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#151 (permalink) | |
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Ich bin kein Spezialist bzgl. KWK´s. 2 Fragen drängen sich mir auf: Weshalb sollen radioaktive Stoffe überhaupt zentral irgendwo "verklappt" / vergraben werden, dazu noch auf Staatskosten? Man sieht doch die elementaren PÜrobleme wie z.B. bei "Asse"! Im Falle von Problemen ist es doch immer extrem schwierig und teuer "vergrabenes" zu behandeln / zu bearbeiten / zu sanieren! Ist es nicht viel sinnvoller, diese Gefahrenstoffe bei den AKW´s, "die doch so sicher sind", geeignet zu lagern, auf Kosten der Energiewirtschaft? Im Falle von Problemen kann jederzeit und "leicht" zugänglich das Problem bearbeitet werden. Dann hätten auch alle betroffenen Verursacher und Bundesländer eine klare Mitwirkungspflicht und keiner kann sich drücken! Und wir erliegen nicht der Untugend "aus dem Auge - aus dem Sinn"! |
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#152 (permalink) | |
Ihre Fragen haben Sie eigentlich schon selbst beantwortet . Nur: Nach dem Atomgesetz ist letztlich der Staat (Steuerzahler) für die Endlagerung (die es noch nicht gibt) verantwortlich. Die Zwischenlagerung (unsicher) wird momentan von den Betreibern finanziert und in/bei den AKW´s gelagert.
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#153 (permalink) | |
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In Italien hat die Mafia mit Atom- und anderem Giftmüll erfolgreich "Entsorgungsgeschäfte" gemacht. Übers ganze Mittelmeer verteilt wurden Schrottkäne mit Giftmüll beladen und versenkt. Vonseiten der Behörden erhielt sie breite "Zustimmung". Kann selbstverständlich bei uns nie passieren, denn deutsche Endlagerbetreiber sind zuverlässig, gründlich, ehrlich, unbestechlich, fälschen nie Gutachten und halten nie unangenehme Informationen zurück. Atom-Müll im Mittelmeer: Schiffe-Versenken mit der Mafia - taz.de |
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#154 (permalink) | |
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Am Freitagmorgen um 7 Uhr stellten die Mitarbeiter des niedersächsischen Atomlagers Asse fest, dass deutlich mehr Lauge als bislang in das ehemalige Salzbergwerk eintritt. Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) alarmierte das Landesbergamt und das Umweltministerium in Hannover. An der Hauptlaugenzutrittsstelle auf der in 658 Metern Tiefe gelegenen Sohle sei der Zutritt ´über Nacht und völlig unerwartet´ um zehn Prozent auf 11 370 Liter am Tag angestiegen. Aus ´bergaufsichtlicher Sicht´ werde diese Steigerung sehr ernst genommen, teilte das Landesbergamt mit, da es über wenige Stunden zu einer so plötzlichen Steigerung gekommen sei. Es könne nicht ausgeschlossen werden, dass es im ´schlimmsten Fall zu einem unbeherrschten Zustand´ in der Anlage komme. (Quelle: Focus) |
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#155 (permalink) | |
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Aus einem Interview mit Prof.Dr. Klaus Duphorn, der jahrelang niedersächsischer Landesgeologe, Mitglied im sogenannten „AK End“ war. Er entwickelte Sicherheitskriterien für atomare Endlagerwar und war im Auftrag des Landes Niedersachsen als Gutachter zur Sicherheit des Salzstocks Gorleben tätig:
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#156 (permalink) | |
hat uns nicht neulich umweltminister söder erklärt, dass salzstöcke weitab die besten endlager für radioaktiven müll seien ? |
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#157 (permalink) | |
Endlich ein guter Umweltminister !?:confused1:
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#158 (permalink) | |
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#159 (permalink) | |
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Interessant auch folgende Passage aus obigem Arttkel der taz:
Wie war das ? Söder findet, man solle mit Gorleben weitermachen, weil wir doch jetzt schon sooooo viel Geld investiert haben. Kann man in diesem Zusammenhang eigentlich noch dümmer argumentieren ? |
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#160 (permalink) | |
Vielleicht so:
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#161 (permalink) | |
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Das Bundesamt für Strahlenschutz hat seine Konzeptvarianten für den Umgang mit dem maroden Lager Asse und den 126.000 Fässern mit Atommüll vorgelegt. Entschieden ist noch nichts, aber eines ist klar: Es wird verdammt teuer und zwar für uns Steuerzahler. Aus der taz: http://www.taz.de/1/zukunft/umwelt/artikel/1/126000-faesser-atommuell/
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#162 (permalink) | |
Diese berechtigte Forderung ist leider nach dem Atomgesetz nicht realistisch. Hierfür haftet und bezahlt der Steuerzahler. Abgesehen davon ist nach letzten Erkenntnissen überhaupt nicht klar, ob man die Probleme in Asse in den Griff bekommen kann. Bergbaufachleute sprechen von einem "Bergrutsch" der die eingelagerten Fässer verschüttet und zerstört. Dieser strahlende Müll kommt dann irgendwann durch das eindringende Wasser wieder in den Kreislauf der Natur, sprich Grundwasser.
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#163 (permalink) | |
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Fernsehtipp Arte über den Atommüll
Albtraum Atommüll - ARTE Albtraum Atommüll ARTE | 13.10.09 | 21 Uhr Wiederholung: 15.10.09 09:55 Uhr Während die Gefahren der Erderwärmung immer mehr ins öffentliche Bewusstsein dringen, preisen einige Industrielle und einige Politiker die Atomkraft als die geeignetste Energiequelle der Zukunft an: sauber, kontrollierbar und gefahrlos für Umwelt und Gesundheit. Für den Verbraucher ist es schwer, den Wahrheitsgehalt dieser Aussagen zu beurteilen. Der Dokumentarfilm "Albtraum Atommüll" zeigt die vielen unbekannte Todesseite der Atomenergie. Auf Ewigkeit aktuell! Auf seiner Homepage weist Arte u.a. auch auf unsere BI-Informationen hin: Weblinks - ARTE Raimund Kamm Verein FORUM | Gemeinsam gegen das Zwischenlager |
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#164 (permalink) | |
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Greenpeace macht öffentlich: Gorleben-Entscheidung war Willkür
http://www.greenpeace.de/fileadmin/gpd/user_upload/themen/atomkraft/ausdruck_pk_gorleben_13042010.pdf
Die von Greenpeace öffentlich gemachten Staatsdokumente zeigen, dass wir, und damit meine ich Bürger wie Politiker, bisher nicht in der Lage sind, das Atommüllproblem zu verstehen, geschweige denn die richtigen Lehren zu ziehen und es zu lösen zu versuchen! Raimund Kamm |
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#165 (permalink) | |
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Das gleiche im ZDF
Wem Greenpeace zu umweltlastig und zu einseitig Anti- Atom ist, kann das Ganze auch hier nachschauen: Standortwahl Gorleben Auf der folgenden Seite ist auch ein Link zum Beitrag gestern in Frontal21: Frontal21 13.04.2010 Wie war das? Eigentlich ist der Betrieb der AKWs doch an das Vorhanden sein von einem Endlager gebunden? |
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Alle Zeitangaben in MEZ. Es ist jetzt 9:34 AM Uhr.