Montag, 20. Mai 2013

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E10-Benzin: Einführung vorerst gestoppt
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02.03.2011 08:29 Uhr
_solon_
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Als Endverbraucher sitzen die Autofahrer am Ende der Kette und werden deshalb verlieren.

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Difficile est satiram non scribere (Juvenal). Die Zeit wird kommen, wo, wer nicht weiß, was ich über eine Sache gesagt habe, sich als Nichtwisser bloßstellt...

02.03.2011 09:40 Uhr
schienenfreund
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Zitat von Dampflok

Das wäre mal eine Idee! Wir fahren mal ein Zeit lang "angepaßt", d.h., wir cruisen mit max. 90km/h (ergibt einen relativ guten Verbrauchswert) durch die Landschaft und selbstverständlich auch über die Autobahn, soweit wir uns vom Termindruck freimachen können. Damit holen wir die Mehrkosten wieder rein, vernichten weniger Sprit und unsere Steuereinzieher und die Ölmulitis gucken in die Röhre.

Das ist möglich aber völlig unrealistisch...

Gestern bei Jet; Super+ und Super 5 zum gleichen Preis - also noch mal schnell rüber zur Super+ Säule umgesetzt. Wirklich verstehen kann man das wohl nicht mehr.

02.03.2011 10:02 Uhr
Schneckenschubse
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ist doch nicht wahr....

dass zu wenige preisbewußt tanken .... aber wie soll man das machen, soll ich am Abend kreuz und quer durch die Stadt fahren nur um ein paar Cent zu sparen? Und ich tanke da wo ich tanke weil ich da den besten Sprit bekomme. Nach einigen Feldversuchen habe ich alt eine Tankstelle bei der mein Auto den besten Verbrauch hat und wenn die mal teurer sind als die anderen, dann gleicht es sich wieder aus.

Und der blöde Kommentar vom ADAC dass die Autofahrer wegen dem E10 verwirrt wären, ob das Auto das verträgt, un ddeshalb zu teuer tanken, zeugt ja wohl davon dass die überhaupt keine Ahnung mehr von ihren "Kunden" haben. Ich verweigere das günstigere E10 weil ich mehr Verbrauch habe, was ich preislich dann merken werde und weil ich gezwungen bin das zu tanken und das widerstrebt mir.

02.03.2011 10:02 Uhr
Redaktion
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Das Katz-und-Maus-Spiel an der Zapfsäule
Hinter den ständig schwankenden Preisen steckt System. Tankstellen der selben Marke in der Stadt sind unterschiedlich teuer
Das Katz-und-Maus-Spiel an der Zapfsäule

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02.03.2011 11:32 Uhr
mi711
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Da stimme ich schneckenschubs völlig zu, das sparen durch die Suche mit dem vermeindlich billigsten Sprit keine Lösung sein kann. Die paar Cent pro Liter Ersparnis werden doch eine verlängerte Anfahrt völlig aufgefressen.

Und gleichzeitig sieht man die Hilflosigkeit vom ADAC mit ihren Hinweisen,, der Kunde hätte es verpasst durch suchen nach der Billig Tanke den Markt zu beeinflussen.

Haha, vielmehr sieht es so aus, dass die Mineralölwirschaft machen kann was sie will. Und das ganze hat System, es werden täglich so lange die Preise rauf und runter geschraubt bis der Autofahrer genervt auf gibt, weil den Überblick verloren hat, und auch Seiten wie www.clever-tanken.de dem Preisgeschubse der Mineralölkonzernen hinterher hinkt.

Auch das Model Österreich ( Preisänderung nur 1 mal täglich nach oben, dann sind nur noch sinkende Preise erlaubt) wird von der dortigen Benzinmafia ausgehoben

http://www.oeamtc.at/?id=2500,1357750,,&hppos=8#knot:1299060757697

Aber das deutsche Kartellamt prüft ja momentan auch mal wieder -- das Ergebnis kenn ich jetzt schon. Cursing

02.03.2011 11:53 Uhr
UR-GÖGGINGER
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Zitat von mi711
..... Aber das deutsche Kartellamt prüft ja momentan auch mal wieder -- das Ergebnis kenn ich jetzt schon. ..... Cursing

Sicherlich ist das Ergebnis schon gekannt! Warum? Weil das deutsche Kartellamt auch eine Lobby zur Regierung hat und auch eine bundestreue Institution ist.

Ich - und viele andere - haben immer wieder schon gesagt, warum die Regierung, der Finanzminister, der Wirtschaftsminister hier einschreiten soll, da doch jede Preiserhöhung auch MWSt. ins Säckchen bringt (5 €ct./Liter Preiserhöhung ist gleich 1 €ct./Liter mehr MWSt.) multipliziert mit der Menge des bundesweit verkauften Sprits (!!!!)

Aber das ist schon 100x geschrieben worden und daran ändert sich nichts!

