Dienstag, 21. Mai 2013

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Jede dritte Firma beklagt Facharbeitermangel
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07.01.2012 18:29 Uhr
Gast_963760819
gelöscht
Beiträge: 8106

 

Zitat von Dr.Hollywood
 

 

 Gott - immer sind die anderen Schuld?

Was ist denn eine "richtige Bezahlung"? Evtl einfach die eigenen Ansprüche etwas runterschrauben?

Die der Facharbeiter oder die der Vorstandsmitglieder? Sneaky2

 

Zitat von Hunsrücker
 

 

Also, ich habe noch Kapazitäten frei! Liebe Firmen, einfach melden.

 

 

Nee, es ist zum Teil wirklich krass, was verschiedene Firmen bereit sind zu bezahlen. Ich habe schon einige Projekte abgelehnt

weil man vergessen hatte "finanziell unabhängig" bei den Skills zu erwähnen.

Daumen rauf

 

Zitat von Nathot
 

 

Auch wenn Sie es nicht glauben wollen, es gibt immer noch qualifizierte Arbeiter, die ohne Arbeit sind, einfach deswegen, weil sie nicht in das gewünschte Profil passen. Und damit meine ich nicht unbedingt angeblich überzogene Gehaltsvorstellungen.

Das ist ein großes Problem. Vielleicht sollte mal "DAS Profil" neu überarbeitet werden.

"Werbung in 10 Jahren: Dringend Fachkräfte gesucht. Gerne auch älter als 70 Jahre."

 

Zitat von Nathot
  Was mich immer wieder wundert, warum überbieten sich die Firmen nicht mit Angeboten an die gesuchten Facharbeiter?  
Warum sucht man denn im Billiglohnsektor nach den ach so gefragten Fachleuten? Und warum kommen eigentlich nicht die gut ausgebildeten Fachleute aus dem Ausland zu uns, wo sie hier doch so gefragt sind.

 

DAS fragen sich sicherlich viele arbeitslose Ingenieure, die gerade mal 40 - 50 Jahre alt sind. Also doch ab ins Ausland?

 

Zitat von Dr.Hollywood
 

 

 Richtig - und die Deutschen sind gar nicht erst erschienen, aber z. Glück  haben sich dann doch noch genügend Polen eingefunden....

Und was ist/war die/einer der Ursache(n):

[ ] Der Spargelbauer möchte immer reicher werden
[ ] Der Deutsche möchte den Spargel lieber geschenkt haben, als dafür zu bezahlen
[ ] Spargel? Igitt!

 

Daumen rauf Breites Grinsen Der ist wirklich gut.

________

07.01.2012 18:41 Uhr
_solon_
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Zitat von Kallewirsch
 

 

Die der Facharbeiter oder die der Vorstandsmitglieder? Sneaky2

....

 

Frage ist doch recht einfach zu beantworten. Vorstandsmithgieder sind verantwortlich für, nur als Beispiel, 50.000 Mitarbeiter und manchmal noch viel mehr. Und der Fadcharbeiter?

________
Difficile est satiram non scribere (Juvenal). Die Zeit wird kommen, wo, wer nicht weiß, was ich über eine Sache gesagt habe, sich als Nichtwisser bloßstellt...

07.01.2012 18:57 Uhr
Gast_963760819
gelöscht
Beiträge: 8106

 

Zitat von _solon_
 

 

Frage ist doch recht einfach zu beantworten. Vorstandsmithgieder sind verantwortlich für, nur als Beispiel, 50.000 Mitarbeiter und manchmal noch viel mehr.  

Und der Fadcharbeiter?

Und der Facharbeiter?

Frage ist doch recht einfach zu beantworten. Facharbeiter sind verantwortlich für, nur als Beispiel, für das weiterkommen einer bestimmten Firma bzw. Konzerns und manchmal noch viel mehr. (Z.B. für die pausenlos sich wie von selbst erhöhenden Gehälter der VOR - Stand(s) - MIT - Glieder.

Welche Glieder? Zwinkernd

________

07.01.2012 19:33 Uhr
PETEGE
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Zitat von Nathot

 

Also, wenn ich mich recht entsinne, hatten die Spargelbauern letztes Jahr große Probleme, ausländische Billig-Arbeiter zu bekommen, die gingen nämlich nach UK, um dort wesentlich mehr zu verdienen als hier bei uns.

