Donnerstag, 23. Mai 2013

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Rauchverbot wird gelockert?
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07.03.2008 08:36 Uhr
Camper1955
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Zitat von Meckerer
Das liegt nicht nur- sondern auch an dem Antiqualmgesetz. Die sogenannte Spitze im ganzen sorgt schon dafür. Die kleine Revolution von Frau Pauli war für die schwarzen nicht gerade das gelbe vom Ei. Ich glaube, für die wäre es besser sie hätten Edmund Stoiber wieder! Das Qualmgesetz war doch nicht mehr oder weniger eine Vergewaltigung des Willens eines großen Teiles der Bevölkerung, warum geht es nicht mit Vernunft? Die Schüttelbrechstange Schmied war eben das falsche Werkzeug! Ein Nichtraucher
Natürlich habe ich auch andere Gründe, die CSU nicht mehr zu wählen, was nicht einmal an Personen und Programmen liegt. Aber der Amigo-Filz, der irgendwann mal vorbei schien, beherrscht von Tag zu Tag mehr mein Leben. Und dieser Eiertanz nun, schlägt dem Fass den Boden aus.
07.03.2008 08:50 Uhr
Redaktion
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Von Josef Karg, Augsburg/München Nein, das Rauchverbot wird nicht aufgehoben für die Wiesn. Gerauchtwerden darf aber trotzdem, weil es organisatorisch nicht anders geht.Das ist ein Ergebnis des Nikotin-Gipfels am Donnerstag in München. Manche sprachen im Vorfeld von der Quadratur des Kreises, zumindest schien eine Lösung ziemlich kompliziert zu werden. Die Frage war: Wie schafft es die CSU, Rauchen auf dem Oktoberfest zu erlauben, aber gleichzeitig das Nichtrauchergesetz nicht auszuhebeln? Ein Nikotin-Gipfel im Umweltministerium sollte die Lösung in dieser Detailfrage des Rauchverbots bringen. Der entdeckte Ausweg war dann ein ebenso überraschender wie einfacher. Raucher wird freuen, was der Münchner Kreisverwaltungsreferent Wilfried Blume-Beyerle nach einem Spitzentreffen mit Bayerns Innen- und Gesundheitsminister sagte, Nichtrauchern wird es wohl eher "stinken". Nach dem Motto "aufgeschoben ist nicht aufgehoben" darf auf dem größten Volksfest der Welt in diesem Jahr nämlich einfach weitergeraucht werden. Das seit Jahresbeginn in Bayern geltende strikte Rauchverbot werde auf der Wiesn heuer aller Voraussicht nach noch nicht umgesetzt, hieß es. Doch es gab wohl keine andere Möglichkeit. Denn die von der CSU im Vorfeld favorisierte Lösung, spezielle Raucherzonen zwischen Zelten und Toiletten zu schaffen, könne bis September aus organisatorischen Gründen nicht realisiert werden, so Blume-Beyerle. Hintergrund: Die Planung für die Wiesn 2008 ist längst in vollem Gang, und jeder Zentimeter des Volksfestplatzes sei praktisch schon vergeben. Da schien es leichter, das Rauchverbot aufzuschieben. Noch ist die Sache zwar nicht in trockenen Tüchern, weil kommende Woche erst die CSU-Fraktion dem Plan zustimmen muss. Wenn diese es jedoch nicht täte, wäre dies ein Affront gegen Parteichef Huber und Ministerpräsident Beckstein. Aus der Fraktion ist zu hören, dass es zum Thema Rauchen durchaus noch Diskussionsbedarf gibt. Der wird sich verstärken, weil Beckstein mit einer weiteren Idee zur Lockerung des Rauchverbots an die Öffentlichkeit ging. Einem Zeitungsbericht zufolge strebt er eine deutliche Aufweichung des strikten Gesetzes an. "Ich gehe davon aus, dass wir bis zum Herbst spanische Verhältnisse in Bayern haben werden", sagte Beckstein der Abendzeitung. In Spanien dürfen die Wirte von Einraumgaststätten selbst entscheiden, ob geraucht werden darf oder nicht. Nach Informationen unserer Zeitung will die CSU auch die Hürden für Raucherklubs niedriger halten. Künftig soll ersten Überlegungen zufolge ein Stammtisch zum Verein werden können, um im Nebenzimmer rauchen zu können. Auch kleine Lokale werde es leichter gemacht, sich als Raucherklub zu deklarieren.

