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#61 (permalink) | |
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1. Selber groß austeilen, aber keinen Funken Kritik vertragen, so ist's Recht... 2. Und dabei nicht einmal bemerken, dass ich zu der Sache mit den Konzerten in Ichenhausen und mit dem "Rückgra d" ausdrücklich dazu geschrieben hatte: "Zu den anderen Kommentaren" - da waren Sie gar nicht gemeint, aber wer "Schaum vor dem Mund" bis zu den Augen hinauf hat, sieht so etwas halt nicht. 3. So, wie Sie jetzt Mixa mit der Sache verbinden (Seminaristen von überall her holen...) - in dem Punkt haben Sie Recht - das muss man auch sagen. An dieser "Erblast" wird die Diözese Augsburg noch lange zu tragen haben, da sind Leute zugange, die gehören einfach nicht in ihre Ämter. In Ihrem vorigen Beitrag hatten Sie das nicht erklärt, deshalb meine Kritik.
Also insgesamt: Erst bitte selber genau lesen und dann weiter, aber bitte nicht einfach blinden Kirchenhass loswerden wollen. Diesen Eindruck musste man nämlich bei Ihrem Kommentar haben, sonst hätten Sie ja auch gleich richtig zitiert. Darüber hinaus hat "forest" mit seinem letzten Kommentar hier Recht. |
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#62 (permalink) | |
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#63 (permalink) | |
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Die Säkularisation ist doch längst durch - und hat auch vor Kirchen nie halt gemacht
Dennoch ist der Vorgang natürlich ein Trauerspiel - die Staatskirche hat nie aufgehört, als anachronistisches Machtsystem zu existieren. Hat natürlich Seltenheitswert, wenn ein Kleriker mal das Maul noch aufkriegt und es schafft, dass sich die Klatschpresse dafür interessiert. Was passiert denn, wenn ein Protestant bei einer solchen Veranstaltung absichtlich Beifall klatscht, weil er es als Lutheranter so was aus innerer Freiheit heraus darf? Wird er dann ganz ökumenisch im Sinne des Hausrechts aus dem Kirchengebäude hinausgeworfen? Einen Versuch wäre es wert. Kirchen und Gemeinden, die schon sonst karg an Freude und Frohsinn sind, und nun einen der wenigen Kanäle - die Musik - in frommer Gesetzlichkeit öffentlich zelebriert hinrichten, kann man getrost dichtmachen. So wie oben Kirche dargestellt wird, ist sie lediglich noch ein Kulturgut - es geht nicht um Licht, Wärme und Botschaft für die ganze Ichenhauser Bevölkerung, die so dringend nach Vergebung, Befreiung und Erleuchtung lechzt. KEIN Pfarrer etc. darf sich anmaßen Chef zu sein - dies ist nur Jesus allein. |
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#64 (permalink) | |
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Was'n das für'n Kauderwelsch
Soll man darauf antworten? Na, ich versuch's mal. Zu 1.: Ihre "Kritik" (das ist eigentlich die itellektuell distanzierte, manchmal auch pointierte Auseinanersetzung mit einem Text) bestand darin, dass Sie mir "blinden Kirchenhass" vorhielten - dabei habe ich über die Kirche kein Wort verloren, sondern lediglich über "Mixa und seine Epigonen". Und den (Mixa) hat Oblinger in's Spiel gebracht. Zu 2. Mag schon sein, dass in Ichenhausen früher irgendwelche Konzerte irgendwen beeindruckt haben. Das ist dann auch in Ordnung - aber dazu habe ich nichts geschrieben, sondern nur zur aktuellen Situation. Zu 3. Das war nur eine Replik auf Ihren Post, weil Sie mir vorgehalten haben, ich hätte Mixa irgendwo hergeholt. Aber da haben Sie offensichtlich den Artikel nicht gelesen (was Sie mir vorhalten), denn (s.o.) Oblinger hat Mixa zitiert. Und warum sollte ich einem "bilnden Kirchenhass" frönen? Es geht nicht um "die Kirche", sondern um eine Provinz-Pfarrei, deren Pfarrer abstruse Vorstellungen von der Würde des Kirchenraumes hat. |
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#65 (permalink) | |
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Dieses Rückg-"Fahrrad" ist mir zwar nicht bekannt, aber mit radfahren muss die ganze Geschichte wohl zu tun haben! |
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#66 (permalink) | |
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Offenbar wirklich kein Tippfehler diese "Rad"-fahrerei! |
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#67 (permalink) | |
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Der Mann hat einen an der Waffel und sonst gar nichts !! |
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#68 (permalink) | |
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Applaudieren strengstens verboten
Ich finde die Einstellung von H. Pfr. sehr gut. Wenn man den Artikel genauer liest, steht: Beifallskundgebungen zwischen den Stücken sollen unterbleiben. Beifall soll am Ende des Konzertes nur im angemessenen Abstand zur Musik gegeben werden. |
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#69 (permalink) | |
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Ein Kämpfer gegen die Verweltlichung
Auch der Beifall für die Künstler ist genauestens geregelt: „Beifallskundgebungen zwischen einzelnen Musikstücken sollen unterbleiben. Beifall am Ende eines Konzerts soll, wenn überhaupt, nur in gemessenem Abstand zur Musik gegeben werden, zum Beispiel nach einer Schweigeminute mit Glockengeläut.“ Diese Ausnahme soll es beim Konzert in Ichenhausen laut Informationen unserer Zeitung nicht geben. Vielmehr werde man die Besucher zu Beginn darauf hinweisen, dass das Konzert mit dem Glockengeläut zu Ende geht, bestätigt Mitorganisator Thomas Seitz. Das Programm sei rein geistlich.
