Samstag, 25. Oktober 2014

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Der Atomunfall in Japan
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24.03.2011 10:52 Uhr
Redaktion
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Der Atomunfall in Japan

Die Arbeiten am Atommeiler in Fukushima kommen kaum voran. Ein Experte aus den USA warnt zudem, dass die Kühlung der Brennstäbe mit Meerwasser die Probleme noch verschärfen könnte.
Fukushima: Meerwasser könnte die Brennstäbe verkrusten

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www.augsburger-allgemeine.de - Alles was uns bewegt

24.03.2011 10:53 Uhr
cath_a_strophe
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erstaunlich

daß der Meerwasser-Anteil von Salz jetzt zum öffentlichen Thema wird. Ich habe mich schon die ganze Zeit gefragt, wie das gehen soll und ob man in Japan versuchen wird, eine Süsswasser-Pipeline ins Werk zu legen. Sehr wahrscheinlich läßt die völlig zerstörte Infrastruktur und die völlig verständliche Hektik der Sofortmaßnahmen aber noch viel eigentliche erforderliche Maßnahmen ganz einfach nicht zu. Und: die Öffentlichkeit dürfte auch nur einen Bruchteil dessen erfahren, was in der Site WIRKLICH los ist.

Hinweis der Moderation: Dies ist der neue Thread zum Thema "Atomunfall in Japan". Der alte Thread musste leider aus technischen Gründen geschlossen werden. Beiträge des alten Threads sind hier nachzulesen.

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Geiz isst Gaul 

24.03.2011 11:44 Uhr
quer
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Trotz aller Umstände hoffe ich für ein Stabilisieren der Lage. Aber die Kühlwasser- Versuchpannen verstehe ich nicht. Eine Notleitung welche zum Beispiel die Feuerwehrpumpe oder die Betonpumpe versorgt sollte doch technisch kein Problem auch Rohre an die Reaktorgebäude stellen erscheint mir möglich. Sind vllt. doch nicht die großen Experten am Werk.

Allgemein bin ich über die Geräte/Materiel-Ausstattung in Japan enttäuscht. Und die allgemeinen Gebäude waren offensichtlich auch nur bessere Hütten.

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24.03.2011 12:42 Uhr
7stein
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Ich denke wir erfahren nicht viel... Ich frage mich, warum nicht schon längst angefangen wurde, eine Hülle aufzubauen.

Ich finde, dafür dass sowas in Chernobyl das erste mal passiert ist, lief es bei denen sehr viel koordinierter und logischer ab... Alleine desshalb sollte man sich über sowas doch gedanken gemacht haben, wie man am besten vorgeht (und in einem Erdbebengefährdeten Gebiet hätte auch dieser nun aufgetretene Fall mit in die Überlegungen einbezogen gehört, man kann sich ja nie 100Prozent auf die sichere Bauweise verlassen)

Naja, bringt alles nix, nun ist es zu spät. Ich glaube leider nicht, dass die das in den Griff kriegen...

24.03.2011 12:56 Uhr
Saperalot
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Zitat von FCAler1946
Tut mir leid, Sie sprechen in Rätseln
Zitat von Saperalot

Künftige Forschungsgelder sofort von AKW abziehen... ist eine Idee... ob sie gut ist in einer Situation, in der wir eigentlich immer noch nicht wirklich wissen, wie wir den Teufel zurück in seine Box bekommen , bezweifle ich... auch in dieser Richtung muss geforscht werden - und auch diese Forschung muss bezahlt werden. Von den Betreibern genauso wie von den Nutzern (das sind übrigens wir).

Ich bin nicht grundsätzlich und blind für Atomkraft. Ich bin aber genauso gegen Blindheit in Sachen regenerativer Energien.

An anderer Stelle habe ich es eben geschrieben... wir werden in den kommenden 20 Jahren Einhundert Miliarden Euro in der Photovoltaik-Branche versenken... (Eine Eins mit 11 (!) Nullen) Da kann ich doch als Bürger erwarten, dass wir genauer hinschauen und nicht blind dem nächsten Energie-Messias und unserem Geld hinterherrennen.

