Sonntag, 26. Mai 2013

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Schülerfahrt für 1000 Euro: „Kein Bezug zur Realität bei manchen Schulen"
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02.12.2009 20:58 Uhr
Redaktion
Ehrenmitglied


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Beiträge: 63371
Schülerfahrt für 1000 Euro: „Kein Bezug zur Realität bei manchen Schulen"
Landkreis Eine Schülerfahrt nach New York für 1000 Euro oder eine Abiturfahrt in die Toskana zum Preis von 450 Euro: Sind die Kosten für Eltern noch zumutbar? Diese Frage diskutierten die Mitglieder des Schul-, Kultur- und Sportausschusses des Landkreises. Anlass dafür war ein Hinweis des Geschäftsführers der Arbeitsgemeinschaft Grundsicherung für Arbeitssuchende (Arge) in Günzburg. http://www.augsburger-allgemeine.de/Home/Lokales/Guenzburg/Lokalnachrichten/Artikel,-Den-Bezug-zur-Realitaet-verloren-_arid,2013301_regid,2_puid,2_pageid,4497.html

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www.augsburger-allgemeine.de - Alles was uns bewegt

02.12.2009 20:58 Uhr
GAST
Sittenwidriger Schulkodex
dieser Artikel war überfällig. Die Schulen schämen sich schon seit Jahren für gar nichts mehr, Luxus-Klassenreisen sind da nur die Spitze des Eisbergs. Zwei Dinge sollte man in diesem Artikel viellicht zurechtrücken: a) Was ist denn hier mit Familie gemeint? Rein statistisch haben sie in den Klassen 90 % Alibikinder (Einkinderzeuger), von den 30 % Patches und Solos abgesehen. Diese sind zudem oft Doppelverdiener und können sich im Vergleich zu echten Familien so ziemlich alles leisten, dass dabei gerade die Gymnasien dabei recht elitär abschneiden, spielt da also schon keine Rolle mehr. b) Dass eine Familie einen Zuschuss beantragt, ist die absolute Ausnahme - wer will sich schon outen? Ich werde kaum einen Zuschuss beantragen, nur weil ich mein Einkommen sinnvoller für meine weiteren Kinder einsetzen muss. Wir haben diesen Blödsinn sogen. Klassenfahrten schon lange abgestellt. Eine Wanderung nach Ichenhausen tut's nämlich auch, von mir aus mit Übernachtung auch weiter nach Krumbach. Die Blasen sind dann wenigstens echt; so hört man nur von Besäufnissen ganzer Mädchenklassen, die vor Ort in der Ferne zu überhaupt nichts Bock haben - was für eine Bigotterie doch uns hier in Günzburg überall begegnet! c) Hartz-IV ist gar nicht so schlecht. Es ist zwar meistens nicht genug zum Leben, aber Hartz-IV steuerfrei ist ungleich mehr, als das was im Vergleich ein Leistungserbringer (Steuerzahler) für dasselbe Geld an Einsatz, Fleiß, Nerven aufbringen muss, bevor ihm was als Einkommen zum Lebensunterhalt übriggelassen wird. - Die Schulen halten bei vielem die Hand auf, ständig, ohne zu fragen, die sind völlig auf Einkindverhältnisse fixiert. Als Familie steht man bei denen immer gleich in einer komischen Ecke, wenn man mal keine Lust mehr hat, immer nur zahlen zu müssen, die tun dann so, als würde man für seine Kinder nicht sorgen wollen. Bei dem Gehalt der Lehrer kein Wunder - sorry, die Spitze MUSSTE natürlich jetzt sein. Zwei Drittel des Jahres arbeiten, aber 12 und mehr Monate bezahlt bekommen, Weiterbildung grundsätzlich während der Unterrichtszeit, krankfeiern sowieso. Solche außerirdischen Verhältnisse spotten dem, was ich als Familienvater für meine Existenz präsent sein muss. Solche Schulvertreter haben natürlich keinen Bezug zur Realität der ihnen anvertrauten Kinder mehr. Man müsste hier noch vieles anführen. Vor allem um den Eltern wieder ihre natürlichen Rechte zurückzugeben. So sind Eltern ohnehin nur noch beliebige Verfügungsmasse dieser diversen Obrigkeiten. Oder schon mal mit mehr als einem Lehrer auf gleicher Augenhöhe reden können?
02.12.2009 23:21 Uhr
WinklerAlexander
Ständiges Mitglied


