Mittwoch, 19. Juni 2013

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Wiesenhof: Wie viel ist ein Hähnchen wert?
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08.09.2011 18:39 Uhr
Gast_1068888712
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Zitat von vegie

nicht ARD geguckt?? Das über Wiesenhof?? Wo es hier im Forum geht??

Ich hatte ein Protestschreiben an Wiesenhof gesendet und heute eine sehr ausführliche Antwort erhalten. Unter anderem wurde ich auf folgenden Link verwiesen

Wen es interessiert, ist öffentlich und sollte nicht gegen die Forenregeln verstoßen:

www.news.wiesenhof.de


________

09.09.2011 00:42 Uhr
Dorfbewohner
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Immerhin bewirkt freilich ein medialer Aufschrei, dass ein Unternehmen sich gezwungen sieht, Stellung zu nehmen und auch zu handeln. Hier sofort wundersame Veränderungen zu erwarten, wäre vermessen. Aber die PHW-Gruppe sieht sich nicht gern in der Kritik. So aber, durch breite öffentliche Anteilnahme, können Unternehmen zu gewissem Einlenken gebracht werden. Und neben Tier- geht es auch um Menschenschutz. Herr Wesjohann's Bekunden, auf Subunternehmen und deren Praktiken keinen Einfluss zu haben, kann ich nicht gelten lasssen. Denn, als Wiesenhof-Kunde kaufte und trüge ich alles mit. Bei jedem Bissen ginge mir dies und das durch den Kopf: Dass Billiglohn-Kräfte eingestellt und denen ein beträchtlicher Teil durch Miete wieder abgeknöpft wird. Finde ich nicht gut, neben den tierschützerischen Aspekten. Zu sehr sparen im Personalbereich beschert den Polen kein anständig-würdiges Dasein, es nimmt den deutschen Arbeitern die Konkurrenzfähigkeit. Hohe Schlachtgeschwindigkeit in Kombination mit zu wenigen Mitarbeitern am Band führt offensichtlich zu hygienischen Problemen. Selbst wenn dadurch für mich der Einkaufspreis recht niedrig ist: Das will ich eigentlich nicht mehr essen.

Und wiegesagt, wir Verbraucher wissen über alles Bescheid, und haben doch keine Ahnung. Dabei kommt Wiesenhof im Lebensmittelbereich eine Bedeutung zu, welche nicht unerheblich ist. Nun plädieren manche für Vegetarismus, okay. Andere für die komplett vegane Lebensform. Auch okay. Andere sagen, tierische Produkte nur noch auf direktem Wege beim Bauern des Vertrauens zu kaufen, wo Nachvollziehbarkeit und Unbedenklichkeit in Sachen Tierschutz gegeben sei. Alles schön und gut. Wie viele Leute allerdings setzen das konsequent um, langfristig? Wie kann es dann sein, dass mehr und mehr Fleisch von Supermärkten umgesetzt wird. Wer leert dort die Kühltruhen, wenn niemand dort einkaufte? Freilich, ein paar Leuten ist es egal, wo ihr Essen herkommt, die stehen dazu. Auch okay.

Im Endeffekt bekommt jede und jeder was er verdient. Nun könne man sagen: "Aber man darf doch den Verbraucher nicht für dumm verkaufen". Ich sage: Das wird er auch nicht. Sondern, wir leben in einem globaliserten Zeitalter, für welches eine Dereglementierung charakteristisch ist. Das anerkennend, gibt es Möglichkeiten, sich zu informieren. Weniger wird man in Sachen Konsumentenverhalten in ein enges Korsett gezwängt, in der Mangel und ein überschaubares Angebot an der Tagesordnung wären (z.B. frühere UdSSR, DDR) und so jegliche Wahlmöglichkeit erübrigte. Heute ist es mehr die Herausforderung, zwischen erachteten Premium-Artikel und Preisdumping, den bestmöglich beschreitbaren Weg zu finden. Für die eigene Familie, für sich selbst. Im Bezug auf die Ansprüche, welche ein Produkt ganzheitlich erfüllen soll.

Und was wurde nicht schon über Probleme der Kakaobauern geredet, oder wie die Arbeitsbedingungen auf Bananenplantagen sind. Dann, die Überfischung der Meere. Oder das Urwaldsterben für Zwecke der Fleischproduktion. Was hat sich allerdings bis heute in diesen Bereichen nachhaltig verbessert?

