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#61 (permalink) | |
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Das ist Ihr Wissensstand, Gerlinde. Und ich habe wirklich nicht vor, Sie auch nur annähernd zu überfordern, obwohl das noch eine meiner leichtesten Übungen wäre. |
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#62 (permalink) | |
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Reflex
Und kaum 10 Minuten später bekommt Gerlinde recht:
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#63 (permalink) | |
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Das sehe ich leicht anders: Meistens macht eine relativ kleine "Sekte" ein recht großes Faß aut und macht so lange aus Mücken Elefanten bis die Masse der Mitläufer diese Meinung übernommen hat.
Sind sie, so lange die Mehrheitsmeinung nicht der Meinung der Sekte entspricht. Beispiele: S21 oder bei uns der Hochmoselübergang.
Es hätte aber auch nichts dagegen gesprochen, wenn man dem Wirt die Entscheidung überlassen hätte, ob in _seiner_ Kneipe geraucht wird, oder nicht. |
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#64 (permalink) | |
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Stimmt. Besser man verhält sich in einer Diskussion so wie Sie, zurückhaltend. Nicht jeder Odel ist es wert, beantwortet zu werden. |
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#65 (permalink) | |
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Danke Philogenes. So wie der Wandel der Zeit die Gesellschaft verändert, so verändert sich damit auch die Gesetze. Wie war da schon häufiger die Diskussion nach einem Verfallsdatum von Gesetzen? Demokratie ist das Ideal einer Volksherrschaft mit der Führung durch Mehrheiten. Aber genauso sollte das Leiden einer Minderheit damit nicht überstrapaziert werden. Deswegen gibt es ja auch Verfassungen, geforderte 2/3- Mehrheiten und Quoren für dessen Änderungen. Würde der Stauts Quo für immer gelten, dann wäre es ja umgekehrt auch nie zum Rauchverbot gekommen. Demokratie ist einfach eine Hol- und Bringschuld für alle Seiten mit Rechten und Pflichten. Und natürlich bin ich froh, dass mir das RV mehr Lebensqualität gibt. Genauso wichtig sind die Diskussionen bei den Menschen, welche das RV Lebensqualität genommen hat. Auf der anderen Seite sind ja Raucher auch nicht wirklich eine Minderheit, welche durch die Verfassung besonders geschützt werden müsste. Faktisch war es ja eher andersrum, dass Raucher, welche eben nicht die Mehrheit waren, die NR dominierten. Bestehende Gesetze sind hier deswegen absolut ausreichend. Rechtlich ist Rauchen ja kein freiheitliches Handeln, sondern zuallerst nun mal eine Produktnutzung. Was ist mit weiteren Diskussionen? Ein weiteres rumreiten auf einem toten Pferd (http://www.poeschel.net/vermischtes/pferd.php) kann natürlich von der Gesellschaft und auch von den Rauchern als nervig empfunden werden - und den eigenen Zielen sogar schaden, weil man sich für die Zukunft selbst diskrediert. Aber das ist die Freiheit der eigenen Entscheidung. Auf der anderen Seite kann durchaus eine Strömung daraus werden, welche die Mehrheiten wieder kippt. Wobei es aktuell in Bayern ziemlich unrealistisch ist - wie man an den letztjährigen Demonstrationen sieht. In Deutschland erhält zumindest die bayerische Lösung wachsenden Rüchhalt. Fakt ist, dass wer den Rauchern das Recht auf Diskussion nehmen wollte, handelt undemokratisch (gilt natürlich andersrum genauso). Für mich ist es weiterhin wichtig die Diskussion zu suchen, da mir dieses Verbot besonders am Herzen liegt und ich noch nicht so recht an mein Glück glauben mag. Auf der anderen Seite möchte ich nicht der Gegenseite die Diskussionhoheit lassen. Das ist ja ein Wesen der Demokratie, dass v.a. die Uunzufriedenen die Stimme erheben - die Mehrheit dagegen im Kuschelmodus schläfrig wird.