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Beiträge: 440

Wenn ich mich an meine Schulzeit erinnere, muss ich feststellen, dass es in der Tat zahlreiche außerschulische Aktivitäten gab, die wirklich sehr ins Geld gingen. Schüleraustausche nach Frankreich und England, eine Studienreise nach Budapest, sowie eine Abifahrt nach Kroatien. Gleichzeitig muss hier aber festgestellt werden, dass nicht alle diese Reisen verpflichtend waren. So konnten sich bei den Schüleraustäuschen jeweils etwa 30 Schüler aus einer Stufe mit etwa 120 Schülern finden, die teilnahmen. Von Gruppenzwang, also, dass eine ganze Klasse dorthin fuhr, kann nicht die Rede sein. Die Abifahrt wurde dann von den Schülern selbst organisiert und fand nach dem Ausscheiden aus der Schule statt. Sollte es wirklich Schulen geben, die es quasi als selbstverständlich ansehen, dass Eltern hier den Geldbeutel für verpflichtende Reisen ihrer Sprösslinge öffnen, so ist dies natürlich so nicht hinnehmbar!
02.12.2009 23:52 Uhr
GAST

Was hier betrieben wird ist nichts weiter als eine offene Diskriminierung von Familien, die sich so etwas nicht leisten können. Derartigen Entwicklungen gehört ein Riegel vorgeschoben.
03.12.2009 01:30 Uhr
GAST

hallo, die Verhältnisse sind wohl seit vor dreißig Jahren auch enger geworden. Wir leiden seit Jahren unter äußerst knappen Verhältnissen auf hohem Niveau, die System pressen alles aus dem Bürger und Familienvater raus, was nur geht. Kein Wunder, dass keiner mehr Kinder kriegen will. Und die Schulen geben uns dann den Rest. Wem das zu pauschal ist, dem geht's noch zu gut oder er hat Gründe, sich damit zu arrangieren. Ich könnte jede Menge Fallgeschichten und Beispiele dazu anführen, selbst erlebt, deshalb kann ich das sehr gut so pauschal bewerten. Das "Wohl des Kindes" ist etwas, womit Schulen mittlerweile ganz offen die Eltern entmachten und mit der Drohkulisse amerikanischer Nulltoleranzprolitik in Schach halten wollen - nicht als Partner, sondern als mögliche Feinde schulischer Belange. Solche Geld-Geschichten wie die angesprochenen Klassenfahrten sind nur ein Beispiel für ein viel grundlegenderes Problem und Muster im Schulbetrieb. Vielleicht sollte man staatlichen Schulbesuch nur noch Familien mit mindestens zwei Kindern ermöglichen, die zur ersten Klasse bereits des Deutschen mächtig sind. Diese ganze Gleichmacherei hat überhaupt keine Chancengleichheit bewirkt. Um noch weiter auzuholen - was ist denn ein Abitur heute noch wert?! - Entweder musst du noch immer durch einen NC. Oder dein Abiturient ist ein Bewerber von 2000 für zehn Plätze eines Fachstudiengangs. Oder man muss mindestens eine abgeschlossene Berufsausbildung mitbringen. Oder eine qualifizierte Bewerbungsmappe mit künstlerischen Arbeiten ... und zuletzt zahlt Vattern DAFÜR dann noch Studiengebühr. Wir werden bei allem so was von verwitzt. Und dazu noch auf Kosten der nächsten Generation, unserer Kinder. Das Abitur ist genauso für den Mülleimer wie die meisten Klassenfahrten.
03.12.2009 08:10 Uhr
Ernst
Äußerst erfahrenes Mitglied


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Beiträge: 5562
Wer macht hier was?
Wer ist an oder in den Schulen für diese Klassenfahrten verantwortlich? Haben hier die Eltern nicht auch ein Wörtchen mit zu reden?