Es ist das fehlende Interesse. Notiz genommen wird von Transfers der Fussball-Bundesliga, begeisterten Anhängern erfreut sich die Formel 1. Viele Menschen in Deutschland wisse, wann beim Autohersteller X das Fahrzeug Y einen Modellwechsel erfährt, und was so ein Neuwagen kostet, oder wie er geleast werden kann.

- Man weiß dies und das. Aber, woher eigentlich das eigene Essen kommt, das interessiert sehr wenige nur. Wiesenhof hat ja auch andere Programme aufgelegt, welche in den Augen vieler sicher noch nicht ideal sind, aber für einen Mehrpreis mehr tiergerechte Haltungsbedingungen hergäben. Solche Produkte werden aber nicht in regem Maße hinterfragt. Vorstellbar, dass Einzelhandels-Giganten, Fast-Food-Ketten und andere Großabnehmer den Preis zu drücken zu versuchen, wie es nur irgendwie geht. Und die Konfrontation des Enverbrauchers mit der Herkunft der tierischen Bestandteilen eines Fertiggerichtes bleibt allermeist aus, spielt also keine große Rolle. So sieht es doch auch aus, oder etwa nicht? Im Angesicht eines "Chicken-Burgers", in der Umgebung eines Schnellrestaurants, wird auch nicht zurückgefragt, woher eigentlich das Geflügelfleisch stammt.

Wichtig sei das persönliche Handeln. Das bewirkt mehr als großspurige Lippenbekenntnisse.

Es ergeht auch ein Fingerzeig an die ARD, an alle, welche sich Gutmenschen-Tum auf die Fahne schreiben: Dann auch kein Geld durch einschlägige Werbung für dubiose Fertigprodukte verdienen, und auf der anderen Seite anklagen. Und, ich hoffe die öffentlichen Anstalten beschäftigen nur festangestellte Putzkräfte mit angemessener Bezahlung.

Zuletzt geändert von Dorfbewohner, am 09.09.2011 um 00:46 Uhr
09.09.2011 01:03 Uhr
I.B.O
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Zitat von Dorfbewohner

Immerhin bewirkt freilich ein medialer Aufschrei, dass ein Unternehmen sich gezwungen sieht, Stellung zu nehmen und auch zu handeln. Hier sofort wundersame Veränderungen zu erwarten, wäre vermessen. Aber die PHW-Gruppe sieht sich nicht gern in der Kritik. So aber, durch breite öffentliche Anteilnahme, können Unternehmen zu gewissem Einlenken gebracht werden. Und neben Tier- geht es auch um Menschenschutz. Herr Wesjohann's Bekunden, auf Subunternehmen und deren Praktiken keinen Einfluss zu haben, kann ich nicht gelten lasssen. Denn, als Wiesenhof-Kunde kaufte und trüge ich alles mit. Bei jedem Bissen ginge mir dies und das durch den Kopf: Dass Billiglohn-Kräfte eingestellt und denen ein beträchtlicher Teil durch Miete wieder abgeknöpft wird. Finde ich nicht gut, neben den tierschützerischen Aspekten. Zu sehr sparen im Personalbereich beschert den Polen kein anständig-würdiges Dasein, es nimmt den deutschen Arbeitern die Konkurrenzfähigkeit. Hohe Schlachtgeschwindigkeit in Kombination mit zu wenigen Mitarbeitern am Band führt offensichtlich zu hygienischen Problemen. Selbst wenn dadurch für mich der Einkaufspreis recht niedrig ist: Das will ich eigentlich nicht mehr essen.

Und wiegesagt, wir Verbraucher wissen über alles Bescheid, und haben doch keine Ahnung. Dabei kommt Wiesenhof im Lebensmittelbereich eine Bedeutung zu, welche nicht unerheblich ist. Nun plädieren manche für Vegetarismus, okay. Andere für die komplett vegane Lebensform. Auch okay. Andere sagen, tierische Produkte nur noch auf direktem Wege beim Bauern des Vertrauens zu kaufen, wo Nachvollziehbarkeit und Unbedenklichkeit in Sachen Tierschutz gegeben sei. Alles schön und gut. Wie viele Leute allerdings setzen das konsequent um, langfristig? Wie kann es dann sein, dass mehr und mehr Fleisch von Supermärkten umgesetzt wird. Wer leert dort die Kühltruhen, wenn niemand dort einkaufte? Freilich, ein paar Leuten ist es egal, wo ihr Essen herkommt, die stehen dazu. Auch okay.

