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#1 (permalink) | |
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Leitartikel von Markus Günther: Eiliger Geist
Das unverwechselbare Signet unserer Tage ist die immer radikalere Ausgestaltung und Nutzung der Zeit. Pfingsten ist dafür auch ein Gegenentwurf. |
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#2 (permalink) | |
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Ja, Hr. Günther....
Sie haben den "Zeitgeist" - den "Eiligen Geist" sehr gut beschrieben. Die Frage ist: wie kann man(n) Frau ihm ausweichen? Wie kann man trotz der Hektik, die rasend schnell um sich greift - zur inneren Ruhe, zur Sammlung gelangen. Denn dies ist das Fundament für das Wirken des Hl. Geistes. Des Geistes, der die guten Gaben und die Früchte bringt. Muß man gegen den Strom schwimmen? Etwas schon. Die tägliche Einkehr ins stille Kämmerlein, in den geheimnisvollen Kellerraum, ist ebenso wichtig, wie zum täglichen Brot - auch die Gebetsnahrung gehört. Hat man dies nicht mehr, weil es im Streß - Alltag verloren ging, man sich an den "Eiligen Geist" gewöhnt hat, verliert man sehr viel. Pfingsten ist jährlich Neu - ein neuer Aufbruch kann beginnen, zu einem pfingstlichen miteinander. Ich wünsche Ihnen und allen Lesern gesegnete Pfingsten.
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#3 (permalink) | |
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Günthers Leitartikel habe ich schon x-fach gelesen in den letzten Jahren, vielleicht mit etwas anderen Worten und von anderen Autoren, aber genauso überflüssig wie dieser. Jeder ist selbst dafür verantwortlich, dass er die Zeit hat, die er braucht zum Leben. |
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#4 (permalink) | |
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Genau das, sagt doch Hr. Günthers Artikel aus - oder? Überflüssig sind seine Artikel keineswegs. Zum Nachdenken sollte man(n) Frau dadurch kommen. Wenn man sich die Zeit nimmt dafür. Schöne Zeit Mariat |
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#5 (permalink) | |
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Nun ja, Herr Guenther schreibt, dass es unmoeglich waere sich dem eiligen Geist, dem immer schneller, mehr, und gleichzeitiger zu entziehen. Fuer viele mag das auch zutreffen, umso juenger umso gefaehrdeter ist man ganz offensichtlich sich in diesen Strudel hineinreisen zu lassen. Aber ist das tatsaechlich ein Naturgesetz unserer Zeit? Ist fuer seinen Lebensstil nicht jeder selbst verantwortlich? Muss man seine SMS minuetlich abrufen und genauso schnell antworten? Muss man staendig erreichbar sein und auch noch die alelrbelanglosesten Dinge staendig irgendwelchen sogenannten Freunden mitteilen? In der Tat koennte gerade Pfingsten ein Fest sein um darueber einmal nachzudenken. Was mach ich da eigentlich die ganze Zeit mit meiner Zeit, mit all den technischen Geraeten um mich herum? Brauch ich das alles, immer und ueberall, am Ende 24 Stunden? Fuer viele gibts ganz offensichtlich keinen Ausschaltknopf. Pfingsten, das Fest des Geistes, des Atem Gottes und das Geburtsfest der Kirche ist gleichzeitig der Abschluss von Ostern. An sich beginnt bereits am Pfingstmontag wieder der Alltag des Kirchenjahres. Wir haben also auch einen Uebergang vom festlichen zum gewoehnlichen. Mein Liturgielehrer nannte den Pfingstmontag auch immer den Blinddarm des Kirchenjahres. Der passt so gar nicht und gibts auch nur in D und Oesterrreich, in Rom ist er voellig unbekannt. Unsere Zeit krankt auch daran, dass fuer viele das ganze Jahr ueber gleich dahin plaetschert. Sinnvolle Zeiteinteilubng kennt aber auch den Unterschied zwischen Alltag und feiern. Wenn immer feiern angesagt ist und gleichzeitig immer malochen stimmt etwas nicht. Auf Dauer macht das auch krank. |
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#6 (permalink) | |
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Ja das wäre es tatsächlich - aber bitte nicht nur an Pfingsten . . .