Da müssen Sie nochmal etwas genauer lesen: Klatschen ist verboten! Pfarrer Oblinger scheint sich als konservativer Vertreter seiner Zunft profilieren zu wollen. Ich würde diesem Mann übrigens keinen Meter über den Weg trauen. PS: Weiß hier jemand, wieviel Steuergelder in Deutschland jährlich in die Erhaltung katholischer Kirchen fließt? Diese Zahlungen sollten eingestellt werden, wenn die katholische Kirche meint, sich von der normalen Welt um sich herum völlig abschotten zu müssen. |
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#70 (permalink) | |
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Äußerst erfahrenes Mitglied
Registriert seit: 9/24/07 Beiträge: 15584 |
Wieso! Sie können ja dafür, daß sie ihren Beifall nicht durch profanes "Geklatsche mit Körperteilen" Ausdruck verleihen konnten, mit einer umso großzügigeren monetären Spende manifestieren! oder? |
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#71 (permalink) | |
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Zitat von Redaktion Pfarrer Oblinger verlässt Ichenhausen Der wegen seiner Aktivität für eine rechtsgerichtete Zeitung in die Kritik gerate Pfarrer geht nach Lindau. Mit dem Publikationsverbot habe der Wechsel laut Bistum nichts zu tun. Pfarrer Oblinger verlässt Ichenhausen "Kirche darf nicht zu einer Sonderwelt jenseits der Menschen werden" - Kardinal Marx |
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#72 (permalink) | |
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Zitat von Cool down 4. Jeder Depp weiß, dass Mixa aus ganz Deutschland und eigentlich aus der ganzen Welt Seminaristen "rekrutierte", weil er beim Vatikan Eindruck schinden wollte, um (z.B.) München und Freising zu bekommen, was wiederum am Kontra-Votum des dortigen Kapitels gescheitert ist. Wer woanders abgelehnt wurde, den hat Mixa genommen. Und aus diesem Stall stammen dann solche bornierten Figuren wie Oblinger. Den Herrn Pfarrer Oblinger eine bornierte Figur heißen, ist eine unverfrorenheit die seinesgleichen sucht. Auch die Aussage, dass Mixa aus der ganzen Welt Seminaristen rekrutierte ist auch völliger Unsinnn, entspricht nicht der Tatsache. |
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#73 (permalink) | |
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Der Pfarrer hat völlig Recht.
nicht klatschen Das sehe ich auch so! |
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#74 (permalink) | |
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Sehr interessant! Rodolpho bringt ein Zitat, das gar keines ist, denn niemand hat zuvor diesen Text geschrieben, außer Rodolpho selbst. Und dann möchte er es so erscheinen lassen, als ob er einem anderen Foristen recht gebe. Guttenberg hätte nicht schlechter zitieren können. Hat es der Pfarrer Oblinger wirklich nöctig, daß man so Propaganda für ihn macht? Übrigens ist Klatschen in der Kirche keine "neumodische" Erfindung, sondern war im Mittellater durchaus üblich (in Italien heute noch) |
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#75 (permalink) | |
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Jawohl Herr Rodolpho (Koletzko ?) (nehmen wir einfach mal an, dass Sie es sind...) - Sie müssen grad aufsprechen... |
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