Im Endeffekt bekommt jede und jeder was er verdient. Nun könne man sagen: "Aber man darf doch den Verbraucher nicht für dumm verkaufen". Ich sage: Das wird er auch nicht. Sondern, wir leben in einem globaliserten Zeitalter, für welches eine Dereglementierung charakteristisch ist. Das anerkennend, gibt es Möglichkeiten, sich zu informieren. Weniger wird man in Sachen Konsumentenverhalten in ein enges Korsett gezwängt, in der Mangel und ein überschaubares Angebot an der Tagesordnung wären (z.B. frühere UdSSR, DDR) und so jegliche Wahlmöglichkeit erübrigte. Heute ist es mehr die Herausforderung, zwischen erachteten Premium-Artikel und Preisdumping, den bestmöglich beschreitbaren Weg zu finden. Für die eigene Familie, für sich selbst. Im Bezug auf die Ansprüche, welche ein Produkt ganzheitlich erfüllen soll.

Und was wurde nicht schon über Probleme der Kakaobauern geredet, oder wie die Arbeitsbedingungen auf Bananenplantagen sind. Dann, die Überfischung der Meere. Oder das Urwaldsterben für Zwecke der Fleischproduktion. Was hat sich allerdings bis heute in diesen Bereichen nachhaltig verbessert?

Es ist das fehlende Interesse. Notiz genommen wird von Transfers der Fussball-Bundesliga, begeisterten Anhängern erfreut sich die Formel 1. Viele Menschen in Deutschland wisse, wann beim Autohersteller X das Fahrzeug Y einen Modellwechsel erfährt, und was so ein Neuwagen kostet, oder wie er geleast werden kann.

- Man weiß dies und das. Aber, woher eigentlich das eigene Essen kommt, das interessiert sehr wenige nur. Wiesenhof hat ja auch andere Programme aufgelegt, welche in den Augen vieler sicher noch nicht ideal sind, aber für einen Mehrpreis mehr tiergerechte Haltungsbedingungen hergäben. Solche Produkte werden aber nicht in regem Maße hinterfragt. Vorstellbar, dass Einzelhandels-Giganten, Fast-Food-Ketten und andere Großabnehmer den Preis zu drücken zu versuchen, wie es nur irgendwie geht. Und die Konfrontation des Enverbrauchers mit der Herkunft der tierischen Bestandteilen eines Fertiggerichtes bleibt allermeist aus, spielt also keine große Rolle. So sieht es doch auch aus, oder etwa nicht? Im Angesicht eines "Chicken-Burgers", in der Umgebung eines Schnellrestaurants, wird auch nicht zurückgefragt, woher eigentlich das Geflügelfleisch stammt.

Es ergeht auch ein moralischer Fingerzeig an die ARD, an alle, welche sich Gutmenschen-Tum auf die Fahne schreiben: Dann auch kein Geld durch einschlägige Werbung für Fertigprodukte verdienen, und auf der anderen Seite anklagen. Und, ich hoffe die öffentlichen Anstalten beschäftigen nur festangestellte Putzkräfte mit angemessener Bezahlung.

Ich weiß sehr wohl woher mein Essen kommt. Von Wiesenhof und Co. sicher nicht. Ich esse gar keine Hähnchen. Schmeckt mir nicht. Ja, ich gebe zu, probiert habe ich das auch schon mal. Der Hähnchenwagen versicherte aber, dass diese nicht aus solchen Unternehmen stammt. Bin mir da aber auch nicht sicher gewesen.

Fertiggerichte gibt es hier nur selten. Mal ne Pizza, die sind nicht gar nicht mal so schlecht. Mein Sohn bevorzugt auch ab und zu Mc Doof., habe ich ja nichts dagegen. Solange es im Rahmen bleibt. 000

Ansonsten wird jeden Tag frisch gekocht und es schmeckt auch allen.

09.09.2011 01:04 Uhr
I.B.O
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Leute, heute spinnt die Forensoftware.

09.09.2011 09:50 Uhr
vegie
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Zitat von Dorfbewohner

Hohe Schlachtgeschwindigkeit in Kombination mit zu wenigen Mitarbeitern am Band führt offensichtlich zu hygienischen Problemen. Selbst wenn dadurch für mich der Einkaufspreis recht niedrig ist: Das will ich eigentlich nicht mehr essen.