Sie sprechen in Rätseln, was wollen Sie mir/uns überhaupt sagen? Für was sind Sie eigentlich? Sind Sie dafür oder dagegen, aber für was, bzw. gegen was? Unschuldig

Vielleicht könnten Sie darüber mal nachdenken. Zwinkernd

Besteht Ihre Welt nur aus schwarz oder weiss? Beim Fussball mag das so sein. Entweder hat man gewonnen oder verloren oder unentschieden gespielt. klares Ergebnis.

Die Energiefrage ist wesentlich komplexer und nicht einfach in "dafür" oder "dagegen" einzuteilen, weil die Realität uns noch andere Faktoren zur Berücksichtigung abverlangt.

Es ist einfach zu sagen: "Ich bin gegen Atomkraft - und für Photovoltaik". Eine Aussage, die auch in meinen Ohren richtig klingt und dennoch vieles außer Acht läßt.

- wann schaffen wir den Umstieg? (Diese Zeitschiene befindet sich seit 40 Jahren im Konjunktiv)

- wie sind die juristischen Möglichkeiten? (kann ich nach heutiger Rechtslage "einfach so" umsteigen? Was muss berücksichtigt werden? Welche vertraglichen Bindungen gibt es - und mit wem?

- was kostet der Umstieg? Und wer bezahlt?

- wer spricht alles mit? (Bürger? Bürgermeister? Landräte? oder nur Regierung/Bundesrat?) Allein hier im Forum gibt es bei 10 "Fachleuten" 10 unterschiedliche Meinungen... bei einer dezentralen Energieversorgung werden nicht nur 10 Leute "mitsprechen" sondern... Alle! Wir werden zwischen Verzetteln, Kleinklein und juristischen Spitzfindigkeiten zerrieben... Nachbarn prozessieren heute doch schon, nur weil ein Strauch über den Zaun hängt... was glauben Sie, was los ist, wenn ein Blätterbaum einen Schatten auf die PV-Anlage des Nachbarn wirft...

- ab wann sind regenerative Energieanlagen flächendeckend und sicher möglich und wirtschaftlich? Und zuverlässig versorgend?

- gibt es auch zu Photovoltaik / Windräder Alternativen?

- Wie werden die Fördergelder/Subventionen verteilt?

- was tun andere Länder?

- was erforschen andere Länder?

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Don't Spread My Wealth... Spread My Work Ethic

24.03.2011 12:57 Uhr
Saperalot
Ständiges Mitglied


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Daneben haben wir noch einen ganzen Sack voller nicht gelöster Probleme, die wir als Hypothek seit der Nutzung der Kernenergie vor uns hertragen. Und seit 40 Jahren wettern Umweltverbände gegen diese Technologie. Und seit 40 Jahren schaffen es die selben Organisationen (Grüne, ÖDP, seit Neuestem auch SPD und jetzt die CDU samt aller in Deutschland tätigen Umweltverbände beginnend mit der Aktionsgemeinschaft Artenschutz bis zum WWF nicht, uns diese Fragen zu beantworten. Wenn es keine Antworten gibt (und wer könnte diese Fragen besser beantworten, als diese Organisationen - es ist deren Kernkompetenz und sie waren zum Teil sogar an der Regierung und wollen da wieder hin!)... wie sollen wir als Laien dann entscheiden?

Ich als Laie sehe nur, dass mit der richtigen aber mir zu platten Aussage "Atomkaft, Nein danke!" keine einzige Frage beantwortet ist, wie es weitergehen soll... Ein "das geht schon..." reicht mir nicht. Und wenn Sie von mir eine Antwort verlangen, überschätzen Sie mich... ich habe auch keine... nur Fragen...Die Antworten bleiben uns diejenigen, die uns regieren wollen durch die Bank schuldig... Vielleicht schafft es ja jetzt die Ethik-Kommision... gerne lerne ich dazu.

Für mich ist es keine Frage zwischen "richtige" oder "falsche" Meinung... zwischen "dafür" oder "dagegen"... oder "für was stehen Sie"...glauben Sie mir... ich mache mir hier durchaus Gedanken. Es ist eine Frage der Lösungen und Antworten! Und die fehlen platzgreifend und insbesondere bei den Grünen... wenn diese Partei Lösungen und Antworten hätte... ich bin mir sicher, die würden nicht müde werden, uns damit zu bombardieren. Ich würde es begrüssen und sie vielleicht sogar wählen... Ich vernehme aber aus dieser Richtung leider nur "heiße Luft" und "die anderen können es nicht". Begründung? Fehlanzeige... offensichtlich reicht das heute aus, um Wahlen zu gewinnen. Mich macht es nur noch skeptischer.

