Schon allein um den Zugführer ein wenig Druck zu nehmen. Denn auch wenn er weiß, dass er nicht zu schnell fuhr, ist es doch immer mehr als hilfreich, dies von den Betroffenen zu hören. Meiner Meinung nach wird sein seelisches Leiden hier viel zu wenig beachtet, und eine Entschuldigung seitens des Mädchens wäre wohl angebracht, denn ich glaube nicht, dass er sich von dem Schock schon erholt hat. Wer weiß wie viele Jahre er darunter zu leiden hat. Und dazu sollte man mit 16 Jahren in der Lage sein, denn wie manche hier schon geschrieben haben, mit 16 sind es keine Kinder mehr und wollen auch nicht als Kinder behandelt werden. Das Verfahren eingestellt werden im Verkehrsrecht, wenn der eigene Schaden zu hoch ist (hier der schmerzliche Verlust eines Familienmitgliedes und einer Freundin), kenne ich aus eigener Erfahrung. Bin in diesem Fall auch nicht für eine riesige Strafe, aber ein paar Sozialstunden wegen dem (tödlichem) Leichtsinn würden nicht schaden.

 

05.02.2013 20:41 Uhr
Alles ganz anders
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Zitat von heletz
Insider

Zitat:

Insider gehen davon aus, dass es vermutlich zu keiner Verurteilung kommt, sondern dass das Verfahren gegen das Mädchen eingestellt wird.

Insider?

Was sind das für Insider?

Das Überschreiten von Bahngeleisen trotz Blinklicht kostet 240 € Bußgeld, ein Gefährlicher Eingriff in den Bahnverkehr bringt eine Freiheitsstrafe von nicht unter einem Jahr.

Was bringt diese "Insider" dazu, anzunehmen, es könne das Ermittlungsverfahren eingestellt werden?  Verwirrt

Wenn sich im Zuge der Ermittlungen wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr herausstellt, dass es kein gefährlicher Eingriff in den Bahnverkehr war, dann wird das Ermittlungsverfahren wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr eingestellt..ob es nun Hobbyjurist heletz passt oder nicht. Andernfalls wird Anklage erhoben...und ich verspreche Ihnen...Sie werden es erfahren :P

Und meiner Lesart nach könnten diese Insider Leute sein, die die Ermittlungsergebnisse kennen und somit abschätzen können, ob Anklage erhoben wird oder nicht. Uns ob Sie es glauben oder nicht, selbst wenn eine Schuld oder Teilschuld vorhanden wäre, besteht die Möglichkeit der Einstellung des Verfahrens, weil die Auswirkungen der Tat - eine Schwester und eine Freundin zu verlieren - bereits Strafe genug darstellen, auch ohne staatliche Sanktionierung. Die StPO bietet hier Möglichkeiten genug...schauen Sie sich mal die ganzen 153er, 154er und 170 an. Dann weiter feuern...

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Ignoranz zeichnet sich dadurch aus, dass eine Person etwas - möglicherweise absichtlich - nicht kennt, nicht wissen will oder nicht beachtet.

18.02.2013 11:16 Uhr
Redaktion
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Tödlicher Unfall: Politiker kritisiert Bahn und fordert Schranken
Der Bundestagsabgeordnete Nüßlein fordert die Bahn auf, den Bahnübergang in der Ulmer Straße in Günzburg schnell zu beschranken. Ende Dezember waren dort zwei Mädchen gestorben.
Tödlicher Unfall: Politiker kritisiert Bahn und fordert Schranken

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www.augsburger-allgemeine.de - Alles was uns bewegt

18.02.2013 11:16 Uhr
7Saturn
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Geht der Mist jetzt in die nächste Runde? Dass man mit dergleichen Argumentation Schranken an jeder Straßenkreuzung aufstellen müsste, ist dem Herrn wohl entgangen.