schön geschrieben Herr Günther. Könnte ein Pfarrer bestimmt nicht besser. Eines muss ich noch dazu sagen - im Alter, und ich weiß wovon ich spreche, da wird die Zeit des "Eiligen Geistes" ruhiger und langsamer. Mein Motto: "ich kann wenn ich will - aber ich muss nicht mehr". Spätestens im Alter beginnt die Zeit der Langsamkeit. Wann beginnt das Alter endlich? Für mich ist das ersehnte Ziel erreicht. Ich habe Zeit - und für die Zeit auch dazu noch die Gesundheit. O mein Gott, was für ein Reichtum . . . Gesegnete Pfingsten wünsche ich Ihnen - und viel Zeit, Heidelore - Heidi aus Nördlingen |
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#7 (permalink) | |
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Gute Analyse
- vom Chefreadakteur. Jeder kann sich diesem hektischen Zeitgeist entziehen. Aber die meisten wollen es scheinbar nicht. |
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#8 (permalink) | |
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Sie sind ja schon Pensionär, oder nicht? Das größte Problem ist doch die ungerechte Arbeitsverteilung. Die einen arbeiten bis zum burnout mit Überstunden, die anderen haben keinen Job. Deshalb muss es eine Umverteilung der noch verfügbaren und bezahlten Erwerbsarbeit geben. Dann hat auch der Faktor "Zeit" wieder eine Chance. Deshalb Arbeits fairteilung. |
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#9 (permalink) | |
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Beitrag wieder gelöscht......lohnt nicht, dass man dazu was sagt. |
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#10 (permalink) | |
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1. Nein 2. Hier geht es nicht nur um Arbeit - die war vor, ich sage mal 30 Jahren, auch schon ganz schön stressig. Aber es gabe, für den Normalverbraucher, noch keine Mobiltelefone, noch kein Internet, noch keine e-mail, noch kein Facebokk (u.ä.), ... . Es gab z.B. eine Rufbereitschaft (von seiten des Arbeitgebers). Da musste man zu Hause bleiben, las vielleicht ein Buch und wartete ggfs. auf einen Telefonaruf. Das war gemütlicher. |
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#11 (permalink) | |
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Ich beneide Dich - denn ich habe noch 5 Jahre Arbeitszeit vor mir. Lebe aber seit einigen Jahren auch mit dem Prinzig "Entschleunigung" (= Wind aus der Hektik nehmen) - vor allem in der Arbeit (immer mehr Arbeit auf weniger werdende Mitarbeiter) und versuche dies, zum Teil erfolgreich, an meine jüngeren Mitarbeiter zu vermitteln, die meinen, je mehr Arbeit um so schneller muss dies erledigt werden, was Schludrigkeit und Qualitätsverlust der Arbeitsergebnisse bringt. Wenn ich dies nicht machen würde, glaube ich, das ich die Rente wahrscheinlich gar nicht mehr erleben werde bzw. nicht mehr viel davon hätte, aufgrund körperlicher Gebrechen, erzeugt durch den "hetzigen und nervenden Arbeitsalltag". |
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#12 (permalink) | |
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Genauso ist es. Nur die Masse bewegt etwas. |
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#13 (permalink) | |
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Gut erkannt - und vor allen Dingen: rechtzeitig Ruhiger und bewußter arbeiten will gelernt sein, trotz Hektik. Man könnte auch sagen es ist ein: " bei sich bleiben". indem man sich nicht, aus der inneren Ruhe, dem Frieden bringen lässt. Es ist eine Kunst , die erlernt werden muss. Da Arbeitgeber selten auf ihre Mitarbeiter schauen, muß man(n) Frau, es selbst tun, damit man die Rente noch einigermaßen rüstig erleben kann. Viel Erfolg weiterhin Mariat |
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#14 (permalink) | |
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Prima wolfauge, du bist auf dem richtigen Weg. Wirst sehen, die fünf Jahre vergehen wie im Flug - und schon hast du Zeit, viel Zeit. Ist am Anfang nicht leicht. Die Gedanken sind noch immer beim Arbeitsplatz - und plötzlich kommt ein Wohlgefühl - eine Erleichterung. Du musst nichts mehr, lernst neue Menschen kennen - Menschen mit Zeit. Ja und ganz andere Gespräche . . . bei mir hat sich danach alles verändert. Liebe Grüße und alle guten Wünsche aus Nördlingen von Heidelore |
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#15 (permalink) | |
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