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Nicht alles was er schreibt ist ernst gemeint – aber alles was er ernst meint ist so geschrieben! Zeige mir womit du prahlst und ich sage dir woran dir mangelt! Demokratie = Diktatur des Kapitals!

03.12.2009 09:25 Uhr
Born  
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Beiträge: 189

Zitat von Ernst
Wer ist an oder in den Schulen für diese Klassenfahrten verantwortlich? Haben hier die Eltern nicht auch ein Wörtchen mit zu reden?
N E I N !! Ganz einfach Nein. So traurig es klingt. Bei der Einschulung ins Gymnasium einer meiner Kinder witzelte der damalige Direktor der Schule "....gute Nachricht, sie brauchen ihren Kindern kein Geld mehr mit in die Schule zu bringen.....wir buchen ab" ha ha :sad: Systematisch werden die Kinder (zumindest die Schüler des Weißenhorner NGK) von diesen Eventmanagern , oder sind es Lehrer?, darauf hingebracht, dass eine "Studienfahrt" nach Indien (die Schule bietet indisch als Sprache gar nicht an), ein Schüleraustausch nach Equador und Texas, eine Rock´n Roll Reise nach Dänemark, eine "Besinnungswoche" und noch so einiges mehr wie Skilager....., absolut cool sind und das "jeder" hier mitfährt weil es einfach Status ist dabei zu sein. Gefragt wird hier keiner. Als i- Tüpfelchchen wird die Reisegruppe ääh Schulgruppe dann noch von Fachkräften begeitet die deswegen, leider, natürlich den verbliebenen keinen Unterricht geben können. Die Schulen haben sich mittlerweile so in Stellung gebracht, dass sie zu diesem Thema absolut kritik- und gesprächsresistent sind. Leider! Viele der Eltern bekennen ganz offen, dass die ganze Familie seit Jahren auf ihren Urlaub verzichtet nur um dem einen Kind die Schle und deren Eventkreationen zu finanzieren. Mit dieser Reiselust ist es ja nicht getan, da kommt noch das ewige "Kopiergeld" das "Materialgeld" und zum Höhepunkt müssen ständig Bücher beschafft und bezahlt werden, weil die Lehrkraft mit den vorhandenen Büchern zwar arbeiten könnte, "modernere" aber vorzieht. Ich selber habe im Monat November 101 Euro mitgegeben, im Oktober 85 und September 390 Euro, für 1 (ein) Kind.
03.12.2009 09:48 Uhr
JStern
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Beiträge: 467

ich habs thema verfehlt !!! sorry ( bitte löschen )
03.12.2009 10:06 Uhr
GAST

Für Familien, die sich die Kosten für solche allgemeinen Fahrten, wie Schullandheimaufenthalte, Skilager, Besinnungstage, Abschlussfahrt, etc. nicht leisten können, stehen Fördermittel zur Verfügung. Ich habe mal kurz gegoogelt und einen Elternbrief des Thomas-Mann-Gymnasiums München gefunden: http://home.mnet-online.de/elternbeirat-tmg/docu/download/Leitfaden_EB_Unterstuetzung_Klassenfahrten.pdf Für die sogenannten "Luxusreisen" besteht natürlich kein Anspruch auf Förderung. Diese Fahrten werden auch nicht allgemein angeboten, sondern die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Das Gymnasium, das ich besuchte, bot für die 11. Klassen eine Studienfahrt in die USA an. Teilnehmerzahl war auf 30 begrenzt, aber es bewarben sich trotzdem mindestens doppelt so viele Leute dafür. Die Teilnehmer wurden dann ausgelost, also wurden die meisten Grüppchen eh "gesprengt". Die, die nicht mitwollten/konnten wurden deswegen übrigens nicht dumm angeschaut. Meine Eltern bestanden darauf, dass für ich die Hälfte der Fahrtkosten selber aufkomme. Also hab ich in den Ferien halt gejobbt. Aber auch, wenn die Fahrt nicht drin gewesen wäre, wär das für mich kein Beinbruch gewesen.
03.12.2009 11:23 Uhr
Omega
Mitglied


