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Scheidender Landsberger OB Lehmann: Die Identität nicht verlieren
Der scheidende OB Ingo Lehmann zog Bilanz und dankte den Menschen, denen „das Wohl der Stadt am Herzen liegt“ |
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Zuletzt geändert von Moderator, am 29.04.2012 um 22:23 Uhr
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#2 (permalink) | |
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Und schon wird aus einer bilanz ein angriff...
Kann es ein scheidender OB nicht lassen, sich als opfer darzustellen? Leider verschenkt der Herr hier die Gelegenheit einfach zu gehen. Stattdessen wird wieder das Märchen von den falschen vorwürfen bedient. Schade wenn Einsicht so absolut unmöglich ist. Als Krone des ganzen, dann die kritik an den Medien, welche laut solcher Aussagen wohl nur das veröffentlichen " dürfen " das die unfehlbaren Kommunalpolitiker dieser Stadt für absegnungswürdig erachten.Passt zu seinem bisherigen zweiten Mann perfekt, als duo infernale. Dreist wird noch nachgeschoben, er könne mit direkter Kritik umgehen. Ist wohl ein scherz? Oder ein Selbstbild, das für viele Landsberger keine andere Wahl liess als sich einen neuen OB zu suchen.
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#3 (permalink) | |
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Die Identität nicht verlieren
Die Identität nicht verliert der ehemalige OB Lehmann nicht, Selbstmitleid, Dolchstoßlegenden und die bösen neuen Medien, er bleibt von Gestern. Eine kurze Geschichte: Andi hat mal wieder in die Hose gepinkelt, die Mama schimpft, Andi (fünf) sagte: Dodo (älterer Bruder) war es! So kommt mir das beim scheidenden OB Lehmann vor. Ich weis, jeder Vergleich hinkt. |
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#4 (permalink) | |
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Nur, damit ich sichergehe, dass ich das richtig verstanden habe...:
- Kritik an neuen Großprojekten, die kaum jemand außerhalb des Stadtrates will, und die von einer Mehrheit der Bürger kommt, sind "unsägliche Angriffe"? - Informationen, die aus nichtöffentlichen Sitzungen dringen, sind "ein Schatten", der sich über das Gremium legt? - Diskussionen in der "Anonymität des Internets" sind der "Niedergang der politischen Kultur"? - Und schuld sind "die Medien", die das auch noch veröffentlichen? So, Herr Lehmann, jetzt möchte ich das in der "Anonymität des Internets" mal ganz kurz zusammenfassen (leider bin ich weder einer Ihrer Kollegen im Stadtrat noch ein Redakteur, aber ich sage Ihnen das gerne auch mal persönlich, falls ich Sie treffe): - Zusammen mit Ihrem Stadtrat haben Sie sich immer weiter von Ihren Bürgern entfernt. Sie haben in den letzten Jahren Projekte losgetreten, die Ihre Bürger in der großen Mehrheit nicht wollten. Ob die Bürger nun zu dumm sind, Ihre großen Pläne zu begreifen oder Sie mit Ihrem Stadtrat nur in einer anderen Welt schweben, sei dahingestellt. - Ihre Bürger haben Sie mit überwältigender Mehrheit aus dem Amt gewählt. Dass Sie offensichtlich nicht eine Sekunde lang darüber nachgedacht haben (und es immer noch nicht tun), dass das daran liegen könnte, dass die Bürger sich von Ihnen nicht mehr vertreten fühlen, spricht für sich. - Bis zum bitteren Ende vertreten Sie die Meinung, es sei gottgegeben richtig, was Sie tun. Dabei ficht Sie auch nichts an. Denn Sie haben einen großen Teil der Stadträte hinter sich, die sich offenbar ebensoweit von der Lebenswirklichkeit in Landsberg entfernt haben wie Sie. - Die Medien... die Anonymität des Internets... Nein, das ist nicht das Problem. Wir haben (und das ist gut für unsere Stadt) inzwischen eine offene, interessierte Bürgergesellschaft, die neuen Medien reißen sie gottlob aus der Ohnmacht heraus. Dass Sie damit nicht umgehen können, eint Sie mit denjenigen Mitstreitern im Stadtrat, die in einer kritischen Bürgerschaft weiterhin nur Störenfriede sehen. Es geht hier um ein Politikverständnis. Und wenn es wirklich einen Niedergang der politischen Kultur in Landsberg gibt, wird er eventuell gerade behoben. Dass das Kaffeekränzchen, das sich unser Stadtrat nennt, dabei in zwei Jahren deutlich umgestaltet wird, kann nur helfen. Was wirklich schade ist: Sie haben sich unzweifelhaft in Ihrer Amtszeit große Verdienste um unsere (nicht Ihre!) Stadt erworben. In den zwölf Jahren haben Sie viel bewegt und die Mehrheit der fälligen Entscheidungen richtig getroffen. Das geht jetzt leider völlig unter. Aber daran sind Sie selbst schuld, sorry. SW edit: Und was ist denn ein "shitstrom"? Leider war ich nicht bei der Veranstaltung, aber entweder haben Sie oder der LT-Redakteur den Piraten wieder die Existenzberechtigung geliefert. Es heißt "shitstorm". Mann, mann.... |
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Zuletzt geändert von Sittenwächter, am 30.04.2012 um 02:09 Uhr
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#5 (permalink) | |
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Einmal mehr zeigt sich, daß ein Wechsel an der Stadtspitze überfällig war. Den Versuch, die im Internet geäußerte Kritik pauschal als unbegründet und unqualifiziert abzukanzeln, empfinde ich als peinlich. Speziell im LT-Forum wurde durchaus von vielen Leuten in sachlicher Form Kritik geübt und argumentiert. Aber wir kennen es ja bereits aus den vegangenen Jahren, daß unsere Stadtoberen nach für sie negativen Wahlausgängen (z. B. Bürgerentscheide) trotzig erklären, daß die Landsberger Bürgerschaft ihre höheren Weisheiten leider wieder nicht verstanden und deshalb falsch abgestimmt habe. Da fällt mir spontan die Aussage vom "Landsberger Mief" ein, der nach der Ablehnung des ersten Brückerls festgestellt wurde. Im Gegensatz hierzu soll ein "Landsberger Filz" in der Stadtpolitik ja angeblich nicht existieren, wie wir kürzlich gehört haben... |
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