Montag, 20. Mai 2013

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Rauchverbot in der Gastronomie
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04.05.2012 18:50 Uhr
mark8568
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Zitat von Captain
 

Selbst wenn Passivrauchen nicht gesundheitsschädlich wäre - Sie werden mir doch zustimmen können, dass dieser Rauch auf den ein oder anderen störend wirken kann. Wer atmet schon gerne Gestank ein? Sie? Wie würden Sie es finden, wenn ich vor dem abendlichen Kneipenbesuch einen ordentlichen Bohneneintopf essen, und dann, mit Ihnen in geselliger Runde am Tisch, meinen Darmwinden freien Lauf lassen würde? Ich meine, gesundheitsschädlich ist das nicht und ich würde mich auch besser fühlen, dennoch ist es doch zumindest heutzutage so, dass man sich das nach Möglichkeit verkneift, bzw. auf die Toilette oder nach draussen geht, um die anderen nicht mit dem Gestank zu belästigen. Nichts anderes ist es zunächst mal mit dem Rauchen, wenn man den propagierten gesundheitsschädlichen Aspekt des Passivrauchens mal völlig außer Acht lässt.

Und ich behaupte es einfach nochmal: wäre die Regelung  vor dem Volksentscheid (Raucherzimmer erlaubt und Einraumkneipen bis zu einer gewissen Größe konnten selbst entscheiden ob Rauchen oder nicht) von den Rauchern und Wirten AKZEPTIERT worden, wäre es vermutlich gar nicht zum Volksentscheid gekommen bzw. wäre er evtl. anders ausgegangen. Ich jedenfalls hätte damit gut leben können und hätte anders abgestimmt. ABER: diese Regelung wurde a) in vielen Kneipen (auch in Augsburg) einfach mißachtet und b) durch diese Raucherclubs vollkommen unterlaufen. Da hat man doch nach einem Verbot ohne Ausnahmen, wie wir es jetzt haben, geradezu gerufen! Selbst Schuld! Daher hält sich auch mein Mitleid in engen Grenzen!

 

Es geht doch gar nicht um eine alte Regelung oder was nach dem VE war. Es geht doch darum, das jetzt immer weitergehende und an Unsinngikeit kaum zu übertreffende weitere Verbote gefordert werden, auch von einem Herrn F....., dessen persönliche Aussage ich nicht zitieren darf, da diese angeblich strafrechtlich verwertbar sind. Breites Grinsen

Das jemandem Rauch stinkt, ok. sehe ich ein. Ich bin z. B. ein großer Knoblauchfan und habe heute in Tschechien eine größere Portion Knoblauchsuppe (mmmh..lecker) gegessen. Nicht viele haben sich über meinen Geschmack gefreut. Aber ich tue es, wer weß, wann das verboten wird?

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"Wer die Freiheit aufgibt, um Sicherheit zu gewinnen, der wird am Ende beides verlieren.“ Benjamin Franklin Die EU wird überleben, genauso wie die DDR

04.05.2012 18:54 Uhr
mark8568
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Zitat von olazgirl
 

 

Wo steht da, dass die Zigarettenumsätze wieder steigen? 

Wie immer, Sie lesen nur was Sie lesen wollen und den Rest gar nicht. Aber wenn Sie in dem verlinkten Artikel richtig lesen, dann kommt folgender Absatz

Erstmals seit der Tabaksteuererhöhung im Jahr 2002 verkaufte die Branche wieder mehr Zigaretten in Deutschland und beendete damit einen langjährigen Negativtrend mit stetig sinkenden Absatzzahlen. Auch Lekkerland Deutschland steigerte 2011 den Umsatz im Sortimentsbereich Tabakwaren und erhöhte seine Umsatzerlöse um 135 Mio. Euro.