Und wiegesagt, wir Verbraucher wissen über alles Bescheid, und haben doch keine Ahnung. Dabei kommt Wiesenhof im Lebensmittelbereich eine Bedeutung zu, welche nicht unerheblich ist. Nun plädieren manche für Vegetarismus, okay. Andere für die komplett vegane Lebensform. Auch okay. Andere sagen, tierische Produkte nur noch auf direktem Wege beim Bauern des Vertrauens zu kaufen, wo Nachvollziehbarkeit und Unbedenklichkeit in Sachen Tierschutz gegeben sei. Alles schön und gut. Wie viele Leute allerdings setzen das konsequent um, langfristig? Wie kann es dann sein, dass mehr und mehr Fleisch von Supermärkten umgesetzt wird. Wer leert dort die Kühltruhen, wenn niemand dort einkaufte? Freilich, ein paar Leuten ist es egal, wo ihr Essen herkommt, die stehen dazu. Auch okay.

Im Endeffekt bekommt jede und jeder was er verdient. Nun könne man sagen: "Aber man darf doch den Verbraucher nicht für dumm verkaufen". Ich sage: Das wird er auch nicht. Sondern, wir leben in einem globaliserten Zeitalter, für welches eine Dereglementierung charakteristisch ist. Das anerkennend, gibt es Möglichkeiten, sich zu informieren. Weniger wird man in Sachen Konsumentenverhalten in ein enges Korsett gezwängt, in der Mangel und ein überschaubares Angebot an der Tagesordnung wären (z.B. frühere UdSSR, DDR) und so jegliche Wahlmöglichkeit erübrigte. Heute ist es mehr die Herausforderung, zwischen erachteten Premium-Artikel und Preisdumping, den bestmöglich beschreitbaren Weg zu finden. Für die eigene Familie, für sich selbst. Im Bezug auf die Ansprüche, welche ein Produkt ganzheitlich erfüllen soll.

Es ist das fehlende Interesse. Notiz genommen wird von Transfers der Fussball-Bundesliga, begeisterten Anhängern erfreut sich die Formel 1. Viele Menschen in Deutschland wisse, wann beim Autohersteller X das Fahrzeug Y einen Modellwechsel erfährt, und was so ein Neuwagen kostet, oder wie er geleast werden kann.

- Man weiß dies und das. Aber, woher eigentlich das eigene Essen kommt, das interessiert sehr wenige nur. Wiesenhof hat ja auch andere Programme aufgelegt, welche in den Augen vieler sicher noch nicht ideal sind, aber für einen Mehrpreis mehr tiergerechte Haltungsbedingungen hergäben. Solche Produkte werden aber nicht in regem Maße hinterfragt.

Ich denke, auch wenn man denen mal vor Augen hält, unter welchem Stress diese Hühner stehen bevor sie endlich getötet/erlöst werden und all diese Stresshormone im Fleisch enthalten sind, was dann der Verbraucher billig erwerben kann. Da machen sich sicherlich die wenigsten den Kopf. Hauptsache billig sich den Bauch vollschlagen und später jammern, wenn´s einem schlecht geht. Aber wie schon von "Dorfbewohner" erwähnt, ein jeder bekommt mal das, was er verdient, früher oder später.

Im Buddhismus und/oder Hinduismus nennt man sowas Karma

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die größe und den moralischen Fortschrit einer Nation, kann man daran ermessen, wie sie mit ihren Tieren umgeht

09.09.2011 09:51 Uhr
vegie
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Zitat von I.B.O

Leute, heute spinnt die Forensoftware.

---- um 1:05 Uhr... die war wohl eher müde

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die größe und den moralischen Fortschrit einer Nation, kann man daran ermessen, wie sie mit ihren Tieren umgeht

09.09.2011 13:53 Uhr
Techniks
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Gut, dass die ARD diesen Beitrag gesendet hat. Aber den gesellschaftlichen Aufschrei kann ich nicht so ganz nachvollziehen. Gibt es doch inzwischen zig Filme und Dokumentationen, deren Bilder von Massentierhaltung und Lebensmittelherstellung sich sehr ähneln und die teilweise katastrophalen Zustände zeigen.

Verändert hat/wird sich das Verbraucherverhalten nur wenig.