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Don't Spread My Wealth... Spread My Work Ethic

24.03.2011 13:00 Uhr
frau_mit_traeumen
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Zitat von quer

Trotz aller Umstände hoffe ich für ein Stabilisieren der Lage. Aber die Kühlwasser- Versuchpannen verstehe ich nicht. Eine Notleitung welche zum Beispiel die Feuerwehrpumpe oder die Betonpumpe versorgt sollte doch technisch kein Problem auch Rohre an die Reaktorgebäude stellen erscheint mir möglich. Sind vllt. doch nicht die großen Experten am Werk.

Allgemein bin ich über die Geräte/Materiel-Ausstattung in Japan enttäuscht. Und die allgemeinen Gebäude waren offensichtlich auch nur bessere Hütten.

Ich bin enttäuscht über die anscheinend sehr miese Versorgung der Leute. Da lobt man Japan jahrzehntelang als HiTecLand und daß sie das Volk mit Katastrophenübungen drillen, aber daß dann Decken aus Kanada eingeflogen werden und Nahrung, Wasser und Hygienestandards in den Lagern fehlen, ist echt ...

24.03.2011 13:03 Uhr
gewe-a
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Zitat von 7stein

Ich denke wir erfahren nicht viel... Ich frage mich, warum nicht schon längst angefangen wurde, eine Hülle aufzubauen.

Ich finde, dafür dass sowas in Chernobyl das erste mal passiert ist, lief es bei denen sehr viel koordinierter und logischer ab... Alleine desshalb sollte man sich über sowas doch gedanken gemacht haben, wie man am besten vorgeht (und in einem Erdbebengefährdeten Gebiet hätte auch dieser nun aufgetretene Fall mit in die Überlegungen einbezogen gehört, man kann sich ja nie 100Prozent auf die sichere Bauweise verlassen)

Naja, bringt alles nix, nun ist es zu spät. Ich glaube leider nicht, dass die das in den Griff kriegen...

Ja, das war halt damals noch im kommunistischen Russland, da wurden einfach per Befehl hunderttausende Arbeitskräfte/Soldaten einfach an den Unfallort hinbeordert - basta.

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Leute schimpft nicht nur jetzt, sondern denkt vor jeder kommenden Wahl nach, von welchen Wegelagerern wir regiert werden, auch wenn sie uns nur rosige Zeiten verspechen !

24.03.2011 13:13 Uhr
7stein
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Zitat von gewe-a

Ja, das war halt damals noch im kommunistischen Russland, da wurden einfach per Befehl hunderttausende Arbeitskräfte/Soldaten einfach an den Unfallort hinbeordert - basta.

Ja, das ist schon richtig, aber pas wäre passiert, hätte man das nicht gemacht und nur ein bisschen wasser draufgespritzt?

24.03.2011 13:18 Uhr
cath_a_strophe
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Beiträge: 2516
Statement Pflugbeil, Strahlenschutz

WELT online heute, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Strahlenschutz, Pflugbeil, weist Fukushima eine Tschernobyl-Qualität zu. Zitat: „Faktisch geht das Problem in Japan erst los.“

am Schluss des Artikels ein paar aussagekräftige Fotos (bes 1-4), hier

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Geiz isst Gaul 

24.03.2011 13:54 Uhr
cath_a_strophe
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Zitat von quer

Trotz aller Umstände hoffe ich für ein Stabilisieren der Lage. Aber die Kühlwasser- Versuchpannen verstehe ich nicht. Eine Notleitung welche zum Beispiel die Feuerwehrpumpe oder die Betonpumpe versorgt sollte doch technisch kein Problem auch Rohre an die Reaktorgebäude stellen erscheint mir möglich. Sind vllt. doch nicht die großen Experten am Werk.

Allgemein bin ich über die Geräte/Materiel-Ausstattung in Japan enttäuscht. Und die allgemeinen Gebäude waren offensichtlich auch nur bessere Hütten.