Ich für meinen Fall fahre täglich mind. 100 km (Arbeitsweg). Ist unterwegs eine besonders billige (NEIN: eher günstig, billig is nich) Tanke wird getankt (egal ob 10 l oder 50 l). Nur so rentiert es sich - mir machen Kleinmengen nichts aus - aber der Tankwart hat bei Kreditkartenzahlung hier seine Kosten.

Vielleicht kommt so etwas in Schwung, wenn alle Tankkunden auf diese Weise Protest zeigen würden.

siehe http://www.geld.de/kreditkarten-allgemeines-gebuehren-fuer-die-kreditkarten-verkaeufer.html :

Der Verkäufer trägt die Gebühren bzw. Kosten der Transaktionen, die in Form eines Disagio (Abschlags) erhoben werden. Die Höhe des Abschlags hängt von der jeweiligen Branche und dem Transaktionsvolumen des Verkäufers sowie der Verhandlungssache zwischen Verkäufer und Kreditinstitut ab. Pro Transaktion sind 3 % plus 0,10 € üblich.

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Der Druck öffentlicher Meinung gleicht dem atmosphärischen Druck. Man kann ihn nicht sehen – trotzdem wirkt er. James R. LOWELL (1819 - 1891)

02.03.2011 13:10 Uhr
Hayfield
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Mal im Ernst: Der ach so tolle Trick vom ADAC funktioniert doch auch nur in einigen Fällen, vielleicht wirklich in der Innenstadt. Die 6 Tankstellen bei mir in der Nähe bieten den Sprit dagegen immer auf den Cent genau gleich teuer an. Fällt also schon mal flach, die billigste zu suchen. Außerdem kann ich nicht "mehrere Tage", wie der ADAC vorschlägt, warten, hab nur einen 30-Liter-Tank, da habe ich nicht viel Spielraum (gut, das ist vielleicht jetzt eher mein Problem Zwinkernd).

Interessant finde ich die Aussage in der heutigen Zeitung, wenn die Autofahrer weiterhin so viel SuperPlus tanken, müssen sie sich im Klaren darüber sein, dass die Preise von SuperPlus weiter steigen werden. Natürlich, der böse, böse Autofahrer tankt statt Super eh schon den teureren Sprit, jetzt will er auch noch kein E10 mehr tanken. Man könnte E10 ja auch billiger anbieten, aber da erwarte ich natürlich schon wieder zuviel Gutes im Menschen...

02.03.2011 14:25 Uhr
mark8568
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Heute in Nürnberg bei Clever tanken gefunden. 1 Jet mit Diesel für 1,339 und eine andere Jet für 1,399 €. Logisch ist da gar nichts, aber das Kartellamt kann ja nie was feststellen. Da sag ich nur: "gut geschmiert"

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"Wer die Freiheit aufgibt, um Sicherheit zu gewinnen, der wird am Ende beides verlieren.“ Benjamin Franklin Die EU wird überleben, genauso wie die DDR

02.03.2011 14:33 Uhr
schienenfreund
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Zitat von mi711

Und gleichzeitig sieht man die Hilflosigkeit vom ADAC mit ihren Hinweisen,, der Kunde hätte es verpasst durch suchen nach der Billig Tanke den Markt zu beeinflussen.

Die Masse der ADAC Mitglieder dürfte als Dieselfahrer nicht betroffen sein. Gerade Vielfahrer greifen zum Diesel und lassen sich eher vom ADAC vertreten als der Benzin-Kleinwagen-Wenigfahrer.

http://www.upi-institut.de/images/benzinabsatz1970Balken.gif

Der Benzinkunde ist schon die Minderheit und der Trend läuft weiter.

Und dann gibt es ja noch die Gruppe der Oktan 98 "Bedürftigen", die aus der Diskussion ohnehin außen vor sind.

Es ist also ein Minderheitenproblem, was man sich hinsichtlich der vorgeschlagenen Gegenmaßnahmen bewusst sein muss.

02.03.2011 14:33 Uhr
dwegener
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Sowas,,,

Die meisten Autohersteller erklören ihre Liste der verträglichen/unverträglichen Modelle für vorläufig - heißt: Keine Garantie! Also habe ich die Wahl zwischen einem Kraftstoff, von dem ich nicht weiß, ob mein Auto ihn verträgt, von dem ich aberweiß, daß ich weniger Leistung und mehr Verbrauch habe. Dann ist die Wahl doch nicht so schwer, oder?

Angesichts der Zweifel an der tatsächlichen Umweltbilanz ist die Einführung dieses Kraftstoffes ein Skandal .Dasselbe gilt für die Preisgestaltung der Mineralölkonzerne.

Was hatten sich denn die Initiatore gedacht, wie sich der Autofahrer verhält?