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07.03.2008 08:50 Uhr
CT1
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schon wieder eine Niederlage der CSU
Es ist eine Unverschämtheit, was sich die CSU erlaubt. Ich bin selber Raucher, stehe aber auf dem Standpunkt, dass ein Rauchverbot aufgrund des Gesundheitsschutzes absolut sinnvoll ist. Nur kann ich nicht nachvollziehen, warum der Gesundheitsschutz beim Oktoberfest mit Füßen getreten wird. Ist das vielleicht gar nicht der Hintergrund des Rauchverbotes in Bayern? Erwartete man sich vielleicht hiervon Wählerstimmen für die Kommunalwahl? Sind verlorene Wählerstimmen und der Einfluss der finanzstarken Lobbiisten des Oktoberfestes wichtiger als der Gesundheitsschutz? Ich fordere alle Nichtraucher auf gegen diese Lockerung des Gesetzes vorzugehen! Ein gesetzliches Verbot ist ein gesetzliches Verbot ( über falsche Bevormundung mündiger Bürger reden wir hier mal nicht ) und muß nicht organisatorisch umgesetzt werden. Wieder eine schwere Niederlage unserer CSU und ich erhoffe mir wieder eine entsprechende Reaktion bei den nächsten Wahlen !!!!!!!!
07.03.2008 09:00 Uhr
GAST

Zitat von Raucherwirt
Eine einfache Kennzeichnungspflicht hätte den NRschutzbedürfnissen – und um nichts anderes geht es - genügt. Damit weiß der Verbraucher, was ihn hinter der Eingangstüre für ein „Konsumangebot“ erwartet!
Lieber Raucherwirt - von der Kreuzfahrt schon zurück? Oder posten Sie von einem der sieben Weltmeere? :) Diese Ihre Behauptung ist auch heute so unzutreffend, wie vor einigen Wochen. Ganz im Gegenteil, würde die Kennzeichnung als Raucherlokal die Situation von Nichtrauchern im Vergleich zum Zustand vor Inkrafttreten des GSG sogar noch verschlechtern. Das wissen auch Sie. Aber da Sie Nichtraucher und ihre Belange und oder gar deren Gesundheit nicht interessieren sondern nur und ausschließlich Ihr eigener Profit, behaupten Sie wider besseres Wissen Unwahrheiten.
07.03.2008 09:43 Uhr
fettiz
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Zitat von Anonyme
München (lb). Auf dem größten Volksfest der Welt, dem Münchner Oktoberfest, kann in diesem Jahr vermutlich doch geraucht werden. Das seit Jahresbeginn in Bayern geltende strikte Rauchverbot wird auf der Wiesn heuer aller Voraussicht nach noch nicht umgesetzt. Wie der Münchner Kreisverwaltungsreferent Wilfried Blume-Beyerle nach einem Spitzentreffen mit Bayerns Innen- und Gesundheitsminister am Donnerstag in München sagte, müssten dazu erst Freiflächen geschaffen werden. Dies sei bis zum Festbeginn im September nicht machbar. Die genauen Details der Umsetzung des Rauchverbots müssten in Kabinett und im Landtag aber noch beraten werden.