Meine Rede halt. Ich kann posten, was ich will, es wird entweder gar nicht gelesen oder nur halb. Und von der Tabaklobby ist das ausnahmsweise mal nicht gesponsert, Lekkerland ist die Tabaklobby. Ich hoffe, Sie wissen, was Lekkerland sonst noch herstellt, damit Sie die pöhse Tabaklobby nicht auch noch durch Einkäufe dieser Produkte unterstützen

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"Wer die Freiheit aufgibt, um Sicherheit zu gewinnen, der wird am Ende beides verlieren.“ Benjamin Franklin Die EU wird überleben, genauso wie die DDR

04.05.2012 20:13 Uhr
mark8568
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@olazgirl

auch hier nochmal ein Link, scheint, als ob die Verbotsplitik genau das Gegenteil bewirkt. Whistling

 

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"Wer die Freiheit aufgibt, um Sicherheit zu gewinnen, der wird am Ende beides verlieren.“ Benjamin Franklin Die EU wird überleben, genauso wie die DDR

04.05.2012 20:26 Uhr
olazgirl
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Zitat von mark8568
 

 

Wie immer, Sie lesen nur was Sie lesen wollen und den Rest gar nicht. Aber wenn Sie in dem verlinkten Artikel richtig lesen, dann kommt folgender Absatz

Erstmals seit der Tabaksteuererhöhung im Jahr 2002 verkaufte die Branche wieder mehr Zigaretten in Deutschland und beendete damit einen langjährigen Negativtrend mit stetig sinkenden Absatzzahlen. Auch Lekkerland Deutschland steigerte 2011 den Umsatz im Sortimentsbereich Tabakwaren und erhöhte seine Umsatzerlöse um 135 Mio. Euro.

Vielen Dank.

 

Zitat von mark8568
  

Meine Rede halt. Ich kann posten, was ich will, es wird entweder gar nicht gelesen oder nur halb. Und von der Tabaklobby ist das ausnahmsweise mal nicht gesponsert, Lekkerland ist die Tabaklobby. Ich hoffe, Sie wissen, was Lekkerland sonst noch herstellt, damit Sie die pöhse Tabaklobby nicht auch noch durch Einkäufe dieser Produkte unterstützen

Es ist halt einfach so viel was Sie und andere an Links liefern. Nochmals vielen Dank. Warum dei Tabaklobby sich nicht selbst sponsern darf, verstehe ich zwar nicht, ist aber unwichtig.

Nochmals: Vielen Dank für Ihre Mühe.

04.05.2012 20:46 Uhr
mark8568
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Zitat von olazgirl
 

 

Vielen Dank.

 

Es ist halt einfach so viel was Sie und andere an Links liefern. Nochmals vielen Dank. Warum dei Tabaklobby sich nicht selbst sponsern darf, verstehe ich zwar nicht, ist aber unwichtig.

Nochmals: Vielen Dank für Ihre Mühe.

Oh, bitte. Gern geschehen. W00t

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"Wer die Freiheit aufgibt, um Sicherheit zu gewinnen, der wird am Ende beides verlieren.“ Benjamin Franklin Die EU wird überleben, genauso wie die DDR

04.05.2012 22:09 Uhr
defabc7
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Zitat von mark8568
 

@olazgirl

auch hier nochmal ein Link, scheint, als ob die Verbotsplitik genau das Gegenteil bewirkt. Whistling

 

Sie wissen ja: Jeden Tag steht ein Dummer auf... Zwinkernd

Da hilft wohl nur, Tabak komplett zu verbieten. Schade, dass es niemals freiwillig geht und man immer zum Zwang greifen muss! Aber so sind die Leute...

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05.05.2012 06:31 Uhr
mark8568
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Naja, wenn Zwang das Einzige ist, was Ihnen dazu einfällt..... Sie wissen doch, Verbote sind ein Zeichen von Ratlosigkeit und bewirken meist das Gegenteil.

ein Tabakverbot würde der Mafia ungeahnte Geschäftsffelder öffen. Aber auch da gibts eine Lösung. Einfach die Mafia verbieten, die befolgt das dann schon, gelle..... Breites Grinsen

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"Wer die Freiheit aufgibt, um Sicherheit zu gewinnen, der wird am Ende beides verlieren.“ Benjamin Franklin Die EU wird überleben, genauso wie die DDR

05.05.2012 08:47 Uhr
Sensus Communis
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Zitat von mark8568
 

 

Wie immer, Sie lesen nur was Sie lesen wollen und den Rest gar nicht. Aber wenn Sie in dem verlinkten Artikel richtig lesen, dann kommt folgender Absatz

Erstmals seit der Tabaksteuererhöhung im Jahr 2002 verkaufte die Branche wieder mehr Zigaretten in Deutschland und beendete damit einen langjährigen Negativtrend mit stetig sinkenden Absatzzahlen. Auch Lekkerland Deutschland steigerte 2011 den Umsatz im Sortimentsbereich Tabakwaren und erhöhte seine Umsatzerlöse um 135 Mio. Euro.

