Mittwoch, 19. Juni 2013

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Diskussion um Atomendlager
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01.09.2009 18:17 Uhr
RaimundKamm
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Ein ungeeigneter Vertreter süddeutscher Interessen
Zitat von Verleihnix
Die Region in Bayern die als (unterirdische) Endlagerstätte am Besten geeignet wäre ist, laut irgend 'ner Studie, :scared: die Gegend zwischen Nördlinger Ries und Donautal :scared: daher sollten einige Forumsmitglieder froh sein, dass der Seehofer gar nichts weiteres zulassen will !!!
Ich glaube nicht, dass jemand der für ein sogar noch längeres Laufenlassen der Atomkraftwerke und somit noch mehr Atommüll-Produktion eintritt, überhaupt ein moralisches Recht hat zu sagen: In unserem Land nicht. Raimund Kamm
01.09.2009 22:57 Uhr
Zaapfenwastel
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..und die Kostenfrage..??!!
Zitat von RaimundKamm
Ich glaube nicht, dass jemand der für ein sogar noch längeres Laufenlassen der Atomkraftwerke und somit noch mehr Atommüll-Produktion eintritt, überhaupt ein moralisches Recht hat zu sagen: In unserem Land nicht. Raimund Kamm
Nukleare Entsorgung – Verursacherprinzip Text der Petition: Der Deutsche Bundestag möge beschließen, dass die Kosten für die Atommüllentsorgung, ausschließlich von den Verursachern, zu tragen sind. Begründung: Nach meinen Recherchen wurde die Erzeugung von elektrischem Strom mittels Atomkraft bisher bereits mit mehr als 40 Milliarden(40 000 000 000)Euro durch die Steuerzahler subventioniert. Angesichts der horrenden Gewinne, die die Energieerzeuger in den letzten Jahren erzielt haben, sind weitere Subventionen in diesem Bereich dem Bürger gegenüber, nicht mehr zu verantworten. Vielmehr sollte dieses Geld in die Erforschung und Förderung alternativer Energien gesteckt werden. Quelle: Deutscher Bundestag Petitionen NachDenkSeiten - Die kritische Website > Hinweise des Tages

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Sicher is, dass nix sicher is, drum bin i vorsichtshalber misstrauisch (Karl Valentin)

02.09.2009 13:54 Uhr
rudi67
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Zitat von Claudio
Eine sehr gute Zusammenfassung, aber hier zeigt sich eben auch das Dilemma, der Mangel an Vision und weit vorausschauender Planung und Ausführung. Es scheint einige Bevölkerungsteile waren intellektuell nicht in der Lage dazu, bzw. andere nicht in der Lage oder Willens diese Zusammenhänge richtig zu kommunizieren. Im Wissen um diese Prozesse, Zwänge, Energieimportabhängigkeiten und der steigenden Energiepreise wäre die Finanzierung mittlerweile (20 Jahre später) nicht mehr das Thema.
Nein, das ist falsch, denn bei dieser Diskussion hat die Realität bereits alle Theorien zur WAA-Technologie Lügen gestraft. Die unzähligen schweren Störfälle und die daraus resultierende radioaktive Verstrahlung der Regionen und Küstengebiete um Wiederaufbereitungsanlagen in England und Frankreich sind Fakten. Ebenso das finanzielle Desaster bzgl. der Forschungs-WAA in Karlsruhe, wo mit Milliarden-Aufwand bestenfalls eine Zwischenlösung für die strahlenden Hinterlassenschaften gefunden wurde. Insofern sollten Sie Ihre intellektuellen Möglichkeiten darauf konzentrieren, sich umfassend zu informieren und nicht mit der Propaganda der Atomlobby zufrieden zu geben..
02.09.2009 18:49 Uhr
Verleihnix
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Wenn die Klügeren immer nachgeben, geschieht nur das ,was die Dummen wollen.:mellow:

