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Stadtpfarrkirche Ichenhausen: Applaudieren strengstens verboten
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07.01.2012 12:32 Uhr
zunzo252
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Beiträge: 368

 

Zitat von Silverblues
Sorry, falschen Foristen zitiert

 

Sorry, ich habe Heletz zitiert und meine eigentlich den/die "Zunzo 252" mit folgendem Beitrag:

 

 1. Selber groß austeilen, aber keinen Funken Kritik vertragen, so ist's Recht...

2. Und dabei nicht einmal bemerken, dass ich zu der Sache mit den Konzerten in Ichenhausen und mit dem "Rückgra d" ausdrücklich dazu geschrieben hatte: "Zu den anderen Kommentaren" - da waren Sie gar nicht gemeint, aber wer "Schaum vor dem Mund" bis zu den Augen hinauf hat, sieht so etwas halt nicht.

3. So, wie Sie jetzt Mixa mit der Sache verbinden (Seminaristen von überall her holen...) - in dem Punkt haben Sie Recht - das muss man auch sagen. An dieser "Erblast" wird die Diözese Augsburg noch lange zu tragen haben, da sind Leute zugange, die gehören einfach nicht in ihre Ämter. In Ihrem vorigen Beitrag hatten Sie das nicht erklärt, deshalb meine Kritik.

 

Also insgesamt: Erst bitte selber genau lesen und dann weiter, aber bitte nicht einfach blinden Kirchenhass loswerden wollen. Diesen Eindruck musste man nämlich bei Ihrem Kommentar haben, sonst hätten Sie ja auch gleich richtig zitiert.

Darüber hinaus hat "forest" mit seinem letzten Kommentar hier Recht.

07.01.2012 13:36 Uhr
Silverblues
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Dto.

 

Zitat von forest
 

 

 Klatschbasen! Teufel

Dto., Waldteufelchen, dto.

10.01.2012 12:28 Uhr
Pitakojewski
Aktives Mitglied


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Beiträge: 47
Die Säkularisation ist doch längst durch - und hat auch vor Kirchen nie halt gemacht

Dennoch ist der Vorgang natürlich ein Trauerspiel - die Staatskirche hat nie aufgehört, als anachronistisches Machtsystem zu existieren. Hat natürlich Seltenheitswert, wenn ein Kleriker mal das Maul noch aufkriegt und es schafft, dass sich die Klatschpresse dafür interessiert. Was passiert denn, wenn ein Protestant bei einer solchen Veranstaltung absichtlich Beifall klatscht, weil er es als Lutheranter so was aus innerer Freiheit heraus darf? Wird er dann ganz ökumenisch im Sinne des Hausrechts aus dem Kirchengebäude hinausgeworfen? Einen Versuch wäre es wert. Kirchen und Gemeinden, die schon sonst karg an Freude und Frohsinn sind, und nun einen der wenigen Kanäle - die Musik - in frommer Gesetzlichkeit öffentlich zelebriert hinrichten, kann man getrost dichtmachen. So wie oben Kirche dargestellt wird, ist sie lediglich noch ein Kulturgut - es geht nicht um Licht, Wärme und Botschaft für die ganze Ichenhauser Bevölkerung, die so dringend nach Vergebung, Befreiung und Erleuchtung lechzt. KEIN Pfarrer etc. darf sich anmaßen Chef zu sein - dies ist nur Jesus allein. 

10.01.2012 22:11 Uhr
Silverblues
Sehr erfahrenes Mitglied


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Beiträge: 1601
Was'n das für'n Kauderwelsch

 

Zitat von zunzo252
 

 

 1. Selber groß austeilen, aber keinen Funken Kritik vertragen, so ist's Recht...

2. Und dabei nicht einmal bemerken, dass ich zu der Sache mit den Konzerten in Ichenhausen und mit dem "Rückgra d" ausdrücklich dazu geschrieben hatte: "Zu den anderen Kommentaren" - da waren Sie gar nicht gemeint, aber wer "Schaum vor dem Mund" bis zu den Augen hinauf hat, sieht so etwas halt nicht.