Meine Rede halt. Ich kann posten, was ich will, es wird entweder gar nicht gelesen oder nur halb. Und von der Tabaklobby ist das ausnahmsweise mal nicht gesponsert, Lekkerland ist die Tabaklobby. Ich hoffe, Sie wissen, was Lekkerland sonst noch herstellt, damit Sie die pöhse Tabaklobby nicht auch noch durch Einkäufe dieser Produkte unterstützen

...ja wenn das die Lösung ist... dann sollte die Tabaksteuer schnell weiter erhöht werden, damit der Umsatz kräftig angekurbelt wird.

Aber ganz so ist es ja nicht...

hier steht zu lesen:

Die Steuererhöhungen hatten zur Folge, dass gleichzeitig mit dem stark rückläufigen Absatz von Zigaretten eine deutliche Zunahme des Absatzes von Zigarren (+16,7 %), Pfeifentabak  (+1,6 %) und von Feinschnitttabak für selbstgedrehte und selbstgestopfte Zigaretten (+30,4 %) beobachtet wurde. Alle diese Tabakprodukte sind geringer besteuert als Zigaretten

Aber wir können uns gerne darüber unterhalten, die Steuern für Tabak ( siehe verlinktes Beispiel) soweit anzuheben, dass auch der wirtschaftliche Schaden entsprechend bezahlt werden kann. Und da nach Ihrer Logik dann sogar noch der Konsum nach oben gehen würde, gehen die 40 Euro pro Schachtel sicherlich auch für Raucher voll in Ordnung.

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What is understood need not be discussed. (Loren Adams)

05.05.2012 10:54 Uhr
mark8568
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Zitat von Sensus Communis
 

Aber wir können uns gerne darüber unterhalten, die Steuern für Tabak ( siehe verlinktes Beispiel) soweit anzuheben, dass auch der wirtschaftliche Schaden entsprechend bezahlt werden kann. Und da nach Ihrer Logik dann sogar noch der Konsum nach oben gehen würde, gehen die 40 Euro pro Schachtel sicherlich auch für Raucher voll in Ordnung.

Ich versuche gerade den Begriff Schaden zu definieren, aber mir fällt dazu eigentlich nichts ein, was Sie meinen könnten. Welchen Schaden meinen Sie?

In Neuseeland ist langfristig ein Betrag von 100 NZL-$ für die Schachtel Zigaretten geplant, weil die Regierung der Meinung ist, ihre Küsten perfekt überwachen zu können. Das hatte die irische Regierung auch geglaubt und inzwischen ist das ein Hauptumschlagsplatz für Tabakschmuggel.

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"Wer die Freiheit aufgibt, um Sicherheit zu gewinnen, der wird am Ende beides verlieren.“ Benjamin Franklin Die EU wird überleben, genauso wie die DDR

05.05.2012 11:00 Uhr
Philogenes
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Eben, spätestens seit der Schwarzbrennerei oder wenigstens der Prohibition in den USA sollte eigentlich klar sein dass es nur in eine Kriminalisierung und Stärkung von mafiösen Strukturen führen kann.

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Text  100% chlorfrei gebleicht, durch glückliche Elektronen erzeugt. Keine Lagerelektronenhaltung, kein Arbeitszwang. 

05.05.2012 11:08 Uhr
defabc7
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Zitat von Philogenes
 

Eben, spätestens seit der Schwarzbrennerei oder wenigstens der Prohibition in den USA sollte eigentlich klar sein dass es nur in eine Kriminalisierung und Stärkung von mafiösen Strukturen führen kann.

