Montag, 20. Mai 2013

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Zapfenstreich, Ehrensold, Sekretärin, Fahrer und Büro: Wulff will alles
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07.03.2012 18:04 Uhr
montebaldo
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Zitat von plupps
 

 

Jetzt gehen Ihnen aber sogar schon die Scheinargumente aus.
Warum sollte einer der "sich ereifernden User" auf 5 Millionen Euro verzichten? Käme einer von ihnen überhaupt in diese Verlegenheit? Was ist denn das für eine merkwürdige hypothetische Konstruktion? Abstruser geht's gar nicht.

 

Und Sie haben wieder mal keine Antwort.

Denn des Lesens sind SIE ja mächtig, also haben Sie die Konstruktion durchaus begriffen. Man nennt das auch Perspektivwechsel und es ist immer ganz förderlich, wenn man von anderen etwas erwartet, sich mal zu hinterfragen, wie man an dessen Position selbst handeln würde - egal, ob man in diese je kommen würde. Man könnte das auch Fairness nennen.

07.03.2012 18:05 Uhr
_solon_
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Zitat von montebaldo

 

...

Meine Wette würde dahin tendieren, dass von den hier sich ereifernden Usern vor die Wahl gestellt, bei etlichen 100.000 Euro Schulden plus erheblichen Unterhaltszahlungsverpflichtungen, von 100 bestensfalls einer auf 5 Mio Euro verzichten würde.

....

 

 Diese Wette habe ich in irgendeinem Thread zu diesem Thema in ähnlicher Weise auch schon angeboten.

Fehlanzeige.

Moral hört ab 10 Cent beim eigenen Portemonnaie auf. Breites Grinsen

________
Difficile est satiram non scribere (Juvenal). Die Zeit wird kommen, wo, wer nicht weiß, was ich über eine Sache gesagt habe, sich als Nichtwisser bloßstellt...

07.03.2012 18:14 Uhr
montebaldo
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Zitat von vecchio
 

 

Ja, es fordert sich immer gut Moral von anderen ein.
Das ist genau das, was Hr. Wulff betrieben hat. Bei sich selbst ist er nicht so pingelig.
Das ist ihm jetzt auf die Füße gefallen.

Das ist eines der guten Argumente. Die Frage ist nur, ob diese Verfehlung 5 Mio Bußgeld kosten muss.

07.03.2012 18:31 Uhr
Datschiburger
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Zitat von montebaldo
  .....

Meine Wette würde dahin tendieren, dass von den hier sich ereifernden Usern vor die Wahl gestellt, bei etlichen 100.000 Euro Schulden plus erheblichen Unterhaltszahlungsverpflichtungen, von 100 bestensfalls einer auf 5 Mio Euro verzichten würde.

...

Was sollen den immer  diese seltsamen geistigen Blähungen.

Der Sachverhalt ist ein anderer. Ein Politiker, der aufgrund seines Einkommens unabhängig war, lies sich  wie ein Schnorrer durchfüttern und mit billigen Autos, Urlauben, Flüggen tec. versorgen. Und entschädigte seine Protegés mit Einladungen auf Staatsveranstaltungen.

Ich stelle es mir ja köstlich vor, wenn der Gebrauchtwagenhändler, der Wulffs Herzdame aus dem Rotlichtmilieu einen Q3 für 100€ anstatt für 899€ verleaste, sich auf dem Sommerfest des Bundespräsidenten, wo er geladen war,  mit dem Attaché und Botschaftern aus den USA, Koreas, Japans und der Grande Nation unterhielt.

 

________
Grüße Datschiburger  

07.03.2012 18:47 Uhr
pkeszler
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Beiträge: 1116
Lammert fordert Reform des Ehrensolds

Bundestagspräsident Lammert sieht laut einem Spiegelbericht Reformbedarf beim Ehrensold für frühere Bundespräsidenten. Es sollte über Regelungen nachgedacht werden, "die im Unterschied zu heute einen überzeugenden Zusammenhang zwischen Amtszeit, Lebensalter und Versorgungsanspruch herstellen", sagte er der "Zeit".