Aha. Nachdem die Zelte noch nicht aufgebaut sind, ist das auch äußerst glaubhaft. Wenn etwas (politischer) Wille dazu da wäre, dann könnte man das schon noch machen. Aber da geht es nicht ums Rauchverbot, sondern um Landtagswählerstimmen. Alles in allem ist das doch wieder eine spezielle CSU-Spezllösung. Schon mal darüber nachgedacht, dass der Landtagswahltermin zufälligerweise nicht weit vom Oktoberfest weg ist? Sprich im September zum Wahltermin macht man den Rauchern ein Goodie, welches den Nichtrauchern nicht wirklich schadet, da für die Zukunft ja die Aussicht auf eine rauchfreie Wiesn besteht. Es soll also das Thema speziell zur Wahl beruhigt werden. Die CSU versucht den Nichtrauchern gegenüber das Gesicht zu wahren - wegen der Einhaltung des Gesetzes, aber offenbart den Rauchern gegenüber Flexibilität. Was 'ne ziemliche salomonische Eiertanzlösung ist. Ab nächsten Jahr, können dann die Wiesnwirte Ihre Zelte wahrscheinlich zu Raucherclubs ernennen. Nur was ist der Pferdefuß an der Lösung? Alle anderen Volksfeste. Alle Wirte, welche ein Raucherzelt aufgestellt haben und darin nicht bedienen dürfen. Eigentlich alle Wirte, welche gerne Rauchen erlauben möchten, aber es nicht dürfen - da sie ja kein Oktoberfestwirt sind. Das ist ein klassischer Fall von Diskriminierung. Und dagegen sollte man klagen. Ein Lex Oktoberfest verstößt mit einer hohen Wahrscheinlichkeit gegen das Grundgesetz. Entweder macht man konsequenten Nichtraucherschutz, oder man lässt es. Wirklich einen Gefallen macht sich die CSU damit aber nicht - dafür ist die Taktik zu offensichtlich. ---------------------- Warum stellen sich eigentlich 90% der Wirte nicht auf das Nichtrauchergesetz ein, und verändern Ihr Marketingkonzept? Sondern behalten die alten Strategien bei? Warum haben 83% der Wirte kein Interesse an einer Positionierung als Nichtraucherbetrieb? Warum verschenken die Wirte derzeit das Potential, welches die Marktverschiebungen durch das Rauchverbot ermöglichen? (Quelle: HSMA)
07.03.2008 13:03 Uhr
Lumpazi
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Zitat von fettiz
Entweder macht man konsequenten Nichtraucherschutz, oder man lässt es. Warum stellen sich eigentlich 90% der Wirte nicht auf das Nichtrauchergesetz ein, und verändern Ihr Marketingkonzept? Sondern behalten die alten Strategien bei? Warum haben 83% der Wirte kein Interesse an einer Positionierung als Nichtraucherbetrieb? Warum verschenken die Wirte derzeit das Potential, welches die Marktverschiebungen durch das Rauchverbot ermöglichen? (Quelle: HSMA)
Dann hätten wohl alle anderen Bundesländer ihre Regelungen sein lassen sollen Ihrer Meinung nach??? Viele Wirte haben doch versucht, den neuen "Nichtrauchermarkt" zu erschließen mit der Folge, dass sich die Nichtraucher nicht blicken ließen und die Wirte umschwenken mussten, um nicht Pleite zu gehen.

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Da bemühen sich viele Männer ein Leben lang, die Frauen zu verstehen, anstatt sich mit einfachen Dingen wie der Relativitätstheorie zu beschäftigen. Albert Einstein

07.03.2008 13:05 Uhr
Raucherwirt
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I`m back!
Zitat von SophieLaRoche
Lieber Raucherwirt - von der Kreuzfahrt schon zurück? Oder posten Sie von einem der sieben Weltmeere? :) Diese Ihre Behauptung ist auch heute so unzutreffend, wie vor einigen Wochen. Ganz im Gegenteil, würde die Kennzeichnung als Raucherlokal die Situation von Nichtrauchern im Vergleich zum Zustand vor Inkrafttreten des GSG sogar noch verschlechtern. Das wissen auch Sie. Aber da Sie Nichtraucher und ihre Belange und oder gar deren Gesundheit nicht interessieren sondern nur und ausschließlich Ihr eigener Profit, behaupten Sie wider besseres Wissen Unwahrheiten.