Es wird aber auch einen guten Teil der Raucher vom Rauchen abhalten. Nicht alle werden sich auf kriminelle Pfade begeben. Da gibt es immer noch eine Hemmschwelle.

Außerdem müsste man nach dieser Logik auch die harten Drogen legalisieren. Grundsätzlich müsste man sogar alles legalisieren, denn bei jedem Verbot gibt es Kriminelle, die es umgehen. Dann hätten wir eine Kriminalitätsrate von 0. Wär doch toll, oder? ängstlich

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05.05.2012 11:13 Uhr
Gast_326375014
gelöscht
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Zitat von Philogenes
 

Eben, spätestens seit der Schwarzbrennerei oder wenigstens der Prohibition in den USA sollte eigentlich klar sein dass es nur in eine Kriminalisierung und Stärkung von mafiösen Strukturen führen kann.

Dies trifft beim Rauchverbot nicht zu. Es werden keine illegalen Gaststätten in den geraucht wird entstehen. Der private Bereich ist ja Gesetz nicht betroffen. Es findet auch keine Kriminalisierung des gastromoischen Bereiches statt. Das Rauchen wurde ja nicht ganz verboten. Darin besteht der entscheidene Unterschied zu ihrem Beispiel.

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05.05.2012 11:22 Uhr
defabc7
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Zitat von TomTinte
Das Rauchen wurde ja nicht ganz verboten.

Das sag ich ja schon lange, aber die wollen das nicht hören...

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05.05.2012 11:31 Uhr
Philogenes
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Zitat von defabc7
 

 

Es wird aber auch einen guten Teil der Raucher vom Rauchen abhalten. Nicht alle werden sich auf kriminelle Pfade begeben. Da gibt es immer noch eine Hemmschwelle.

Außerdem müsste man nach dieser Logik auch die harten Drogen legalisieren. Grundsätzlich müsste man sogar alles legalisieren, denn bei jedem Verbot gibt es Kriminelle, die es umgehen. Dann hätten wir eine Kriminalitätsrate von 0. Wär doch toll, oder? ängstlich

Es stellt sich tatsächlich die Frage welche Vorgehensweise gesellschaftlich günstiger ist.

Ein hartes Vorgehen oder die Opfer nicht in die Hinterzimmer zu treiben und dafür als wirkliche Abschreckung wirken lassen.
Solcherlei Abschreckung wirkt nämlich immer besser wie die Buchstaben des Gesetzes.

Wenn Sportler zB dopen und danach gesundheitliche Probleme bekommen oder daran sterben ist das abschreckender wie ein Gesetz das sagt du darfst nicht.
Wenn sich jemand auf einer heißen Herdplatte die Finger verbrennt ist das auch abschreckender wie wenn man mit aller Gewalt versucht es zu verhindern.

Wohlgemerkt rede ich von Menschen die sich selber schädigen nicht von Mördern o.ä.

Das deren krankhaftes Verhalten noch häufiger bei Betätigungen zutage tritt die gar nichts mit Stoffzuführung zu tun haben wir dabei sehr gerne unterschlagen.
Mir kommt es manchmal so vor als wäre dies immer eine Gelegeheit oder Anlass die wahren Probleme gar nicht anzugehen man kann ja die meisten mit den "bösen Kriminellen" beschäftigen.
Verbote waren noch nie eine gute Prävention für Selbstschädigung. Manchmal sogar das Gegenteil duch den Reiz der Vorenthaltung.

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Text  100% chlorfrei gebleicht, durch glückliche Elektronen erzeugt. Keine Lagerelektronenhaltung, kein Arbeitszwang. 

05.05.2012 12:57 Uhr
Sensus Communis
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Zitat von mark8568
 

Ich versuche gerade den Begriff Schaden zu definieren, aber mir fällt dazu eigentlich nichts ein, was Sie meinen könnten. Welchen Schaden meinen Sie?

Sie müssen garnichts versuchen selbst zu definieren... das würde ohnehin in die Hose gehen... Sie müssen lediglich lesen... im Link ist alles haarklein erklärt... auch der Schaden, der entsteht. Dies ist keine Meinung, sondern Fakt.