Oberbürgermeister Gerhard Jauernig (SPD): „Eine Schranke ist zunächst eine Barriere, die mich davon abhält, weiterzulaufen.“

Das soll er mal all den Angehörigen von Personen sagen, die trotz Schranke drüber sind und dann unterm Zug gelandet sind. Blinder Aktionismus, Hauptsache man hat irgend eine Möglichkeit zu zeigen, wie sehr man sich doch fürs Bürgerwohl einsetzt.

18.02.2013 11:19 Uhr
Ch. aus D.
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Zitat von Redaktion
Tödlicher Unfall: Politiker kritisiert Bahn und fordert Schranken
Der Bundestagsabgeordnete Nüßlein fordert die Bahn auf, den Bahnübergang in der Ulmer Straße in Günzburg schnell zu beschranken. Ende Dezember waren dort zwei Mädchen gestorben.
Tödlicher Unfall: Politiker kritisiert Bahn und fordert Schranken


Politiker, die aus populistischen Gründen unsinnige Forderungen stellen, sollten mit Be schränkung ihrer Sende- und Schwafelzeit auf fünf Minuten belegt werden, bis sie Einsicht und Reue zeigen.

18.02.2013 11:36 Uhr
Hochfelder
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Ja ist denn schon wieder Wahljahr...?
18.02.2013 11:38 Uhr
Bongo
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Eine bessere Erziehung und die Vermittlung von Werten und Ordnung wäre viel wichtiger und würde viele Schranken unnötig machen. Daumen rauf

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18.02.2013 12:32 Uhr
DerWikinger
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Zitat von Hochfelder

Ja ist denn schon wieder Wahljahr...?

Wie kommen Sie nur darauf? :D

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Diejenigen, die bereit sind grundlegende Freiheiten aufzugeben, um ein wenig kurzfristige Sicherheit zu erlangen, verdienen weder Freiheit noch Sicherheit. (Benjamin Franklin)

18.02.2013 13:34 Uhr
Claudio
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Zitat von Bongo

Eine bessere Erziehung und die Vermittlung von Werten und Ordnung wäre viel wichtiger und würde viele Schranken unnötig machen. Daumen rauf

So sieht es aus!

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+++ Denken ist gratis, bei manchen auch umsonst +++ Die moralische Entrüstung ist der Heiligenschein der Scheinheiligen +++ Nur wer Fehler zuläßt, hat die Freiheit zu lernen...

18.02.2013 15:51 Uhr
heletz
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Oberbürgermeister Gerhard Jauernig (SPD): „Eine Schranke ist zunächst eine Barriere, die mich davon abhält, weiterzulaufen.“ Sollte jemand widerrechtlich die Schranken umgehen, so sei dies Vorsatz.

Da hat er recht, der Herr Oberbürgermeister.

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Ein Hinweis: Gott sei Dank muß man nur in Schulen und Behörden die neue Rechtschreibung verwenden.

27.07.2013 10:17 Uhr
Redaktion
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Günzburg: Kein Verschulden Dritter - Staatsanwalt stellt Verfahren ein

Der Günzburger Fall ist abgeschlossen. Staatsanwaltschaft hat das Verfahren gegen die 16-Jährige, die das Unglück überlebt hat, eingestellt.
Kein Verschulden Dritter - Staatsanwalt stellt Verfahren ein

________
www.augsburger-allgemeine.de - Alles was uns bewegt

27.07.2013 10:17 Uhr
Pitakojewski
Ständiges Mitglied


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wow, was für eine Rolle rückwärts - das Gericht feiert sich selbst

"Das Sachverständigengutachten habe ergeben, dass der Lokführer das Unglück, bei dem zwei Jugendliche ums Leben kamen, unmöglich vermeiden konnte" - das ist definitiv falsch: Der Zug hätte nur "langsamer" fahren müssen, wie in früheren Jahren auch beobachtet wurde. Wäre vieles womöglich anders verlaufen. Was also läuft hier schief, wie ignorant kann ein Rechtsstaat sein? Zählt ein Leben nichts mehr?