02.09.2009 19:02 Uhr
Gast_521986336
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02.09.2009 19:11 Uhr
rudi67
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03.09.2009 00:08 Uhr
rudi67
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Ein Gutachten, dass bereits 1983 dem Standort Gorleben die Eignung als Endlager absprach, wurde von der Kohl-Regierung bewußt manipuliert. Der "Urtext" liegt jetzt vor:
Wörtlich heißt es in den Papieren, es sei "festzustellen, daß die über den zentralen Bereichen des Salzstocks Gorleben vorkommenden tonigen Sedimente keine solche Mächtigkeit und durchgehende Verbreitung haben, daß sie in der Lage wären, Kontaminationen auf Dauer von der Biosphäre fernzuhalten". Die Wissenschaftler betonen, dass mit radioaktiven Verseuchungen des Grundwassers nach "600 - 1170 Jahren" gerechnet werden müsse. Heute fordern Regierung und Wissenschaft in den Sicherheitsanforderungen für ein Endlager, dass die Abfälle für eine Million Jahre wirksam von der Biosphäre abgeschlossen sein müssen.

03.09.2009 12:10 Uhr
Verleihnix
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Zitat von Gerbert
Und so wie es jetzt aussieht ist wohl tatsaechlich die Schwaebische Alb der geegnetste Ort. Wobei es einen tatsaechlich geeigneten ueber Jahrmillionen gar nicht geben kann. Erklaeren Sie doch mal warum Sie das St.Florians-Prinzip befuerworten. Warum sollten andere den bayerischen Atommuell aufnehmen wenn der geeignetste Standort in Deutschland ganz offensichtlich im bayerisch/b-w-Grenzgebiet liegt.
Ich habe nie behauptet, dass die anderen unseren Atommüll aufnehmen sollen ! Ich habe lediglich darauf verwiesen, dass man sich nicht so großspurig für längere Laufzeiten aussprechen sollte, wenn der :nuke:-Müll dann vielleicht bald vor der eigenen Haustür gelagert wird !!!

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03.09.2009 20:13 Uhr
RaimundKamm
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Schuldige vor der Kamera
Gestern Abend zeigte NDR-3 in einem beeindruckenden halbstündigen Film, wie groß das Atommülldesaster in der Asse, in Morsleben und in den Zwischenlagern ist. NDR Fernsehen - Sendungen - Panorama - Die Reporter- Desaster Atommüll Auch die unheilvolle Rolle der Umweltministerin Dr. Merkel wird beleuchtet. Raimund Kamm
03.09.2009 20:37 Uhr
Zaapfenwastel
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Karten auf den Tisch !!!
Zitat von RaimundKamm
Gestern Abend zeigte NDR-3 in einem beeindruckenden halbstündigen Film, wie groß das Atommülldesaster in der Asse, in Morsleben und in den Zwischenlagern ist. NDR Fernsehen - Sendungen - Panorama - Die Reporter- Desaster Atommüll Auch die unheilvolle Rolle der Umweltministerin Dr. Merkel wird beleuchtet. Raimund Kamm
Bei allem Respekt.....es stellt sich doch auch die Frage: Warum haben die GRÜNEN in deren (Mit-)Regierungszeit nicht entsprechend reagiert ? Hatte ein GRÜNER Umweltminister denn keinen Einblick in die Problematik der vergangenen Versäumnisse ? Warum werden Details der Machenschaften unter Kohl mit Merkel erst jetzt bekannt ? Warum hat Trittin Asse weiterlaufen lassen ? Wie hat Trittin auf Morsleben und Gorleben reagiert ? Die Probleme waren (nachweisbar) in dessen Regierungszeit und vorher bekannt ! Wie wollen die GRÜNEN in einer neuen Regierung (sofern überhaupt möglich) auf diese Tatsachen reagieren ? Absichtserklärungen sind toll (?), Atomausstieg und dessen Vereinbarung ein erster Schritt....aber sonst...??!