… oder nach Frankreich. Die Ausbeuterlöhne bei uns sind selbst für diese Leute nicht mehr attraktiv.

Damit sich die Spargelbauern eine „Goldene Nase“ verdienen, die müssten ja blöd sein.

07.01.2012 19:50 Uhr
PETEGE
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Wenn man fleißig ausbildet und die Leute anschließend ordentlich bezahlt, damit sie der Firma als Facharbeiter erhalten bleiben, dann hat man keinen Facharbeitermangel. Es gibt genügend Firmen die personalmäßig bestens aufgestellt sind. Diese Firmen haben ihre Hausaufgaben gemacht und sind für die Zukunft gerüstet.

Wenn man aber nur von anderen Firmen, die fleißig ausbilden, schmarotzen will, dann kann es wohl zu einem Mangel kommen.

08.01.2012 07:15 Uhr
_solon_
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Zitat von PETEGE
 

Wenn man fleißig ausbildet und die Leute anschließend ordentlich bezahlt, damit sie der Firma als Facharbeiter erhalten bleiben, dann hat man keinen Facharbeitermangel. ...

....

Ist grundsätzlich richtig. Was aber wenn sich nicht genügend zur Ausbildung finden?

________
Difficile est satiram non scribere (Juvenal). Die Zeit wird kommen, wo, wer nicht weiß, was ich über eine Sache gesagt habe, sich als Nichtwisser bloßstellt...

08.01.2012 08:46 Uhr
PETEGE
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Zitat von _solon_

 

Ist grundsätzlich richtig. Was aber wenn sich nicht genügend zur Ausbildung finden?

Das Problem sind oft die überzogenen Schulabschlüsse, die sich manche Firmen für ihren Berufszweig vorstellen. Nicht überall wird Abitur oder mittlere Reife benötigt, es reicht oft ein vernünftiger Hauptschulabschluss. Es kommt schließlich auf die Intelligenz, Lernfähigkeit u. Gewissenhaftigkeit des Auszubildenden an. Er ist zum Lernen da.

08.01.2012 11:00 Uhr
Philogenes
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Zitat von _solon_
 

 

Frage ist doch recht einfach zu beantworten. Vorstandsmithgieder sind verantwortlich für, nur als Beispiel, 50.000 Mitarbeiter und manchmal noch viel mehr. Und der Fadcharbeiter?

 Wie gemein, der Facharbeiter geht bei Verantwortungslosigkeit mit einem goldenen Handschlag.

 

Zitat von _solon_
 

 

Ist grundsätzlich richtig. Was aber wenn sich nicht genügend zur Ausbildung finden?

Die Frage ist doch ganz einfach zu beantworten.
Dann verringern sich ganz selbstverständlich nach den Marktgesetzen die Löhne der zu suchenden Fachleute.

Mal ernsthaft, die Entwicklung unserer Demographie sollen schlicht nicht zu exorbitanten Lohnerhöhungen führen wie sie es nach Marktgesetzen eigentlich müssten. Das ist für mich der Grund früh genug nach Fachkräften außerhalb zu suchen um eine solche Entwicklung zu stoppen.
Es ist nur eine konsequente Fortsetzung der Globalisierung die mit der Verlagerung der niedrigeren Arbeiten begonnen hatte.
Nur ist halt eben nicht jede Arbeit auf die Schnelle in die Welt hinaus verlagerbar. Auch wollen diejenigen die damit verdienen selbst gar nicht so global leben deswegen muss natürlich ein Mindestbestand in ihrer Wohfühlheimat erhalten bleiben.

________
Text  100% chlorfrei gebleicht, durch glückliche Elektronen erzeugt. Keine Lagerelektronenhaltung, kein Arbeitszwang. 

08.01.2012 11:06 Uhr
Philogenes
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Zitat von PETEGE
 

 

Das Problem sind oft die überzogenen Schulabschlüsse, die sich manche Firmen für ihren Berufszweig vorstellen. Nicht überall wird Abitur oder mittlere Reife benötigt, es reicht oft ein vernünftiger Hauptschulabschluss. Es kommt schließlich auf die Intelligenz, Lernfähigkeit u. Gewissenhaftigkeit des Auszubildenden an. Er ist zum Lernen da.