...
Kein Verschulden Dritter - Staatsanwalt stellt Verfahren ein - weiter lesen auf Augsburger-Allgemeine: http://www.augsburger-allgemeine.de/guenzburg/Kein-Verschulden-Dritter-Staatsanwalt-stellt-Verfahren-ein-id26401516.html
27.07.2013 12:23 Uhr
MyKommentar
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Ja so ein Schmarrn.....

ich habe selten so einen einfältigen Beitrag gelesen.

Hauptsache meckern, Hauptsache auf die Justiz runterprügeln.

Manchmal hilft Hirn einschalten, nachdenken und manchen Beitrag einfach nicht zu schreiben!

________
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27.07.2013 12:32 Uhr
Pitakojewski
Ständiges Mitglied


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Beiträge: 276

 

Zitat von MyKommentar
Ja so ein Schmarrn.....

ich habe selten so einen einfältigen Beitrag gelesen.

Nun, wäre nicht die Wortwahl, hätte ich darauf getippt, der Vorredner ist selber Gutachter oder staatl. Angestellter, so bleibt nur Lokführer ;) Es ist ein Fakt - und offensichtlich weiß er nicht, wovon er spricht -, dass die Züge hier früher sehr wohl schon Schrittgeschwindigkeit gefahren haben. Und Gutachter, Ermittler als auch Justiz ignorieren diese Aussage und diesen Umstand bis heute. Also - es läuft was schief.

Ungeachtet dessen, dass die Mädchen wohl gepennt haben: Die seitens der Bahn an dieser Stelle unverändert zulässigen ich glaube bis zu 60 km/h für die Züge sind für einen so stadtnahen und mittlerweile derart frequentierten Bahnübergang definitiv zu hoch. Die Bahn blockiert hier aber die vorhandenen Bedenkenträger seitens der Stadt. Also - viel Vetterleswirtschaft, keiner will Verantwortung umsetzen. So lange alles gut geht ... hinterher - nach dem nächsten Vorfall - kann aber keiner sagen, es gab nicht bereits Blutzoll für das derzeitige Verfahren. Der Pranger, an dem die sich ich glaube fünf Zuständigen der verschiedenen hierfür zuständigen Abteilungen der Bahn befinden müssen, kann gar nicht groß genug sein.

Zuletzt geändert von Pitakojewski, am 27.07.2013 um 12:36 Uhr
28.07.2013 00:29 Uhr
MyKommentar
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Beiträge: 60

 

Zitat von Pitakojewski

 

Nun, wäre nicht die Wortwahl, hätte ich darauf getippt, der Vorredner ist selber Gutachter oder staatl. Angestellter, so bleibt nur Lokführer ;) Es ist ein Fakt - und offensichtlich weiß er nicht, wovon er spricht -, dass die Züge hier früher sehr wohl schon Schrittgeschwindigkeit gefahren haben. Und Gutachter, Ermittler als auch Justiz ignorieren diese Aussage und diesen Umstand bis heute. Also - es läuft was schief.

Ungeachtet dessen, dass die Mädchen wohl gepennt haben: Die seitens der Bahn an dieser Stelle unverändert zulässigen ich glaube bis zu 60 km/h für die Züge sind für einen so stadtnahen und mittlerweile derart frequentierten Bahnübergang definitiv zu hoch. Die Bahn blockiert hier aber die vorhandenen Bedenkenträger seitens der Stadt. Also - viel Vetterleswirtschaft, keiner will Verantwortung umsetzen. So lange alles gut geht ... hinterher - nach dem nächsten Vorfall - kann aber keiner sagen, es gab nicht bereits Blutzoll für das derzeitige Verfahren. Der Pranger, an dem die sich ich glaube fünf Zuständigen der verschiedenen hierfür zuständigen Abteilungen der Bahn befinden müssen, kann gar nicht groß genug sein.

 

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