Welchen „Zustand“ meinen Sie? Den, dass Sie durch die Existenz von öffentlichen Raucherkneipen gesundheitlich gefährdet werden? (Was ja der offizielle Zweck des Gesetzes sein soll.) Oder dass Sie unbefriedigt sind – im Sinne Ihrer massenhaft ersehnten Wunsch-Kneipen-Utopie (gleiche „Kneipen-Stimmung“ – nur kein Rauch)? So wie ich Sie kenne, setzen Sie sich immer noch mit dem Pseudo- und Scheinargument des Nichtraucherschutzes für die Verbreitung von rauchfreien Kneipen ein. Ganz nach dem Motto, was ich nicht vertrage, soll auch für andere verboten sein – erst recht, wenn nicht genügend „Angebot“ in IHREM egoistischen Sinne zur Verfügung steht. – Können Sie mir die ganz einfache Frage beantworten, warum das Führen einer öffentlichen Raucherkneipe verboten werden muss? Sollte Ihrer Meinung nach nach einem Raucherkneipenverbot auch das Verbot von Schweinshaxen angegangen werden, da zu wenig fettfreie Schweinshaxen auf dem Markt angeboten werden? Wäre ein Verbot von großindustriell hergestellten Lebensmitteln nicht zwingend erforderlich, da das Angebot an ökologisch einwandfreier Ware unzureichend ist? Was hielten Sie von einem Verbot von Sexshops, da nicht (mehr) genügend Buchhandlungen dem wahren „geistig gesunden Lesevergnügen“ eine ordentliche Auswahl an Erbaulichem liefern? Kann man mit Ihrer Unterstützung beim Verbot von Schwimmbädern rechnen, um den Nichtschwimmerschutz zu gewährleisten und auch Nichtschwimmern den Zugang zu dem Beruf des Bademeisters zu ermöglichen? Sie unterstellten mir noch, hier Unwahrheiten zu verbreiten!? :scared: Bitte seien Sie doch so freundlich und konkretisieren Sie diesen Vorwurf, dass ich hier Unwahrheiten verbreiten würde! Es ist ja wohl ein „Stück“ schärfer, als dass Sie mir lediglich eine andere Meinung zugestehen.
07.03.2008 13:16 Uhr
websaurier
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Eiertanz ist gut!!
Zitat von Camper1955
Natürlich habe ich auch andere Gründe, die CSU nicht mehr zu wählen, was nicht einmal an Personen und Programmen liegt. Aber der Amigo-Filz, der irgendwann mal vorbei schien, beherrscht von Tag zu Tag mehr mein Leben. Und dieser Eiertanz nun, schlägt dem Fass den Boden aus.
Amigos beim Eiertanz, das trifft es schon ganz gut. Mal sehen, wie man das Ganze unter Einsatz der gesamten CSU-Filz-Struktur wieder hin- und her- gebogen bekommt.... Klar ist natürlich, dass man so im Sommer, wenn auf der Theresienwiese so langsam gebaut wird, den Rauchern ein Schmankerl vorsetzt, (den Wiesn-Wirten sowieso, die gehen ja bei der Regierung eh täglich ein und aus). Vielleicht kann man ja auf die Weise auf Stimmenfang gehen.... Auf jeden Fall ein Armutszeugnis, aber das kennen wir ja in Bayern...

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Wer die Relativitätstheorie begriffen hat, dem fällt Einstein vom Herzen...

07.03.2008 14:00 Uhr
Meckerer
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Zitat von fettiz
Aha. Nachdem die Zelte noch nicht aufgebaut sind, ist das auch äußerst glaubhaft. Wenn etwas (politischer) Wille dazu da wäre, dann könnte man das schon noch machen. Aber da geht es nicht ums Rauchverbot, sondern um Landtagswählerstimmen. Alles in allem ist das doch wieder eine spezielle CSU-Spezllösung. Schon mal darüber nachgedacht, dass der Landtagswahltermin zufälligerweise nicht weit vom Oktoberfest weg ist? Sprich im September zum Wahltermin macht man den Rauchern ein Goodie, welches den Nichtrauchern nicht wirklich schadet, da für die Zukunft ja die Aussicht auf eine rauchfreie Wiesn besteht. Es soll also das Thema speziell zur Wahl beruhigt werden. Die CSU versucht den Nichtrauchern gegenüber das Gesicht zu wahren - wegen der Einhaltung des Gesetzes, aber offenbart den Rauchern gegenüber Flexibilität. Was 'ne ziemliche salomonische Eiertanzlösung ist. Ab nächsten Jahr, können dann die Wiesnwirte Ihre Zelte wahrscheinlich zu Raucherclubs ernennen. Nur was ist der Pferdefuß an der Lösung? Alle anderen Volksfeste. Alle Wirte, welche ein Raucherzelt aufgestellt haben und darin nicht bedienen dürfen. Eigentlich alle Wirte, welche gerne Rauchen erlauben möchten, aber es nicht dürfen - da sie ja kein Oktoberfestwirt sind. Das ist ein klassischer Fall von Diskriminierung. Und dagegen sollte