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Beiträge: 8

"Schüler sollten in der Schule lernen,und Lehrer lehren, nicht spazierenfahren",war meine Antwort auf die Klassenfahrtspläne der sog. Pädagogen als es bei meinen Kindern soweit war.Dabei könnten wir es uns durchaus leisten,aber wir wollten nicht.Dass manche Familien auf einiges verzichten müssen um ihre Sprösslinge mitschicken zu können interessiert die Lehrkräfte nicht die Bohne.Mir scheint dass mittlerweile ein Wettkampf unter den Schulen läuft,wer die weiteste/teuerste Klassenfahrt durchsetzen kann.Aber man muss nicht jeden Wahn mitmachen.

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Die Mutter der Idioten ist immer schwanger

03.12.2009 12:11 Uhr
GAST

Zitat von Omega
"Schüler sollten in der Schule lernen,und Lehrer lehren, nicht spazierenfahren",war meine Antwort auf die Klassenfahrtspläne der sog. Pädagogen als es bei meinen Kindern soweit war.
Prima, willkommen im 19. Jahrhundert. :no: Dass Schulfahrten keine reinen Kaffeefahrten sind, scheint sich bis zu Ihnen noch nicht herumgesprochen zu haben. Gerade für Geographie (oder Erdkunde, wie es mal hieß), ist es unerlässlich, die eigenen vier Wände zu verlassen und sich in die Natur begeben. Es ist gerade für Schüler sehr wichtig, zu sehen, dass das, was sie im Klassenzimmer gelernt haben, einen Bezug zur Umwelt und zur Natur hat. Wenn Sie mit Ihren Kindern gerne unterwegs sind und das fachliche und didaktische Können haben, um Ihren Sprösslingen das süddeutsche Schichtstufenland oder alles interessante und wichtige ums Nördlinger Ries bei zu bringen, dann bitte. Dazu kommt auch die Stärkung der Kameradschaft innerhalb der Klasse. Ich weiß noch sehr gut, dass man die Klassenkameraden unterwegs viel besser kennen gelernt hat, als im Unterricht. Gerade auf solchen Fahrten haben sich viele Freundschaften entwickelt, auch die Klasse wurde untereinander durch das gemeinsam erlebte zusammen geschweißt. Es geht auch darum, einen gewissen Reifeprozess zu ermöglichen. Für Kinder bedeutet es sehr viel, das erste Mal ohne die Eltern unterwegs zu sein. Wollen Sie das Ihren Kindern vorenthalten? Ich glaube, Sie tun ihnen damit keinen Gefallen. Natürlich kosten Schulfahrten Geld. Das ist aber in aller Regel zu verschmerzen. Und für die, die es sich nicht leisten können, gibt es einen großen Topf von Zuschüssen, über die ARGE für Hartz4-Empfänger bis hin zu Mitteln aus anderen Quellen oder dem Elternbeirat.
03.12.2009 15:47 Uhr
GAST

