Montag, 20. Mai 2013

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Der Trojaner-Skandal
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17.10.2011 19:54 Uhr
Rembremerdeng
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Der Skandal des Tages

Obwohl genügend andere Bewerber für das Präsidium zur Verfügung gestanden hätten, hielt die CSU an Herrmann fest: Der CSU-Vorstand hat heute Herrmann als Präsidiumsmitglied wiedergewählt. Damit hat die CSU nach Landesbank und Guttenberg ein weiteres Mal ihr Fingerspitzengefühl in Sachen Glaubwürdigkeit und Anstand unter Beweis gestellt.

Zuletzt geändert von Rembremerdeng, am 17.10.2011 um 20:01 Uhr
19.10.2011 12:13 Uhr
Redaktion
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Staatstrojaner: Kaspersky entdeckt mehr Funktionen
Experten der IT-Sicherheitsfirma Kaspersky haben nach eigenen Angaben eine weitere Komponente der staatlichen Spähsoftware analysiert, die vom Chaos Computer Club (CCC) an die Öffentlichkeit gebracht wurde.
Staatstrojaner: Kaspersky entdeckt mehr Funktionen

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19.10.2011 12:13 Uhr
Gast_326375014
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und die Wahrheit kommt Stück für Stück an das Licht.

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19.10.2011 15:19 Uhr
Satanradio666
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Zitat von TomTinte
 

und die Wahrheit kommt Stück für Stück an das Licht. 

natürlich alles im Rahmen bestehender Gesetze ......  oder gibt es etwa Zweifel ?

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Normal people scare me 

19.10.2011 15:29 Uhr
Gast_326375014
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Zitat von Satanradio666
 

 

natürlich alles im Rahmen bestehender Gesetze ......  oder gibt es etwa Zweifel ?

Dafür gibt es Menschen die Jura studiert haben und auf Grund ihres Amtes es beurteilen dürfen.

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19.10.2011 15:36 Uhr
googelix
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Mal eine ganz banale Frage: Wenn dieser Trojaner auf einem Rechner installiert wurde und dieser über einen aktuellen Virenschutz verfügt, müsste dieser die Spionagesoftware doch identifizieren und entfernen. Oder gibt es Abkommen zwischen staatlichen Stellen und den Herstellern der Antivirensoftware, die dies verhindern.

Gibt es möglicherweise generell Hintertüren in den Betriebssystemen, die den Geheimdiensten, NSA, BND usw. den Zugriff an allen Sicherheitssystemen vorbei ermöglichen?

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Die Welt ist nicht so einfach, wie sie manchen erscheint.

19.10.2011 15:46 Uhr
cath_a_strophe
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Zitat von googelix
 

Mal eine ganz banale Frage: Wenn dieser Trojaner auf einem Rechner installiert wurde und dieser über einen aktuellen Virenschutz verfügt, müsste dieser die Spionagesoftware doch identifizieren und entfernen. Oder gibt es Abkommen zwischen staatlichen Stellen und den Herstellern der Antivirensoftware, die dies verhindern.

Gibt es möglicherweise generell Hintertüren in den Betriebssystemen, die den Geheimdiensten, NSA, BND usw. den Zugriff an allen Sicherheitssystemen vorbei ermöglichen?

Staatstrojaner-Report (pdf) beim CCC downloaden und lesen, was da wie umgangen wird bzw. werden soll?

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Geiz isst Gaul 

19.10.2011 15:55 Uhr
cath_a_strophe
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warum Strafanzeige nun auch von den Piraten?

nach dem, was in den letzten Tagen so alles öffentlich wurde, sollte mindestens ein Anfangsverdacht auf Straftat vorliegen - warum also nicht die Staatsanwaltschaft selbst bereits ein Ermittlungsverfahren eingeleitet hat, ist irgendwie unverständlich. Neben dem CCC haben sich jetzt mindestens Kaspersky und F-Secure der Sache angenommen - und noch mehr entdeckt. Die einzig positive Nachricht dabei ist, daß die doch nicht ganz blöd auf STeuerzahlers Kosten sind und eine Win64-Bit-Version existiert. Sollte sich nach dem (bayer.) Plutonium-Skandal etwa kein Staatsanwalt mehr finden, der den Schneid hat und ein Ermittlungsverfahren einleitet? Dann aber wirklich gute Nacht, Marie!

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Geiz isst Gaul 

19.10.2011 16:59 Uhr
Martin
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Zitat von googelix
 

Mal eine ganz banale Frage: Wenn dieser Trojaner auf einem Rechner installiert wurde und dieser über einen aktuellen Virenschutz verfügt, müsste dieser die Spionagesoftware doch identifizieren und entfernen. Oder gibt es Abkommen zwischen staatlichen Stellen und den Herstellern der Antivirensoftware, die dies verhindern.

Jein und Nein. Mehr Info hier:
http://www.heise.de/security/meldung/Antiviren-Software-versagt-beim-Staatstrojaner-1359833.html

 

Zitat von googelix
 
Gibt es möglicherweise generell Hintertüren in den Betriebssystemen, die den Geheimdiensten, NSA, BND usw. den Zugriff an allen Sicherheitssystemen vorbei ermöglichen?