02.03.2011 14:33 Uhr
Redaktion
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Engpass an Tankstellen: Biosprit E10 wird gemieden
Mit einem eindringlichen Appell an die Autofahrer hat die Mineralölwirtschaft zum Umstieg auf das neue Bio-Super E10 aufgerufen. «Wir haben wirklich große Probleme», räumte Klaus Picard, der Hauptgeschäftsführer des Minerölwirtschaftsverbandes (MWV),...
Engpass an Tankstellen: Biosprit E10 wird gemieden

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02.03.2011 14:53 Uhr
rile
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Zitat von Redaktion
Engpass an Tankstellen: Biosprit E10 wird gemieden
Mit einem eindringlichen Appell an die Autofahrer hat die Mineralölwirtschaft zum Umstieg auf das neue Bio-Super E10 aufgerufen. «Wir haben wirklich große Probleme», räumte Klaus Picard, der Hauptgeschäftsführer des Minerölwirtschaftsverbandes (MWV),...
Engpass an Tankstellen: Biosprit E10 wird gemieden

DAS lese ich ehrlich gesagt mit ziemlich großer Schadenfreude. Blöd, dass die meisten den teureren Sprit tanken (mehr Erlös für Ölkonzern), aber schöner Nebeneffekt, dass sie ihr Zeug nicht losbekommen. Sollen sie halt ihren Bioethanol selbst trinken. Ich tanke ihn jedenfalls nicht, zumal ich nicht weiß, wie BIO der BIOethanol überhaupt erzeugt wird. Regenwald abgeholzt für e10-Doppelkorn? Na, Mahlzeit.

Ach Mist, ich fahre ja eh meistens den Diesel ... Und das andere Auto ist über 20 Jahre alt und bekommt wenn nötig SuperPlus (oder Super95, sofern vorhanden) mit Bleizusatz *schäm*. Fährt aber auch nur ein paar Kilometer im Jahr ...

02.03.2011 14:59 Uhr
UR-GÖGGINGER
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Zitat von rile
DAS lese ich ehrlich gesagt mit ziemlich großer Schadenfreude. Blöd, dass die meisten den teureren Sprit tanken (mehr Erlös für Ölkonzern), aber schöner Nebeneffekt, dass sie ihr Zeug nicht losbekommen....

Daumen rauf Daumen rauf Daumen rauf

Sollte E10 ein Ladenhüter bleiben, sollen als Folge laut Picard aber nicht die Raffinerien stillstehen. Vielmehr solle dann wieder mehr herkömmliches Benzin E5 hergestellt werden, betonte Picard.

Dann bin ich mal neugierig, wann das überschüssige E10 zum Sonderpreis mit Rabatt verhökert werden wird

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02.03.2011 15:04 Uhr
rfederle
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Zitat von Redaktion
Engpass an Tankstellen: Biosprit E10 wird gemieden
Mit einem eindringlichen Appell an die Autofahrer hat die Mineralölwirtschaft zum Umstieg auf das neue Bio-Super E10 aufgerufen. «Wir haben wirklich große Probleme», räumte Klaus Picard, der Hauptgeschäftsführer des Minerölwirtschaftsverbandes (MWV),...
Engpass an Tankstellen: Biosprit E10 wird gemieden

Und das ist auch gut so! Ökologisch ist E10 eine Umweltsünde und mitnichten ein Mittel zur Reduzierung des CO2-Ausstoßes. Die Lobby der Ethanol-Hersteller hat offenbar ein paar dumme Politiker gefunden (oder geschmiert), die die Erhöhung des Ethanol-Anteils auf 10% im Superbenzin beschlossen haben. Dabei brauchen wir landwirtschaftliche Flächen für wichtigeres als zum Anbau von Biosprit, der auch noch durch den höheren Verbrauch jeglichen sinnvollen Nutzen in Frage stellt.

Zuerst hieß es noch, daß das normale Super auf jeden Fall erhalten bleiben soll, aber inzwischen wird davon geredet, Super nicht mehr herzustellen und nur noch Super Plus als Alternative zum evtl. motorschädigenden E10 zu verkaufen. Damit wird dann E10 künftig teurer sein als Super heute, und der deutliche Aufpreis für Super Plus bleibt natürlich auch erhalten. Mit dieser Form von Nötigung meint man, die Autofahrer zu Benzin überreden zu können, bei dem der Nutzen fragwürdig und das Risiko für 10% der Fahrzeuge enorm hoch ist. Warum die Politik nichts unternimmt? Weil es a) politisch gewollt ist und b) der Staat an jeder Preiserhöhung über die Mehrwertsteuer mitkassiert, ergo will man gar keine niedrigen Spritpreise

Man kann nur zum Boykott von E10 raten, damit die Politik und die Mineralölindustrie schleunigst diesen Unfug rückgängig machen.

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Was wird aus uns Menschen, wenn der Liebe Kraft in unserem Herzen nachlässt und vergeht? (Veronika Raila 2003)

02.03.2011 17:12 Uhr
Redaktion
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E10: ADAC kritisiert Preisunterschied zu Super
Rund acht Prozent müssen Autofahrer mehr bezahlen, wenn sie statt dem neuen E10 das gewohnte E5-Superbenzin tanken wollen. Das missfällt dem ADAC, der Club fordert bezahlbare Alternativen.
E10: ADAC kritisiert Preisunterschied zu Super

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