Die bisherige Regelung eines lebenslangen Ruhegeldes in Höhe von knapp 200.000 Euro pro Jahr gehe "von einem anderen Bild des Staatsoberhauptes" aus. Die damaligen Gesetzgeber hätten sich nicht vorstellen können, "dass jemand in vergleichsweise jungen Jahren, weit vor Erreichen des Ruhestandsalters und schon nach kurzer Amtszeit aus diesem Amt ausscheidet", sagte Lammert mit Blick auf den zurückgetretenen Bundespräsidenten.

Die jetzige Regelung stammt aus dem Jahr 1959.

07.03.2012 19:09 Uhr
Gast_326375014
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Beiträge: 9230

 

Zitat von _solon_
 

 

 Diese Wette habe ich in irgendeinem Thread zu diesem Thema in ähnlicher Weise auch schon angeboten.

Fehlanzeige.

Moral hört ab 10 Cent beim eigenen Portemonnaie auf. Breites Grinsen

Das ist richtig. Es ist immer nur die Gier der anderen böse.

________

07.03.2012 19:17 Uhr
Gast_963760819
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Beiträge: 8106

 

Zitat von TomTinte
 

 

Das ist richtig. Es ist immer nur die Gier der anderen böse.

Gegenmaßnahmen? Zwinkernd

________

07.03.2012 20:05 Uhr
plupps
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Beiträge: 3638

 

Zitat von montebaldo
 

Und Sie haben wieder mal keine Antwort.

Ich muss doch nicht auf jeden Schmarr'n antworten.
Es geht schon damit los, das Sie damit den "sich ereifernden Usern" unterstellen, dass sie sich, wenn sie Bundespräsident wären (!!!),  genauso verhalten würden - und vorher als Ministerpräsident ebenso - wie Herr Wulff: Vorteilsnahme, gesponserte Urlaube ...

07.03.2012 21:26 Uhr
timewanderer
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_solon_ [135]

 

Weil Wulff  für ein verrottetes System steht, das wir noch Demokratie nennen, mit gleichzeitigem Anspruch auf spät-römische Dekadenz einer selbsternannten "Elite". Da ist nichts mehr zu retten.

 

So muss die Kassiererin, der Polizist, der Müllwerker, eine Putzfrau usw., leider, den gesellschaftlichen Missbrauch des Herrn Wulff bezahlen.

DAGEGEN können wir aber alle etwas tun, damit die Politik zu künftigen Regelungen gezwungen wird, die im Sinne der Gesellschaft festgelegt werden und nicht zum Vorteil einiger, die in Esels-Milch baden wollen.

07.03.2012 21:40 Uhr
Lukas
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Emmely/Kassiererin

31 Jahre im Beruf

Vorwurf:Einlösung/Pfandbon

Konsequenz:Fristlose Kündigung

Wulff/Bundespräsi

1 Jahr Amtstätigkeit

Vorwurf:Amtsmissbrauch/Vorteilsnahme/Täuschung

Konsequenz:199,000 Euro Rente

07.03.2012 22:17 Uhr
pkeszler
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"Wulff weiß nicht, was er angerichtet hat"

Im Interview mit tagesschau.de erklärt Unternehmensberater Dyckerhoff sehr gut die Scheinwelt des Ex-Präsidenten Wulff:

tagesschau.de fragt: Können Sie erklären, warum Wulff sich diesem Zeremoniell (Zapfenstreich) überhaupt aussetzt? Angesichts der Umstände wirkt das Ganze ja eher wie eine Tortur.

Dyckerhoff: Das Problem ist, dass Wulff immer noch nichts begriffen hat, weder im Kleinen noch im Großen. Nach seinem tiefen Fall handelt er weiter irrational und unsensibel. Wie sollte er auch anders? Ihm hat die Sensibilität vorher gefehlt, und sie fehlt ihm heute. Ich befürchte, dass er immer noch nicht erkannt hat, dass er einen ganz, ganz schlechten Job gemacht hat. Wulff hat keinerlei Abstand zu sich selbst. Er weiß nicht, was er angerichtet hat: Diesen riesigen Vertrauensverlust, der das Amt des Bundespräsidenten nachhaltig beschädigt hat. Aber diese Ignoranz zieht sich durch seine Person wie ein roter Faden. Er hat kein Bewusstsein für das, was passiert, für das, was die Menschen wollen, für das, was ein Staatsoberhaupt zu tun und zu lassen hat. Er versucht krampfhaft, seine Scheinwelt aufrecht zu erhalten. Er glaubt immer noch, dass ihm Unrecht widerfahren ist und dass die anderen schuld sind. Er glaubt auch immer noch, dass er einen guten Job gemacht hat. Und er versucht zu retten, was zu retten ist, und wenn es nur ein Stück Fassade ist.