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03.09.2009 20:44 Uhr
ZeT
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Zitat von Zaapfenwastel
Warum hat Trittin Asse weiterlaufen lassen ? Wie hat Trittin auf Morsleben und Gorleben reagiert ?
Er hat sich einen Koffer bringen lassen. :innocent:
03.09.2009 20:52 Uhr
Don Juan  
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Zitat von Zaapfenwastel
...Wie wollen die GRÜNEN in einer neuen Regierung (sofern überhaupt möglich) auf diese Tatsachen reagieren ? Absichtserklärungen sind toll (?), Atomausstieg und dessen Vereinbarung ein erster Schritt....aber sonst...??!
Die Grünen wollen überhaupt nicht reagieren, sondern ihre Windrädchen verkaufen, an denen sie beteiligt sind. Was meinen Sie wohl, warum Herr Kamm und co kein einziges Wort darüber verlieren, dass für den bereits vorhandenen Atommüll ja auch noch eine Lösung, Endlagerung oder Wiederaufbereitung, gefunden werden muss?
03.09.2009 20:56 Uhr
RaimundKamm
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Zitat von Zaapfenwastel
Bei allem Respekt.....es stellt sich doch auch die Frage: Warum haben die GRÜNEN in deren (Mit-)Regierungszeit nicht entsprechend reagiert ? Hatte ein GRÜNER Umweltminister denn keinen Einblick in die Problematik der vergangenen Versäumnisse ? Warum werden Details der Machenschaften unter Kohl mit Merkel erst jetzt bekannt ? Warum hat Trittin Asse weiterlaufen lassen ? Wie hat Trittin auf Morsleben und Gorleben reagiert ?
Sie wissen, ich spreche nicht für DIE GRÜNEN. Aber die skandalöse Beseitigung von schwach- und mittelradio- aktiven Müll in der Asse erfolgte von 1965 - 1978. Da gab es die Partei der Grünen, deren Mitglied ich von 1980 - 1998 war, noch gar nicht. Die Beendigung der Atommüllbeseitigung von insbesondere westdeutschem Atommüll in dem ehemaligen DDR-Endlager für schwachradioaktiven Atommüll hat tatkräftig die zuständige damalige Umweltministerin in Sachsen-Anhalt, Heidrun Heidecke (B'90/DIE GRÜNEN) gegen den Willen der da- maligen Bundesumweltministerin Dr. Merkel (CDU) betrieben. Raimund Kamm
03.09.2009 21:32 Uhr
Zaapfenwastel
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Zitat von RaimundKamm
Sie wissen, ich spreche nicht für DIE GRÜNEN. Aber die skandalöse Beseitigung von schwach- und mittelradio- aktiven Müll in der Asse erfolgte von 1965 - 1978. Da gab es die Partei der Grünen, deren Mitglied ich von 1980 - 1998 war, noch gar nicht. Die Beendigung der Atommüllbeseitigung von insbesondere westdeutschem Atommüll in dem ehemaligen DDR-Endlager für schwachradioaktiven Atommüll hat tatkräftig die zuständige damalige Umweltministerin in Sachsen-Anhalt, Heidrun Heidecke (B'90/DIE GRÜNEN) gegen den Willen der da- maligen Bundesumweltministerin Dr. Merkel (CDU) betrieben. Raimund Kamm
Sie wissen, ich spreche nicht für DIE GRÜNEN.

....sorry, wusste ich ehrlich nicht !

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03.09.2009 22:01 Uhr
Don Juan  
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Sie wissen, ich spreche nicht für DIE GRÜNEN.

Zitat von Zaapfenwastel
....sorry, wusste ich ehrlich nicht !
Sorry, weiss doch mittlerweile jeder hier, dass die Grünen für Herrn Kamm nicht extremistisch genug waren, und dass Herr Kamm nach einem gewissen Vorfall für eine weitere Landtagskandidatur für die Grünen nicht mehr in Frage kam. Seitdem ist er parteiloser Lobbyist für Windräder und Energiesparhäuser.
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