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Return Of The Sacknheinz

09.09.2011 14:23 Uhr
Mondschnuppe
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Zitat von Techniks

Gut, dass die ARD diesen Beitrag gesendet hat. Aber den gesellschaftlichen Aufschrei kann ich nicht so ganz nachvollziehen. Gibt es doch inzwischen zig Filme und Dokumentationen, deren Bilder von Massentierhaltung und Lebensmittelherstellung sich sehr ähneln und die teilweise katastrophalen Zustände zeigen.

Verändert hat/wird sich das Verbraucherverhalten nur wenig.

Sie sollten das anderes sehen.... Irgendwann sieht jeder solche Sendungen zum erstenmal... Bei den einen "funkt" es gleich... bei den anderen dauert es länger.... Ist wie bei Merkel und den "AKW-Unfällen"... Hiroshima hat sie nicht weiter interessiert... bei Fukushima hat sie gleich die "Grünen-Politik eingeheimst"... hatte aber vermutlich nix mit "Einsicht" zu tun....

Was das Verbraucherverhalten betrifft, so sollte man sich auch "im Kleinen" freuen, wenn sich die Menschen Gedanken machen und so mancher seine Essgewohnheiten beginnt zu verändern..... Was Wiesenhof - und ähnliche Firmen - betrifft, so hatten diese mit Sicherheit erhebliche Einbussen zu verzeichnen, nach Ausstrahlung der Sendung...

Was allerdings "die Nachhaltigkeit" betrifft, lässt diese bei velen vermutlich wieder zu wünschen übrig... also muss es immer wieder "anschliessende Aufklärungssendungen" geben...

Nachtrag:

Das einzige "Manko" dieser "Aufklärungssendungen" ist, dass zwar immer die Produzenten - mit Recht - angeprangert werden, aber die Firmen nicht genannt werden, die dort ihre "Ware" beziehen und unter die Leuts bringen... die müsste man richtig "öffentlich" machen... dann erst hat der Verbraucher auch echte Chancen, sich dagegen zu wehren, indem er nicht mehr dort einkauft.. Es gibt zuviele "unbenannte Wiesenhof's", die uns Tag für Tag "solche Ware" unterjubeln möchten....

Zuletzt geändert von Mondschnuppe, am 09.09.2011 um 14:58 Uhr
09.09.2011 17:40 Uhr
Gast_963760819
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Zitat von Mondschnuppe

Sie sollten das anderes sehen.... Irgendwann sieht jeder solche Sendungen zum erstenmal... Bei den einen "funkt" es gleich... bei den anderen dauert es länger.... Ist wie bei Merkel und den "AKW-Unfällen"... Hiroshima hat sie nicht weiter interessiert... bei Fukushima hat sie gleich die "Grünen-Politik eingeheimst"... hatte aber vermutlich nix mit "Einsicht" zu tun....

Was das Verbraucherverhalten betrifft, so sollte man sich auch "im Kleinen" freuen, wenn sich die Menschen Gedanken machen und so mancher seine Essgewohnheiten beginnt zu verändern..... Was Wiesenhof - und ähnliche Firmen - betrifft, so hatten diese mit Sicherheit erhebliche Einbussen zu verzeichnen, nach Ausstrahlung der Sendung...

Was allerdings "die Nachhaltigkeit" betrifft, lässt diese bei velen vermutlich wieder zu wünschen übrig... also muss es immer wieder "anschliessende Aufklärungssendungen" geben...

Nachtrag:

Das einzige "Manko" dieser "Aufklärungssendungen" ist, dass zwar immer die Produzenten - mit Recht - angeprangert werden, aber die Firmen nicht genannt werden, die dort ihre "Ware" beziehen und unter die Leuts bringen...

die müsste man richtig "öffentlich" machen... dann erst hat der Verbraucher auch echte Chancen, sich dagegen zu wehren, indem er nicht mehr dort einkauft.. Es gibt zuviele "unbenannte Wiesenhof's", die uns Tag für Tag "solche Ware" unterjubeln möchten....