Noch in den 70ern hatte die MAN eine Lehrwerkstatt in der der Auszubildende nebst Meistern nicht produktiv waren währen der kleine Handwerksbetrieb bestehend aus Meister (Berechtigung für 5 Lehrlinge), dem Gesellen (Berechtigung für einen Lehrling) und 6 Lehrlingen (5+1) nur am jammern war diese Auszubildenden kosten nur Geld und sind unproduktiv.
Auch damals schon wurden in dem mir bekannten Betrieb (Elektroinstallateur) nur Azubis ab guter mittlerer Reife aufwärts eingestellt.

Fragt man sich wem welche Entwicklungen nützen kommt man eher auf die wahren Gründe.
Evtl soll ja die wirklich kostenintensive Qualitfikation auch schon "globalisiert" werden.

________
Text  100% chlorfrei gebleicht, durch glückliche Elektronen erzeugt. Keine Lagerelektronenhaltung, kein Arbeitszwang. 

Zuletzt geändert von Philogenes, am 08.01.2012 um 11:16 Uhr
08.01.2012 16:58 Uhr
Mondschnuppe
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Zitat von Redaktion
Jede dritte Firma beklagt Facharbeitermangel
Jedes dritte Unternehmen in Deutschland sieht neben der Schuldenkrise im Fachkräftemangel eines der größten Risiken für die eigene wirtschaftliche Entwicklung. Das geht aus der jüngsten Arbeitsmarkt-Umfrage des Deutschen Industrie- und...
Jede dritte Firma beklagt Facharbeitermangel

Mal ganz einfache Analyse:

Wer ordentlich ausbildet, hat später auch ordentliche Fachkräfte....

08.01.2012 17:20 Uhr
Gast_963760819
gelöscht
Beiträge: 8106

 

Zitat von Mondschnuppe
 

 

Mal ganz einfache Analyse:

Wer ordentlich ausbildet, hat später auch ordentliche Fachkräfte....

Solange diese nach Beendigung ihrer Ausbildung nicht älter als 30 Jahre werden. Sneaky2

________

08.01.2012 17:21 Uhr
Mondschnuppe
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Zitat von Kallewirsch
 

 

Solange diese nach Beendigung ihrer Ausbildung nicht älter als 30 Jahre werden. Sneaky2

. ..deshalb die Verwendung des Wortes "ordentlich" .... ;-)

08.01.2012 18:44 Uhr
_solon_
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Zitat von Philogenes

 

...

Mal ernsthaft, die Entwicklung unserer Demographie sollen schlicht nicht zu exorbitanten Lohnerhöhungen führen wie sie es nach Marktgesetzen eigentlich müssten. Das ist für mich der Grund früh genug nach Fachkräften außerhalb zu suchen um eine solche Entwicklung zu stoppen.
....

 1. Führt sie auch nicht. Der Lohn ist Bestandteil des Verkaufspreises eines Produktes -> ergo gibt es hier eine ökonomische Grenze.

2. Einverstanden.

________
Difficile est satiram non scribere (Juvenal). Die Zeit wird kommen, wo, wer nicht weiß, was ich über eine Sache gesagt habe, sich als Nichtwisser bloßstellt...

08.01.2012 18:47 Uhr
Gast_963760819
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Zitat von _solon_
 

 

 1. Führt sie auch nicht. Der Lohn ist Bestandteil des Verkaufspreises eines Produktes -> ergo gibt es hier eine ökonomische Grenze.

2. Einverstanden.

"ergo gibt es hier eine ökonomische Grenze."

Die WER festsetzt?  DAS ist nämlich die Frage aller Fragen. Alles andere ist ...

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08.01.2012 19:48 Uhr
Claudio
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Beiträge: 6239
Frage/idee/Vorschlag

So wie es das Duale Ausbildungssystem, Betrieb und Berufsschule gibt, sollte es in Deutschland dringend dieses System auch für die Fortbildung zum Meister oder Techniker geben. Nicht zuletzt die Verdienstausfälle während des Schulbesuchs und die Schulgebühren halten nicht wenige Kandidaten ab diese Weiterbildung zu beschreiten. Alle reden von der Uni und den dortigen Studiengebühren, davon dass gerade die berufsbezogene Ausbildung eine unserer großen Stärken ist keiner, leider.

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Denken ist gratis, bei manchen auch umsonst

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