Erst mal muss das Trümmerfeld frei geräumt werden. Und der dann notfürtig geschaffene Platz reicht für das, was zu dem Zeitpunkt eben vor Ort verfügbar ist/war. Welche Räum- und Löschsysteme beim Tsunami evtl. mit weggerissen wurden oder als Totalschaden herumliegen, wissen wir nicht. Habe seit dem 12.03. gesucht, bisher nirgends Infos darüber gefunden. Nur die Beschädigung der Pumpenaggregate war zu Anfang mal Thema. Die Schutzmauern waren wohl auf Wellen bis 6,50 ausgerichtet, der Tsunami hatte im Bereich des Kraftwerks n.m.I. 11.70 m. Der Tsunami zwar als senkrecht ankommende Wasserwand, nicht als Welle. Und dann haben die vor Ort gleich 4 Reaktoren, deren Brennstäbe aufquellen und sich selbständig machen. Die Welt hat es hier mit gleich 4 GAU's an einer Stelle in sehr enger Bauweise zu tun. Und allein das sprengt die Maßstäbe von Tschernobyl, denn dort war "nur" 1 Reaktor betroffen. Ich für mein Teil denke schon, daß die vor Ort tun, was möglich ist. Ich denke aber auch daß sie wissen, daß sie auf verlorenem Posten stehen.

Nebenbei: jede Kultur hat ihre Bauweise? Der japanische Holzbau wird auf dem Land noch gepflegt und hat eine lange, lange Tradition. War schon perfektioniert, als hierzulande noch Schilfhütten die wenigen Dörfer prägten.

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Geiz isst Gaul 

24.03.2011 15:11 Uhr
leopold
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Zitat von Saperalot

Für mich ist es keine Frage zwischen "richtige" oder "falsche" Meinung... zwischen "dafür" oder "dagegen"... oder "für was stehen Sie"...glauben Sie mir... ich mache mir hier durchaus Gedanken. Es ist eine Frage der Lösungen und Antworten! Und die fehlen platzgreifend und insbesondere bei den Grünen... wenn diese Partei Lösungen und Antworten hätte... ich bin mir sicher, die würden nicht müde werden, uns damit zu bombardieren. Ich würde es begrüssen und sie vielleicht sogar wählen... Ich vernehme aber aus dieser Richtung leider nur "heiße Luft" und "die anderen können es nicht". Begründung? Fehlanzeige... offensichtlich reicht das heute aus, um Wahlen zu gewinnen. Mich macht es nur noch skeptischer.

Es hindert Sie niemand, weiter CSU oder FDP zu wählen. Jeder wählt die, denen er vertraut... laut lachend Wir werden am Sonntag sehen, wem die Bevölkerung die Lösung der Probleme am ehesten zutraut. Warten wir es doch einfach ab...

24.03.2011 15:16 Uhr
Martin
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Zitat von leopold
Es hindert Sie niemand, weiter CSU oder FDP zu wählen. Jeder wählt die, denen er vertraut... laut lachend Wir werden am Sonntag sehen, wem die Bevölkerung die Lösung der Probleme am ehesten zutraut. Warten wir es doch einfach ab...

Die Wahl am Sonntag wird weniger eine Wahl "dafür", als vielmehr eine Wahl "dagegen". Obertollpatsch Brüderle sollte von den Grünen noch zum Ehrenmitglied ernannt werden.

Martin

24.03.2011 15:21 Uhr
leopold
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Zitat von Martin

Die Wahl am Sonntag wird weniger eine Wahl "dafür", als vielmehr eine Wahl "dagegen". Obertollpatsch Brüderle sollte von den Grünen noch zum Ehrenmitglied ernannt werden.

Martin

Was heißt hier Obertollpatsch Brüderle? Glauben Sie etwa, die anderen Spitzenleute der Schwarzen und Gelben reden im verraulichen Gespräch anders? Brüderle hatte halt Pech, dass jemand geplaudert hat.

24.03.2011 15:27 Uhr
Martin
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Zitat von leopold

Was heißt hier Obertollpatsch Brüderle? Glauben Sie etwa, die anderen Spitzenleute der Schwarzen und Gelben reden im verraulichen Gespräch anders? Brüderle hatte halt Pech, dass jemand geplaudert hat.

Natürlich reden die genauso. Aber vermutlich sind die nicht so dämlich, dass dem Protokollschreiber direkt in den Stift zu diktieren. Deshalb "Obertollptasch".

Martin

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