"Was allerdings "die Nachhaltigkeit" betrifft, lässt diese bei velen vermutlich wieder zu wünschen übrig... also muss es immer wieder "anschliessende Aufklärungssendungen" geben..." Daumen rauf

"...die müsste man richtig "öffentlich" machen... dann erst hat der Verbraucher auch echte Chancen, sich dagegen zu wehren, indem er nicht mehr dort einkauft.. Es gibt zuviele "unbenannte Wiesenhof's", die uns Tag für Tag "solche Ware" unterjubeln möchten...." Daumen rauf

Sind wir mal einer Meinung. Auch praktisch, also "einkaufstechnisch" gesehen. Zwinkernd

Nur, wie agiert die "Mehrheit"? ängstlich

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14.09.2011 11:21 Uhr
Dorfbewohner
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Zitat von Techniks

Gut, dass die ARD diesen Beitrag gesendet hat. Aber den gesellschaftlichen Aufschrei kann ich nicht so ganz nachvollziehen. Gibt es doch inzwischen zig Filme und Dokumentationen, deren Bilder von Massentierhaltung und Lebensmittelherstellung sich sehr ähneln und die teilweise katastrophalen Zustände zeigen.

Verändert hat/wird sich das Verbraucherverhalten nur wenig.

Eben, da haben Sie Recht. Es ist nicht die erste Dokumentation, welche da Mißstände in der Lebensmittel-Industrie anzuprangern versucht war, keineswegs.

"Der Verbraucher" an sich, also ich mitinbegriffen, ist leicht manipulierbar, etwas vergesslich. Und: bequem. Attraktionssüchtig, lässt er schnell seine Aufmerksamkeit von einem zum anderen Geschehen lenken. Viele Aufschreie noch so empörter Verbraucher über Zustände in der Nahrungsbranche: Wer dies und das überhaupt nicht gewusst hat, der dokumentiert damit auch, dass ihn bislang überhaupt nicht interessierte, woher "das Essen" eigentich kommt.

kallewirsch schreibt da, man solle veröffentlichen, wer alles mit Wiesenhof kollaboriert, um dann entsprechende Produkte meiden zu können. Doch das hilft allenfalls bedingt. Es wären keine an zwei Händen abzählbare Zahl an Namen, sondern vermutlich eine ellenlange Liste - sich vergegenwärtigend, welchen Marktanteil die PHW-Gruppe überhaupt hat!!!. "Wiesenhof" hat ja keineswegs nur unter diesen einen Namen. Und sind einmal Marken- oder gar Firmennamen zu sehr abgewetzt, so ist es nicht schwer, diese zu ändern. Viele Firmen treten zugleich unter mehren Namen, verschiednen Adressen und andersartigen Postleitzahlen in Erscheinung. Eine Nachvollziehbarkeit wird da dem Laien bewußt nicht leicht gemacht. Darüberhinaus, Geflügelteile werden weiterverkauft, weiterverarbeitet und zum Teil in einer Form angeboten, welche nicht immer gleich einen Rückschluss auf eben diese Firma zulassen. Es gibt soviele kleine, tagtägliche Situationen, in denen überhaupt nicht gefragt wird, wo was herkommt (das gebe ich ja zu, es ergeht mir gar nicht anders):

- Mal ist man hungrig auf der Autobahn unterwegs, und holt sich im Aral-Store oder ähnlche gearteten Geschäften ein Sandwich. Dass Geflügel drauf ist, merkte man dann nicht gleich, oder es war einem egal. Und woher dieser Belag dann kommt, interessiert in dem Moment auch nicht.

- Viele Menschen bekennen, keinen Fertiggerichte oder Convenience Food zuzusprechen. Soweit okay. Irgendwann aber kommen viele solche Menschen hier und da doch in die Situation, dass mal eine Tiefkühlpizza aufgebacken wird. Weil es einfach ist, weil es schnell geht, weil nicht immer Zeit da ist. Und dann gibt es da auch Pizzi mit Geflügelfleisch obendrauf. Wieder fragt in so einem Moment eigentlich niemand, woher das Fleisch denn nun kommt.

- Zum Einkaufen sind die Diskount-Märkte einfach spitze: Immer irgendwo in der Nähe großer Straßen. Auf überschaubarem Raum findet sich dort alles, was der Haushalt so an Tagtäglichem braucht. Es gibt eine ausreichende Zahl an Parkplätzen, und die Öffnungszeiten von Montag bis Samstag sind auch so gestaltet, dass viele Berufstätige ihren Einkauf dort machen können. Dem gegenüber haben Wochenmärkte/Bauernmärkte eben nur einmal in der Woche geöffnet. Und die Parkplatzsuche ist vielleicht schwieriger. Man hat keinen Einkaufswagen, sondern muss Säcke und Tüten tragen, sofern kein Bollerwagen oder Fahrradanhänger dabei wäre. Und. auf dem Bauernmarkt bekomme ich "nur" Marmelade, Eier, Honig und meinetwegen frisch geschlachtetes Geflügel mit garantierter Herkunft. Aber freilich brauche ich auch Spülmittel, Toilettenpapier, und Duschgel. Und vielleicht sogar ein preisreduziertes Adidas-T-Shirt aus der Wühlkiste. Und ein Navigationssystem zum Spotpreis. Und da liegt es für viele Menschen wieder näher, doch einen Supermarkt aufzusuchen. Wer auf dem Lande lebt, und vor Ort freilich seine Lieferanten für gute Sachen hat, der hat keine Probleme. Aber das trifft nicht mal mehr auf den Großteil der Bewohner in Marktgemeinden / "größeren Wohn-Dörfern" zu.