3. So, wie Sie jetzt Mixa mit der Sache verbinden (Seminaristen von überall her holen...) - in dem Punkt haben Sie Recht - das muss man auch sagen. An dieser "Erblast" wird die Diözese Augsburg noch lange zu tragen haben, da sind Leute zugange, die gehören einfach nicht in ihre Ämter. In Ihrem vorigen Beitrag hatten Sie das nicht erklärt, deshalb meine Kritik.

 

Also insgesamt: Erst bitte selber genau lesen und dann weiter, aber bitte nicht einfach blinden Kirchenhass loswerden wollen. Diesen Eindruck musste man nämlich bei Ihrem Kommentar haben, sonst hätten Sie ja auch gleich richtig zitiert.

Darüber hinaus hat "forest" mit seinem letzten Kommentar hier Recht.

Soll man darauf antworten? Na, ich versuch's mal.

Zu 1.: Ihre "Kritik" (das ist eigentlich die itellektuell distanzierte, manchmal auch pointierte Auseinanersetzung mit einem Text) bestand darin, dass Sie mir "blinden Kirchenhass" vorhielten - dabei habe ich über die Kirche kein Wort verloren, sondern lediglich über "Mixa und seine Epigonen". Und den (Mixa) hat Oblinger in's Spiel gebracht.

Zu 2. Mag schon sein, dass in Ichenhausen früher irgendwelche Konzerte irgendwen beeindruckt haben. Das ist dann auch in Ordnung - aber dazu habe ich nichts geschrieben, sondern nur zur aktuellen Situation.

Zu 3. Das war nur eine Replik auf Ihren Post, weil Sie mir vorgehalten haben, ich hätte Mixa irgendwo hergeholt. Aber da haben Sie offensichtlich den Artikel nicht gelesen (was Sie mir vorhalten), denn (s.o.) Oblinger hat Mixa zitiert.

Und warum sollte ich einem "bilnden Kirchenhass" frönen? Es geht nicht um "die Kirche", sondern um eine Provinz-Pfarrei, deren Pfarrer abstruse Vorstellungen von der Würde des Kirchenraumes hat.
Und damit ist überhaupt nicht gesagt, dass in so einem Raum nicht auch Stille als kontemplatives Element wirken kann. Aber ein Konzert und Stille ist absurd. 

18.01.2012 14:37 Uhr
walter.b
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Zitat von Max Emanuel

Der Mann hat noch Rückgrad ...

 Dieses Rückg-"Fahrrad" ist mir zwar nicht bekannt, aber mit radfahren muss die ganze Geschichte wohl zu tun haben!

18.01.2012 14:44 Uhr
walter.b
Erfahrenes Mitglied


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Beiträge: 539

 

Zitat von Max Emanuel
                               

... Einfach mal Rückgrad beweisen ... jedenfall Rückgrad beweisen ...

 Offenbar wirklich kein Tippfehler diese "Rad"-fahrerei!

05.02.2012 10:04 Uhr
Lumpazi
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Zitat von Max Emanuel
 

Der Mann hat noch Rückgrad und Prinzipien. Mann muss nicht alles der Beliebigkeit opfern.

Der Mann hat einen an der Waffel und sonst gar nichts !!

05.02.2012 17:14 Uhr
Rudolpho
Aktives Mitglied


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Beiträge: 41
Applaudieren strengstens verboten

 

Ich finde die Einstellung von H. Pfr. sehr gut.
Was mir sauer aufstößt ist die Irreführung der Leser, durch den Autor dieses Berichtes. Als Überschrift kann man lesen:"" Applaudieren strengsten verboten".

Wenn man den Artikel genauer liest, steht: Beifallskundgebungen zwischen den Stücken sollen unterbleiben. Beifall soll am Ende des Konzertes nur im angemessenen Abstand zur Musik gegeben werden.
Von "Applaudieren strengsten Verboten" kann keine Rede sein. Ich habe hier Eindruck man möchte den Pfarrer bloßstellen, um  über ihn herzufallen und zu diskriminieren. Viele Beiträge hier Forum bestätigen dies.
Jeder Verein , Behörde, Gemeinde, Firma usw, geben sich Vorschriften, Satzungen Dienstanweisungen, Gesetze etc. wenn man dagegen verstößt hat dies Konsequenzen. Wer im Forum einen Beitrag schreibt muss bestimmte Bedingungen erfüllen, wenn sich jemand darüber hinwegsetzt hat dies ebenfalls Folgen. Der Kirche gesteht  man nicht zu, dass sie bestimmte Verordnungen erlässt, die einzuhalten sind. Wenn sich der Pfarrer an die Anordnungen hält wird er wüst beschimpft, als ewig gestriger abgestempelt usw. oder andere aufgefordert werden, die Auflagen zu ignorieren.