Zitat von mark8568
 

In Neuseeland ist langfristig ein Betrag von 100 NZL-$ für die Schachtel Zigaretten geplant, weil die Regierung der Meinung ist, ihre Küsten perfekt überwachen zu können. Das hatte die irische Regierung auch geglaubt und inzwischen ist das ein Hauptumschlagsplatz für Tabakschmuggel.

 wir sind in Bayern... Sie schweifen ab... merken Sie's?

 

Zitat von Philogenes
 

Es stellt sich tatsächlich die Frage welche Vorgehensweise gesellschaftlich günstiger ist.

Ein hartes Vorgehen oder die Opfer nicht in die Hinterzimmer zu treiben und dafür als wirkliche Abschreckung wirken lassen.
Solcherlei Abschreckung wirkt nämlich immer besser wie die Buchstaben des Gesetzes.

Wenn Sportler zB dopen und danach gesundheitliche Probleme bekommen oder daran sterben ist das abschreckender wie ein Gesetz das sagt du darfst nicht.
Wenn sich jemand auf einer heißen Herdplatte die Finger verbrennt ist das auch abschreckender wie wenn man mit aller Gewalt versucht es zu verhindern.

Wohlgemerkt rede ich von Menschen die sich selber schädigen nicht von Mördern o.ä.

Das deren krankhaftes Verhalten noch häufiger bei Betätigungen zutage tritt die gar nichts mit Stoffzuführung zu tun haben wir dabei sehr gerne unterschlagen.
Mir kommt es manchmal so vor als wäre dies immer eine Gelegeheit oder Anlass die wahren Probleme gar nicht anzugehen man kann ja die meisten mit den "bösen Kriminellen" beschäftigen.
Verbote waren noch nie eine gute Prävention für Selbstschädigung. Manchmal sogar das Gegenteil duch den Reiz der Vorenthaltung.

Ein "weiches" Vorgehen hat nichts gebracht. Die Mehrheit der Raucher (oder deren Fürsprecher) sind uneinsichtig, verleugnen die Risiken des Aktiv / Passivrauchens und bestehen darauf, weiterhin stinken zu dürfen, wo sie gehen und stehen (oder sitzen). Durch diese langjährige Ignoranz hat quasi als Gegenreaktion vor wenigen Jahren in der Gesellschaft ein Umdenken begonnen. Rauchen wird nicht mehr als Gottgegeben und "Dazugehörig" empfunden, sondern als das, was es ist, nämlich lästig, störend, ungesund und unnatürlich. Diejenigen, die sich gerne eine rauchfreie Gesellschaft wünschen, sind zwischenzeitlich in der Mehrzahl und auch in dieser Mehrzahl bereit, für eine rauchfreie Gesellschaft aktiv einzutreten. Hierzu gilt es, entsprechende Regeln neu zu justieren, wobei ich nicht von Verboten, sondern eher von Geboten spreche, von positiven Regeln, die das Zusammenleben vereinfachen. Und diese Gebote und Regeln gilt es schnell, nachhaltig und bestimmt festzulegen, zu beschliessen und umzusetzen.

Ein Rauchverbot lehne ich ab. Aber ich bin davon überzeugt, dass es mittelfristig zu einer völlig rauchfreien Öffentlichkeit (also auch auf der Strasse, in Biergärten, auf Plätzen, in Stadien, auf Balkonen in Mehrfamilienhäusern, im Auto etc) kommen wird in der sich der Raucher nicht auf sein Kämmerlein beschränken möchte, sondern selbstberständlich am öffentlichen Leben teilnehmen wird wie bisher auch - nur halt ohne Zigarette... ein Gewinn für Alle... auch für den Raucher, was er im Stillen zugibt, wenn er zu sich selbst ehrlich ist. Wer als Stinkstiefel im eigenen Kämmerlein bleibt... nun... auf den kann die Gesellschaft getrost verzichten - wie aufs Rauchen auch.

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What is understood need not be discussed. (Loren Adams)

Schlagworte

Rauchverbot


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