Darum, auch wenn es hart klingt: Eine wirkliche Änderung herbeiführen kann nur eine radikale Veränderung des Konsumverhaltens. Dass sowas nicht leicht fällt, das gebe ich ja unumwunden zu. Alles, was momentan Fakt ist, ist von Menschen fabriziert und von einem Umfeld vielleicht nicht begrüsst, aber doch mitgetragen. Das betrifft nicht nur einen Geflügelfleischproduzenten, sondern eben auch andere Dinge, wie z.B. Textil-Diskounter mit Tiefstpreisen und fragwürdigem Hintergrund. Und, ehedem Repräsentanten dieser Zunft mich der Verunglimpfung bezichtigten: Es geht nicht um Rufmord oder Geschäftsschädigung, sondern ledgilich um Transparenz, eine Offenlegung der Herkunft feilgebotener Produkte: Das, was ein möglicher Kunde an Aufkärung erwarten kann.

Zuletzt geändert von Dorfbewohner, am 14.09.2011 um 11:32 Uhr
14.09.2011 13:55 Uhr
wcharly94
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Das ist wirklich eine sehr traurige geschichte, aber die meisten Konsumenten regen sich leider immer erst auf, wenn so etwas ans tageslicht kommt, statt sich mal vorher genau zu informieren, wo ihre Lebensmittel überhaupt her kommen.

14.09.2011 19:39 Uhr
Comperia
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CSU Politiker gibt wegen dem Wiesenhofskandal sein Bundesverdienstkreuz zurück!

Kelheims stellvertretender Landrat, langjährige Landtagsabgeordnete und Ex-Staatssekretär Dr. Gerhard Merkl will sein Bundesverdienstkreuz abgeben. Der Grund: Auch der Eigentümer der kürzlich in die Schlagzeilen geratenen Wiesenhof-Gruppe hat diesen Orden. Tierschützer und Vegetarier Merkl will nicht mit ihm in einer Linie stehen. http://www.wochenblatt.de/nachrichten/kelheim/regionales/CSU-Merkl-gibt-Bundesverdienstkreuz-zurueck;art1176,67198

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"Das Lächeln der Delfine ist die größte Täuschung der Natur. Es entsteht der Eindruck, die wären glücklich." Ric O'Barry

15.09.2011 08:54 Uhr
gauni2002  
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übertreibung

hühner sind in meinen augen nutztiere. vielleicht wird eines tages ein psychotest angestrebt, bevor ein huh eier legen darf, oder wird für jedes geschlachtete huhn eine gedenkminute eingeführt?


vielleicht wird das kuhmelken eines tages noch als sexuelle belästigung von rindviechern deklariert?
man weiß ie so genau bei tierschützern Whistling

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Eine Diskussion bedarf der Würze(ironie), damit sie auch polarisiert, sonst zu trocken. uwe ostertag

15.09.2011 08:54 Uhr
Redaktion
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Schweizer Supermärkte boykottieren deutschen Geflügelkonzern Wiesenhof
Drei Schweizer Supermarktketten nehmen Wiesenhof-Produkte aus ihrem Angebot. Auslöser: Bilder von Mitarbeitern, die Tiere quälen. Wiesenhof steht nicht zum ersten Mal in der Kritik
Schweizer Supermärkte boykottieren deutschen Geflügelkonzern Wiesenhof

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15.09.2011 09:01 Uhr
volksdemokrat
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Zitat von Redaktion
Schweizer Supermärkte boykottieren deutschen Geflügelkonzern Wiesenhof
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Wer war's mal wieder? - Die Schweizer. Klasse Aktion. Daumen rauf

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„Ich mag verdammen, was du sagst, aber ich werde mein Leben dafür einsetzen, dass du es sagen darfst.“ - Voltaire

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