Ich finde, dass hier Herr Dyckerhoff eine sehr gute Analyse über Wulffs Verhalten abgeliefert hat.

 

07.03.2012 22:39 Uhr
bbuchsky
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Zitat von plupps
 

 

Ich muss doch nicht auf jeden Schmarr'n antworten.
Es geht schon damit los, das Sie damit den "sich ereifernden Usern" unterstellen, dass sie sich, wenn sie Bundespräsident wären (!!!),  genauso verhalten würden - und vorher als Ministerpräsident ebenso - wie Herr Wulff: Vorteilsnahme, gesponserte Urlaube ...

Nicht böse sein. Den beiden ist gerade einer ihrer Helden am eigenen Stuhl erstickt.

Alles Pressemeute, Neider und Claudia Roth, die ihren Präsi kaputt gemacht haben. 

Wie bei Watergate: Schuld waren die Journalisten........

08.03.2012 02:07 Uhr
googigo
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Zitat von PETEGE
 

„Der Parlamentsgeschäftsführer der Unionsfraktion, Peter Altmaier, warb für eine Versachlichung der Debatte: „Es geht um die Anwendung geltender Gesetze, die es seit 60 Jahren gibt.“

 

Diese Argumentation sticht nicht, wie oft haben die Politiker Gesetze schon geändert, wenn es ihnen in den Kram passt.

Wenn Ihr etwas ändern wollt, nutzt das demokratische Mittel der PETITION!

Es gibt aktuell folgende Petition (Ende der Mitzeichnungsfrist: 27.03.2012!:
Ruhebezüge des Bundespräsidenten - Wegfall des Anspruchs auf "Ehrensold" in bestimmten Fällen

Jede Stimme zählt, MACHT MIT!

>>Hier kann man die Petition (v. 27.02.2012) unterstützen:
https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=22818

50000 STIMMEN werden insgesamt benötigt,
derzeitiger Stand: 5925 Mitzeichner der Petition, d.h. es ist noch viel zu tun!


>>Leitet den Link im Bekanntenkreis und anderen Threads weiter, vielleicht auch per Twitter, Facebook etc......

Nicht nachlassen :-) !


Nur GEMEINSAM können wir es schaffen und die erforderliche Stimmanzahl zusammenbringen...

________

08.03.2012 07:02 Uhr
montebaldo
Äußerst erfahrenes Mitglied


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Zitat von plupps
 

 

Ich muss doch nicht auf jeden Schmarr'n antworten.
Es geht schon damit los, das Sie damit den "sich ereifernden Usern" unterstellen, dass sie sich, wenn sie Bundespräsident wären (!!!),  genauso verhalten würden - und vorher als Ministerpräsident ebenso - wie Herr Wulff: Vorteilsnahme, gesponserte Urlaube ...

Sie machen es sich recht einfach oder haben das mit dem Perspektivwechsel nicht so recht verstanden. 

 

08.03.2012 07:46 Uhr
_solon_
Äußerst erfahrenes Mitglied


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Zitat von Lukas
 

Emmely/Kassiererin

31 Jahre im Beruf

Vorwurf:Einlösung/Pfandbon

Konsequenz:Fristlose Kündigung

Wulff/Bundespräsi

1 Jahr Amtstätigkeit

Vorwurf:Amtsmissbrauch/Vorteilsnahme/Täuschung

Konsequenz:199,000 Euro Rente

ist doch so in Ordnung. Sie stellen zwei absolut unabhängige Vorgänge nebeneinander.

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Difficile est satiram non scribere (Juvenal). Die Zeit wird kommen, wo, wer nicht weiß, was ich über eine Sache gesagt habe, sich als Nichtwisser bloßstellt...

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