man klagen. Ein Lex Oktoberfest verstößt mit einer hohen Wahrscheinlichkeit gegen das Grundgesetz. Entweder macht man konsequenten Nichtraucherschutz, oder man lässt es. Wirklich einen Gefallen macht sich die CSU damit aber nicht - dafür ist die Taktik zu offensichtlich. ---------------------- Warum stellen sich eigentlich 90% der Wirte nicht auf das Nichtrauchergesetz ein, und verändern Ihr Marketingkonzept? Sondern behalten die alten Strategien bei? Warum haben 83% der Wirte kein Interesse an einer Positionierung als Nichtraucherbetrieb? Warum verschenken die Wirte derzeit das Potential, welches die Marktverschiebungen durch das Rauchverbot ermöglichen? (Quelle: HSMA)
Warum machen denn nicht endlich mal ein paar Nichtraucher eine Kneipe auf?? Da können sie dann nörgeln und auf die Raucher schimpfen soviel, und solange es ihnen spaß macht. Ein Nichtraucher:yes::yes:
07.03.2008 14:31 Uhr
maschenbauer
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Es ist immer wieder erschreckend, wie schwer Suchtkranke ihre eigene Siucht reflektieren können... Wie in drei Rauchers Namen kann man den Verzehr von Schweinshaxen mit Rauchen vergleichen bzw. das Zugucken beim Verzehr mit Passivrauchen? Das versteht wahrscheinlich nur noch ein hochgradig nikotingeschädigtes Hirn!
07.03.2008 14:52 Uhr
fragensteller
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da bin ich ja mal gespannt
wenn die "Raucherlaubnis" auf der Wiesn fällt, dann muss diese ja auch für sämtliche weiteren "Bierzelte" auf Bayern´s Volksfesten zählen . . . oder???
07.03.2008 15:12 Uhr
fettiz
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Zitat von Lumpazi
Dann hätten wohl alle anderen Bundesländer ihre Regelungen sein lassen sollen Ihrer Meinung nach??? Viele Wirte haben doch versucht, den neuen "Nichtrauchermarkt" zu erschließen mit der Folge, dass sich die Nichtraucher nicht blicken ließen und die Wirte umschwenken mussten, um nicht Pleite zu gehen.
Genau deswegen ist doch auch den Rheinland Pfälzern das Gesetz um die Ohren geflogen!!! Nennen Sie mir einen Wirt, welcher ernsthaft versucht hat den Nichtrauchermarkt zu erschließen? Bei mir ist bislang keiner vorbei gekommen. Keine Flyer, keine Aktionen, Nichts. Nur Gemecker übers Rauchverbot. Nur Versuche das Rauchverbot zu umgehen (ich meine jetzt nicht die Raucherclubs). Oder eben gleich einen Raucherclub einzuführen. Es mag ja findige Wirte geben, aber in der heutigen Zeit, darf er sich ein Wirt halt nicht mehr hinterm Tresen verstecken, sondern er muss die Zielgruppen anwerben. Es rächt sich halt jetzt auch die jahrelange Zusammenarbeit mit Tabakindustrie und das permanente Vergraulen von potentiellen Kunden. Klassischer Fall: Warum gehen die Familien so gerne zu McDonalds? Weil sie dort willkommen sind. Und nicht weil es den Eltern dort so gut gefällt oder gar schmeckt. Diese Familien wären früher gerne auch mal in eine schöne Wirtschaft, Cafe, Bar, Kneipe gegangen. Aber Familien sind laut, stören die Abläufe, es geht mal ein Teller/Glas kaputt, haben Sonderwünsche, bzw. man müsste sich ja für diese Kunden anstrengen. Leichter war es immer, einem Raucher ein Bier hinzustellen. Nennen Sie mir ein Lokal, welches wegen der veränderten gesetzlichen Bedingungen eigenständig die Veränderungen analysiert hat, eine klare Strategie hat, wie er bei veränderten Bedingungen überleben kann? Wirte haben halt gleich nach der DEHOGA geschrieen, und bemängelt, dass Ihnen keiner hilft. Wirte sind aber Unternehmer. Und zur Unternehmensführung gehört nun mal Marketing, Unternehmensstrategie, Zielgruppenanalyse und Trendforschung dazu. Und ein Bestandteil der Unternehmensführung ist, dass Veränderungen der rechtlichen Bedingungen oder auch anderer Trends zu einer Überarbeitung der Unternehmensstrategie führt. Und eben nicht nur Gemecker zu Folge haben sollte. Bisher hat halt für einen Wirt gelangt, einem Raucher ein Bier hinzustellen. In anderen Branchen ist das doch normal. Stellen Sie sich ein Sportgeschäft vor, welche nicht den Trends folgt. Eine Modegeschäft, welches nicht den Trends folgt. Oder ein Autobauer, der heute keinen Minivan/SUV/Hybridauto hat? Die sind alle pleite. Nur bei den Wirten hat bislang gereicht, den Rauchern ein Bier hinzustellen.