 
Eine Windows-Backdoor für die NSA wurde schon mal erkannt, ist aber schon eine Weile her. Es ist aber anzunehmen, dass so etwas weiterhin existiert:
http://www.heise.de/tp/artikel/5/5263/1.html

Martin

 

19.10.2011 17:04 Uhr
Dr.Hollywood
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 Wobei GData behauptet alles kein Problem, Trojaner wird entfernt:

Drei Fragen und Antworten des G Data Sicherheitsexperten zum Bundestrojaner:
1. Wehren G Data Sicherheitslösungen den Computerschädling ab?
Ja, G Data erkennt den Schädling als "Backdoor.R2D2.a".
2. Worin besteht die Gefahr bei einer Infektion?
Abgesehen davon, dass viele Informationen gesammelt und versendet werden, hat der Schädling eine Upload-Funktion, über die weitere Software nachgeladen werden kann. Da diese Funktion nur unzureichend abgesichert ist, können auf infizierten Rechnern auch andere Schadprogramme diese Funktion missbrauchen, um dort Malware zu übertragen und zu starten.
3. Wie sind die Empfänger der Daten betroffen?
Die Kommunikation zum C&C-Server (Command & Control Server) ist nur unzureichend abgesichert. So können Schädlinge beliebige Daten von einer gefälschten Adresse an die zentrale Sammelstelle schicken. Die vermeintlichen Beweise werden hierdurch anfechtbar. 

 

19.10.2011 18:17 Uhr
googelix
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Zitat von Martin

 

Jein und Nein. Mehr Info hier:
http://www.heise.de/security/meldung/Antiviren-Software-versagt-beim-Staatstrojaner-1359833.html

 

 
Eine Windows-Backdoor für die NSA wurde schon mal erkannt, ist aber schon eine Weile her. Es ist aber anzunehmen, dass so etwas weiterhin existiert:
http://www.heise.de/tp/artikel/5/5263/1.html

Martin

 

 Danke für die Links, meine Frage ist erschöpfend beantwortet.

 

 

Zitat von Dr.Hollywood

 

 Wobei GData behauptet alles kein Problem, Trojaner wird entfernt:

Drei Fragen und Antworten des G Data Sicherheitsexperten zum Bundestrojaner:
1. Wehren G Data Sicherheitslösungen den Computerschädling ab?
Ja, G Data erkennt den Schädling als "Backdoor.R2D2.a".
2. Worin besteht die Gefahr bei einer Infektion?
Abgesehen davon, dass viele Informationen gesammelt und versendet werden, hat der Schädling eine Upload-Funktion, über die weitere Software nachgeladen werden kann. Da diese Funktion nur unzureichend abgesichert ist, können auf infizierten Rechnern auch andere Schadprogramme diese Funktion missbrauchen, um dort Malware zu übertragen und zu starten.
3. Wie sind die Empfänger der Daten betroffen?
Die Kommunikation zum C&C-Server (Command & Control Server) ist nur unzureichend abgesichert. So können Schädlinge beliebige Daten von einer gefälschten Adresse an die zentrale Sammelstelle schicken. Die vermeintlichen Beweise werden hierdurch anfechtbar. 

 

 Lesen Sie einfach den Bereich von Heise, den Martin verlinkt hat. Die AV-Hersteller scheinen zu bluffen.

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Die Welt ist nicht so einfach, wie sie manchen erscheint.

20.10.2011 08:05 Uhr
_solon_
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Zitat von Dr.Hollywood
 

 

 Wobei GData behauptet alles kein Problem, Trojaner wird entfernt:

... 

 

Mit einer gewissen zeitlichen Verzögerung wird wohl jeder Schädling erkannt.

Aber wer Schädlinge auf seinen Rechner lässt ist zu 99% selbst schuld.

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Difficile est satiram non scribere (Juvenal). Die Zeit wird kommen, wo, wer nicht weiß, was ich über eine Sache gesagt habe, sich als Nichtwisser bloßstellt...

20.10.2011 08:30 Uhr
Dr.Hollywood
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Zitat von _solon_

 Aber wer Schädlinge auf seinen Rechner lässt ist zu 99% selbst schuld.

 Da gebe ich Ihnen zu 100% Recht!

20.10.2011 08:40 Uhr
Gast_665100115
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Beiträge: 785

 

Zitat von _solon_
 

 

Aber wer Schädlinge auf seinen Rechner lässt ist zu 99% selbst schuld.

So er denn erkannt wird, da würde ich nicht drauf wetten, eine kleinen Änderung im Code und schon versagen die Virenscanner grandios.

________

20.10.2011 08:45 Uhr
Dr.Hollywood
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Beiträge: 3655

 

Zitat von ZpO

 

So er denn erkannt wird, da würde ich nicht drauf wetten, eine kleinen Änderung im Code und schon versagen die Virenscanner grandios.

 Im Prinzip richtig! Nur: Der Trojaner muss ja erst mal den Weg auf meinen Rechner finden! Und wenn man hier etwas umsichtig handelt, wird es schwer!

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