1
03.12.2009 15:58 Uhr
GAST
TropicOrange
Wollen Sie das Ihren Kindern vorenthalten? Ich glaube, Sie tun ihnen damit keinen Gefallen. Natürlich kosten Schulfahrten Geld. Das ist aber in aller Regel zu verschmerzen. Das klingt wie aus dem Lehrplan, dürfte sich aber kaum mit dem decken, was viele Eltern erleben. Hat der Kommentator überhaupt Kinder in der Schule? Immer dieses banale Totschlagargument, was denn "zum Wohle des Kindes" sei. Unser durch und durch verstaatlichtes System mit Schulzwang (!) macht eben, was es will. Selbst die Erziehung daheim wird mit Berufung auf dieses schon rassistische BayEUG mittlerweile selbst vonseiten der Grundschule VORGESCHRIEBEN. Von der Behandlung der Eltern der Schulkinder und von der Gesinnung her sind unsere Schulen bereits wie Kaderschmieden, ist nur noch offen, wem noch außer einem überholten Leistungsgedanken die Kinder demnächst wieder huldigen müssen. Wer solche "Schulfahrten verschmerzen" kann, muss meist nicht rechnen oder hat einfach nur ein oder zwei Alibikinder, denen man halt alles unkritisch zahlt. Am tieferen Sinn solcher Klassenfahrten muss zudem sehr gezweifelt werden. Anderthalb Tage Busreise nach Irland und dasselbe noch mal zurück, Gesamtaufenthaltsdauer fünf Tage, damit der Lehrer ja zum Samstag wieder daheim ist und seine Freizeit hat - absurde Beispiele gibt es viele, wie auch dieses Forendiskussion bereits zeigt.
03.12.2009 16:03 Uhr
WinklerAlexander
Ständiges Mitglied


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Beiträge: 440

Zitat von Abrahamowski
Wollen Sie das Ihren Kindern vorenthalten? Ich glaube, Sie tun ihnen damit keinen Gefallen. Natürlich kosten Schulfahrten Geld. Das ist aber in aller Regel zu verschmerzen. Das klingt wie aus dem Lehrplan, dürfte sich aber kaum mit dem decken, was viele Eltern erleben. Hat der Kommentator überhaupt Kinder in der Schule? Immer dieses banale Totschlagargument, was denn "zum Wohle des Kindes" sei. Unser durch und durch verstaatlichtes System mit Schulzwang (!) macht eben, was es will. Selbst die Erziehung daheim wird mit Berufung auf dieses schon rassistische BayEUG mittlerweile selbst vonseiten der Grundschule VORGESCHRIEBEN. Von der Behandlung der Eltern der Schulkinder und von der Gesinnung her sind unsere Schulen bereits wie Kaderschmieden, ist nur noch offen, wem noch außer einem überholten Leistungsgedanken die Kinder demnächst wieder huldigen müssen. Wer solche "Schulfahrten verschmerzen" kann, muss meist nicht rechnen oder hat einfach nur ein oder zwei Alibikinder, denen man halt alles unkritisch zahlt. Am tieferen Sinn solcher Klassenfahrten muss zudem sehr gezweifelt werden. Anderthalb Tage Busreise nach Irland und dasselbe noch mal zurück, Gesamtaufenthaltsdauer fünf Tage, damit der Lehrer ja zum Samstag wieder daheim ist und seine Freizeit hat - absurde Beispiele gibt es viele, wie auch dieses Forendiskussion bereits zeigt.
Ihren Ärger in allen Ehren - vieles liegt bei unserem Schulwesen im Argen. Aber auf Grund des Eindrucks, welchen ich aus Ihrem Post gewinnen muss, gilt es ein weiteres Mal festzustellen, dass Ganztagesschulen doch angebracht sind. Sie klagen es gäbe überholten Leistungsdruck - ich wüsste nicht, dass Tücherschwingen satt macht. Und verzeihen Sie meinen harschen Ton, aber als eines der "Alibikinder" gestatte ich es mir auch zu so zu antworten - denn ein-zwei Alibikinder hatte auch ich mir vorgenommen.
03.12.2009 16:17 Uhr
J.Mitterhuber
Sehr aktives Mitglied


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Beiträge: 165
re
Zitat von Abrahamowski
.... so hört man nur von Besäufnissen ganzer Mädchenklassen, die vor Ort in der Ferne zu überhaupt nichts Bock haben - was für eine Bigotterie doch uns hier in Günzburg überall begegnet!
Welche Schule im Raum GZ sprechen Sie hierbei an?
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