07.03.2008 15:34 Uhr
Meckerer
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Hallo fettiz! Tut mir leid, aber was haben Kinder in einer Bar oder Kneipe verloren? Kann sein daß ich altmodisch bin, aber für mich ist das kein Ort wo Kinder etwas zu suchen haben. Ich für meinem Teil bin auch froh, wenn ich abends ohne das Geschrei von ein paar verzogenen "Kinderlein" die gerade Teller oder Tassen zer- deppern in Ruhe ein Glas Wein oder mein Bier trinken kann. Da stören die Raucher mich weniger. Ein Nichtraucher
07.03.2008 16:55 Uhr
Spitze Feder
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sehr facettenreich...
Zitat von fragensteller
wenn die "Raucherlaubnis" auf der Wiesn fällt, dann muss diese ja auch für sämtliche weiteren "Bierzelte" auf Bayern´s Volksfesten zählen . . . oder???
Das steht für mich ausser Frage, Rauchverbote in Bierzelten sind Quatsch. Dort geht es schon, ohne einen "Raucher-Nichtraucher-Konflikt" des öfteren "haarig" zu. Dieser wird jetzt nämlich zusätzlich zum Sorgenpunkt für die Veranstalter. Die Security-Gesellschaften wird`s freuen, nur welcher Verein kann sich dann noch eine Veranstaltung leisten? Dann gebe ich zu bedenken, daß diese Verordnungen zum Schutz einer gefährdeten Gruppe der Gesellschaft, wohl auch nicht so ganz einem rein humanem und fürsorglichem Grund entstammen. Passivrauchen macht krank! Genau das ist es!! Hat von euch schon mal jemand an die armen, am Bettelstab nagenden Krankenkassen gedacht?:no: Die haben wir ja total vergessen. Die armen, die jedem Bürger unseres (Un-)Sozialstaates die beste und nachhaltigste Behandlung zukommen lassen möchten, dies aber nicht können und damit weinend in ihren Palästen sitzend, nach einer geeigneten Lösung suchen. Schande über uns:ohmy: Wir sind es doch, die das Gesundheitswesen untergraben und mitleidheuchelnd quartalsweise 10 € zur Besänftigung hinwerfen. Der Nichtraucher als solches, ist doch kein Mensch, sondern ein Wirtschaftsfaktor, das Individuum ist doch hier gar nicht gefragt. Übrigens, Alkoholkonsum, paßt jetzt richtig gut zu Bierzelten und Kneipen, ist ja auch schädlich(zumindest bei höherer Konzentration). Und nicht zu vergessen; die Volkskrankheit Übergewicht. Denkt mal über den großen Teich, dort, bin ich mir sicher, wird es demnächst ein Menüverbot für dickleibige Menschen in öffentlichen Lokalen, BMI-Card als Nachweis, geben. Dann rechnen wir die Verzögerungszeit hoch und schon wissen wir, wann`s bei uns einschlägt. Vernünftige Reformen wären wohl besser, als punktuelle Lösungsansätze, die bis zum nächsten Wahltermin noch locken können und sich hinterher "sprichwörtlich" in Rauch auflösen.;)
07.03.2008 17:17 Uhr
Stadtwanderer
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Rachverbot? Welches Rauchverbot?

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