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#66 (permalink) | |
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Wichtig ist deswegen auch, dass ein Staat Mittel hat, um irgendwann dann doch etwas durchzusetzen und zu bauen oder eben nicht. Oder dass ein Gesetz eben nicht durch Klagen dauerhaft ausser Kraft ist. Funktionsfähigkeit als Stichwort. Das nichts dagegen gesprochen hat, kann man so nicht sagen. Für sie mag nichts dagegen gesprochen haben. Es gibt Argumente für das Rauchverbot. Die sprechen natürlich gegen die Entscheidung der Wirte. Aber es gab sicher auch Argumente für die freie Entscheidung der Wirte. Der Rest ist Bewertung, der Politik, der Gesellschaft, der Lobbygruppen. Am Ende steht ein mehr oder weniger geliebtes Ergebnis. |
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#67 (permalink) | |
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Danke. Klasse Beitrag und das ist ehrlich gemeint |
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#68 (permalink) | |
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Philogenes, mache ich schon seit Beginn der Diskussion um ein Rauchverbot in gewissen Räumlichkeiten. Und in dieser langen Zeit habe ich von unserem mark8568 schon eine Unmenge von teils sehr eigenartigen Ungereimtheiten und nachweislich wahrheitswidrigen Meldungen gelesen, daß der von "Gerlinde" gebrauchte Terminus vom "Märchenonkel" eine nicht zu unterbietende Negativ-Schmeichelei ist. |
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#69 (permalink) | |
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Zu Ihrer ersten Antwort: Sie reden wieder einmal mehr Unsinn. Ich habe von vielen durch Passivrauchen an Atemwegserkrankungen gesprochen - und was wollen Sie daraus machen: Mit Ihren Argument "Das all die vielen Atemwegserkrankungen vom Passivrauch kommen. Dann müsste ja ein Totalverbot all diese Krankheiten mit einem Schlag beenden." versuchen Sie, diese Tatsache ins Lächerliche ziehen. Übrigens eine Tatsache, die Sie mit all Ihrer Redefertigkeit nicht aus der Welt schaffen können und auch nicht werden. Auch zum Raucherbein fällt Ihnen nichts anderes ein, als daß es jeden treffen kann, und Sie schreiben weiter: " Wiki schreibt z. B. ein Hauptauslöser wäre das Nikotin. Ich denke, es ist eher der enthaltene Teer- und Nitrosamingehalt, der diese Krankheit auslöst. Nikotin ist ein reines Nervengift." Nur werter mark8568, dieses Nervengift hat nun einmal die fatale Eigenschaft, daß es in einer Dosierung, wie sie beim Rauchen üblicherweise aufgenommen wird, einen Gefässverschluß kräftig Vorschub leisten kann (lesen Sie doch bitte ganz einfach mal im Pschyrembel - Klinisches Wörterbuch nach). Und wenn Sie denken, daß der Teer- und Nitrosamingehalt im Tabakrauch die Krankheit "Raucherbein" auszulösen fördert, dann, werter mark8568, sind Sie wieder einmal mehr sehr weit von den Tatsachen weg - diese beiden Bestandteile sind nach medizinischen Kenntnissen für die Entstehung von Lungenkrebs sehr förderlich. |
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#70 (permalink) | |
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@fettiz Wer macht denn immer wieder ein neues Fass auf? Zu der Diskussion wäre es doch gar nicht gekommen, wenn die bayerische Regierung von Anfang an ein juristisch sauber durchformuliertes Gesetz zum Nichtraucherschutz erlassen hätte, wäre es auch gar nicht zum Volksentscheid gekommen. Da sie das sie aber nicht getan hat und auch die Ausführungsbestimmungen dazu waren so wachsweich definiert, daß man beinahe zwischen jeder Zeile eine Aushebelungsmöglichkeit finden konnte. Die logische Folge war eben der Entscheid - der Bürger hat bei diesem traurigen "Hü und Hott" nicht mitgespielt. Und noch ein Punkt, ich habe ihn schon weiter oben einmal angeführt: Wären all die jetzt so lauthals jammernden Raucher damals zur Urne gegangen, anstatt mit ihrem Allerwertesten das Sofe oder den Wirtshausstuhl aufzuwärmen, dann wäre der Entscheid u.U. anders ausgefallen - die Freunde des Rauchverbots müssten auch damit leben.
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#71 (permalink) | |
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Hierzu verweise ich nochmal auf das da und da steht, das Gefäßerkrankungen an den meisten oben genannten Erkrankungen, und das ist z. B. Lungenkrebs, mit beteiligt ist. Nikotin zählt nicht dazu. Und ganz ehrlich, wie Gerline und einige andere mich titulieren, geht mir relativ am Allerwertesten vorbei |
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#72 (permalink) | |
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kenne keine gerline |
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#73 (permalink) | |
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