05.02.2012 17:47 Uhr
leopold
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Registriert seit: 2/2/08
Beiträge: 7797
Ein Kämpfer gegen die Verweltlichung

 

Zitat von Rudolpho
Applaudieren strengstens verboten

 

Ich finde die Einstellung von H. Pfr. sehr gut.
Was mir sauer aufstößt ist die Irreführung der Leser, durch den Autor dieses Berichtes. Als Überschrift kann man lesen:"" Applaudieren strengsten verboten".

Wenn man den Artikel genauer liest, steht: Beifallskundgebungen zwischen den Stücken sollen unterbleiben. Beifall soll am Ende des Konzertes nur im angemessenen Abstand zur Musik gegeben werden.
Von "Applaudieren strengsten Verboten" kann keine Rede sein. Ich habe hier Eindruck man möchte den Pfarrer bloßstellen, um  über ihn herzufallen und zu diskriminieren.

 Auch der Beifall für die Künstler ist genauestens geregelt: „Beifallskundgebungen zwischen einzelnen Musikstücken sollen unterbleiben. Beifall am Ende eines Konzerts soll, wenn überhaupt, nur in gemessenem Abstand zur Musik gegeben werden, zum Beispiel nach einer Schweigeminute mit Glockengeläut.“ Diese Ausnahme soll es beim Konzert in Ichenhausen laut Informationen unserer Zeitung nicht geben. Vielmehr werde man die Besucher zu Beginn darauf hinweisen, dass das Konzert mit dem Glockengeläut zu Ende geht, bestätigt Mitorganisator Thomas Seitz. Das Programm sei rein geistlich.

 

Da müssen Sie nochmal etwas genauer lesen: Klatschen ist verboten! Pfarrer Oblinger scheint sich als konservativer Vertreter seiner Zunft profilieren zu wollen. Ich würde diesem Mann übrigens keinen Meter über den Weg trauen.

PS: Weiß hier jemand, wieviel Steuergelder in Deutschland jährlich in die Erhaltung katholischer Kirchen fließt? Diese Zahlungen sollten eingestellt werden, wenn die katholische Kirche meint, sich von der normalen Welt um sich herum völlig abschotten zu müssen.

________
Warum denn sachlich, wenn es auch persönlich geht? A. Kuh...

05.02.2012 18:50 Uhr
Stadtwanderer
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Beiträge: 15584

 

Zitat von leopold
Ein Kämpfer gegen die Verweltlichung

 

 Auch der Beifall für die Künstler ist genauestens geregelt: „Beifallskundgebungen zwischen einzelnen Musikstücken sollen unterbleiben. Beifall am Ende eines Konzerts soll, wenn überhaupt, nur in gemessenem Abstand zur Musik gegeben werden, zum Beispiel nach einer Schweigeminute mit Glockengeläut.“ Diese Ausnahme soll es beim Konzert in Ichenhausen laut Informationen unserer Zeitung nicht geben. Vielmehr werde man die Besucher zu Beginn darauf hinweisen, dass das Konzert mit dem Glockengeläut zu Ende geht, bestätigt Mitorganisator Thomas Seitz. Das Programm sei rein geistlich.

 

Da müssen Sie nochmal etwas genauer lesen: Klatschen ist verboten! Pfarrer Oblinger scheint sich als konservativer Vertreter seiner Zunft profilieren zu wollen. Ich würde diesem Mann übrigens keinen Meter über den Weg trauen.

PS: Weiß hier jemand, wieviel Steuergelder in Deutschland jährlich in die Erhaltung katholischer Kirchen fließt? Diese Zahlungen sollten eingestellt werden, wenn die katholische Kirche meint, sich von der normalen Welt um sich herum völlig abschotten zu müssen.

Wieso! Sie können ja dafür, daß sie ihren Beifall nicht durch profanes "Geklatsche mit Körperteilen" Ausdruck verleihen konnten, mit einer umso großzügigeren monetären Spende manifestieren! oder?

________
ภูมิปัญญาของมังกรสอนเรา: "ใครมีสูงเป้าหมายสูงและต้องบินต้านลม "!

06.02.2012 05:10 Uhr
Lumpazi
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Zitat von Redaktion
Pfarrer Oblinger verlässt Ichenhausen
Der wegen seiner Aktivität für eine rechtsgerichtete Zeitung in die Kritik gerate Pfarrer geht nach Lindau. Mit dem Publikationsverbot habe der Wechsel laut Bistum nichts zu tun.
Pfarrer Oblinger verlässt Ichenhausen

"Kirche darf nicht zu einer Sonderwelt jenseits der Menschen werden" - Kardinal Marx

14.02.2012 21:36 Uhr
Rudolpho
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Zitat von Cool down

4. Jeder Depp weiß, dass Mixa aus ganz Deutschland und eigentlich aus der ganzen Welt Seminaristen "rekrutierte", weil er beim Vatikan Eindruck schinden wollte, um (z.B.) München und Freising zu bekommen, was wiederum am Kontra-Votum des dortigen Kapitels gescheitert ist. Wer woanders abgelehnt wurde, den hat Mixa genommen.
Und aus diesem Stall stammen dann solche bornierten Figuren wie Oblinger.

Den Herrn Pfarrer Oblinger eine bornierte Figur heißen, ist eine unverfrorenheit die seinesgleichen sucht.

Auch die Aussage, dass Mixa aus der ganzen Welt Seminaristen rekrutierte ist auch völliger Unsinnn, entspricht nicht der Tatsache.

14.02.2012 21:57 Uhr
Rudolpho
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Beiträge: 41
Der Pfarrer hat völlig Recht.

nicht klatschen
Der Pfarrer hat völlig Recht. Es gibt so viel schöne geistliche Musik, die in eine Kirche passt, da braucht man keine rein weltliche zu spielen. Dafür gibt es Konzerthallen. Außerdem ist es eine neumodische Unsitte in Kirchen zu klatschen. Das passt nicht in einen sakralen Raum. Mit altmodisch oder "zu konservativ" hat dies nichts zu tun.

Das sehe ich auch so!

15.02.2012 06:59 Uhr
heletz
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Beiträge: 7003

 

Zitat von Rudolpho
Der Pfarrer hat völlig Recht.

nicht klatschen
Der Pfarrer hat völlig Recht. Es gibt so viel schöne geistliche Musik, die in eine Kirche passt, da braucht man keine rein weltliche zu spielen. Dafür gibt es Konzerthallen. Außerdem ist es eine neumodische Unsitte in Kirchen zu klatschen. Das passt nicht in einen sakralen Raum. Mit altmodisch oder "zu konservativ" hat dies nichts zu tun.

Das sehe ich auch so!

Sehr interessant!

Rodolpho bringt ein Zitat, das gar keines ist, denn niemand hat zuvor diesen Text geschrieben, außer Rodolpho selbst.

Und dann möchte er es so erscheinen lassen, als ob er einem anderen Foristen recht gebe.

Guttenberg hätte nicht schlechter zitieren können.

Hat es der Pfarrer Oblinger wirklich nöctig, daß man so Propaganda für ihn macht?

Übrigens ist Klatschen in der Kirche keine "neumodische" Erfindung, sondern war im Mittellater durchaus üblich (in Italien heute noch)

________
Nein, ich bin nicht die Signatur. Ich putz' hier nur...

15.02.2012 10:06 Uhr
zunzo252
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Zitat von Rudolpho
Der Pfarrer hat völlig Recht.

nicht klatschen
Der Pfarrer hat völlig Recht. Es gibt so viel schöne geistliche Musik, die in eine Kirche passt, da braucht man keine rein weltliche zu spielen. Dafür gibt es Konzerthallen. Außerdem ist es eine neumodische Unsitte in Kirchen zu klatschen. Das passt nicht in einen sakralen Raum. Mit altmodisch oder "zu konservativ" hat dies nichts zu tun.

Das sehe ich auch so!

 Jawohl Herr Rodolpho (Koletzko ?) (nehmen wir einfach mal an, dass Sie es sind...) 

- Sie müssen grad aufsprechen...

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